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GSX 750 R zuviel für mich??

Themenstarteram 25. September 2004 um 21:42

Hi,

wollt mir nächstes jahr dieses Motorrad kaufen. Muss dazu sagen is wird mein erstes und werd es auch offen fahren. Ich denk im großen und ganzen weis ich was ihr sagen werdet will es trotzdem versuchen. Was haltet ihr davon? Soll ich schon mal mein Testament machen?

Danke

Gruß

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30 Antworten

Servus.

Die Fahrleistungen moderner Motorräder ( ..und vor allen Dingen in der Leistungsklasse über die wir hier reden...)

sind sehr beeindruckend !

So beeindruckend, daß auch erfahrene Motorradfahrer diesen Maschinen mit großem Respekt begegnen.

Kein weiterer Kommentar.

Gruß

Schraubär

alles ne sache der gewöhnung. Zu anfang reichten mir auch die 34ps meiner 600er bandit, 4 wochen später wollte ich die 78ps...war dann auch zu wenig.

DAnn die TL mit 98ps gefahren, war schon beeindruckend, jetzt 125ps und den wunsch nach 150ps.

Also, es geht (leider) viel zu schnell dass man sich an die power gewöhnt und man ruft diese auch immer öfter ab.....WEIL MAN SIE EBEN HAT

Lass dich also nicht belabern von wegen "fang doch erstmal klein an" sondern gewöhn dich an die maschine und sie wird dir viiiiiiiiiiiiiiiiiiel spass bereiten....

 

gruss

Genau.

Hab selber vor einigen Monaten mit dem Motorradfahren angefangen, und zwar auf einer GSX-R 600 K4.

Der Bammel vor der Jungfernfahrt war absolut unbegründet. Die Suzi fährt sich lammfromm (wenn man will), und ich denke, das dürfte auf die 750er auch zutreffen. Wie sehr du das Gas aufmachst, bestimmst immer noch du. Nutze die Einfahrphase und mach dich mit dem Mädel vertraut.

Es stimmt schon: Der Appetit kommt mit dem Essen. Vielleicht würde ich mir aus heutiger Sicht auch eine 750er kaufen (obwohl ich mit meiner 600er sehr zufrieden bin).

Servus

Also die 750 K4 ist auch meine erste Maschiene und wie ihr seht lebe ich noch. Es liegt immer am Fahrer und wenn man am Anfang etwas vorsichtiger ist klappt das schon.

Themenstarteram 26. September 2004 um 18:21

Dank euch,

war schon kurz davor zurück zuziehen jeder redet auf mich ein das das zuviel ist. Ich bin aber auch der meinung das ich ja bestimm wie schnell ich fahr.

Was mich verwundert, ich dachte es kommen viel mehr solche beiträge wie von "Schraubär 42" entweder hier sind fast alle der gleichen meinung wie ich oder die anderen schreiben schon gar nicht mehr bei sowas.

Ich bin wirklich über jeden komentar froh.

Gruß

Hallo DD2.

Ich will dich bestimmt nicht davon abhalten zu tun, was du tun willst.

Aber überlege man von wem die anderen Beiträge kommen. ( ohne jemanden beleidigen zu wollen... aber es sind in der Mehrzahl wohl die Jungen Fahrer die hier so lässig mit der Leistung umgehen.)

Bevor du also ein so agiles Motorrad kaufst solltest du eine ausgiebige Probefahrt machen

Geh mal auf die Autobahn und beschleunige die GSX/R 750 ab dem dritten Gang voll aus. Schaltpunkte so bei 10000/min.

Achte aber bitte darauf das du genügend Platz zum Bremsen hast. (So in der Art von Landebahnen für Kampfjets...)

So, jetzt weist du was es mit der beindruckenden Leistung auf sich hat.

Man muss sich halt daran gewöhnen und so was mit Verstand einsetzen. ( Eben Respekt davor haben.)

Wenn du danach meinst mit sowas umgehen zu können ?.... Nur zu.

Gruß

Schraubär

nee, beleidigt bin ich nun nicht, eher geschmeichelt :-)

Ich bin 34 jahre alt und habe seit 1996 erst meinen führerschein. Ich glaube also nicht, dass ich zur "jugendlichen" fraktion gehöre.

gruss lars

Hätte ich bloß eher gewusst, dass ich mit 'nem Motorrad noch mal "jung" sein kann ... Ich hätt' mir gleich 'ne 1.000er gekauft ... :D

Nach drei Monaten Fahren habe ich immer noch so viel Respekt vor meiner Gixxer, dass ich die Vmax noch nicht ausgetestet habe und voll Bewunderung für Leute bin, die locker in Richtung der 300-km/h-Marke marschieren. Wohl dem, der dann noch reagieren kann, wenn plötzlich ein PKW ausschert. Auch die maximal mögliche Beschleunigung habe ich vermutlich noch nie abgerufen. Dem würden eh' die Schaltpausen im Wege stehen ... ;)

Unvernünftig fahren kann man auch mit Maschinen, die "nur" über zweistellige PS-Zahlen verfügen, z. B. durch riskantes Überholen oder das schnelle Durchfahren von Kurven, bei denen weder der Kurvenverlauf klar ist noch was sich evtl. in der Kurve verbirgt.

Selbstverständlich sollte man sich vor dem Kauf (und auch nachher) darüber im Klaren sein, was man da für ein Kraftpaket in der Garage stehen hat. Aber ein Kaufpreis von rund 11.000 EUR wird ohnehin Anlass für reichlich Nachdenken sein.

Ahrrg......

....hab ichs doch gewusst daß, ich schon wieder auf einer ganzen Menge Füße herumtrampel

Eigentlich ging ich ja lediglich von meinem eigenen Motorradwerdegang aus. Bzw. meinem eigenen, "Einsichten und Ansichten" bezüglich meines Fahrkönnens und Erfahrung.

Hier mal eine, Äh.. chronologische Aufstellung von Selbsteinschätzungen in Sachen Motorradfahren.

16-20: Ich kann Alles, weiß Alles und brauch auch keinen Blödian der mir was vom Pferd erzählt. Ausserdem bin ich der schnellste und ausgebuffteste Motorradfahrer der Welt.......( oder so ähnlich, jedenfalls habe ich mich jahrelang völlig überschätzt.)

21-26: Nachdem mir nun doch einige, vor allem Ältere Kollegen furchtbar um die Ohren gefahren sind, regt sich langsam die Einsicht daß, ich wohl doch nicht so toll bin. Ich beginne systhematisch an meinem Fahrkönnen zu arbeiten. Lese entsprechende Bücher und übe, übe, übe und....na ja.

27-35: Bin davon überzeugt, mittlerweile ziemlich gut zu sein. Mein Beruf gibt mir die Möglichkeit auch mit Maschinen zu fahren die ich mir nie leisten könnte: u.a. CBR 1000 / GSXR 750/1100R / GSX 1300 Hayabusa etc, etc Teilweise kann ich dies ausgiebig tun und aus Diagnosegründen muß ich diese Monstres auch ausbeschleunigen. ( Da ist bei 11000/min so´n komisches Ruckeln, kuck da mal nach. Ist aber nur im Vollastbereich da.........)

Die ganze Sache braucht furchtbar viel Konzentration und was meinen Mut angeht wünsche ich mir manchmal die Pampers mitgenommen zu haben.....

Schliesslich muss ich oft mit den Möps an die Grenzen gehen. Dummerweise liegen meine Fahrerischen Fähigkeiten weit unterhalb der Leistungsfähigkeit dieser kleinen Mopeds.

36- 43 und Heute.

Ich beschließe an meinem Fahrkönnen weiter zu feilen, will alles perfekt machen, kniee mich in die kleinsten Details. Mein Bester Kumpel meint ich sei ihm Immer zu schnell, und stimmt, ich muß andauernd auf den lahmen Kerl warten. Bei aller Überei, ich bemerke immer wieder ganz blöde Fahrfehler, meistens Konzentrationsbedingt. Ich bin am Verzweifeln. Ich muß doch endlich mal perfekt werden.

Zum 39. Geburtstag schenkt mir meine Frau das Buch: "Die obere Hälfte des Motorrads" von Bernd Spiegel.

Ah, endlich, die richtige Lektüre. Ich verschlinge jede Seite, hier kann ich endlich lernen wie es perfekt funktioniert.

Als ich es durchgelesen habe will ich alles ausprobieren und fühle mich wie ein Tausendfüssler der zum erstemal bemerkt wie viele Beine er hat.....

Ich stelle das Buch ins Regal und dort bleibt es auch erstmal. Ich habe keine Lust mehr. Sollen doch andere perfekt fahren. Ich lümmele mich auf den Sattel meiner Maschine und pröttel ganz locker durch die Gegend. Eins ist klar... Ich fahr nur noch so wie es mir Spaß macht.

Den Perfektionismus habe ich also in die Mülltonne geschmissen, den Ehrgeiz besser und schneller zu sein, gleich hinterher. Im Vergleich zu Rossi, dem alten Valentino, bin ich sowieso ne lahme Fuhre.

Weter gehts, diesmal mit einer gehörigen Portion Gelassenheit, wenn auch durchaus zügig.

Wenn ich an die Anfangsjahre denke wundert es mich manchmal daß, ich noch am Leben bin.

Denn wenn ich mit 18 den Gashahn an einer CBR 600 oder GSX/R, so bei 6000/min aufgemacht hätte, ich hätte ihn vor Schreck gar nicht mehr zu gekriegt. Geschweige denn fähig zu sein noch irgendwie zu bremsen.

Ich bin überzeugt davon, daß der langsame Aufstieg in die höheren Leistungsklassen seinen Sinn macht.

Meine erste 27 PS 250er, kam mir jedenfalls furchtbar schnell und gewalttätig vor.

Ein Vergleich, Ein angehender Bergsteiger fängt nicht mit dem Mount Everest an und auch nicht mit der Eiger Nordwand. Er wird wohl doch erst sein Glück mit kleineren Aufstiegen, z.B. in der Fränkischen Schweiz beginnen.....und auch die sind noch gefährlich genug.

Es gibt viel bessere Motorradfahrer als mich. Vielleicht gibt es auch Naturtalente, die in jungen Jahren schon Hochleistungsmaschinen sicher beherrschen.

Was die ersteren angeht, auch die haben jahrzehntelange Erfahrung...und was die letztgenannten betrifft, dabei dürfte es sich um absolute Ausnahmefälle handeln.

Ich kann einem Einsteiger deswegen nicht ruhigen Gewissens eine 750er mit wesentlich über 100 PS empfehlen.

Nee, nee, mach dir mal keine Sorgen, Schraubär 42. Von auf die Füße trampeln kann keine Rede sein.

Ich verstehe deine Argumentation und deine Schlussfolgerung.

Mit 32 kann ich der Versuchung widerstehen, der Schnellste und Tollste auf der Maschine sein zu wollen. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich blutiger Anfänger bin, auch wenn einige Sachen schon besser laufen als noch vor einigen Wochen.

Außerdem gibt es wohl nichts Ernüchternderes, als zu sehen, wie einem erfahrene Biker mit "schwachen" Maschinen locker auf und davon fahren, wenn's mal etwas kurviger wird.

Um mein Fahrkönnen nicht nur durch bloße Fahrpraxis, sondern gezielt zu verbessern, stehen nächstes Frühjahr übrigens zwei Sicherheitstrainings auf dem Programm.

Themenstarteram 27. September 2004 um 16:12

Danke.

Genau das mein ich will nicht nur hören warum ich diese maschine nicht kaufen sollte sondern vielleicht auch erfahrungen. Ich will mir mit der entscheidung zeit lassen. Und gut drüber nachdenken.

Gruß

wenn du dir nicht sicher bist ob die 750 zu viel ist, könntest ja mal auch noch die 600er in betracht ziehen! die könnte man dann erst noch auf 34 ps plombieren wenn du das möchtest! ne 600er denke ich wäre sicher eine gute wahl!

Themenstarteram 27. September 2004 um 17:26

Mir gehts auch ein wenig um die optik der 750er die sieht einfach nur geil aus find ich, Mit dem scheinwerfer.

Gruß

ja hast du schonmal die 600er angeschaut??? die sieht fast gleich aus! hat auch den scheinwerfer und die schönen led's hinten! aber halt nicht genau in diesen farben (ein bisschen mehr blau als weiss bei der originalfarbenversion der 600er)! mir gefällt die 600er am besten von den 3! sieh dir mal die bilder auf suzuki.de an! da siehst du beide von vorne und beide sind identisch! also nur wegen der optik wegen würd ich mir nicht die 750er kaufen wenn du noch denkst, dass sie vielleicht zu stark ist für dich! die 600er wäre sicher der besser anfang für einen anfänger! :-)

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