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Honda Civic 2009 ersetzen?

Themenstarteram 3. November 2020 um 17:26

Hallo,

ich nenne einen Honda Civic 2009 mein Eigen. Jetzt überlege ich, ob es Sinn macht, das Auto zu ersetzen. Also, Probleme habe ich noch keine und es fährt. Allerdings gibt es Kleinigkeiten, die nerven, so habe ich kein Tagfahrlicht, und ein gesondertes Navi was dauernd von der Frontscheibe abfällt mit eingebauter Dashcam (Nüvicam). Außerdem geht der Kofferraum schwer auf und der Tankdeckel klemmt etwas. Des Weiteren sind mir die neuen Fußmatten nicht passend geliefert worden und lassen sich nicht richtig befestigen. Tjoa.

Die Frage wäre, ob ich mit einem Neufahrzeug besser fahre. Die eingebauten Systeme haben zwar Googles Android, was ein Vorteil wäre, aber sie haben keine Dashcam und keine Blitzerwarner. Und ob ein Pluginhybrid jetzt so viel sinnvoller ist als ein Verbrenner, ist wohl Streitthema. Sparen könnte ich vielleicht was, ich habe eine Steckdose in der Garage und fahre häufig Kurzstrecke.

Die Frage wäre, wie viel müsste ich für ein Neues Fahrzeug ausgeben, in ähnlicher Größe (5-Sitzer). Damals hat mich der Civic 20.000 gekostet. Und ob es wieder Honda sein sollte, ist auch die Frage. Also ihr seht, es eilt nicht, eine Entscheidung zu treffen, aber ob man jetzt so viel Geld spart wenn man ein Gebrauchtwagen bis zum geht-nicht-mehr fährt, weiß nicht. Ich würde vermutlich noch an die 8000 (?) dafür kriegen, da er einen Frontalcrash hinter sich hat (man sieht aber nix und es funktioniert alles).

Also welchen Wagen kann man derzeit als Ersatz empfehlen? Vielleicht sollte ich auch eine Größenklasse niedriger einsteigen, aber ich habe mich an die Größe gewöhnt.

Beste Antwort im Thema

Man kann beide Seiten verstehen und beide Seiten haben ihre Argumente.

Die einen konsumieren, weil sie Spaß dran haben und sich was gönnen und leisten wollen und können. Die anderen scheuen unnötige Ausgaben und ersetzen ein Auto oder Bad dann, wenn es nötig ist und keinen Tag vorher.

Ohne die Spaß-Konsumenten würde die Wirtschaft sofort zusammenbrechen. Man stelle sich mal vor, jeder fäührt sein Auto bis zum Ende und kauft einen Fernseher erst neu, wenn für den alten keine Ersatzbildröhre mehr lieferbar ist.

Die sparsamen Konsumenten haben den Nachhaltigskeitsfaktor auf ihrer Seite und können ihr Geld für andere Sachen ausgeben, die einen langfristigen Nutzen oder eine Wertsteigerung bringen.

Solange man genug Geld hat, ist es ja auch eine freie Entscheidung. Problematisch ist es halt, wenn man zu wenig Geld hat und gezwungen ist, eigentlich schrottreife Sachen weiterzunutzen oder man gern Spaß-Konsument wäre und dadurch in die Schuldenfalle gerät.

Auch wenn ich eher zu den Langzeitnutzern gehöre, gönne ich jedem seinen Spaß beim Sparen oder Ausgeben.

Man sollte dann aber auch so ehrlich zu sich und anderen sein und sagen: Ich kaufe ein neues Auto, weil ich es will und kann.

Und nicht: Bei meinem alten fällt die Navihalterung ab und der Aschenbecher ist voll, ich brauche wohl leider ein neues Auto.

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Wieviel hat der Civic denn gelaufen?

Zitat:

@Olli_E60 schrieb am 3. November 2020 um 17:29:05 Uhr:

Wieviel hat der Civic denn gelauf?

Danke für diese Frage.

Es gibt aber noch mehr.

Welches Budget ist angedacht?

...

Grundsätzlich ist der alte natürlich eher der günstigst mögliche fahrbare Untersatz.

Ob das so bleibt ist von den km, der Wartung und dem Glück abhängig.

Leider kann man aber nur die km als objektive Bewertungsgrundlage nutzen.

Aus welchem Land bist du, Deutschland?

Deine "Probleme" lassen sich sicher für 500 Euro beseitigen. Wenn du nicht insgeheim nur nach einer Rechtfertigung für etwas neues suchst, sind das nicht im geringsten Gründe, aus denen ein Verkauf Sinn macht. Nachhaltiger ist in jedem Fall das weiterfahren...

Edit: als Unfaller mit Mängeln würde ich eher mit ungefähr der Hälfte des Verkaufserlöses rechnen.

Fraglich, ob es dafür noch 8000 Euronen gibt.

Offenbar hat er keine gravierenden Mängel. Weiterfahren ist da sicher die günstigste Option. Wenn du natürlich nach 11 Jahren mal was Neues willst, ist das verständlich. Aber Geld sparst du damit erst mal nicht.

Ich schließe mich an. Ein neuwagen kostet dich deutlich mehr als dein alter selbst wenn du einiges reparieren lassen würdest.

Themenstarteram 3. November 2020 um 19:44

Der Civic hat jetzt 75.000 drauf. Die Frage ist, ob man die Mängel reparieren kann, und ob das tatsächlich nur 500 Euro kosten würde. Außerdem habe ich keine Fußmatten für dieses Modell gefunden. Im Prinzip brauche ich aber auch keine. Die Frage, ob man den Kofferraum reparieren kann, wäre da schon interessanter. Zu schwache Hydraulik ist es. Bekannter Mangel. Müsste ich mal bei der nächsten Honda-Werkstatt nachfragen. Auch die Frage, ob man die Automatikfunktion des Lichthebels so einstellen kann, dass das Licht generell an ist, wenn der Motor läuft.

Jede freie Werkstatt kann die Gasdruckstoßdämpfer für die Heckklappe tauschen. Dass es keine passenden Fußmatten für das Modell gibt, kann ich mir nicht vorstellen. Tagfahrlicht war 2009 kein Standard, braucht man nicht unbedingt. Sind die Bremsen zum Tausch fällig?

Der ist doch mit 75.000 km gerade mal eingefahren. Trotzdem wird dir keiner mehr 8000 € dafür zahlen. Wenn du den verkaufst, profitiert vor allem einer: der Gebrauchtkäufer.

Zitat:

@Kreativist schrieb am 3. November 2020 um 17:26:28 Uhr:

und ein gesondertes Navi was dauernd von der Frontscheibe abfällt mit eingebauter Dashcam (Nüvicam).

Wenn es schon daran scheitert, ein Navi an der Frontscheibe zu befestigen (ein wenig Kleber könnte schon reichen), dann ist ein Neuwagen besser :D

Das meine ich jetzt durchaus ernst - wenn man keine Lust hat, sein Auto etwas zu pflegen (was ja auch ok ist), ist man mit einem Neuwagen besser bedient, wenn das Geld nicht weh tut.

Zitat:

@Kreativist schrieb am 3. November 2020 um 19:44:29 Uhr:

Der Civic hat jetzt 75.000 drauf. Die Frage ist, ob man die Mängel reparieren kann, und ob das tatsächlich nur 500 Euro kosten würde. Außerdem habe ich keine Fußmatten für dieses Modell gefunden. Im Prinzip brauche ich aber auch keine. Die Frage, ob man den Kofferraum reparieren kann, wäre da schon interessanter. Zu schwache Hydraulik ist es. Bekannter Mangel. Müsste ich mal bei der nächsten Honda-Werkstatt nachfragen. Auch die Frage, ob man die Automatikfunktion des Lichthebels so einstellen kann, dass das Licht generell an ist, wenn der Motor läuft.

Von der Elektrik her ist das mit dem Licht ein einfacher Umbau.

Einfach auch mal darüber nachdenken was das Auto machen soll.

Was der TÜV dazu sagt?

Bei 75000 "sollte" der noch mindestens 50000 können.

Fußmatten kann man auch aus anderen Teppich improvisieren.

Zum Kofferraum kann ich nicht viel sagen.

Themenstarteram 3. November 2020 um 20:18

Also zum Thema Navi an Frontscheibe: Ich habe jetzt die Scheibe gereinigt mit Alkohol, dann den Saugnapf feucht gemacht und das Ganze drangepappt. Sollte jetzt besser halten. Zumindest, bis es im Sommer wieder über 30 Grad hat und sich die Luft im Saugnapf ausdehnt.

Ich denke nicht, dass der TÜV damit ein Problem hat, dass das Licht in der Automatikstellung dauerhaft leuchtet.

Zitat:

@Kreativist schrieb am 3. November 2020 um 19:44:29 Uhr:

Auch die Frage, ob man die Automatikfunktion des Lichthebels so einstellen kann, dass das Licht generell an ist, wenn der Motor läuft.

Kannst Du Dir nicht vorstellen, auch mal tagsüber zu fahren? Die Automatikfunktion ist ja dafür da, das Licht auszuschalten, wenn man ohne Licht fahren soll. Nur Regen/Nebel/Schneefall beherrschen die Lichtautomatiken nicht.

Themenstarteram 3. November 2020 um 21:11

Tagsüber fahre ich mit Licht. So wie jeder.

Nichts für ungut, aber die Gründe sind lächerlich um das Auto zu wechseln, von deinen Problem können andere nur träumen, Tagfahrlicht kann man nachrüsten, aber wozu? Navis gibt es auch die halten, vll. mal mit Becker probieren oder eben nur eine andere Halterung. Fußmatten kann man notfalls maßfertigen lassen oder auch ganz drauf verzichten.

Wenn es trotzdem ein Neuwagen sein soll, der Hyundai i30 dürfte um die 20k liegen, der 1.5 DPI könnte eine haltbare Konstruktion sein.

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