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Golf VI 1.4 TSI 122PS Kaltstart Probleme

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 10. Juli 2019 um 14:56

Hallo, habe seit einigen Wochen dass Problem, dass beim Kaltstart der Motor sehr ruckelig läuft und die Drehzahl bis auf ca. 1200 hoch geht, auf 1000 sinkt und wieder hoch geht bis sich nach ca. 30 Sekunden alles beruhigt und er bei den normalen 800 bleibt. Außerdem startet er manchmal minimal verzögert dann. In der Werkstatt wurde ein Steuerketten Problem ausgeschlossen. Öl wurde nachgefüllt, hat sich nicht gebessert. Nächster Vorschlag wäre dann ein kompletter Ölwechsel. Wie sinnvoll ist das und woran könnte es sonst liegen? So an sich stört es mich ja nicht 30 Sekunden zu warten bis ich los fahre, habe aber Angst, dass dadurch mehr kaputt geht. Schon mal danke für Antworten.

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24 Antworten

Normales Verhalten des TSi

Liegt an der Kat-Vorheizung. Damit der Wagen die EURO5 Norm erfüllt wird in einem Temperaturenbereich zwischen ca 16 - 33 Grad die Kat-Vorheizung angeworfen und wenn der Wagen länger als 6 Stunden gestanden hat. Das ist bei diesem Wagen "normal" und kaputt gehen geht da nix.

MfG

TurboSebbo

Zitat:

@TurboSebbo schrieb am 10. Juli 2019 um 14:59:08 Uhr:

Liegt an der Kat-Vorheizung. Damit der Wagen die EURO5 Norm erfüllt wird in einem Temperaturenbereich zwischen ca 16 - 33 Grad die Kat-Vorheizung angeworfen und wenn der Wagen länger als 6 Stunden gestanden hat. Das ist bei diesem Wagen "normal" und kaputt gehen geht da nix.

MfG

TurboSebbo

Ist das auch normal, wenn dieses "Phänomen" erst Jahre später auftritt? So ist es bei mir geschehen.

Ich (85) habe den gleichen Motor.

Das Thema "Katvorheizung" wurde hier schon ausführlich behandelt,

hat aber m.E. mit dem vom TE beschriebenen Problem nichts zu tun.

Ich fahre seit Längerem fast nur noch - teils extreme - Kurzstrecken

und hatte nun, beim Starten, auch dieses Schütteln des Motors.

Mein :) tippte auf Ablagerungen an den Ventilen u.ä.

und riet mir, 2 bis 3 mal z.B. "ARAL Ultimate 102" zu tanken

und damit - längere Strecken, mit Öltemperaturen von ca. 90° -

zu fahren.

Bei meinem Auto hat das funktioniert! :)

Interessant. Das werde ich auch mal probieren und berichten.

 

Fährst du denn jetzt wieder nur Kurzstrecke? Irgendwelche Auffälligkeiten wieder?

Zitat:

@gecooo schrieb am 11. Juli 2019 um 09:49:56 Uhr:

Interessant. Das werde ich auch mal probieren und berichten.

Fährst du denn jetzt wieder nur Kurzstrecke? Irgendwelche Auffälligkeiten wieder?

Ich fahre jetzt wieder Kurzstrecken mit ARAL Super 95.

Die "Extremen" verlängere ich jetzt künstlich bis zu einer Öltemperatur ab ca. 70°.

Sobald das Schütteln wieder beginnen sollte, werde ich das obige Spiel wiederholen.

Zitat:

@gecooo schrieb am 11. Juli 2019 um 08:17:47 Uhr:

Zitat:

@TurboSebbo schrieb am 10. Juli 2019 um 14:59:08 Uhr:

Liegt an der Kat-Vorheizung. Damit der Wagen die EURO5 Norm erfüllt wird in einem Temperaturenbereich zwischen ca 16 - 33 Grad die Kat-Vorheizung angeworfen und wenn der Wagen länger als 6 Stunden gestanden hat. Das ist bei diesem Wagen "normal" und kaputt gehen geht da nix.

MfG

TurboSebbo

Ist das auch normal, wenn dieses "Phänomen" erst Jahre später auftritt? So ist es bei mir geschehen.

Hi,

 

da ich den Wagen gebraucht mit 27.400 km damals gekauft habe, dieses "Phänomen" von Anfang an bei mir bestand, ich dein BJ und MJ von dem Wagen nicht kenne, ich mich demnach bei diversen Quellen "schlau" gemacht habe und ich nicht weiss ob es evtl was mit dem Softwarestand deines MSG zu tun haben könnte, kann ich dir keine Auskunft zu deiner Frage oben geben. Dafür müsste ich dich anlügen und das tue ich nicht. Ich würde den Vorschlag äußern, bei einer Werkstatt nachzufragen ob es normal ist dass es von Haus so sein soll, ob ein Fehler vorliegen könnte, dass dieses "Phänomen" erst nach Jahren auftritt und ob es dafür evtl notwendig wäre, dass man das MSG updaten könnte. Ich denke, die Experten hier, die sich des Öfteren hier mit dieser Thematik befassen, können noch bessere Auskünfte geben.

 

MfG

TurboSebbo

Das "Kaltstartphänomen" (Katvorheizung) tritt

- bei Außentemperaturen von 16° bis 33° - von Anfang an auf!

Das obige "Schütteln beim Start" trat bei meinem Golf6+ erst nach 6 Jahren auf.

Zitat:

@WQ33 schrieb am 11. Juli 2019 um 11:37:46 Uhr:

Das "Kaltstartphänomen" (Katvorheizung) tritt

- bei Außentemperaturen von 16° bis 33° - von Anfang an auf!

Das obige "Schütteln beim Start" trat bei meinem Golf6+ erst nach 6 Jahren auf.

Zu Punkt 1: DAS habe ich mir auch schon gedacht, dass es von Anfang an so gewollt ist und dies bestägtigen mir Leute aus diversen Foren und Werkstätten.

 

Zu Punkt 2: Interessantes Verhalten. Das ist mir bis dato (mittlerweile ~55tkm) noch nicht vorgekommen, dass der Motor sich bei mir beim Kaltstart "schüttelt".

 

Würde deswegen die Vermutung äußern, dass es sich dabei evtl wirklich um heftigere Verkokungen handeln kann, aufgrund des Kurzstreckenprofils, die dazu führen, dass das o.g. Phänomen auftritt.

 

MfG

TurboSebbo

In der Betriebsart Katheizen-Doppeleinspritzung wird ein anderes Einspritzmuster verwendet, es wird eine Schichtung hergestellt - überwiegend (zu) mager, nur um die Kerze fetter damit es auch zündet. Wenn die Einlassventile bzw. die Kanäle stark verkokt sind ist es durchaus denkbar das diese Schichtbildung fehlschlägt.

Ich würde eine Bedi-Reinigung empfehlen.

Hallo ich Klinke mich Mal hier ein ohne direkt einen neuen Thread zu eröffnen.

 

Bei meinem golf 5 caxa 122ps bj 07/2008 ist seit heute der Kaltstart die reinste Katastrophe. Das ganze geht über die normale Kat Heizung hinaus.

 

Der Motor säuft regelrecht ab und geht fast aus. Beim ersten Anfahrversuch ist er mir sofort ausgegangen. Drehzahl schwankt immer zwischen 800 und 300-400. Geht dabei fast aus. Das ganze passiert nur bei Kaltstart und erst seit heute wo es relativ frisch draußen war morgens, Regen und ca 14 Grad.

Das ganze ging dann so ca 5min lang bis er sich Mal beruhigt hatte. Beim anfahren sind mir dann regelrecht Schläge aufgefallen die vom Motor kamen.

 

Je wärmer er wurde desto mehr verschwand das ganze disaster.

 

Bei der Fahrt ist mir dann aufgefallen das es vorne oft etwas leicht am knallen war(Kat,unverbranter Sprit).

Den 2ten Gang z.b von 3500 abtouren lassen,also sprich mit der Motorbremse, hat er sehr oft geknallt. Leise, aber ohne Radio hörbar.

 

 

Steuerkette wurde 2010 auf Kulanz getauscht. Vor 4 Wochen bekam der Wagen 4 neue ngk Spulen und 4 neue ngk Kerzen.

 

Habe den Wagen auch erst 2 Monate.

 

Bin ich richtig in der Annahme daß es wieder die steuerkette sein kann ?

 

Evtl die Einspritzdüsen die zuviel reinspritzen?

 

Vcds ist vorhanden allerdings weiß ich nicht welche Messwert Blöcke ich Mal auslesen sollte um dem Fehler genau auf den Grund zu gehen ohne auf gut Glück Teile zu tauschen.

 

Wäre denn ein Log von der besagten Kaltstart Phase hilfreich?

 

Hoffe jemand hat Lust etwas Hilfestellung zu geben :)

 

Morgen früh mache ich nochmal den Kaltstart und schaue was Vcds sagt.

 

Grüße Mischa

Ich gehe mal davon aus im Fsp. stand nix? Bei +14°C ist die Katkeizung nicht aktiv, nach deiner Beschreibung klingt das für mich eher nach Zündaussetzern. Kontrollier nochmal deine Arbeit was die Kerzen und Spulen angeht, die Dichtheit der Ladeluftstrecke, Sauberkeit Drosselklappe.

Wenn Du dir die Messwertblöcke anschauen/loggen willst, dann guck dir die Ansauglufttemperatur an, Luftmasse/Saugrohrdruck, Lamba, Einspritzdauer. Dazu die Sollwerte falls es da jeweils einen Kanal gibt.

Aus den letzten dreien kannst Du evtl. ableiten ob Du zu viel Luft oder zu viel Kraftstoff hast und das Problem weiter einkreisen.

Hallo Alex und danke schon Mal für die Antwort.

 

Den Fehler habe ich heute ausgelesen plus ein paar MWB angesehen.

 

Fehler ist der P0172 Gemisch zu Fett.

 

Readiness bei Katalysator fehlgeschlagen

 

Heute morgen nach dem Kaltstart kamen noch Fehler dazu.

 

Zündaussetzer festgestellt: zyl 3 und 4.

 

Auto stinkt im Leerlauf extrem nach Sprit. Motorölstand stark erhöht. Öl riecht sehr nach Sprit. Das kommt auf jeden Fall am Wochenende raus.

 

Aufgrund der Tatsache daß heute auch noch zündaussetzer dazu kamen bin ich eigentlich stark davon überzeugt dass die Einspritzdüsen defekt sind.

 

 

Würde das denn Sinn ergeben ?

 

Zuerst dachte ich die Lambda spinnt.

 

Im Leerlaauf:

 

Sollwert Sonde 1 Bank 1: 0.45v

Istwert 0.8-0.9v dauerhaft

 

Vermutlich weil die Düsen ständig zuviel einspritzen ?

 

Dann auf die Straße und die Werte weiter beobachtet

 

Immer wenn ein soll gefordert wird kann er dieses soll nicht einhalten. Z.b Autobahn 100kmh soll: 0.6

ist: gibt's nicht weil er ständig am hoch und runter regeln ist.

 

0.1v dann 0.7 dann wieder 0.25 usw

 

Normal ist das doch nicht oder ?

 

Desweiteren war die labdaheizung ständig EIN wärend der ganzen Fahrt auf Sonde 1.

 

Bei Sonde 2 (vermutlich nach Kat)

Ist es ständig hin und her gesprungen. Ein aus ein aus ein aus die komplette Fahrt über.

 

 

Nach ca 4 Stunden Fehler suche und unzählige Parameter auslesen bin ich der Annahme daß die Einspritzdüsen nicht mehr richtig arbeiten. Deswegen ersäuft der Wagen fast bei Kaltstart und hat einen erhöhten Öl stand. Das zuviele Benzin was eingespritzt wird lässt die sonde verrückt spielen und die Zylinder aussetzen weil nicht mehr richtig verbrannt werden kann. Deswegen auch der extreme Sprit Geruch im Stand der dauerhaft vorhanden ist (Lambda 0.9 im Leerlauf) selbst wenn das Auto warmgefahren ist.

 

 

Würde das Sinn ergeben was ich mir da zusammen Reime?

 

Bleibt nur noch die Frage warum readiness nicht vorhanden ist bei den Katalysatoren. Wagen war auf jeden Fall warm gefahren zu dem Zeitpunkt.

 

Kann es denn auch anderesherum sein?

Die Lambda zeigt einen falschen wert woraufhin die Düsen zuviel einspritzen ?

 

 

Hoffe auf Antwort

 

Vielen Dank Grüße Mischa :)

 

 

Ich halte es für etwas unwarscheinlich das zeitgleich zwei Einspritzventile hops gehen. An dem Rail bzw. der Hochdruckpumpe ist ein Regelventil, bei dem 1.4l TSI 122PS ist das Regelventil stromlos geschlossen. Der Druck geht dann an den Anschlag was dann auch zu einem zu fetten Gemisch führen kann.

Kontrollier mal die Funktion des Ventils, im VCDS findest Du irgendwo die Funktion "Kraftstoffhochdruck abbauen". Schau mal ob Du den Hochdruck-Messwertblock findest, guck dir den Druck im Leerlauf und bei einem Gasstoß an, mach den Motor aus und guck ob Du den Wert mit dem Druckabbau absenken kannst.

Das die Lambdaheizung an ist, ist normal.

Du kannst auch nochmal die Zündspulen quertauschen und gucken ob der Fehler mitwandert um weiter einzugrenzen, sowie dir die Kerzen anschauen ob die dunkel sind (= zu fett).

 

Wenn Du einen abgasrelevanten Fehler hast und/oder den Fsp gelöscht hast dann sind die Bits gelöscht. Gesetzt werden sie erst dann wenn der Wagen einen Selbst-Kontrollzyklus durchlaufen hat ohne das Fehler aufgetreten sind.

Nachtrag: Hm vielleicht habe ich da auch grade einen Denkfehler gemacht, ein zu hoher Kraftstoffdruck müsste sich eigentlich bei allen Zylindern bemerkbar machen - ausser der Motor hat schon größere Kompressionsunterschiede - vielleicht solltest Du die Kompression mal kontrollieren, auch wegen der Kette. Ich lasse den Teil oben dennoch mal so stehen - vielleicht bringt dich ja das eine oder andere auf die Spur. :-)

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