Grundsatzfrage: Neues Wagen soll her - stehe im Zwiespalt.

Hallo! Mein erster Beitrag im Forum, ich hoffe hier richtig zu sein - ansonsten bitte verschieben.

Ich fahre aktuell einen Golf 6 122PS Benziner, Manuell, der auf die 70tkm zugeht. BJ2009 - Steuerkette wurde kürzlich getauscht da sie anfing Geräusche zu machen. Druckdose am Turbo ist bereits einmal abgeraucht und musste dann für ca 1k€ ersetzt werden.
Ich wechsle in ziemlich genau einem Jahr den Job und werde dann etwa 35tkm/a fahren (Großteil Autobahn mit ca 300km pro Strecke). Da mir der Golf jetzt schon zu empfindlich und zeitgleich zu verbrauchsintensiv ist, aber auch weil ich nur die Basisausstattung habe und ich meinen Fahrstil kenne, möchte ich gerne auf ein neues Fahrzeug wechseln.

Anforderungen:
-Max. 25k€ auf Gebrauchtmarkt.
-Ich möchte mehr Leistung. min. 170PS wären optimal.
-wenig Verbrauch und Belastbarkeit bei hohem Tempo
(aktuell 9-13l bei 170-200km/h, Fahrzeug immer am Limit)
-Vernünftige Ausstattung mit Tempomat etc. und Komfort
-Moderne Schweinwerfer wären schön, Halogen aber auch OK
-Moderate Laufleistung die noch 4 Jahre (140tkm) mit wenig Werkstatt zulässt

Option 1:
Da ich sehr gerne sportlich fahre fielen mir Golf 7 GTI & GTD direkt in den Blick. Bin schon einige gefahren, macht Spaß. Frage ist nur die Langlebigkeit. Freunde mit GTI beschweren sich über enormen Verbrauch (?). Halten die kleinen Motoren lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit aus? Durch meinen jetzigen Golf und sein empfindliches Gemüt bin ich eher großen Dieselmotoren zugewandt bin. Deshalb:

Option 2:
Audi A6 C7 - 3.0TDI mit 245PS.
Für mich persönlich mit S-Line eine der schönsten Limousinen. Es gibt Fahrzeuge bei mobile.de mit unter 100tkm und guter Ausstattung für ca. 25k€. Grundsätzlich mein Favorit. Langstrecke liegt dem Auto ja im Blut, doch auch die Langlebigkeit? Auf was muss man sich einstellen wenn der Wagen auf die 200tkm zufährt?

Option 3:
Audi A4 B8 2.0TDI 177-180PS
Grundsätzlich steht er zur Option, doch habe ich das Gefühl, dass er weder an die Sportlichkeit von GTI/GTD herankommt noch an den Komfort und die Attitüde des A6. Auch habe ich gehört dass einige Getriebe problematisch sein sollen.

Schlussendlich stehe ich vor der Wahl: Klein und Sportlich oder Groß und komfortabel.
In Kurven sollte der A6 mit adaptivem Fahrwerk ja auch nicht unterirdischen performen. Gefahren bin ich tatsächlich noch keinen.

Was ist eure Meinung?
Am günstigsten wäre es natürlich den Golf 6 solange zu fahren bis er vollends gar ist. Doch bringen mich die geringe vMax (er sit bei 200 immer am Limit und man will es ihm nicht antun), die Ausstattung und der, für so einen kleinen Motor, doch sehr hohe Verbrauch von dem Wagen ab.

68 Antworten

Zitat:

@Andreas.Weber schrieb am 9. Februar 2021 um 21:05:24 Uhr:



Zitat:

@KillJill schrieb am 9. Februar 2021 um 20:49:29 Uhr:


Wie kann man einen dieselbetrug für den VW und Audi verurteilt wurden auf 'jeden anderen Hersteller' beziehen???

Ich finde, dass gerade 1er und 3er heute mehr Premium sind als vorher. Technisch waren sie es schon vorher, jetzt auch in der innenraum Verarbeitung. Im Gegensatz zu VW, die den umgekehrten Weg gehen.

Dafür muss man aber BMW verblendet sein und alles andere ausblenden. BMW wurde genauso verurteilt. Außerdem Kauf ich ein Auto und heirate nicht den Konzern. Von Moral reden ist lächerlich. Ich wette zu 100% du kaufst täglich waren von Firmen die moralisch sehr bedenklich sind.

Stimmt nicht. BMW wurde nicht wegen Betrug verurteilt.

Und natürlich versuche ich, Produkte von moralisch bedenklichen Firmen zu meiden. Nicht immer weiß man es. Beim Auto aber schon.

Zitat:

@Peterchen1975 schrieb am 9. Februar 2021 um 19:13:42 Uhr:



Zitat:

@seahawk schrieb am 9. Februar 2021 um 17:34:04 Uhr:


Und ja mit dem Polo bin ich nicht zufrieden. Das Delta zu Konkurrenz ist im Vergleich zum Vorgänger (als der neu am Markt war) massiv geschrumpft und das nicht nur weil die Konkurrenz aufgeholt hat, sondern weil VW am Auto spürbar spart.

Aber gerade dann sollte man doch nach 31 Jahren und 8 verschiedenen Golf und Polo-Neuwagen hintereinander endlich mal zu einer Marke wechseln, die etwas taugt.

Was allerdings schwierig werden wird, wenn man selbst behauptet, dass das Delta zur Konkurrenz lediglich geschrumpft ist. Ergo fährt man mit dem Polo auch jetzt noch die Benchmark dieser Klasse.

Ich denke das stupide Einschlagen auf alles was mit VAG zu tun hat, kann man sich angesichts einer derartigen Fahrzeughistorie sparen. Glaubt eh keiner.

Und ja der Polo mag in der Summe noch knapp vorne sein, nur ist er im Preis mehr als knapp teurer. Wieso sollte man es nicht glauben, ich kann jedenfalls behaupten lange VW gefahren zu sein und den Wandel der Marke erfahren zu haben. Muss ich deswegen die Marke loben? Ich habe kein Problem zuzugeben, dass der letzte Polo nur wegen dem Verkäufer, dem Händler und der Werkstatt gekauft zu haben, die sehr ehrlich und offen ihren Job einfach gut machen. Hätte der Fordhändler damals auf die Frage nach dem Hauspreis nicht mit 1,5% bei Barzahlung geantwortet, wäre es evtl. ein Fiesta ST geworden. Ändert aber nichts daran, dass ich das eigentliche Auto für nicht besonders gelungen halte und das Preis-Leistungsverhältnis dürftig finde.

Zitat:

@stehbolzen73 schrieb am 8. Februar 2021 um 17:01:08 Uhr:


Hallo! Mein erster Beitrag im Forum, ich hoffe hier richtig zu sein - ansonsten bitte verschieben.

Ich fahre aktuell einen Golf 6 122PS Benziner, Manuell, der auf die 70tkm zugeht. BJ2009 - Steuerkette wurde kürzlich getauscht da sie anfing Geräusche zu machen. Druckdose am Turbo ist bereits einmal abgeraucht und musste dann für ca 1k€ ersetzt werden.
Ich wechsle in ziemlich genau einem Jahr den Job und werde dann etwa 35tkm/a fahren (Großteil Autobahn mit ca 300km pro Strecke). Da mir der Golf jetzt schon zu empfindlich und zeitgleich zu verbrauchsintensiv ist, aber auch weil ich nur die Basisausstattung habe und ich meinen Fahrstil kenne, möchte ich gerne auf ein neues Fahrzeug wechseln.

Anforderungen:
-Max. 25k€ auf Gebrauchtmarkt.
-Ich möchte mehr Leistung. min. 170PS wären optimal.
-wenig Verbrauch und Belastbarkeit bei hohem Tempo
(aktuell 9-13l bei 170-200km/h, Fahrzeug immer am Limit)
-Vernünftige Ausstattung mit Tempomat etc. und Komfort
-Moderne Schweinwerfer wären schön, Halogen aber auch OK
-Moderate Laufleistung die noch 4 Jahre (140tkm) mit wenig Werkstatt zulässt

Option 1:
Da ich sehr gerne sportlich fahre fielen mir Golf 7 GTI & GTD direkt in den Blick. Bin schon einige gefahren, macht Spaß. Frage ist nur die Langlebigkeit. Freunde mit GTI beschweren sich über enormen Verbrauch (?). Halten die kleinen Motoren lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit aus? Durch meinen jetzigen Golf und sein empfindliches Gemüt bin ich eher großen Dieselmotoren zugewandt bin. Deshalb:

Option 2:
Audi A6 C7 - 3.0TDI mit 245PS.
Für mich persönlich mit S-Line eine der schönsten Limousinen. Es gibt Fahrzeuge bei mobile.de mit unter 100tkm und guter Ausstattung für ca. 25k€. Grundsätzlich mein Favorit. Langstrecke liegt dem Auto ja im Blut, doch auch die Langlebigkeit? Auf was muss man sich einstellen wenn der Wagen auf die 200tkm zufährt?

Option 3:
Audi A4 B8 2.0TDI 177-180PS
Grundsätzlich steht er zur Option, doch habe ich das Gefühl, dass er weder an die Sportlichkeit von GTI/GTD herankommt noch an den Komfort und die Attitüde des A6. Auch habe ich gehört dass einige Getriebe problematisch sein sollen.

Schlussendlich stehe ich vor der Wahl: Klein und Sportlich oder Groß und komfortabel.
In Kurven sollte der A6 mit adaptivem Fahrwerk ja auch nicht unterirdischen performen. Gefahren bin ich tatsächlich noch keinen.

Was ist eure Meinung?
Am günstigsten wäre es natürlich den Golf 6 solange zu fahren bis er vollends gar ist. Doch bringen mich die geringe vMax (er sit bei 200 immer am Limit und man will es ihm nicht antun), die Ausstattung und der, für so einen kleinen Motor, doch sehr hohe Verbrauch von dem Wagen ab.

Wenn Du auf die Abzockerpreise und Methoden der VW/Audi-Glashäuser verzichten, aber dennoch guten Markenservice und vielfach positive EInstellung zu Kulanz haben willst: BMW325d

Diese Rakete hängt alle Deine oben genannten Fahrzeuge ab.

Der GTI Golf VII hält erst ab der Version "Clubsport" nicht mit. Ab 240 km/h könnte der GTI langsam und auf langer Strecke evtl. aufholen... Für BMW ist er noch super ausgestattet. memory Sportsitz. Rückfahrkamera, HiFi, Lenkradheizung (Rest ist Serie).

0-100 hält er mit dem Audi mit 6,1 mindestens mit auf jeden Fall hängt er den Kombi ab, verbraucht einen Liter weniger auf 100 km, hat das drastisch bessere Getriebe und in der Endgeschwindigkeit fliegen die mehr oder weniger auf Augenhöhe. Der BMW ist mindestens drei Jahre moderner als ein C7 mit 245 PS.

Bei Tempo 170 herum kommst Du mit 7-8l/100 km weiter, bei 200 km/h Reisegeschwindigkeit bleibst Du immer noch unter 10 l/100 km/h im Schnitt. 220 km/h fährt man mit dem 325er recht gemütlich, deutlich darüber wird es allerdings laut und anstrengend.

Du hast zwei Jahre Garantie europaweit, Sportsitze, mit dem Seriensitze der Volkswagen-Modelle nicht mithalten können.

Allerdings ist der 3-er insgesamt recht laut bei höheren Geschwindigkeiten - was nicht schlimm ist, wenn man das HiFi Lautsprechersystem (zweitbeste Version) aufdreht.

Du kannst natürlich (annäherrnd) 25.000 EUR für VW rausschmeißen, und anschließend bei jedem Besuch in der Wekstatt einen Tausender hinterher schieben - bei Audi noch mehr. Bei BMW begnügen sie sich mit 4xx - 6xx EUR für Service. Reparaturen wirst Du in den nächsten zwei Jahren SICHER nicht zahlen müssen, und danach höchstwahrscheinlich auch nicht (viel).

Ernsthaft - ich kann mir nicht vorstellen 25.000 EUR (oder in diesem Fall 23.770 EUR) für VW/Audi auszugeben, um hinterher noch jede Menge Kohle nachbuttern zu müssen.

Zitat:

@xis schrieb am 10. Februar 2021 um 00:28:08 Uhr:



Zitat:

@stehbolzen73 schrieb am 8. Februar 2021 um 17:01:08 Uhr:


Hallo! Mein erster Beitrag im Forum, ich hoffe hier richtig zu sein - ansonsten bitte verschieben.

Ich fahre aktuell einen Golf 6 122PS Benziner, Manuell, der auf die 70tkm zugeht. BJ2009 - Steuerkette wurde kürzlich getauscht da sie anfing Geräusche zu machen. Druckdose am Turbo ist bereits einmal abgeraucht und musste dann für ca 1k€ ersetzt werden.
Ich wechsle in ziemlich genau einem Jahr den Job und werde dann etwa 35tkm/a fahren (Großteil Autobahn mit ca 300km pro Strecke). Da mir der Golf jetzt schon zu empfindlich und zeitgleich zu verbrauchsintensiv ist, aber auch weil ich nur die Basisausstattung habe und ich meinen Fahrstil kenne, möchte ich gerne auf ein neues Fahrzeug

Was ist eure Meinung?
Am günstigsten wäre es natürlich den Golf 6 solange zu fahren bis er vollends gar ist. Doch bringen mich die geringe vMax (er sit bei 200 immer am Limit und man will es ihm nicht antun), die Ausstattung und der, für so einen kleinen Motor, doch sehr hohe Verbrauch von dem Wagen ab.

Wenn Du auf die Abzockerpreise.....

.... hängt alle Deine oben genannten Fahrzeuge ab.

Der GTI Golf VII hält erst ab der Version "Clubsport" nicht mit. Ab 240 km/h könnte der GTI langsam..

0-100 hält er mit dem Audi mit 6,1 mindestens mit auf jeden Fall hängt er den Kombi ab, verbraucht einen Liter weniger auf 100 km, hat das drastisch bessere Getriebe und in der Endgeschwindigkeit fliegen die.....

..... , bei 200 km/h Reisegeschwindigkeit bleibst Du immer noch unter 10 l/100 km/h im Schnitt.....

, und anschließend bei jedem Besuch in der Wekstatt einen Tausender hinterher schieben -

........ Reparaturen wirst Du in den nächsten zwei Jahren SICHER nicht zahlen müssen, und danach höchstwahrscheinlich auch nicht (viel).

Und was davon beruht nun auf fundiertem Wissen?

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Was lernen wir dank der BMW-Jubelarie von @xis ? BMW kann alles, vor allem besser und noch wichtiger - die Folgekosten (regelmäßige) Wartungen nach dem Kauf sind auf Kleingeldniveau und kaputt gehen die Fahrzeuge des Herstellers grundsätzlich nicht! Stellt sich die Frage, wovon gerade BMW-Vertragswerkstätten überhaupt (über)leben .... Da hat wohl jemand komplett die Bodenhaftung verloren....

VW oder BMW muss keine Grundsatzfrage sein. Ich komme mit beiden gleichzeitig klar.

VW‘s fahre ich schon seit 1977. 1303, Golf 1, ... VW-Pause mit R5, diversen Opel und Ford .... , Passat B5 (der machte viel Ärger) .... Ford Mondeo, Passat B6, B7, B8 und derzeit den Tiguan. Die Passat und der Tiguan waren Neuwagen. Zu den Werkstattleuten des Örtlichen habe ich einen guten Kontakt aufbauen können und fühle mich dort nicht über den Tisch gezogen. Das Preisniveau empfinde ich nicht als zu hoch, habe aber auch noch eine freie Werkstatt, wo ich unseren Audi A2 zu den Wartungen hinbringe. Der Inhaber war zuvor Meister beim Freundlichen.

Bei BMW habe ich seit 2017 zunächst das Glaspalastfeeling erlebt. Schon die nette, junge Dame am Empfang wollte mir völlig unsinnige Serviceleistungen aufschwätzen. Der Meister dann auch noch. Erst meine Frage, warum denn die Zündkerzen nach 3 Jahren ausgetauscht werden sollen, wenn der Wagen noch keine 30.000 km auf dem Zähler hat und der Tausch bei 60.000 km vorgesehen ist, brachte den „Meister“ in Erklärungsnot. Die anderen Punkte wären dann einfach geklärt. Preislich war das ganze trotzdem ambitioniert.

In 2019 hatte ich bei der gleichen Werkstatt mit einem anderen Meister ein völlig anderes Erlebnis. Der Annahmedialog lief perfekt. Mein Motoröl durfte ich selbst mitbringen. Keine unnötigen Leistungen. Da mein Zetti nun schon 5 Jahre alt war, gab es 20% Nachlass auf alle Wartungsarbeiten. Top - ich war zufrieden. Nach dem Erlebnis meines Erstkontaktes wollte ich mir nach Ablauf der Kulanzzeit von 5 Jahren eigentlich eine freie Werkstatt suchen, doch nun bleibe ich.

Bei BMW ist man im Service auf Geschäftswagen ausgerichtet. Da fragen wohl nur wenige nach dem Serviceumfang, es wird einfach gemacht. Gezahlt wird ja nicht aus der Privatschatulle.

Auch der Kauf meines Zettis verlief für den BMW Verkäufer in einem anderen BMW-Palast in der Preisklasse eher ungewöhnlich. Kein Leasing, keine Finanzierung - kein Zusatzgeschäft, sondern Preisverhandlung unmittelbar nach der Probefahrt, Rücksprache mit seinem Chef wegen meiner Preisvorstellung und Kaufvertrag. Ein schnelles Geschäft.

Die Bestellung meines Tiguan verlief völlig emotionslos. Meine Konfiguration stand fest, es ging nur um den besten Preis. Der Örtliche lag mit 10,1% Nachlass völlig daneben, der beste VW-Anbieter gewährte 14,1% Nachlass. Bestellt hatte ich dann über einen EU-Importeur mit 23% Nachlass.

Für mich sind BMW und VW ungefähr auf einem Level. Es liegt aber wahrscheinlich eher an den Leuten, mit denen man Kontakt hat und ein klein wenig auch an einem selbst.

Gruß aus’m Ländle
Ulrich

Zitat:

@xis schrieb am 10. Februar 2021 um 00:28:08 Uhr:



Wenn Du auf die Abzockerpreise und Methoden der VW/Audi-Glashäuser verzichten, aber dennoch guten Markenservice und vielfach positive EInstellung zu Kulanz haben willst: BMW325d

Diese Rakete hängt alle Deine oben genannten Fahrzeuge ab.

Der GTI Golf VII hält erst ab der Version "Clubsport" nicht mit. Ab 240 km/h könnte der GTI langsam und auf langer Strecke evtl. aufholen... Für BMW ist er noch super ausgestattet. memory Sportsitz. Rückfahrkamera, HiFi, Lenkradheizung (Rest ist Serie).

Das ist sicherlich ein hervorragendes Autobahn-Auto und auf Langstrecke sicher angenehmer als jeder Kompakte, aber deshalb müssen wir uns hier keine Märchen erzählen.Selbst ein Golf VII GTI non-Performance Handschalter (also der langsamste aller GTIs) ist ca. 3 Sekunden schneller von 100-200 als der BMW im Video. Nicht dass das in der Praxis irgendeine Rolle spielt, aber der 325 ist auch keine Rakete.

Zitat:

@Peterchen1975 schrieb am 10. Februar 2021 um 01:33:32 Uhr:



Zitat:

@xis schrieb am 10. Februar 2021 um 00:28:08 Uhr:


Wenn Du auf die Abzockerpreise.....

.... hängt alle Deine oben genannten Fahrzeuge ab.

Der GTI Golf VII hält erst ab der Version "Clubsport" nicht mit. Ab 240 km/h könnte der GTI langsam..

0-100 hält er mit dem Audi mit 6,1 mindestens mit auf jeden Fall hängt er den Kombi ab, verbraucht einen Liter weniger auf 100 km, hat das drastisch bessere Getriebe und in der Endgeschwindigkeit fliegen die.....

..... , bei 200 km/h Reisegeschwindigkeit bleibst Du immer noch unter 10 l/100 km/h im Schnitt.....

, und anschließend bei jedem Besuch in der Wekstatt einen Tausender hinterher schieben -

........ Reparaturen wirst Du in den nächsten zwei Jahren SICHER nicht zahlen müssen, und danach höchstwahrscheinlich auch nicht (viel).

Und was davon beruht nun auf fundiertem Wissen?

Mein PERSÖNLICHER Umstieg von VW (Golf) auf BMW.

VW: Egal ob ich in Bayern oder Niedersachsen in der Wekstatt war: die Rechnung war immer 1100 bis 1200 EUR. Zudem sind Dinge kaputt gegangen, da fragt man sich, wieso (Kabelbaum zum Korfferraum. Ja - 1100 EUR - für NICHTS. Oder der elektrische Fensteherheber und viel mehr.

BMW 3er: Bremsen kosten genau so viel wie beim Golf. Ansonsten kostet der Kundendienst 400 - 600. Beim Golf hat er auch so viel gekostet, eher mehr - aber mit den zusätzlichen Reparaturen wurde Golf RICHTIG teuer.

Mittlerweile habe ich keinen Nervenzusammebruch mehr, wenn ich in die Werkstatt muss - der Preis bei BMW wird fair (von Flensburg bis Garmisch). Selbst in Belgien, wo die Preise lockere 15% über Deutschland liegen, hat die komplette Instandsetzung der Hinterradbremsen (Feststellbremse, Bremsscheibe, Bremsbelag) nur knapp über 900 EUR gekostet - abgesehen davon, dass für den 3-er BMW Reparaturen praktisch gar nicht mehr vorkommen. Kabelbäume gehen jedenfalls nicht platt, auch nicht Fensterheber, Bluetooth uusw.

Ich hatte gedacht, dass ich mit Golf spare. 6er Golf 2.0 TDI habe ich 270.000 km gefahren. Gesamtkosten (100% VW-Wartung): 38 ct/km bei 50.000 km/Jahr.

Nach mittlerweile 240.000 km 320/325-er Diesel BMW lege ich mich klar fest: 28 ct/km bei 50.000 km/Jahr, wobei die km-Kosten durch den kürzlichen Neukauf virtuell aktuell hochgeschnellt sind, andererseits würde ich bei einem Totalverlust bis auf 500 EUR den Kaufpreis ersetzt bekommen (Versichert). Von daher rechne ich nur diese 500 EUR als "Invest".

Alle gekauften Autos waren ca. 20K EUR plusminus 2K-EUR und hatten 10K bis 35K km zum Zeitpunkt des Kaufs. Alle Autos hatten "Weltauto" oder "Premium Selection".

Last but not least: In der KOMPLETTEN Familie ist Audi (ohne mein Zutun) rausgeflogen, über Volvo und Mercedes als Zwischenstation (ohne mein Zutun) sind alle bei BMW gelandet (in EINEM Fall mit meinem Zutun). Wobei Mercedes nur deswegen aus dem Portfolio geflogen ist, weil eine technische Änderung bei einem neuen Modell das Modell für meine Verwandten unpraktisch gemacht hat.

Zufriedenheit aktuell vorhanden zu 100%.

Von daher sind unqualifizierte Bemerkungen von Nicht-BMW-Fahrern gegenstandslos.

Klar kann man mit Audi/VW zufrieden sein, wenn man nicht WEISS, dass es besseres gibt.

Mich hat der VW-Konzern jedenfalls für immer verloren. Ist ja nicht mehr viel - vielleicht noch 40 Jahre Autofahren, also ca. 10 Autos. Danach wird's knapp....

Zitat:

@Ricky2000 schrieb am 10. Februar 2021 um 09:35:19 Uhr:



(...)aber deshalb müssen wir uns hier keine Märchen erzählen.Selbst ein Golf VII GTI non-Performance Handschalter (also der langsamste aller GTIs) ist ca. 3 Sekunden schneller von 100-200 als der BMW im Video. Nicht dass das in der Praxis irgendeine Rolle spielt, aber der 325 ist auch keine Rakete.

Der BMW im Video ist ein Zufallsfund (nicht Meiner). Es kommt auch sehr auf die Reifen und das Gewicht an. In der Realität sind diese 3 s wirklich relativ egal. Meine Erfahrung ist, dass Golf GTI ab 180 km/h klar Platz machen, obwohl sie "am Ende" ebenso schnell fahren wie ich.

Aber wer unbedingt flotter unterwegs sein will, muss einige km mehr im BMW-Gebrauchtwagen akzeptieren, und kann mit dem 335d den GTI weit hinter sich lassen. Aber das ist eine andere PS-Klasse, dafür bist Du im Golf R-Bereich unterwegs (nur der R360S ist schneller).

Gleichzeitig hast Du das zuverlässigere, sparsamere und komfortablere Auto.

Der TE sucht etwas für 170-200 km/h. Das sind recht gemütliche Geschwindigkeiten, die mit dem 320d (eine absolut vernünftige Wahl) locker gefahren werden können, auch relativ steil bergauf (z.B. bei Greding Richtung München).

Man kann auch andere Autos fahren, dann wird's teurer. Das ist alles.

@KitzBlitz ich habe bei VW und BMW immer das selbe gesagt: machen. Bezahlt habe ich immer privat. KEINER hat jemals etwas falsch gemacht (oder wenn es falsch war, wurde perfekt korrigiert). Die Arbeiten, der Umgang, die Qualität war bei Beiden immer vorbildlich.

Nur bei VW war die Rechnung praktisch doppelt so hoch.

Ich vergleiche nur den den BMW 320d mit dem Golf 2.0 TDI. Bis auf die Gestaltung des Kofferraums und einige PS unterscheiden sich diese Autos im gefahrenen Alltag durch nichts. Verbrauch war beim Golf etwas höher (wohl wegen des Steilhecks und wegen Geschwindigkeiten über 180 km/h), die Straßenlage bei beiden vorbildlich. Ich bin weder mit einem Golf noch mit einem BMW jemals "liegengeblieben".

Lediglich die Reparatur-Kosten beim Golf (und der Abgasskandal für den VORZEITIGEN Wechsel) sind der Auslöser für den Wechsel an sich gewesen.

Zitat:

@xis schrieb am 10. Februar 2021 um 12:03:35 Uhr:


...
@KitzBlitz ich habe bei VW und BMW immer das selbe gesagt: machen. Bezahlt habe ich immer privat. KEINER hat jemals etwas falsch gemacht (oder wenn es falsch war, wurde perfekt korrigiert). Die Arbeiten, der Umgang, die Qualität war bei Beiden immer vorbildlich.

Nur bei VW war die Rechnung praktisch doppelt so hoch.
...

Nun, bei mir sind es bisher nur Wartungsarbeiten gewesen. Reparaturen sind weder am Tiguan, noch am BMW Z4 angefallen.

Bei beiden bringe ich das Motoröl selbst mit - das senkt die Kosten jeweils um einen 100er.

Ganz vergleichen kann ich jedoch nicht, denn der Tiguan hat einen 4Motion-Antrieb - der kostet jetzt bei der Wartung nach 3 Jahren extra. Auch das Öl im DSG muss nun ausgetauscht werden (60.000er Intervall). Hier bekam ich vom Servicemeister bei VW sogar den Hinweis, dass ich ordentlich sparen kann, wenn ich das auch noch mitbringe. Wann und ob überhaupt ich das DKG-Öl am BMW wechseln lassen muss, weiß ich gerade gar nicht.

Bei VW gebe ich auch zusätzlich noch die Anweisung, dass die LED-Scheinwerfer nicht angefasst werden. Die Einstellung ist korrekt und wird nicht verstellt. Hintergrund ist, dass man mir die am Passat B8 nach korrekter Werkseinstellung bei der ersten Inspektion viel zu tief eingestellt hatte - damals hatte die VW-Werkstatt aber auch das notwendige Gerät noch nicht. Ich hatte das nicht bemerkt, da ich gar keine Nachtfahrten hatte - erst in Bordeaux nach einem Feuerwerk anlässlich des Starts einer Segelregatta hatte ich auf der Rückfahrt bemerkt - mit Fernlicht ging es halbwegs zurück zum Ferienhaus.

Gruß aus'm Ländle
Ulrich

Die vergleichst Null mit Null, und wie wir wissen, ist Null nicht gleich Null :-)

Lass mal Zeit ins Land streichen... Wobei man Z4 trotzdem nicht mit Tiguan vergleichen kann. Es sollten schon Fahrzeuge aus dem selben Segment sein, also X3 zum Beispiel. Wobei ich bei X3/Tiguan nicht auf BMW wetten würde.

Beim 5er vs. A6 würde ich auf den 5er wetten (kostentechnisch).

Wer 10.000 km/Jahr je Fahrzeug zurücklegt, der merkt mittelfristig auch keine Unterschiede.

Zitat:

@xis schrieb am 10. Februar 2021 um 19:28:16 Uhr:


Die vergleichst Null mit Null, und wie wir wissen, ist Null nicht gleich Null :-)

Lass mal Zeit ins Land streichen... Wobei man Z4 trotzdem nicht mit Tiguan vergleichen kann. Es sollten schon Fahrzeuge aus dem selben Segment sein, also X3 zum Beispiel. Wobei ich bei X3/Tiguan nicht auf BMW wetten würde.

Beim 5er vs. A6 würde ich auf den 5er wetten (kostentechnisch).

Wer 10.000 km/Jahr je Fahrzeug zurücklegt, der merkt mittelfristig auch keine Unterschiede.

Ich kann ja nur vergleichen, was ich habe !

Die Autos müssen auch nicht direkt vergleichbar sein, denn es ging um Kosten der Glaspaläste und das Augenommenwerden bei Wartungen und Reparaturen. Da besteht für mich kein großer Unterschied.
Den höheren Aufwand des 4-Rad-Antriebes kann ich rausrechnen.

Bei BMW habe ich wahrscheinlich einen Warnhinweis in der Kundendatenbank im Sinne von: Vorsicht kritischer Kunde.

Beim VW-Service habe ich mir diesen Status durch lange konstruktive Zusammenarbeit wohl erarbeitet.

In beiden Werkstätten fühle ich mich auch gleichermaßen gut aufgehoben.

Gruß aus’m Ländle
Ulrich

... wenn der Z4 mal etwas mit der Dachsteuerung oder den Dachkabelsträngen haben sollte, wird es bei BMW richtig teuer. Zum Glück gibt es Zeitgenossen, die sich darauf spezialisiert haben.

Wenn die Zuziehhilfe des Kofferraumdeckels nicht mehr funktioniert, tauscht man bei BMW gleich das ganze Modul aus. Kostet mal eben über schlappe 600 € zzgl. Montage. Man kann das auch reparieren, kostet etwas Lötmaterial, Schrumpfschläuche und Textilband. In 30 Minuten ist das mit Routine erledigt und selbst wenn es bemi ersten Mal eine Stunde dauert, ist das nichts im Vergleich zu dem, was BMW aufruft. Das ist für mich Abzocke, die der unbedarfte Kunde bezahlt und als leider gegeben hinnimmt.

Zitat:

@Kitzblitz schrieb am 10. Februar 2021 um 20:41:28 Uhr:


(...)
Wenn die Zuziehhilfe des Kofferraumdeckels nicht mehr funktioniert, tauscht man bei BMW gleich das ganze Modul aus. Kostet mal eben über schlappe 600 € zzgl. Montage. Man kann das auch reparieren, kostet etwas Lötmaterial, Schrumpfschläuche und Textilband. In 30 Minuten ist das mit Routine erledigt und selbst wenn es bemi ersten Mal eine Stunde dauert, ist das nichts im Vergleich zu dem, was BMW aufruft. Das ist für mich Abzocke, die der unbedarfte Kunde bezahlt und als leider gegeben hinnimmt.

Und beim Golf hat der Kabelbruch zum Kofferraumdeckel, der bei Kilometerstand 110.000 auftrat, knapp 1100 EUR gekostet.... Kulanz abgelehnt.

Ich sag's ja: BMW ist im Vergleich zu VW ein Schnäppchen. Ehrlich: über Rechnungen von 600 EUR freue ich mich geradezu (nach 8 Jahren VW).

Zitat:

@xis schrieb am 11. Februar 2021 um 14:19:53 Uhr:


...
Und beim Golf hat der Kabelbruch zum Kofferraumdeckel, der bei Kilometerstand 110.000 auftrat, knapp 1100 EUR gekostet.... Kulanz abgelehnt.

Ich sag's ja: BMW ist im Vergleich zu VW ein Schnäppchen. Ehrlich: über Rechnungen von 600 EUR freue ich mich geradezu (nach 8 Jahren VW).

Du scheinst aber auch Pech mit dem Golf zu haben.

Bei BMW liefe es mit den Montagekosten auch auf ca. 1.000 EUR raus. Dafür wird aber ein komplett neues Heckklappenmodul verbaut. Bei deinem Golf war es ja nur der Kabelstrang.

Mit VW und Audi (einen der letzten Audi A2) war ich immer zufrieden. Für mich war BMW das "Abendteuer" oder besser die große Unbekannte, da ich zuvor noch keinen BMW hatte.

Wir haben einen, nun schon 15,5 Jahre alten Audi A2 - da geht einfach nichts kaputt - außer Wartungen (natürlich in einer freien Werkstatt) nichts gewesen. Der steht aber auch erst kurz vor 51.000 km und nun seit Anfang Januar unbewegt herum. Meine Frau fährt nun lieber mit meinem Tiguan - das liegt gerade aber wohl an der Standheizung.

Gruß aus'm Ländle
Ulrich

Zitat:

@Kitzblitz schrieb am 11. Februar 2021 um 16:54:22 Uhr:



Zitat:

@xis schrieb am 11. Februar 2021 um 14:19:53 Uhr:


...
Und beim Golf hat der Kabelbruch zum Kofferraumdeckel, der bei Kilometerstand 110.000 auftrat, knapp 1100 EUR gekostet.... Kulanz abgelehnt.

Ich sag's ja: BMW ist im Vergleich zu VW ein Schnäppchen. Ehrlich: über Rechnungen von 600 EUR freue ich mich geradezu (nach 8 Jahren VW).

Du scheinst aber auch Pech mit dem Golf zu haben.

Bei BMW liefe es mit den Montagekosten auch auf ca. 1.000 EUR raus. Dafür wird aber ein komplett neues Heckklappenmodul verbaut. Bei deinem Golf war es ja nur der Kabelstrang.

Mit VW und Audi (einen der letzten Audi A2) war ich immer zufrieden. Für mich war BMW das "Abendteuer" oder besser die große Unbekannte, da ich zuvor noch keinen BMW hatte.

Wir haben einen, nun schon 15,5 Jahre alten Audi A2 - da geht einfach nichts kaputt - außer Wartungen (natürlich in einer freien Werkstatt) nichts gewesen. Der steht aber auch erst kurz vor 51.000 km und nun seit Anfang Januar unbewegt herum. Meine Frau fährt nun lieber mit meinem Tiguan - das liegt gerade aber wohl an der Standheizung.

Gruß aus'm Ländle
Ulrich

Wobei beim BMW der Kabelbruch eher nicht vorkommen wird, und damit ist der Preisunterschied 1100 EUR :-)

Ich hatte noch mehr, so dass der Golf 10 ct/km teurer war als der BMW - Endrechnung bei Abgabe.

Vom A2 liest man viel Gutes. Mit 51.000 km in 20 Jahren dürfte er aber nicht überstrapaziert worden sein.

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