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Golf 4 Variant 1,9 TDI (Kombi) ersetzen durch ? -> langfristig

Themenstarteram 16. März 2018 um 16:24

Hallo,

aktuelle Situation:

- Golf 4 TDI 1,9 (101 PS) Kombi jetzt ca. 250 000 km

- Fahzeugzustand: gut/keine altersuntypische Auffälligkeiten (Rost usw.) Motor: Soweit ich das beurteilen kann sehr gut. Braucht/Kriegt neues Öl nur beim regelmäßigen Ölwechsel

Bremsen, Stoßdämpfer neu (ca. 2 Jahre), Auspuff recht neu ca. 3 Jahre, Radsatzlager neu (ca. 2 Jahre alt), Klima usw. alles Top, Kupplung, ZMS, Simmerring, Ausrücklager neu (ca. 12tkm „alt“).

Sonst auch alles voll Funktionsfähig

Also eigentlich ein Auto das mit normalen Verschleißkosten nochmal 100-200tkm schaffen kann. Ich bin auch sehr zufrieden damit. Ohne die Dieselaffäre wäre mein Plan gewesen dieses Auto, so lange es irgendwie möglich und sinnvoll ist, weiter zu fahren. Doch mein Problem:

- Ich befasse mich ehrlich gesagt nicht viel mit Autos. Darum kenne ich mich damit auch nicht wirklich gut aus. Hoffe ihr könnt mir da helfen ;)

- muss beruflich und privat durch Stuttgart fahren

- Euronorm 4 (3 und 4d in Fahrzeugschein) also grüne Plakette

- noch ca 20tkm bis Zahnriemenwechsel + Wapu (schätze mal 700-1000E wenn sonst nix ist)

- Fahrleistung ca. 12-18tkm (hängt von der Arbeit ab, muss manchmal weiter Pendeln - rein privat fahre ich ca. 5-8tkm/Jahr)

- mich beschäftigt die Frage wie viel es sich (vor allem angesichts drohender Fahrverbote) noch lohnt in das Auto reinzustecken

Die Fahrverbote für Stuttgart für Euronorm 4 stehen unmittelbar bevor. Ewig kann ich nicht drauf hoffen dann nicht erwischt zu werden. Darum will ich jetzt so langsam beginnen mich über Alternativen kundig zu machen.

Die erste Überlegung von mir ist es, bis ich mich um eine Alternative kümmern kann hinten das TDI Logo entfernen zu lassen. So ist das Auto zumindest äußerlich nicht von einem Benziner unterscheidbar. (Sinnvoll? oder erkennt man die Konturen des Logos weiterhin :D? )

Anforderungen ans potentielle neue Auto:

- Kauf grob geplant in 1-2 Jahren. Es kommt finanziell wohl nur Dacia, gebraucht oder evtl ein Jahreswagen in Frage.

Aufgrund begrenzter finanzieller Möglichkeiten will einen Teil anzahlen und den Rest finanzieren. Grob geplant: ca. 5-6kE anzahlen. Den Rest dann über 3-5 Jahr abbezahlen (max 300-400E/Monat). Das ergäbe dann einen Spielraum (maximale finanzielle Möglichkeiten nicht ausgeschöpft) von ca. 15000E mit Anzahlung (+ das was ich für meinen alten noch bekomme).

Es darf natürlich auch sehr sehr gern günstiger sein.

- voraussichtlich für mind 10 Jahre nicht von weiteren/verschärften Fahrverboten betroffen zu sein (ich befürchte auf dem Kreuzzug gegen Menschen die sich nicht mal eben nen Neuwagen leisten können, werden Benziner als nächstes dran sein, weil deren Anteil jetzt steigen wird und somit die europäischen co2 Ziele bald nicht mehr gehalten werden können).

- Kombi: am besten ohne (zumindest stark) abfallendes Heck.

- Kofferraum: Platz für 2-3 mittelgroße bis große Hunde (Trenngitter zu 2.Sitzreihe) UND bei umgeklappter 2. Sitzreihe Platz für (mind.) 2 Fahrräder + Gepäck. Zur Not mit Vorderrad von Fahrrädern demontiert. Da ist dieses neumodische abfallende Heck nicht so praktisch...

- zuverlässig. Mein jetziges fährt und fährt und ... fährt. Die neueren VWs und Skodas in meinem Umfeld stehen in 1-2 Jahren -wohlgemerkt Fahrzeuge mit einem Alter das bei der Altersangabe mit einer Stelle weniger aus kommt als bei meinem- öfters als ich in all den Jahren die ich es schon habe. Meistens sind es irgendwelche Steuergeräte die verrückt spielen, dann folgt AGRV,... Bei 4 Autos wage ich schon nicht mehr von Pech oder/und Zufall zu sprechen.

- geringe Wartungs- und Ersatzteilkosten

- Klimaanlage (ohne geht NICHT)

- "Einfache" zuverlässige Technik. Möglichst wenig fehleranfällige Steuergeräte. Am liebsten wäre mir z.b. kein Start-Stop usw. Ich brauch keine Spurhalteassistenten, Berganfahrhilfe, Einparkassistenten, Schilderkennung ...

- einziger Luxus (neben Klima die nicht mal selbst regelnd, aber dafür leistungsfähig sein sollte) den ich gern mitnehmen würde (aber nicht zwingend) Zentralverriegelung und entweder Abstandspiepser hinten oder Rückfahrkamera. Zigarettenanzünder vorn (für Navi) und Radio (oder zumindest vorbereitet für Radio :D selbst das ist heute wohl nicht mehr selbstverständlich)

- Mit den Anforderungen (Zuverlässige Steuergeräte und finanzielle Möglichkeiten) fallen -meinem Kenntnisstand nach zumindest- folgende Marken schon mal raus: BMW, Mercedes, Audi, VW, Skoda. Wegen gewünschter Langlebigkeit wohl alle Franzosen und Italiener. (Dacia ist im Grunde auch ein Franzose, aber der kostet dafür auch nicht viel und kann dementsprechend „öfters“ getauscht werden)

- Schaltgetriebe (gerne 6 Gänge, aber 5 sind auch ok) wenn Hybrid dann muss ich wohl mit Automatik leben

- geringer CO2 Ausstoß (will nicht von der ersten Welle Benziner Fahrverbote betroffen sein, die sicher auch kommen wird.)

- Wegen Fahrleistung, Fahrverboten, Preis neuer Modelle und hoher Wartungskosten und gewollter Extrakosten bei neuen Dieseln (ich sag nur AGRV + extra so eingebaut das man auch nicht gut hinkommt) kommt nur ein Benziner in Betracht.

Das Fahrzeug kann so hässlich sein wie es will, die Marke ist mir auch egal. Für mich ist es nur Werkzeug und kein Statussymbol.

Motorisierung: Fahrprofil: ca. 45% Bundesstraße, 50% Stadt, 5% Autobahn.

Mir haben die 101 PS mit 240 NM immer gut gereicht. Ich würde mich als sparsamen wenig Fahrspaß orientierten Fahrer bezeichnen (Durschnittlich ca. 6l/100km mit Klima, ohne ca. 5l/100km).

Folgende praktische Leistung hätte ich gern: 140-150km/h Reisegeschwindigkeit auf der Autobahn ohne das die Maschine im roten Bereich läuft. Mind.120 km/h auch bergauf (beladen) auf Autobahn. Genug Reserven um einen schleichenden LKW (Klassiker 100 erlaubt, LKW 60 km/h) ohne langen Anlauf auch beladen bergauf überholen zu können.

Bisher bin ich nur Diesel gefahren. Aber ich schätze mal für vergleichbare Leistung bewege ich mich dann bei mind. 120-130ps bei Benzinern ?

Bei Dacia Logan habe mir die Daten auch schon mal angeschaut. Der Wäre evtl sogar neu drin. Aber der (große/größte) liest sich mit dem 90 Ps Motor und der mageren Höchstgeschwindigkeit schon grenzwertig was meine Motor-Leistungsanforderung angeht :( (und dann gibt’s den „großen“ nur mit Start-Stop)

Welche Marken und Fahrzeuge könnt ihr mir empfehlen ?

Angeschaut (nur online) habe ich mir bisher:

- Dacia Logan MCV mit 90ps (Hauptsächlich wegen Preis :D)

- Toyota Auris ( evtl. 2nd Hand) Hybrid – wobei selbst der die geforderten CO2 Ziele ab 2025 nicht erreichen würde und oft über die lächerliche Zuladung von knapp 380kg geklagt wird.

-???

- oder sich gleich auf den Dacia festlegen (dann tut es wenigstens nicht so weh) weil der nächste Kreuzzug dann ohnehin alle aktuellen Benziner betrifft ?

Danke für eure Gedanken dazu

Beste Antwort im Thema

-der Text ist viel zu lang

-bei der geringen Jahresfahrleistung (da muß man erst mal suchen, wo es steht...) auf jeden Fall Benziner wie auch schon selber erkannt

-beste technische Zuverlässigkeit, erschwinglich gibt es bei Toyota und Honda (Honda Accord Tourer)

-Turbobenziner zieht ähnlich gut unten raus wie Turbodiesel

-geplantes Kaufdatum in 1-2 Jahren führt gerade in der jetzigen Zeit alle Überlegungen in die Sinnlosigkeit

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Du suchst die eierlegende Wollmilchsau.Aber du mußt Kompromisse eingehen,sonst suchst du ewig.Vieleicht bringt dir ein Gebrauchter mit LPG oder Erdgas was.Oder du gibst deinen Diesel jetzt als Abwrackprämie in Zahlung.Es gibt Hersteller,die geben bis 10000 Euro,wie z.B. Huynday.

-der Text ist viel zu lang

-bei der geringen Jahresfahrleistung (da muß man erst mal suchen, wo es steht...) auf jeden Fall Benziner wie auch schon selber erkannt

-beste technische Zuverlässigkeit, erschwinglich gibt es bei Toyota und Honda (Honda Accord Tourer)

-Turbobenziner zieht ähnlich gut unten raus wie Turbodiesel

-geplantes Kaufdatum in 1-2 Jahren führt gerade in der jetzigen Zeit alle Überlegungen in die Sinnlosigkeit

http://...konfigurator.12neuwagen.de/.../?...

 

Alle Probleme sind gelöst, gibt's neu im Budget mit Klima, mit Zentralverriegelung und mit 6 Gängen!

 

Gasfahrzeuge werden gesondert gehandhabt werden, Euro 6 (eventuell 6d Temp) wird wohl aktuell das Zukunftsichersten sein wo du finden kannst!

 

Einziger Nachteil der Octavia besteht steht noch auf der alten Plattform mit schweren Tanks und weniger Erfgasmenge und großem Benzintank:

https://www.erdgas.info/erdgas-mobil/erdgas-fahrzeuge/audi/

Zitat:

@Volvorin71 schrieb am 16. März 2018 um 16:43:20 Uhr:

Du suchst die eierlegende Wollmilchsau.Aber du mußt Kompromisse eingehen,sonst suchst du ewig.Vieleicht bringt dir ein Gebrauchter mit LPG oder Erdgas was.Oder du gibst deinen Diesel jetzt als Abwrackprämie in Zahlung.Es gibt Hersteller,die geben bis 10000 Euro,wie z.B. Huynday.

10.000 Euro??? :confused::eek::D

Hey Dave Daddley,wo kommst du den hier um die Ecke.So ein Kennzeichen habe ich auch mal gefahren,bist quasi ein Landsmann von mir.Du kannst mich gern berichtigen,aber die Koreaner haben für einen neuen i40,diese Prämie in der Werbung gehabt.

Themenstarteram 16. März 2018 um 22:42

Wie ich das gelesen habe ist die Hyundai Prämie Ende 2017 abgelaufen.

Viele Prämien der anderen Hersteller enden zum 31.03...

12neuwagen.de scheint ja wahnsinnige Rabatte rauszubekommen. Ist das seriös ? Und dann noch mit Prämien kombinierbar ?

Danke schon mal für die Hinweise zum Skoda. Ein Erdgasauto hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Horrorgeschichten von teuren Tanktests und Ausbauaktionen beim/vor dem Tüv haben mich da als ich vor Jahren mal überlegt hatte was es werden soll eher abgeschreckt. Wurde da nicht mal der "Kraftstoff" steuerlich gefördert, aber jetzt/bald nicht mehr ?

Müsste das mal anschauen wieviel dann bei so einem Auto vom Kofferraum fehlt :D

Das mit dem Erdgastanks war ein Problem mit den Flaschenhälsen,die verosteten.Man kann die Flaschenhälse mit einer Mischung aus Fett und Wachs gegen Rost schützen.Erdgas kostet so um 1 Euro das Kilo und sollte auch so bleiben.Da wo die Steuervorteile weggefallen sind,ist E85,was ich meinem Elch immer zum Saufen gegeben habe.Dann gibt es noch eine Alternative und das ist LPG also Autogas.

Also manche Prozentzahlen erreicht man nur mit Altdieselabgabe... 12Neuwagen und wie sie alle heißen sind nur Vermittler, der bindende Vertrag wird mit einem Autohaus geschlossen (so zumindest die Regel), also seriös und mehr Rabatt geht einfach nicht!

 

 

Erdgas fährt sich unterm Strich billiger als Diesel.

Vom Kofferraum sollte nichts fehlen, das klassische Ersatzrad entfällt, man müsst vielleicht mal nachlesen wann VWh/SEAT/SKODA auf die neue Audiplattform umstellen, sofern schon i-was bekannt ist! Dann hat man mehr Erdgasreichweite und so Sinnvoll wie es ist en paar Liter Benzin als Notreserve!!

 

CNG Tankstellen gibt's im Ländle wohl genug, zumindest wenn ich mir das auf der Karte so anschaue...

http://www.gibgas.de/Tankstellen/Umkreissuche%20-%20Routenplaner

 

Gern geschehen, bin zwar eigentlich alles andere als ein VAG Jünger aber der Rabatt beim Octavia ist unglaublich, nur blöd das der Rabatt mit steigender Ausstattung immer weniger wird!

 

http://www.gibgas.de/Fahrzeuge/Personenfahrzeuge

 

Grüße von der Ostalb

Mopedcruiser

Ich würde den Golf runterfahren und nichts mehr investieren. Angebote für ähnliche gehen bis realistisch etwa 2500€, da bleibt der allf. Totalschaden gut begrenzt. Dass die Fahrverbote kommen, mag sein, aber in der Umsetzung scheint mir nicht alles geklärt.

Danach: die Idee, heute ein Pkw - womöglich gebraucht - zu kaufen, das die Grenzwerte ab 2025 einhält, ist abwegig. Resp. sind die EU-Vorgaben primär an die Hersteller adressiert, Fahrverbote wg. zu hohem CO2-Ausstoss müsstest Du erst noch erfinden (lieber nicht). Was Benzinern allenfalls droht, sind Restriktionen wg. zu hoher Feinstaubemissionen, wie sie typischerweise Direkteinspritzer ohne OPF ausstossen können (zumeist nach Kaltstart). Dafür würde es sich vllt lohnen, mit dem Kauf zuzuwarten, bis entsprechend ausgerüstete Modelle auf dem Markt sind. Sind dann aber techn. wieder eine Ecke komplexer.

Saugrohrbenziner mit begrenzten Feinstaubwerten gibt es nur noch wenige, den Auris Hybrid hast Du erwähnt. Der eben erst ersetzte Honda Civic 1.8l könnte noch in Dein Raster passen, Euro6-Angebote finden sich allerdings nur wenige, müsste aber ins max. Budget passen.

CNG: Denkbar ist, dass Fiat den neuen Tipo als Natural Power-Version bringt. Konkretes finde ich da aber nicht.

LPG: wenn schon Dacia angedacht ist, könnte der Logan MCV als Gaser evaluiert werden. Ist aber auch nur der schwächliche 90PS 1.2l drin, dafür wirklich günstig.

Zitat:

@AleAJ schrieb am 16. März 2018 um 16:24:50 Uhr:

- Schaltgetriebe (gerne 6 Gänge, aber 5 sind auch ok) wenn Hybrid dann muss ich wohl mit Automatik leben

Ich muss leider mal in die Technik-Ecke.

Bei lediglich 5% Autobahn-Anteil ist ein 6-Gang-Schaltgetriebe völlig fehl am Platz. Jedenfalls bei der angestrebten Motorleistung von ~130 PS bei einem Otto-Motor und dem Wunsch, souverän voran zu kommen.

Die 130 PS liegen beim Benziner ja erst bei ~5.500 u/min an - vorsichtig geschätzt.

Willst du bei 100 km/h bei 2.000 u/min herum trödeln, bist du im Bereich von ca. 30 PS, die bei Vollgas im 6. Gang abgerufen werden können. Damit ist wohl niemand zufrieden, und überholen geht auch nicht.

Also wärst du immer am Schalten, oder würdest die meiste Zeit eh im 5. Gang fahren.

Auch auf der Autobahn kommt man im 6. Gang einfach nicht voran, und beladen mit 130 km/h Richtgeschwindigkeit auch keinen Berg hoch.

Hier ist der Benziner gegenüber der Leistungsentfaltung eines Turbo-Diesels klar unterlegen und beim Fahrgefühl nicht zu vergleichen.

Abhilfe schafft ein modernes Automatikgetriebe mit 7/8/9 Gängen, das beim Überholvorgang präzise den richtigen Gang wählt - dann geht es auch mit wenig Motorleistung erstaunlich flott voran.

Halbe Abhilfe für souveränes Fahren auch bei Beladung schafft mehr Motorleistung - aber dann sind die Gänge im Getriebe auch wieder länger übersetzt - dann fährst du die 100 km/h auf der Bundesstr. auch wieder nur maximal im 5. Gang.

Ich denke, ein 6-Gang-Getriebe ist ein Goodie, aber in deinem Anforderungsprofil eher fehl am Platz.

20% längere Übersetzung des 6. Ganges gegenüber dem 5. reduziert die anliegende Leistung eben auch mindestens um 20%, meist aber mehr da das volle Drehmoment beim Benziner eben auch erst bei sehr hohen Drehzahlen anliegt.

Oh,da muß ich dir wiedersprechen.Bei meinen uralten Volvo C70-1 mit 193 Ps,fallen 270 NM ab 1800 U über die Kurbelwelle her.Es ist immer ein Genuß,ab 80 Kmh im 5.Gang aufs Gas zu treten und der Fünfender bollert los.Dieser Motor ist eine 80-iger Jahre Konstruktion und ich frage mich im Jahre 2018,wo ist der Fortschritt?Der Motor nimmt 10 Liter,aber in Sachen Lebensdauer,ist dieses Prunkstück unerreicht.

Themenstarteram 18. März 2018 um 13:45

@Getriebe

Da bin ich wohl ganz alte Schule. Da muss ich mich wohl ohnehin umgewöhnen. So gesehen würde ein 6. Gang wohl keinen Sinn machen. Bei Benziner braucht man ja generell deutlich mehr Drehzahl. Die Gänge müssen dann aber wohl viel kürzer übersetzt sein oder warum gibt's dann bei Benzinern praktisch nur noch 6 Gänge ? (Womit sich die Frage 5 oder 6 Gänge erübrigt. 5 werden praktisch nicht mehr angeboten...

Die reinen PS Zahlen und NM sind mir auch egal. Es gibt Situationen da brauch ich mal kurz etwas Durchzug. (Wie oben beschrieben - LKW überholen) Der sollte halt da sein. Meine Reisegeschwindigkeiten will ich erreichen und halten können (nach Möglichkeit ohne da 15l zu schlucken). Ob da 11,2 oder 9,2 sek 0-100km/h rauskommen tangiert mich nur peripher.

Wenn ich das oben beschriebene mit einem 1l 110ps Turbobenziner erreiche reicht mir das völlig. So lange der Motor dabei einigermaßen leise bleibt (Lärm hab ich auf der Arbeit den ganzen Tag mit 12L+ Motoren genug) muss ich dann eben wohl mit gewissen Abstrichen leben. Sparsam/Wirtschaftlichkeit ist mir privat wichtiger als das letzte Quäntchen Leistung.

Zum eigentlichen Thema:

Im Prinzip hab ich 2 Möglichkeiten:

Ich bringe bis 31.03. eine Skoda Octavia mit Erdgas in trockene Tücher

ODER

ich fahre meine Golf erst mal weiter (bald dann "runter"), unterlasse jegliche teure (wenn auch tw. sinnvolle) Wartung und fahre auf Risiko bis mehr Klarheit von Seiten den Politik besteht.

DANN

Muss ich je nach Angebot entscheiden.

Denn Toyota hybrid finde ich immer noch interessant (gefühlt zuverlässiger als der Skoda) aber den gibt's aktuell neu nicht unter 20kE. Prämie scheint es da im Moment auch nicht viel zu geben.

ich bin 14 Jahre einen Seat Leon mit chip von 150 auf 180 PS gefahren

bei mir wär Zahnriemen gekommen...Bremsen, neue Reifen...

- für 1800.- weiterverkauft und mir einen Toyota Prius III Facelift geholt ( 5 Jahre alt aber mit 5 Jahren Garantie und 3 mal Service frei )

fahr mal nen Prius Probe!

warum muss es bei Dir gleich ein neuwagen sein ?

Ich wuerde mir statt einem Dacia eher einen Lada kaufen - sowohl optisch als auch was die Motoren angeht, waere aus dem Moloch Stuttgart wegzuziehen eine Alternative? Hohenlohe und Tauberfranken kaeme mir da als Erstes in den Sinn.

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