Golf 7R mit Allwetterreifen fahren oder doch lieber einen Satz Winterreifen kaufen?

VW Golf 7 (AU/5G)

Hallo

Ich bekomme in knapp 2 Monaten mein neuen Golf 7R Variant. Da ich die 1000€ Aufpreis für 19 Zoll Alufelgen zuviel finde, habe ich den R mit den "Kostenlosen" 18Zoll Alus bestellt.

Nun stellt sich für mich folgende Frage:

- Auf den Original 18Zoll Alufelgen einfach Allwetterreifen montieren
- 19" Alufelgen mit Allwetterreifen montieren
- oder einfach einen zweiten Satz Alufelgen mit Winterreifen kaufen
Wir haben hier in Minden vielleicht 2-5 Tage Schneematsch.Ansonsten sieht man hier leider kein Schnee mehr.

Wir fahren im Jahr gute 20tkm und da frage ich mich auch ob dann Allwetterreifen bezüglich Verschleiß und Grip überhaupt in Frage kommen. Vielleicht machen Allwetterreifen bei Allrad auch keinen Sinn?
Ein Baby ist auch in Planung. Ob der R mit 19" und DCC noch Komfortabel fährt?

Da ich weder ein Allradfahrzeug noch 19" Alufelgen hatte, wollte ich gerne eure Erfahrungen bezüglich der Allwetterreifen und der 19" Alufelgen lesen.

Und für solche Fragen gibt es das Forum.

Gruß
Christian

PS: Wer die Fragen doof findet, der braucht auch bitte nicht Kommentieren!!!

Beste Antwort im Thema

Auf einen R gehören keine Ganzjahresreifen

Frage mich wie man bei einem solchen Wagen überhaupt auf eine solche Idee kommt

18" sind OK,sicher der beste Kompromiss.19" bringen fahrtechnisch keinen Vorteil,nur optisch sieht es halt besser aus

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ich hätte gar nicht erwartet, dass eine Diskussion über die Pro´s und Contra´s von Allwetterreifen derart hitzköpfig, subjektiv und unsachlich ablaufen könnte😕

Also halten wir mal fest:

- Allwetterreifen sind ein Kompromiss. Dass braucht man hier auch keinem mehr um die Ohren zu hauen, weil es schon von der Definition dieses Reifentyps her klar ist.
- Wer in Zonen gemäßigten Wetters lebt, der kann durchaus mit einem Allwetterreifen gut durch den Winter kommen
- ein guter Allwetterreifen ist im Winter immer noch besser als ein billiger Winterreifen
- ein guter Allwetterreifen ist im Sommer immer noch besser als ein billiger Sommerreifen
- Allwetterreifen sparen einen Satz Felgen
- Trotzdem sollte man auch Allwetterräder regelmäßig von vorne nach hinten tauschen, um Sägezahn vorzubeugen
- wer einen Golf R fährt um ihn zu besitzen, aber weder Rennstrecke noch grenzwertige Fahrweise auf öffentlichen Straßen anstrebt, der wird mit einem Allwetterreifen auch rein aus Performanceaspekten klar kommen

Fazit: muss selber wissen😉

ist schon richtig, aber ich bleibe dabei, ein Allwetterreifen kann nichts wirklich richtig gut und gehört schon gar nicht auf einen Golf R, sondern max. auf einem Golf bis 150 PS.
Selbst VW bietet ja keine Ganzjahresreifen ab einer bestimmten Motorisierung an, wohl nicht ohne Grund😉

Menschenskinder - die Entscheidung ist doch ganz einfach !

Diejenigen welche das " Brot-und-Butterauto " fahren können sparen und nehmen die Allwetterbereifung .
Etwas vorsichtiger bei entsprechenden Verhältnissen fahren kostet doch nichts und ist obendrein gesund .

Diejenigen welche meinen immer die Ersten sein zu müssen und sich den Luxus dafür gönnen sollen eben dann auch tiefer in die Tasche greifen.
Was hindert sie ? Doch nicht der Geiz oder können sie sich vor lauter Luxus die Sicherheit dann doch nicht mehr leisten ?

Zitat:

@GT Ingo schrieb am 11. Juli 2016 um 09:46:27 Uhr:


ist schon richtig

PUNKT. Alles, was Du danach schreibst, ist sowas wie "jedem das Seine, aber nur das Meine"😛

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Zitat:

Was beim R klar gegen einen Allwetterreifen spricht, gegenüber deinem Auto sind die 180 PS mehr. ...

Was ist daran falsch ?

Preile hat mich ( leistungsbezogen ) eher in die Reihen der automobilen Leistungsproleten eingeordnet .
Dessen Argument habe ich verstanden. Kränkt mich aber keineswegs.

Deswegen bin ich auch nicht verleitet fahrtechnische Grenzen von Bereifungen zu testen. Habe ich nie gemacht und bin damit 5 Jahrzehnte ohne Unfall oder Schaden über die Runden gekommen.
Ist doch auch was ?

Zitat:

Diejenigen welche das " Brot-und-Butterauto " fahren können sparen und nehmen die Allwetterbereifung . ...

Ich schreibe ja " können " und das ist als gedankliche Empfehlung zu verstehen . Wenn sie es besser haben wollen dann eben nicht.
Nicht " müssen " .

Wobei der Sinn einer Allwetterbereifung - so verstehe ich es - gerade darin besteht nicht unbedingt zwei Reifensätze zu haben. Zumal ich vermute daß bedingt durch die milderen Winter sich die Frage sowieso entschärft. Deutschland ist zum großen Teil kein Gebirgsland wie z.B. Österreich .
Wer regelmäßig in die Skigebiete reist oder in den Bergen wohnt hat eh meist gute Winterbereifung.

Bin aber persönlich auch darauf gespannt wie sich diese Reifen im Winter verhalten.

Auf deinem 125 PS TSI ist das sicher nicht das Problem
Die meisten die hier für einen Ganzjahresreifen sprechen fahren auch diese PS Klasse und versuchen es einfach auf 300 PS zu übertragen

Mein Vater hat auf seinem ex Golf+ die Sommereifen auch durch Ganzjahresreifen ersetzt.Da er Rentner ist,morgens nicht zur Arbeit muß,schneearme Region,gemütlich fährt und der Wagen nur 105 PS hatte ist dagegen auch nichts einzuwenden.
Ab und an bin ich mal mit dem Wagen gefahren.Zuletzt um den Nachfolger in Wob abzuholen.
Die Lenkung ist deutlich träger und ungenauer geworden und in Kurven merkte man deutlich das der Wagen schwammig wirkt wenn man etwas korrigiert.Dafür mußte man nicht mal schnell fahren.Bereich um 130 km/h reichte da schon aus.Ganzjahresreifen war Vredestein Quatrac.Good Year Vector wurde nicht empfohlen weil er zu Sägezahn neigt.
So schwammig fährt sich mein GTD nicht mal mit den 18" Winterreifen

Ich möchte gar nicht wissen wie sich Ganzjahresreifen dann auf meinem BMW fahren würden.Sicherlich noch problematischer als auf einem R mit Allrad, für mich aber unvorstellbar sowas auf einem 300PS Fahrzeug zu fahren.

Für mich sind es natürlich wirtschaftliche Gründe.Hier zu sagen das es einen zu viel Arbeit macht ist für mich kein Argument.Die Werkstatt wechselt die Räder,reingt sie und lagert sie auch ein.Für die Zeit würde es auch einen Leihwagen geben.

Kompromiss wäre es eher auf einem solchen Wagen und in schneearmen Regionen für den Winter Ganzjahresreifen statt Winterreifen aufzuziehen,aber bestimmt nicht Ganzjahresreifen für den Sommer

Den Vector habe ich auch drauf. War dabei.

Habe jetzt etwa 14 000 km drauf und vom Sägezahn nichts bemerkt. Der bisherige Verschleiß ist nicht groß aus meiner Sicht . 2 mm an der Antriebsachse bei der Strecke bis jetzt würde etwa 40 000 km bedeuten. Das in etwa 4 Jahren bei meiner Fahrleistung.
Das wäre akzeptabel.

Der Reifen läuft leise je nach Belag der Straße . Er lenkt sich auch exakt. Habe da nichts Negatives bemerkt.

Mein alter Golf V mit der gleichen Größe als Sommerreifen war gefühlt spurstabiler . Das ist soweit richtig.
Aber das etwas " weichere " Verhalten ist sicher auch der stärkeren Wankneigung der doch höheren Karosse des SV zuzuschreiben . Wie sich überhaupt dieser gerinfügig " teigiger " weil auch schwerer anfühlt.

Der alte Golf war auch deswegen spritziger weil das DSG zwangsläufig durch seine schnelleren Schaltvorgänge einen anderen " sportlicheren" Fahrstil produzierte zumal er wegen seines niedrigeren Schwerpunktes in der Kurve besser lag. Das alles merkte ich anfangs schon deutlich und es ging mir kurzzeitig ab..

Aber der Mensch ist ja ein Gewöhnungstier und so lebe ich mit meiner jetztigen trägeren Kiste auch ganz gut.

Da reden wir mal nächstes Jahr über meine Erfahrungen mit dem Reifen.
So hat mir das der Händler auch empfohlen. Erst einen Winter drüber fahren ... 🙂

Schwammig hat wohl eher mit dem Format zu tun. In der gleichen Grösse habe ich keinen nennenswerten Unterschied von dem Fahrverhalten feststellen können. Klar ist ein 205/55/16 schwammiger als ein 225/35/19. Welch wunder.

Ich glaube dass ein 300 PS Golf bei 200 km/h genauso fährt von den Reifen her wie ein 125 PS Golf.

Und eine Werkstatt, die Räder reinigt, einlagert und noch einen Leihwagen on Top gibt, kenne ich in NRW zumindest nicht. Das alles natürlich keine wesentliche Hilfe für eine Entscheidung, aber die Differenzierung allein über PS auch nicht wirklich.

Gruss

Ach ja... Ich habe auch mal Vector gewagt. Nach 25tkm ohne Wechsel kein Sägezahn, vorne noch 6 mm. Kann aber auch daran liegen dass es V Reifen sind. Bei T Reifen meine ich war es damals schlimm

Die Reifengröße hat sich beim Wechsel von Sommer auf Ganzjahresreifen nicht geändert

Solange du geradeaus fährst wirst du auch nicht viel merken,den Unterschied vom Motor bei 200 km/h merkst du wenn du bei der Geschw.in Kurven mal richtig Gas gibst.Da gibt es bei 125PS überhaupt keinen Schub,bei 300 PS kannst du es ja mal probieren.

In der Werkstatt bekommst du alles,du must nur zahlen
Meine Werkstatt holt den Wagen auch kostenlos hier ( 14km) ab und bringt ihn wieder.

Ich werde beim gegenwärtigen Vector bleiben. Warum Bewährtes aufgeben und mit ungewissem Ergebnis experimentieren ?

Nun wird immer auf Tests mit ihren Ergebnissen verwiesen. Aus meiner Sicht ist das nicht mal die halbe Wahrheit.

In der Praxis finden Bremssituationen mit Sicherheit nicht auf den exakt gleichen Untergünden statt auf welchen die Testreifen ihre Ergebnisse bringen.
Jjeder Fahrer regaiert beim Bremsen anders. Höchstwahrscheinlich keiner so wie es optimal ist.
Zumal das Fahrzeug kaum eine gerade Ideallinie fährt wie beim Reifenbremstest wenn es um den Anhalteweg geht..

Die Tests sind also nur eine normierter Vergleich bei einer ganz bestimmten Testbedingung.
Daher kann man nicht mit einem garantiert erwartbaren Verhalten des Reifens im Ernstfall rechnen.

Dazu kommt noch der Unwägbarkeitsfaktor des Fahrers. Manche benehmen sich ja geradezu wie bescheuert auf der Straße welches gar nicht so selten zu beobachten ist. Da kann der beste Reifen mit seiner erhofften Sicherheit nicht dagegenhalten.

Letztendlich ist aus meiner Sicht ein Reifen immer nur so gut wie der Fahrer indirekt mit ihm im Verkehr umgeht .

Ach ja - noch was zum Thema Reifen :

http://classic.motor-kritik.de/classic/

Siehe dazu : 18.03.11 " Das große Reifenthema "

Naja, ein Reifen, der unter idealen Bedingungen schlecht ist, wird unter suboptimalen Bedingungen bestimmt nicht auf einmal überragend sein. Allenfalls anerkennen würde ich, das ein ungeschulter 0815-Fahrer den Vorteil eines guten Reifens nicht "erfahren" kann. Aber ist das ein Grund Sicherheitsreserven zu verschenken? Schon mal ein Fahrsicherheitstraining gemacht?

Wo sind denn die Sicherheits-Reserven eines Winterreifens, hier im Flachland, bei Temperaturen im zweistelligen positiven Bereich und nassen Fahrbahnen in den Wintermonaten?

Zitat:

Schon mal ein Fahrsicherheitstraining gemacht?

Ja Michael - Du dachtest wahrscheinlich daß Du mich bei dieser Frage auf dem falschen Fuß erwischen würdest .

Haste aber nicht 😁

Ja - ich habe bei meinem 50. Geburtstag ein Sicherheitstraining beim ADAC mitgemacht . War ein Geschenk .

Dann will ich Dir was Interessantes dazu erzählen:

Ich nahm damals mit meinem alten Megane Automatik ( 107 PS) teil der zwar 7 Jahre alt war, aber erst so um die 50 000 km drauf hatte ( ehem. Rentnerauto). Es waren die ersten Michelin Sommerreifen drauf weil sie vom Profil her noch etwa 2/3 des Neuzustandes hatten .

Ich bzw. mein Megane haben dann die ganzen Übungen genauso erfolgreich wie andere Fahrer und vor allem wesentlich neuere Autos ohne Probleme oder negative Auffälligkeit was Spurhaltung, Ausbrechneigung oder sonstige Reifenmerkmale anbetrifft bestanden. War direkt erstaunt was meine sieben Jahre alten Reifen noch so auf den Boden brachten.

Später bei der Nachbesprechung war das Thema Reifen und Alter auch akut. Natürlich hieß es daß man die mit x-Jahren tauschen sollte wegen Gummiaushärtung usw. usw.
Ich habe dann im Kreise der Teilnehmer mein Geheimnis des Reifenalters gelüftet.

Etwas Verlegenheit bzw. Verwunderung kam dann schon auf.

Zitat:

Aber ist das ein Grund Sicherheitsreserven zu verschenken?

Ich stelle fest daß Sicherheitsreserven in der Praxis zunehmend sehr oft verschleudert werden. Wohl in der Annahme daß - hat man besonders teure Reifen - die Reserven auch ausnützen muß. Warum sonst bezahlt man viel Geld dafür ?

Nochmals: Ein Reifen kann nie besser sein wie es ihm sein Fahrer erlaubt.

Und ich habe bei diesen Trainings schon oft genug den Unterschied zwischen viel und wenig Profil und zwischen Sommer- und Winterreifen gesehen. Mit Winterreifen sind die Übungen alle viel leichter zu fahren - und das bei +20° - soviel zu den Sicherheitsreserven im 2stelligen Plusbereich...

Damals beim Sicherheitrtraining war Sommer - Monat Juli.

Hab 's zwar nicht kontrolliert. Aber ich vermute daß da die wenigsten mit Winterreifen daherfuhren.

Lest mal den Artikel über Reifen durch den ich verlinkt habe. Ist zwar von 2011 aber ich bin mir sicher daß das allermeiste des darin Gesagten heute für einen Reifen genauso gilt.

Ich will niemanden abhalten Geld für Reifen auszugeben. Aber Reifen sind Marktartikel und wollen verkauft werden .

Also - ich bin raus beim Überlegen " ob oder ob nicht " 🙂

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