ForumKawasaki
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Kawasaki
  5. GPZ 500 S - vorderes Ritzel dreht in Schüben - ist das normal?!

GPZ 500 S - vorderes Ritzel dreht in Schüben - ist das normal?!

Kawasaki GPZ 500S
Themenstarteram 2. Juli 2020 um 9:19

Moin Leute!

 

Da meine GPZ 500 S (Bj. 94) etwas unrund lief, habe ich mich darangesetzt, sie gründlich zu pflegen, was sich mittlerweile zu einem mittelgroßen Projekt ausgeweitet hat: Vergaserausbau + gründliche Reinigung + Verschleißteile erneuern, Ventilspiel einstellen, Luftfilter reinigen, Kerzen erneuern, Ölwechsel, Kühlsystemspülung etc.

 

Beim Ventilspieleinstellen fiel mir auf, dass sich die Kette, wenn ich an der Kurbelwelle (Uhrzeigersinn) drehe, nur ungleichmäßig fortbewegt, also in Schüben.

 

Da ich dachte, es liegt an einer ungleichmäßig gelängten Kette, wollte ich die heute erneuern.

 

Nachem ich jetzt die vordere Ritzelabdeckung runter habe, fiel mir auf, dass es das das vordere Ritzel ist, was sich ungleichmäßig dreht!

 

Ich wollte ein Video hochladen, aber das ist zu groß :/

 

Wenn ich an der Kurbelwelle drehe, baut sich ein Druck auf, sprich es wird schwerer an der Kurbelwelle zu drehen. In dieser Phase dreht sich auch das vordere Ritzel nicht. Wenn ich weiterdrehe, lässt der Druck irgendwann schlagartig nach, die Kurbelwelle lässt sich wieder ganz leicht drehen, und auf einmal kommt auch das vordere Ritzel schlagartig nach und dreht sich wieder mit - bis es wieder schwerer wird und der Zyklus von neuem beginnt.

 

Das ist nicht normal, oder? Ich habe leider nocht nicht so viel Erfahrung, was das Schrauben angeht und bin gerade dabei das an einem Badtelmotorrad zu lernen. Die GPZ ist meine Alltagsmaschine, die ich schnell wieder sicher auf die Straße bringen will.

 

Freue mich auf eure Ratschläge!

Ähnliche Themen
30 Antworten
Themenstarteram 2. Juli 2020 um 9:26

Hab jetzt ein Video auf Youtube hochgeladen. Hoffe, das ist okay, dass ich hier den Link poste:

 

 

https://youtu.be/A92DkCbusIg

Äääää - den Leerlauf hast Du aber drin? Und die Kupplung ist in Ordnung?

Themenstarteram 2. Juli 2020 um 9:34

Ne, das war im ersten Gang.

 

Jetzt - im Leerlauf - dreht sich erwartungsgemäß das vordere Ritzel gar nicht mehr.

 

Das mit dem Druck bleibt - das kommt denke ich von den Nockenwellen, je nachdem ob die gerade auf die Ventile drücken.

 

Kupplung habe ich bislang noch nichts kontrolliert. Hab die Maschine im Frühjahr gebraucht gekauft.

 

Was mir aber heute Morgen auffiel, war, dass das Gewinde der Befestigungsschraube des Schalthebels 1cm rausschaute

Das springen ist normal.

Er wird den ersten Gang drinnen haben.

Sieht für mich normal aus. Die Kurbelwelle wird gegen die Kompression eines Zylinders gedreht. Wenn dieser Punkt dann überschritten ist, schnalzt die KW ein Stück weiter, bis sie an den nächsten Verdichtungsvorgang des nächsten Zylinders kommt. Dass sich das Ritzel dann auch so "in Schüben" dreht, führe ich mal auf normales Spiel im Antriebsstrang zurück.

Zum Laufen bringen, den Hobel, dann sieht man es endgültig. Oder ALLE Kerzen raus und mit nem Akkuschrauber die KW antreiben und gucken.

 

Mfg

Themenstarteram 2. Juli 2020 um 9:47

Danke für eure Rückmeldungen!

 

Ich werde das sonst wirklich mal mit dem Schrauber bei Kerzen raus versuchen, bevor ich alle anderen Teile wieder montiere.

 

Aber kann das so viel Spiel sein?

 

Ich bin kein Experte und hab vorher beim Motorrad nie an der KW gedreht, aber ist es nicht so, dass wenn ich an der KW drehe, ich dann über Zahnräder und Kupplung gleichzeitig am Getriebe GLEICHMÄßIG drehe und das vordere Ritzel sich gleichmäßig drehen müsste? Melde mich, wenn ich das mit dem Schrauber gemacht habe

Mach dir mal deswegen keinen Kopp, dass ist völlig normal, Kawastaudt hat es passend beschrieben.

Das ist bei meiner 440er genauso und wohl bei jedem anderen Mopped auch.

Eben. Ich würde mir erst Sorgen machen wenn das anders wäre. Mach Dir mal klar, wie ein Motor funzt - mit Kompression und Ventilen. Dann wird Dir das klar. Das geht nicht anders.

Kein schrauber an die Kerzen. Zum Drehen der Kurbelwelle nimmt man auch was festes, keine Ratsche. Dazu die Kerzen raus... Benzinhahn zu, Schwimmerkammer leer, wenn du da ne Weile rumwerkelst.

Zitat:

@Papstpower schrieb am 03. Juli 2020 um 05:56:21 Uhr:

Kein schrauber an die Kerzen.

Hat keiner geschrieben. Bitte richtig lesen! Danke.

 

Mfg

Zitat:

@BMWFreeRiderO schrieb am 2. Juli 2020 um 09:47:12 Uhr:

mit dem Schrauber bei Kerzen raus versuchen,

Zitat:

@kawastaudt schrieb am 3. Juli 2020 um 09:24:01 Uhr:

Zitat:

@Papstpower schrieb am 03. Juli 2020 um 05:56:21 Uhr:

Kein schrauber an die Kerzen.

Hat keiner geschrieben. Bitte richtig lesen! Danke.

 

Mfg

Finde ich nicht eindeutig.

am 3. Juli 2020 um 20:14

Er will bei herausgeschraubten Kerzen mit dem Akkuschrauber an der Kurbelwellenmutter drehen.

So verstehe ich das.

So war es gemeint und der TE hatte das auch verstanden.

 

Mfg

Themenstarteram 4. Juli 2020 um 7:20

Danke schon mal für euer Feedback!

Da die Kette von der Länge her noch vollkommen okay ist und die Ritzel auch noch im grün-gelben-Bereich sind, scheint das ja alles ganz gewöhnlich zu sein und keinen Handlungsbedarf zu erfordern :)

Übrigens ging das Drehen nochmal ein Stück leichter, als ich die Lappen aus den Ansaugstutzen rausgenommen hatte :D Das war etwas dumm von mir.

Ich hätte es ja auch spontan mit dem Akkuschrauber versucht, allerdings fehlt mir dazu das nötige Equipment oder Ideenreichtum. Der Vierkant der passenden Stecknuss geht nämlich nur schwer in den Schrauber und auch einen passenden Adapter habe ich nicht.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Motorrad
  4. Kawasaki
  5. GPZ 500 S - vorderes Ritzel dreht in Schüben - ist das normal?!