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große Traktoren,die neuen Helfer auf Baustellen..??

Themenstarteram 16. Juli 2009 um 1:01

Hallo

mir fällt auf dass immer öfter und zahlreicher große Traktoren auf Baustellen eingesetzt werden,gerade aktuell auf der Mega Baustelle Autobahn Ausbau der A1 zwischen Hamburg und Bremen sind sehr viele im Einsatz....;)

ein Trend oder täusch ich mich da??

was sind die Vorteile der Traktoren auf Baustellen gegenüber konventionellen Gerät wie Kipper oder Dumper??

mfg Andy

Beste Antwort im Thema

Der "T" berechtigt meines Wissens nur Traktoren im Land-und Forstwirtschaftlichen Verkehr zu bewegen.Dazu gilt er nur bis zu einer bestimmten zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

 

Baustellenverkehr ist aber weder Forst-noch Landwirtschaft,also ist CE nötig.

Gesetzliche Grundlage,FeV §6

Klasse T:

Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern)

 

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1. Keine Tachoscheibe,bzw Fahrerkarte,nötig.Also kann man schlecht überprüfen wie lange der Fahrer schon arbeitet.:D

2. Kaum ein Polizist kennt sich mit den Gewichten der zugehörigen Hänger aus,bei den LKW können sie das relativ gut abschätzen wenn sie diese öfters kontrolliert haben.Aber welcher Polizist kennt sich mit Traktorgespannen aus?Obwohl es klar ist das ein 300PS Traktor plus vollem 30m³ Hänger ziemlich sicher mehr als 40t wiegt,bei uns in der Gegend habe ich schon 40m³ Kipper gesehen.

3.Ziehen die Traktoren vermutlich mehr weg als die LKW und sind dabei Geländetauglicher und nicht wirklich langsamer.

4.Vermutlich der Hauptgrund,sie dürften ausserhalb der Erntezeiten deutlich billiger unterwegs sein als eine LKW-Flotte

 

Viele Bauunternehmer haben nur noch so viele LKW wie sie unbedingt benötigen,Mehrbedarf wird dann angemietet.Entweder bei Kollegen,den landwirtschaftlichen Lohnunternehmern oder den Maschinenringen.Da die großen Traktoren und Hänger übers Jahr gesehen doch eher selten gebraucht werden suchen sich die Lohnunternehmer und Landwirte eben ein zusätzliches Einkommen und die Bauunternehmer sparen weil sie einige LKW weniger benötigen

War auch bei dem Ausbau der A20 Höhe Bad Segeberg zu sehen. Siehe Foto.

Sir Donald hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Traktoren sind eben sehr vielseitig einsetzbar.

am 16. Juli 2009 um 15:25

Bei uns A6 Richtung Kaiserslautern wird zz. ein Fendt als Kalkstreuer eingestz, zum Glück ist der von Fendt aus weiß lackiert worden, der sieht aber trotzdem aus wie Sau.... alles weis.. Scheiebn. Reifen alles :D

Auch wenn es blöde klingt... Auf der Baustelle braucht auch der Treckerfahrer Klasse CE, da er ja nicht in der Land-/Forstwirtschaft unterwegs ist...

Ach ja... Im Winter kann man auf dem Flughafen in München auch jede Menge Traktoren sehen. Ausgerüstet mit Gelblicht und Schleppbürste reinigen die da das Vorfeld vom Schnee. Auf den Bürsten dann riesen Blechtafeln mit Nummer, wahrscheinlich zur Identifikation.

Im Umfeld um den Airport gibts ja jede Menge plattes Land und auch viele Bauern, die ihr Gerät dann nicht brauchen...

die Traktoren auf dem Flugfeld sind, so eine Fernsehsendung vor einer zeit, Landwirte im Nebenerwerb, da sie ausserhalb der Erntezeit noch Kapazitäten frei hatten, so hat man sich gegenseitig arangiert.

Nordjoe

Hatte ich so schon vermutet. Könnte Schule machen. Wenn ich sehe, was andere Flughäfen für einen Fuhrpark vorhalten, nur für den Winterdienst....

Moin Moin ich wollte mal nach der Rechtsgrundlage fragen die Bestimmt das man auf einer Baustelle den CE Führerschein haben muss

Danke

Der "T" berechtigt meines Wissens nur Traktoren im Land-und Forstwirtschaftlichen Verkehr zu bewegen.Dazu gilt er nur bis zu einer bestimmten zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

 

Baustellenverkehr ist aber weder Forst-noch Landwirtschaft,also ist CE nötig.

Gesetzliche Grundlage,FeV §6

Klasse T:

Zugmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 60 km/h und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h, die jeweils nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden (jeweils auch mit Anhängern)

 

am 24. Januar 2011 um 18:32

da wir mal ne Spedition hatten hab ich mal ne Anfrage an das BAG gestellt.

Für Transporte mit Traktoren ist sogar eine Güterkraftverkehrserlaubnis erforderlich !!!! Es werden nämlich Güter von A nach B über 3,5 Tonnen befördert. Ich wette, dass die nicht ein einziger Bauer hat.....

am 24. Januar 2011 um 20:56

Also wir vor zwei Jahren durch die Niederlande Richtung Nordsee gefahren sind, waren auf den Baustellen fast nur Traktoren zu sehen, meist New Holland.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

1. Keine Tachoscheibe,bzw Fahrerkarte,nötig.Also kann man schlecht überprüfen wie lange der Fahrer schon arbeitet.:D

2. Kaum ein Polizist kennt sich mit den Gewichten der zugehörigen Hänger aus,bei den LKW können sie das relativ gut abschätzen wenn sie diese öfters kontrolliert haben.Aber welcher Polizist kennt sich mit Traktorgespannen aus?Obwohl es klar ist das ein 300PS Traktor plus vollem 30m³ Hänger ziemlich sicher mehr als 40t wiegt,bei uns in der Gegend habe ich schon 40m³ Kipper gesehen.

3.Ziehen die Traktoren vermutlich mehr weg als die LKW und sind dabei Geländetauglicher und nicht wirklich langsamer.

4.Vermutlich der Hauptgrund,sie dürften ausserhalb der Erntezeiten deutlich billiger unterwegs sein als eine LKW-Flotte

Viele Bauunternehmer haben nur noch so viele LKW wie sie unbedingt benötigen,Mehrbedarf wird dann angemietet.Entweder bei Kollegen,den landwirtschaftlichen Lohnunternehmern oder den Maschinenringen.Da die großen Traktoren und Hänger übers Jahr gesehen doch eher selten gebraucht werden suchen sich die Lohnunternehmer und Landwirte eben ein zusätzliches Einkommen und die Bauunternehmer sparen weil sie einige LKW weniger benötigen

das ist nicht so ganz richtig

zu 1. Selbstverständlich haben die Trecker geeichte Tachos denn es ist gewerblicher Güterverkehr

zu 2. Ein einfacher Dorfpolizist wird da wohl ein bißchen überfordert sein aber die Autobahnpolizisten kennen sich da sehr wohl und auch sehr genau aus. Fragt mal die Fahrer

zu 3. Richtig Trecker sind vielseitiger und geländergängiger und mit den heute verfügbaren Kippmulden wesentlich flexibler einzusetzen.

zu 4. Deutlich billiger kommt nicht so ganz hin denn man veranschlagt heute für Trecker dieser Grössenordnung ca. 1500 € pro PS (Ohne Kippmulde) Und Fendt dürfte noch ein bißchen darüber liegen. Es ist aber richtig das hauptsächlich de Maschinenringe ihre Trecker an Bauunternehmen ausserhalb ihrer Produktionszeiten die Trecker andienen. Aber es gehen auch immer mehr Bauunternehmen dazu über sich solche Maschinen aufgrund ihrer Vielsseitigkeit anzuschaffen. Sie werden z.B auch für Kehrmaschinen oder Planierarbeiten und die meistens angebauten (oder anzubauenden) Frontlader ersetzen auch schon mal einen Radlader der Mittelklasse. eingesetzt, das kann man mit einem LKW nicht so gut bewerkstelligen. Landwirte hingegen werden wohl eher selten ihren Trecker den Unternehmen andienen, denn in einem Landwirtschaftlichen Betrieb sowenn er denn richtig rechnen und kalkulieren kann wird der Schlepper fast durchgängig das ganze Jahr benötigt. Beginnt mit der Feldbestellung über die Ernte bis hin zum Winter. Ein 300.000 € Geschoss kann man nicht lange untätig stehen lassen. Das geben selbst die ganzen Subventionen nicht her.

Alex

Zitat:

Original geschrieben von alexmulder

das ist nicht so ganz richtig

zu 1. Selbstverständlich haben die Trecker geeichte Tachos denn es ist gewerblicher Güterverkehr

zu 2. Ein einfacher Dorfpolizist wird da wohl ein bißchen überfordert sein aber die Autobahnpolizisten kennen sich da sehr wohl und auch sehr genau aus. Fragt mal die Fahrer

Zu 1. Niemand hat gesagt, dass die Tachos nicht geeicht sind, es geht nur um die Fahrerkarte.

zu 2. Wie willst du mit einem Trecker (Fastrac ausgenommen) einem Autobahnpolizisten begegnen? Die Schlepper haben auf der Autobahn nichts verloren, selbst die 60 km/h Fendt nicht.

Ach ja, ein 820er Vario steht mit 160.000€ im Konfigurator, da braucht es 40.000€ an Zusatzausstattung um erst mal auf die 1.000€/PS zu kommen. ;)

Maschinenringe sind in der Regel Zusammenschlüsse von Landwirten um spezielle Maschinen effektiver nutzen zu können. Zum Teil gehören sie dem Ring,aber zum Teil auch den Landwirten die dann wie Lohnunternehmer bei den anderen Mitgliedern aushelfen.

Unterm Strich bleibt aber das wenn ein Maschinenring oder ein Lohnunternehmer Zeit hat sich im Baubereich zu betätigen auch die Landwirte Kapazitäten frei haben.

 

Bei uns in der weiteren Region hat eine Baufirma einen Fendt,den findet man sogar auf deren Homepage.:D Wenn auch kaum als Fendt zu erkennen da verdreckt wie die Sau. Aber so verdreckt wurde er mal auf einer Messe ausgestellt.

 

Zum Thema ahnungslose Dorfpolizisten,letzten Herbst haben einige Landwirte in der Gegend ihre Führerscheine in die Kur schicken müssen. Ist auch blöd wenn die Polizei anfängt Züge mit 30m³ Anhängern die bis Oberkante beladen sind auf die Waage zu schicken.

 

Ganz verblödet sind "Dorfpolizisten" jetzt auch nicht,vor allem aber haben da einige gute Kenntnisse der Landwirtschaft,da selbst auf einem Hof großgeworden.

So lange sie es nicht übertrieben hatten hat es nur keinen interessiert,nur wenn man den Bogen überspannt gehts halt auf die Waage.

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