GLE vs. XC90 – Familienauto für die nächsten Jahre?
Hallo zusammen,
Mein Leasing für den aktuellen Mercedes GLE läuft demnächst aus und ich schaue mich nach einem neuen Fahrzeug um – vor allem für Familienreisen (2+2) und längere Strecken. Das neue GLE Facelift wäre vermutlich erst 2027 lieferbar, daher habe ich mir auch Alternativen angeschaut. Besonders positiv überrascht war ich vom Volvo XC90.
Der XC90:hochwertige Innenausstattung,Bequeme Sitze,Großer und praktischer Kofferraum,Andererseits: Wir fahren seit 12 Jahren ausschließlich Mercedes in der Familie und ich habe daher absolut keinen Vergleich zu anderen Marken. Ich bin an Mercedes gewöhnt. Der GLE hat sicher seine Stärken, aber ich frage mich, ob sich der Aufpreis heute noch lohnt – gerade bei den aktuellen Preisen.
Audi Q7 kommt für mich nicht in Frage – zu langweilig und das Preis-Leistungs-Verhältnis passt einfach nicht mehr. BMW X5 – gefällt mir überhaupt nicht mit dem neuen, querliegenden Bildschirm.
Hat jemand von euch Erfahrung mit dem XC90 und kann mir weiterhelfen? Bietet der GLE wirklich mehr als der XC90 (Komfort, Qualität, Fahrgefühl)?Und was haltet ihr vom 2.0 T8-Motor im XC90 – taugt der was langfristig?
Vielen Dank für eure Meinungen!
12 Antworten
Hallo. Ich fahr nen Gle 53 Amg Hybrid. Also für mich kommt der Volvo wegen der Motorisierung schon mal nicht in Frage. Und wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung bei Volvo muß man bedenken welche Qualität Teile wie Bremsen oder Dämpfung haben. Daher klar Mercedes Entscheidung
Hei
eine sehr schwierige Frage! Haben Volvo immer noch den 4 Zylinder? Wenn ja, würde ich nicht kaufen, wenn aber auch 6 Zylinder, dann ja. Die hochgezüchteten 4 Zylinder Motoren leben leider nicht sehr lange bei Volvo (ist nicht nur bei Volvo so).
wenn Volvo einen 6 Zylinder hat, dann würde ich mittlerweile diesen nehmen statt den GLE!
schau Dir doch mal den Mazda CX 80 an mit dem 6 Zylinder Diesel!
Volvo verbaut keine 6 Zylinder mehr. Es stellt sich auch die Frage ob du eher Mild Hybrid oder Plug in Hybrid in Betracht ziehst. Bin den Cx80 auch Probe gefahren. 2 Sachen haben mir nicht gefallen. 1. Windgeräusch ab 140km/h. Muss aber dazu sagen das es im normal Bereich fällt....halt nicht Luxus Wagen. 2. Die etwas zu kurz geratenen Vordersitze. Ansonsten ein Top Auto welches 30% günstiger ist als der GLE. Vor allem der Motor macht Spaß. Er ist auch sehr sparsam solange man nicht sportlich fährt. Er dreht halt zwischen 1200 und 1600 Umdrehungen. Vor allem Platz Ende nie. Trotzdem bleibt der GLE unschlagbar wenn man das nötige Kleingeld hat
Mild Hybrid kommt der Mazda Cx80 auch in Frage.....Plug in Hybrid bleib bei Mercedes.
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Mir geht es um den Volvo T8 also 2.0 Benzin Plug-In. Mazda fällt aus:) Bei GLE nur 3L Diesel.
Die Beschleunigung ist mir egal, ob sie eine Sekunde schneller oder langsamer ist. Ich habe auch eine S-Klasse als extra Auto in der Garage. SUV ist als Auto für Familienausflüge gedacht.
Vor 4 1/2 Jahren stand ich vor derselben Entscheidung. Der XC90 T8 war wirklich ein tolles Auto, aus folgenden Gründen habe ich mich aber für den GLE 350de entschieden:
- Elektrisches Fahren bis 160 km/h, beim XC90 kam irgendwann kurz nach 100km/h praktisch immer der Verbrenner.
- Höhere elektrische Reichweite des GLE.
- Mehr Platz in der 2. Sitzreihe des GLE (dafür etwas kleinerer Kofferraum).
- Infotainment im GLE viel moderner.
Preislich war die Leasingrate damals fast gleich. Optisch hätte ich gerne den XC90 gehabt.
Ich weiß nicht, wie sich heute die Preise / Leasingraten entwickelt haben. Ich könnte mir vorstellen, dass dies heute ein gutes Argument für den Volvo ist. Zumindest waren mir die Leasingraten für noch einen GLE vollkommen überzogen (50% teurer als vor 4 Jahren).
Ich weiß nicht, ob für Dich ein E-Antrieb in Frage kommt (ich will niemanden bekehren, aber ich selbst will nichts Anderes mehr). Falls ja, dann solltest Du Dir unbedingt den Volvo EX90 anschauen.
Meinen GLE habe ich diese Woche abgegeben. Ich selbst wechsle zum VW ID Buzz. Mit 3 Kindern bekommt Premium fahrzeugtechnisch eine andere Perspektive.
@holle9 War der EQV nix?
Zitat:@Bruno_Pasalaki schrieb am 13. Juli 2025 um 16:59:27 Uhr:
@holle9 War der EQV nix?
Den EQV habe ich sofort ausgeschlossen:
- Meine frühere V-Klasse (2018) war eine Katastrophe. Die stand mehr in der Werkstatt als bei mir.
- Es gibt keine AHK.
- Die elektrische Antriebs- und Batterietechnik ist veraltet und fehleranfällig.
- Der Service in meiner Mercedes-Werkstatt war früher sehr gut und heute arrogant und unfähig.
Kann dir gerne meine Erfahrungen mit dem neuen Volvo XC90 im Vergleich zum Mercedes GLE schildern:
Antrieb:
Um von A nach B zu kommen, reicht der T8 AWD Plug-in-Hybrid völlig aus – mehr aber auch nicht. Fährst du mit 160–180 km/h, genehmigt er sich auch mal 14 Liter Benzin. Da wirkt der (größere) Diesel im Mercedes doch etwas kultivierter und souveräner.
Innen & Außen:
Beide Fahrzeuge überzeugen bei Qualität und Ästhetik. Mercedes vermittelt das Gefühl eines gemütlichen Wohnzimmers, während Volvo auf einen klaren, minimalistischen Stil setzt. Beides wirkt hochwertig und durchdacht.
Infotainment:
Das System bei Mercedes wirkt deutlich besser integriert. Bei Volvo fühlt es sich eher wie ein Android-Tablet an. Wer sowieso hauptsächlich CarPlay nutzt, wird auch mit dem Volvo gut zurechtkommen. ABER: Klima, Sitzverstellung usw. laufen ausschließlich über das Tablet in Untermenüs – das ist auf Dauer etwas umständlich, ähnlich wie bei Tesla.
Fahrverhalten – der größte Unterschied:
Gerade wenn man aus dem Mercedes-Lager kommt, dürfte dieser Punkt am meisten ins Gewicht fallen.
Der Volvo, den ich gefahren bin, war mit Luftfahrwerk ausgestattet. Im Vergleich zum normalen Fahrwerk (ohne Airmatic) des GLE spürt man jedoch keinen nennenswerten Unterschied – den Aufpreis kann man sich bei Volvo also sparen.
Was mich jedoch wirklich gestört hat, war das Fahrgefühl auf der Autobahn im Bereich 130–170 km/h. Wer Mercedes kennt, weiß: Die laufen wie auf Schienen, ruhig und stabil. Man fährt entspannt mit einer Hand am Lenkrad, ohne jegliches Unsicherheitsgefühl.
Beim Volvo hatte ich hingegen ständig das Bedürfnis, beide Hände am Lenkrad zu behalten – er wirkte bei höheren Geschwindigkeiten spürbar nervöser und weniger souverän.