Großer Preis von Österreich / Spielberg 15
Leider erst jetzt, der Thread zum GP
Großer Preis von Österreich / Spielberg
Fakten
Name Red-Bull-Ring
Länge 4.326 Meter
Ortszeit MESZ
Start 14:00 Uhr MESZ
Am Rande:
Zitat:
Österreich 2015: Wer startet wo und warum?
Warum Daniil Kwjat nur um sieben Plätze nach hinten muss: Wir erklären, wie sich die Startaufstellung des Österreich-Grand-Prix zusammensetzt
(Motorsport-Total.com) - Nach dem Qualifying der Formel 1 zum Grand Prix von Österreich in Spielberg dauerte es bis in die frühen Abendstunden, ehe der Automobil-Weltverband FIA die endgültige Startaufstellung veröffentlichte. Offenbar mussten die Regelhüter ein wenig rechnen, bis sie die Strafen gegen die Red-Bull- und McLaren-Piloten richtig angewendet hatten.
Doch haben sie das wirklich? Wenn Daniil Kwjat, der sich ursprünglich auf Startplatz acht qualifiziert hatte, eine Rückversetzung um zehn Plätze kassiert, warum taucht er dann auf Startplatz 15 auf? Das liegt an der Reihenfolge, in der die Strafen angewendet werden. Maßgeblich ist hierbei der Zeitpunkt, an dem die Rennställe die FIA über den Einbau der neuen Motorenkomponenten informiert hatten, die über das Kontingent von vier pro Saison hinausgehen.
Und da war Red Bull schneller als McLaren. Red Bull meldete den Wechsel des Verbrennungsmotors an den Autos von Kwjat und Daniel Ricciardo am Montag an die FIA, McLaren teilte erst später mit, dass an den Autos von Jenson Button und Alonso verschiedene Komponenten der Antriebseinheit erneuert werden müssen.
Daher wurde zuerst die Strafe von Kwjat abgehandelt. Von Startplatz acht aus ging es für ihn zunächst auf Position 18 hinter Kimi Räikkönen. Da Ricciardo, Alonso und Button in dieser Reihenfolge hinter dem Russen einsortiert wurden, rückt Kwjat anschließend wieder um drei Positionen nach vorne.
Als nächster kam Ricciardo an die Reihe. Von Position 14 aus ergäbe sich nach der Rückversetzung um zehn Plätze bei ihm rechnerisch Startplatz 24. Da jedoch nur 20 Autos am Rennen teilnehmen und Ricciardo daher nicht seine volle Strafe absitzen kann, muss er am Sonntag beim ersten Boxenstopp fünf Sekunden Strafe absitzen.
Bei den McLaren-Piloten war schon vor Beginn des Qualifyings klar, dass sie ihre absurd wirkende Strafversetzung von jeweils 25 Positionen nicht würden umsetzen können. Beim ursprünglich 17. Button hätte sich Startplatz 42 wahrscheinlich kurz vor Graz befunden. Daher müssen auch die beiden McLaren-Piloten im Rennen büßen. Alonso muss in den ersten drei Runden des Rennens eine Durchfahrtstrafe absolvieren, Button im gleichen Zeitraum eine Stopp-and-go-Strafe von zehn Sekunden.
Quelle:
ms-totalBeste Antwort im Thema
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Österreich 2015: Wer startet wo und warum?
Warum Daniil Kwjat nur um sieben Plätze nach hinten muss: Wir erklären, wie sich die Startaufstellung des Österreich-Grand-Prix zusammensetzt
(Motorsport-Total.com) - Nach dem Qualifying der Formel 1 zum Grand Prix von Österreich in Spielberg dauerte es bis in die frühen Abendstunden, ehe der Automobil-Weltverband FIA die endgültige Startaufstellung veröffentlichte. Offenbar mussten die Regelhüter ein wenig rechnen, bis sie die Strafen gegen die Red-Bull- und McLaren-Piloten richtig angewendet hatten.
Doch haben sie das wirklich? Wenn Daniil Kwjat, der sich ursprünglich auf Startplatz acht qualifiziert hatte, eine Rückversetzung um zehn Plätze kassiert, warum taucht er dann auf Startplatz 15 auf? Das liegt an der Reihenfolge, in der die Strafen angewendet werden. Maßgeblich ist hierbei der Zeitpunkt, an dem die Rennställe die FIA über den Einbau der neuen Motorenkomponenten informiert hatten, die über das Kontingent von vier pro Saison hinausgehen.
Und da war Red Bull schneller als McLaren. Red Bull meldete den Wechsel des Verbrennungsmotors an den Autos von Kwjat und Daniel Ricciardo am Montag an die FIA, McLaren teilte erst später mit, dass an den Autos von Jenson Button und Alonso verschiedene Komponenten der Antriebseinheit erneuert werden müssen.
Daher wurde zuerst die Strafe von Kwjat abgehandelt. Von Startplatz acht aus ging es für ihn zunächst auf Position 18 hinter Kimi Räikkönen. Da Ricciardo, Alonso und Button in dieser Reihenfolge hinter dem Russen einsortiert wurden, rückt Kwjat anschließend wieder um drei Positionen nach vorne.
Als nächster kam Ricciardo an die Reihe. Von Position 14 aus ergäbe sich nach der Rückversetzung um zehn Plätze bei ihm rechnerisch Startplatz 24. Da jedoch nur 20 Autos am Rennen teilnehmen und Ricciardo daher nicht seine volle Strafe absitzen kann, muss er am Sonntag beim ersten Boxenstopp fünf Sekunden Strafe absitzen.
Bei den McLaren-Piloten war schon vor Beginn des Qualifyings klar, dass sie ihre absurd wirkende Strafversetzung von jeweils 25 Positionen nicht würden umsetzen können. Beim ursprünglich 17. Button hätte sich Startplatz 42 wahrscheinlich kurz vor Graz befunden. Daher müssen auch die beiden McLaren-Piloten im Rennen büßen. Alonso muss in den ersten drei Runden des Rennens eine Durchfahrtstrafe absolvieren, Button im gleichen Zeitraum eine Stopp-and-go-Strafe von zehn Sekunden.
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ms-total47 Antworten
Zitat:
@AMenge schrieb am 22. Juni 2015 um 12:17:12 Uhr:
Was genau ist denn an einem Rennen "spannend"? Warum schaut man sich Rennen per se nicht mehr an, wenn dort Diesel und Hybrid unterwegs sind?Davon abgesehen ist in Le Mans Porsche keineswegs vorne Weggefahren. Im Gegenteil, es gab zahlreiche Führungswechsel mit Audi.
Also was an einem Rennen spannend ist, kann man leicht erklären am MotoGP-Beispiel. Mir ist natürlich bewusst, dass es aus Platzgründen schon nicht so abgehn kann beim Autorennen. Aber in der Moto GP fahren die auf Bikes die vor Kraft kaum laufen können, guck dir nur mal an wie die am Grenzbereich fahren.
Beim Bremsen hebt das Hinterrad ab, teilweise sliden die in die Kurve rein dass alles zu spät ist, da merkst du einfach dass die Fahrer am Grenzbereich sind und du hast das Gefühl, alter Schwede, das könnte ich im Leben nicht. Da ist schon das Training schön anzusehen.
Formel 1 könnte ich natürlich auch nicht vom Fleck weg auf Profiniveau fahren, aber dass man mit so nem Ding heil über die Strecke kommt, das Gefühl hat man schon. Und dass die Autos keine Herausforderung mehr sind, bestätigen die Fahrer doch selbst.
Dann im Rennen teilweise rundenweise Führungswechsel, natürlich nicht jedes Rennen, wenn einer mal 1,5 bis 2 Sekunden Vorsprung hat ist das viel, der nachfolgende versucht mit vollem Einsatz das zuzufahren, dann die letzten paar Runden gehts meistens richtig heiß her bis zum Showdown in der letzten Runde und teils letzten Kurve.
Ganz so verrückt kanns in der Formel 1 nicht zugehen, schon klar, aber sowas wie Vettel Massa passiert halt auch zu selten und dass er nicht nah genug ranfahren konnte, obwohl er in den Kurven deutlich schneller war, spricht doch ne klare Sprache was falsch läuft. In der Moto GP ist halt 0 Aerodynamik deswegen ists da logischerweise möglich hinterher zu fahren.
Ein Schritt zu mehr mechanischem Grip und weniger empfindlicher Aerodynamik wär schon mal was. Und mehr Power. Die Jungs müssen wieder zu tun haben, die kiste auf der Straße zu halten, so dass sie nicht nebenbei noch funken und ständig Bremsen justieren und Motormanagement umstellen und bla bla.
Ich will da auch keine Diskussion anfangen, ich find die Entwicklung halt scheiße und ich find, im Rennsport und vor allem der Formel 1 gehört Power und Krach. Hört euch doch mal nen Ferrari V12 F1-Triebwerk von 1994 an. Da krieg ich nen Ständer.
Da gibts kein noch so triftiges Argument, das mich davon abbringt, das zu mögen 🙂
Zitat:
@zepter schrieb am 21. Juni 2015 um 20:19:43 Uhr:
Mich nerven genauso die Heinis die an der jetzigen F1 alles gut finden, und gegen jedes Dementi allergisch reagieren. Auch dieses Geschwafel von den RTL-Experten, sagte Danner doch tatsächlich das es im Vergleich vor 10-15 Jahren weniger Rad an Rad-Duelle gegeben hat als heute in der F1. Wo haben die F1 geschaut ?
So unrecht hatte er da garnicht, die letzet große Tankstop Äre war für mich so ziemlcih die langweiligste Phase seit ich F1 schaue. Dort wurden die Rennen fast ausschließlich durch Taktik entschieden.
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Naja und jetzt schonen sie Reifen, wenns Teamkollegen sind versuchen sie während dem Boxenstop des anderen einen Vorsprung rauszufahren, wenns gegnerische Teams sind, machen sie nen Undercut um mit frischen Reifen den Vorsprung rauszufahren.
So, die Zuschauerzahlen sind da, 48% weniger Zuschauer an der Strecke. Wenn das so weitergeht, werden demnächst die Strecken dem Eclestone die Tür vor der Nase zuhauen, nicht andersherum.
Irgendwas scheint heutzutage zu fehlen, und da ich aber zustimme, dass die Rennen der V10 Ära oft auch nicht viel spannender waren, nachdem Ferrari den Bogen raus hatte, frage ich mich, was das wohl sein könnte 😁
hallo
die aerodynamic ist einfach zu spitz bei den autos , wenn das endschärft wird sollte man auch zumindest von der seite aus dem vorderman ins getriebe wieder "kriechen"
Mfg Kai
Ja zum beispiel. Die Reifen sollten so einen Zweikampf auch aushalten, das wäre ein Fortschritt. Wenn die Autos schwerer zu fahren wären, würde ein Fahrer im Zweikampf vielleicht auch mal eher einen Fehler machen.
Und ich würde auch diese Regel mit dem Reifen ausm Qualifying loszufahren, wieder einstampfen geauso wie zwischen hart und weich wechseln zu müssen. Das Ergebnis ist ja nur, dass alle mit weich losfahren und dann auf hart wechseln, so gibts ja nicht mal unterschiedliche Tempi aufgrund der Reifenstrategie.
Soll doch mit hart oder weich fahren, wer will und wie er evtl besser zurecht kommt.
Wurden ja auch viele Vorschläge von der sogenannten Strategietruppe da gemacht. Aber so wie Red Bull seinen Aero-Vorteil behalten wollte, will Mercedes jetzt natürlich seinen Motorvorteill behalten. Wer würde das schon freiwillig abgeben.
Deswegen loben die Herren Wolf und Lauda die aktuelle Formel 1 auch in Grund und Boden.
Es kann aber auch nicht sein, dass jemand, der seine Arbeit ordentlich gemacht hat, mit Regeländerungen bestraft wird. Diese Forderungen von den betroffenen Teams sind unverschämt. Da müssen Renault und Honda eben nachsitzen, damit das Feld wieder näher zusammen rückt.
RedBull hatte mit Renault 4 Jahre Bilderbuch-Ehe, da wird man 2-3 Jahre mit Performance wie zu Anfangszeiten schon mal verkraften können.
Ferrari hats ja auch geschafft, den Anschluss zu finden.
Zu guter letzt ist auch MB in aktueller Form nicht perfekt und bietet somit gute Unterhaltung.
Naja die Regeln wurden schon immer dahingehend geändert, eine Dominanz zu brechen. Bei Schumacher war es das Punktesystem von 10 6 4 3 2 1 für 1-6. Platz auf 10 8 6 5 4 3 2 1 für 1.-8. Damit seine Siege nicht mehr so Wertvoll sind Und andere technische Entwicklungen, um Ferrari zu bremsen wie später bei Brawn GP der Doppeldiffusor verboten wurde, weil sie es mit Abstand am besten drauf hatten wie bei Red Bull der angeblasene Auspuff verboten wurde usw.
Natürlich bin ich nicht auf Seite Red Bull und respiektiere die Gute Arbeit, die Mercedes geleistet hat. Aber irgendwann sind die dran mit Regeländerungen.
Und die Motorenentwicklung einzufrieren mit derart unterschiedlicher Leistungsfähigkeit halte ich auch für Quatsch. Die V8 waren wenigstens einigermaßen beieinander.
da sollte man aber schon auch etwas differenzieren. Vielen technische Entwicklungen wie Doppeldiff oder F-Schacht die später verboten wurden, nuzten "Schlüpflöcher" im technischen Reglement und wurden sozusagen in einer Grauzone entwickelt.
Das hat man dann durch das Stopfen dieser Schlupflöcher unmöglich gemacht, aktuell liegt der Fall aber so das Mercedes ganz im Rahmen des gültigen Reglements die beste Arbeit geleistet hat und die anderen eben nicht. Das zu verbieten hätte schon einen ziemlichen Beigeschmack gelinde gesagt.
Wo man aber mehr Feingefühl haben hätte können, das man die Weiterentwicklung nicht nach bereits einem Jahr quasi einfriert (die Tokens sind zwar nett, aber einen von Grundkonzept verhunzten Motor bekommt damit nicht auf Trapp), sondern erstmal für zb 3 Jahre die Entwicklung komplett frei gibt. Dann ab dem zweiten Jahr mit der Einschränkung das so wie jetzt nur 5 Triebwerke pro Jahr eingesetzt werden dürfen.
Das hätte in den 3 Jahre zwar etwas an Geld verschlungen, aber so hätten alle die Möglichkeit aufzuholen aber natürlich auch den Vorsprung weiterhin entscheidend auszubauen.
Diese Mehrkosten in der Motorentwicklung hätte man zum Beispiel durch eine wesentlich vereinfachte Aerodynamik (Aerodynamiktests sind aktuell der Kostentreiber Nummer 1 in der F1) wieder reinholen können und mit der vereinfachten Aerodynamik könnten man auch wieder knapper hintereinander herfahren und wir würden richtiges Racing sehen - also sogar 2 Fliegen mit einer Klappe 🙂
dazu noch breitere Reifen und durch die Motorenentwicklung um die 1000 Ps und dann hätten wir auch die schwieriger zu fahrenden Autos.
Ist zwar nur die Sicht eines Fans und Laien aber ...
Das mit dem Kostensparen wird nich funktionieren weil wenn die 400Mio Euro pro Jahr haben, geben die die auch aus. Wenn nicht für aerodynamik, dann für was anderes 🙂
es darf bezweifelt werden, dass Formel 1 und Motorrad Rennen Kosten- / Budget mässig vergleichbar sind. Die Teilnahme an der F1 ist für Häuser wie Mercedes, Honda oder Renault vermutl nur bei einem Mindestmass von Verbindung zum "Alltagsprodukt" vertretbar (auch, aber nicht nur wegen Kosten).
Ein grosser Teil der Reglementierungen soll ja dazu dienen, die Kosten für die Rennställe beherrschbar zu halten.
Ja aber wenn ich 400 Mio raushauen kann, mach ich das auch, ein Weg dafür wird sich schon finden. Wenns nicht mehr Aero is, dann was anderes. Und die beschnittene Aerodynamik ist ja deswegen nicht weniger Kostenintensiv, wenns drum geht, aus den Regeln das optimale rauszuholen
Kosten kriegst du nur durch eine Deckelung unter Kontrolle und die lässt sich kaum kontrollieren.
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 27. Juni 2015 um 21:50:18 Uhr:
Ein grosser Teil der Reglementierungen soll ja dazu dienen, die Kosten für die Rennställe beherrschbar zu halten.
Darum wird das Reglement bezüglich der Motoren alle Jahre wieder geändert so das nicht nur die alten Motoren wertlos werden sondern um die Neuen auch noch ein neues Auto entwickelt werden muss.
Perverserweise explodierten die Kosten als man begonnen hatte das Motorreglement in Richtung Kostensenkung zu verändern und innerhalb weniger Jahre vom V10 zu den aktuellen 1,6L Motoren zu kommen und dabei noch zusätzlich den Schwachsinn mit Energierückgewinnung usw einzuführen.
Möchte nicht wissen wie viel Entwicklungsarbeit bei Mercedes deswegen an ihre Forschungs-und Versuchsabteilungen im Konzern abgegeben wurde, bzw deren Erkenntnisse in die F1 eingeflossen sind.
Nur haben nicht viele Teams diesen technologischen Rückhalt wie bei Mercedes.