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GL eine absolute Enttäuschung für mich.....

Themenstarteram 12. September 2010 um 22:50

Hallo Leute, ich muss hier einfach mal meinen Frust los werden. Kurz zu meiner Person ich bin ein totaler Mercedes Fan und für mich gibt es so gut wie keine andere Automarke. Aber irgendwie bin ich total enttäuscht. Nachdem ich nun meinen GL 420 cdi Bj. 2008 gewandelt habe und ich im Mai meinen neuen 450 cdi aus sifi abgeholt habe, fehlen mir die Worte. 1- Windschutzscheibe war nicht richtig eingesetzt ( schief nicht bündig mit A-Säule) OK wurde gerichtet alles i.o. dachte ich. Aber dann fingen die gleichen Probleme wieder an die ich zuvor schon mit dem 420 er erlebt hatte. 1. Poltern aus dem Stoßdämpfer vorne recht. Wurde ausgetauscht. 2. Dann etwas später knacken und poltern aus der Lenkung. Nachgeschaut und Lenkung ausgewechselt, da die Lenkstange mit lauter querriefen versehen waren. Dies Problem ist bei Mercedes bekannt wurde aber nicht aus der Serie genommen. (Es war ein Techniker aus dem Werk da, der das beim 420 schon entdeckt hat, er selber hat an der Lenkung mitentwickelt) nun wie gesagt der gleiche Fehler wieder. Nach Aussage meiner Werkstatt wird dies Problem immer wieder auftauchen. Stimmt !!! Sie haben bereits vorsorglich 3 Lenkstangen am Lager liegen. 3. Immer häufiger auftretende Strömungsgeräusche beim einlenken in Kurven (war schon ein Problem beim 420 er) 3. Ein lautes nicht überhörbares "Dong-Geräusch" überwiegend beim rechts einlenken und Lastwechsel. Es hört sich so an als ob sich irgend eine Feder oder so entspannt. Man denkt bei dem Geräusch immer, jetzt ist die Achse gebrochen. Man spürt es richtig im Beifahrer Fussraum wie es dann von unten "hochschlägt". Die Werkstatt weiss nicht woher das kommt. Ich jedenfallst habe die Nase gestrichen voll, von den ständigen Werkstatt besuchen. Nun kommt wieder einmal der gleiche Techniker wie vor einem Jahr. (am 07.10.2010) Da bin ich gespannt was der da entdeckt. Aber bis dahin werde ich wohl mit diversen schreckens Momenten unterwegs sein wenn es poltert, gnuckt und "Dong" macht. Und das bei einem Auto was 105.000,-- Euro kostet.

Meine Frage an GL Fahrer habt Ihr schon etwas ähnliches mit Eurem GL erlebt? Wäre nett wenn Ihr mal berichten würdet.

Viele Grüße

Stern-Fan

Beste Antwort im Thema

Habe schon den zweiten GL (jeweils die Ausführung mit Achtzylinder-Diesel) früher 420 CDI nun 450 CDI und bin voll und ganz zufrieden.

Beim ersten gab es Probleme mit einer ständig leeren Batterie, die Vertragsniederlassung war zu geizig die Batterie zu wechseln. Offensichtlich ist die Batterie durch den langen Transport aus den USA nach D so tief entladen, dass sie dauerhaften Schaden nimmt (Kapazitätseinbusse). Habe da richtig Ärger gehabt. Nach dem Austausch der Batterie war dann alles o.k.

Beim zweiten GL das gleiche Spiel. Batterie plötzlich leer und es ging nichts mehr. Nun habe ich die Werkstatt von der Werks-Ndl zu einem Mercedes-Händler gewechselt und der hat sofort auf meine Anregung hin die Batterie getauscht. Seitdem keine Probleme mehr.

Der Wagen wird von mir extrem beansprucht, schnelle Autobahnfahrten, Hängerbetrieb und Off-Roadbetrieb in meinem Jagdrevier. Ich bin jedesmal begeistert wie er alle Hürden nimmt und dem G-Modell auch im Gelände das Wasser reichen kann, teilweise sogar besser ist aufgrund der größeren Bodenfreiheit.

Kleiner Wermutstropfen, die Rückfahrkamera ist softwaremäßig total idiotisch eingebunden. Sie schaltet sich erst nach mehreren Minuten zu, erst muß man den PIN fürs Telefon eingeben und dann wird dieser minutenlang geprüft. Währenddessen bleibt die Kamera abgeschaltet. Gerade wenn man den Motor frisch gestartet hat ist man in der Regel auf die Hilfe der Kamera beim Ausparken angewiesen und nicht erst, wenn man sich im fließenden Verkehr bereits eingereiht hat.

Ich hätte mir nun den dritten GL bestellt, aber leider ist Mercedes so dämlich und unterwirft sich diesen Ökoterroristen, der 450 CDI (Achtzylinder) wurde aus dem Programm genommen.

Also - ich empfehle auch mal die Werkstatt zu wechseln. Die Mercedes Vertragshändler sind sehr oft beweglicher und kundenorientierter als die Werkstätten der Niederlassungen.

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Themenstarteram 22. September 2010 um 17:45

Bin bei einer Vertragswerkstatt und die sind wirklich sehr beweglich. Deshalb kommt ja auch jetzt schon der Techniker aus Berlin wegen evtl. Wandlung. Das Problem mit der Batterie kenn ich übrigens ebenfalls zu genüge. Ich jedenfalls will dieses

Auto und auch kein anderers mehr aus den USA haben.

Zitat:

Original geschrieben von rerobenz

Ich hätte mir nun den dritten GL bestellt, aber leider ist Mercedes so dämlich und unterwirft sich diesen Ökoterroristen, der 450 CDI (Achtzylinder) wurde aus dem Programm genommen.

Ich bin diesem Pack letztendlich sogar dankbar, denn sonst hätte ich mir nie im Leben einen 500er bestellt. (allerdings nur im Kleinen) :D

Kameras wird er vorn und hinten bekommen, aber ganz bestimmt nicht original, denn Comand ist und bleibt bei mir ein No-Go

Ich darf daran erinnern, dass Du von der Qualität eines Fahrzeugs sprichst, das im Ursprungsland USA umgerechnet gerade mal 50 bis 65.000€ kostet (inkl. umfangreicher Ausstattung).

Fahrzeuggröße, Komfort und Leistung einerseits und Produktionskosten plus Profit andererseits sind - bezogen auf USA - in einem stimmigen Verhältnis.

Dafür kann man nicht mehr erwarten.

Zitat:

Original geschrieben von JoeRP

Ich darf daran erinnern, dass Du von der Qualität eines Fahrzeugs sprichst, das im Ursprungsland USA umgerechnet gerade mal 50 bis 65.000€ kostet (inkl. umfangreicher Ausstattung).

Fahrzeuggröße, Komfort und Leistung einerseits und Produktionskosten plus Profit andererseits sind - bezogen auf USA - in einem stimmigen Verhältnis.

Dafür kann man nicht mehr erwarten.

Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Toll wenn das Auto in den USA 20.000 Euro weniger kostet, aber muss das mich als Käufer in Deutschland interessieren? Finde ich nicht. Ich kaufe hier in Deutschland ein Auto für sagen wir mal 80.000,-- Euro, dann darf ich ja wohl mit gutem Recht erwarten, dass das Fahrzeug auch einen entsprechenden Gegenwert bzw. einen entsprechenden Qualitätsstandard bietet, oder?

Zitat:

 

Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Toll wenn das Auto in den USA 20.000 Euro weniger kostet, aber muss das mich als Käufer in Deutschland interessieren? Finde ich nicht. Ich kaufe hier in Deutschland ein Auto für sagen wir mal 80.000,-- Euro, dann darf ich ja wohl mit gutem Recht erwarten, dass das Fahrzeug auch einen entsprechenden Gegenwert bzw. einen entsprechenden Qualitätsstandard bietet, oder?

Ein in Deutschland für ca. 100.000 € angebotener GL kostet mit selbiger Ausstattung in USA nicht mehr als ca. 65.000 €. Alle Fahrzeuge werden in USA auf derselben Fertigungsstrasse produziert, auch die für den deutschen Markt. Weshalb sollte die Qualität höher sein, als äquivalent zum Ursprungslandpreis = 65.000€?

Das wäre nur möglich, wenn der Preis im Ursprungsland subventioniert würde, der Hersteller auf jede Einheit was drauf legt. Dieser Gedanke scheidet aus, da ein Großteil der Produktion von Anfang an für USA geplant war. Auch findet sicher keine Durchschnittskalkulation über die Länderversionen hinweg statt.

Es ist davon auszugehen, dass jeder produzierte GL auf Listenpreisbasis x-Prozent Gewinn erwirtschaften muss - folglich kann die Qualität nur dem Preis des Marktes mit der höchsten Abnahmequote mit dem niedrigstem Preis entsprechen. Das ist der US-Markt.

=> Von einem Fahrzeug, das in Massen für rund 50-65.000€ verkauft wird, kann niemand ernsthaft eine 85-110.000€ Qualität erwarten.

Mir genügten 2.100km Probe-/Testfahrt, um diese Erkenntnis zu festigen und mich anderweitig zu entscheiden.

Halte ich für absoluten Blödsinn. Die Teile, die bei den hier im Forum genannten Problemen defekt waren, waren

allesamt Teile aus deutscher Fertigung. Alles Zulieferteile von Bosch, ZF usw.. Amerika baut doch nur zusammen.

Die Motoren werden auch in Deutschland gebaut und nach Amerika verschifft. Fast alles was bei meinem Auto defekt

war, wird exakt auch in Modellen wie zB. der S-Klasse (Servo, Getriebe) verbaut. Auch die Luftfederung, die bei vielen

Anlass zur Sorge macht, wird nicht nur für den GL in Amerika gefertigt. Sie wird fast unverändert in allen aktuellen

Autos verbaut...

Preis USA 350GL: MSRP $60,950 (44,459 Euro)

Preis GER 350GL: Euro 74.256,00

Der amerikanische Preis ist netto. Wenn wie nun aus dem deutschen Preis die Mwst. raus rechnen, denn davon hat

Mercedes ja nichts, kostet der GL hier 60.147 Euro. Ist der GL hier also 15.800,-- teurer.

Ich glaube das Mercedes das Auto in Amerika aufgrund des harten Wettbewerbs günstiger anbieten muss.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von JoeRP

Zitat:

 

Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Toll wenn das Auto in den USA 20.000 Euro weniger kostet, aber muss das mich als Käufer in Deutschland interessieren? Finde ich nicht. Ich kaufe hier in Deutschland ein Auto für sagen wir mal 80.000,-- Euro, dann darf ich ja wohl mit gutem Recht erwarten, dass das Fahrzeug auch einen entsprechenden Gegenwert bzw. einen entsprechenden Qualitätsstandard bietet, oder?

Ein in Deutschland für ca. 100.000 € angebotener GL kostet mit selbiger Ausstattung in USA nicht mehr als ca. 65.000 €. Alle Fahrzeuge werden in USA auf derselben Fertigungsstrasse produziert, auch die für den deutschen Markt. Weshalb sollte die Qualität höher sein, als äquivalent zum Ursprungslandpreis = 65.000€?

Das wäre nur möglich, wenn der Preis im Ursprungsland subventioniert würde, der Hersteller auf jede Einheit was drauf legt. Dieser Gedanke scheidet aus, da ein Großteil der Produktion von Anfang an für USA geplant war. Auch findet sicher keine Durchschnittskalkulation über die Länderversionen hinweg statt.

Es ist davon auszugehen, dass jeder produzierte GL auf Listenpreisbasis x-Prozent Gewinn erwirtschaften muss - folglich kann die Qualität nur dem Preis des Marktes mit der höchsten Abnahmequote mit dem niedrigstem Preis entsprechen. Das ist der US-Markt.

=> Von einem Fahrzeug, das in Massen für rund 50-65.000€ verkauft wird, kann niemand ernsthaft eine 85-110.000€ Qualität erwarten.

Mir genügten 2.100km Probe-/Testfahrt, um diese Erkenntnis zu festigen und mich anderweitig zu entscheiden.

Nicht zu vergessen die Öko-(Straf-)Steuer :rolleyes: um in den Amimarkt rein zu kommen, die im Endeffekt wir dann zahlen dürfen :D.

Gruß

fjordis2001

Zitat:

Original geschrieben von JoeRP

Zitat:

 

Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Toll wenn das Auto in den USA 20.000 Euro weniger kostet, aber muss das mich als Käufer in Deutschland interessieren? Finde ich nicht. Ich kaufe hier in Deutschland ein Auto für sagen wir mal 80.000,-- Euro, dann darf ich ja wohl mit gutem Recht erwarten, dass das Fahrzeug auch einen entsprechenden Gegenwert bzw. einen entsprechenden Qualitätsstandard bietet, oder?

Ein in Deutschland für ca. 100.000 € angebotener GL kostet mit selbiger Ausstattung in USA nicht mehr als ca. 65.000 €. Alle Fahrzeuge werden in USA auf derselben Fertigungsstrasse produziert, auch die für den deutschen Markt. Weshalb sollte die Qualität höher sein, als äquivalent zum Ursprungslandpreis = 65.000€?

Das wäre nur möglich, wenn der Preis im Ursprungsland subventioniert würde, der Hersteller auf jede Einheit was drauf legt. Dieser Gedanke scheidet aus, da ein Großteil der Produktion von Anfang an für USA geplant war. Auch findet sicher keine Durchschnittskalkulation über die Länderversionen hinweg statt.

Es ist davon auszugehen, dass jeder produzierte GL auf Listenpreisbasis x-Prozent Gewinn erwirtschaften muss - folglich kann die Qualität nur dem Preis des Marktes mit der höchsten Abnahmequote mit dem niedrigstem Preis entsprechen. Das ist der US-Markt.

=> Von einem Fahrzeug, das in Massen für rund 50-65.000€ verkauft wird, kann niemand ernsthaft eine 85-110.000€ Qualität erwarten.

Mir genügten 2.100km Probe-/Testfahrt, um diese Erkenntnis zu festigen und mich anderweitig zu entscheiden.

Ich finde Deine Argumentation nicht sonderlich schlüssig. Aus meiner Sicht findet sehr wohl eine Durchschnittskalkulation über die Länderversionen hinweg statt bzw. ich behaupte mal, dass nahezu alle Hersteller (vielleicht mal von exklusiven Marken wie Ferrari abgesehen, was auch immer man als exklusiv bezeichnet) eine Mischkalkulation für den Verkauf der hergestellten Fahrzeuge ansetzen.

Nehmen wir doch mal einen C220CDI. Das Fahrzeug wird in Deutschland hergestellt und kostet hier Liste netto 30.225 Euro. In Dänemark kostet das Fahrzeug netto 23.448 Euro, in UK sogar nur 21.213 Euro (für die Zahlen nehme ich einfach mal die folgende Studie als Anhaltspunkt: http://ec.europa.eu/.../2010_07_manu_table_b.pdf). Ich weiß jetzt nicht, in welchem Land die meisten C220CDI abgesetzt werden, aber ich gehe mal nicht davon aus, dass es Dänemark oder UK ist. Jetzt stellt sich für mich die Frage, welcher Markt derjenige ist, der die höchste Abnahmequote mit dem niedrigsten Preis hat. Ich wage mal zu behaupten, dass es diesen Markt fast nie geben wird (die eine oder andere Ausnahme gibt es bestimmt). Aber egal, für mich stellt sich jetzt die Frage, in welches Preissegment ich nach Deiner Argumentation die C-Klasse einordnen muss? In die 20TEuro-Klasse? Oder doch die 30TEuro-Klasse, weil in Deutschland mehr Fahrzeuge als in DK oder UK abgesetzt werden? Und überhaupt, warum kostet das Fahrzeug in den anderen Ländern 30% weniger? Ist doch das gleiche Fahrzeug, mal von dem einen oder anderen Ausstattungsdetail abgesehen. Und wenn ich dann einen S350 heranziehe, dann kostet der fast überall 64.000 Euro (nur in UK liegt das Fahrzeug bei 44.000 Euro). Hier habe ich in DK keine 30% Nachlass.

Mir ist klar, dass durch die Preisgestaltung länderspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden, die dann zu einem anderen Nettobetrag führen. Aber auf der anderen Seite könnte der Eindruck entstehen, dass Mercedes bei den Fahrzeugpreisen eine Mischkalkulation ansetzt. Oder wie sind die Preisunterschiede sonst zu erklären?

Aber unabhängig davon, wenn jemand 80.000 Euro für ein Auto bezahlt, dann kann er auch erwarten, dass die Qualität stimmt bzw. einem Fahrzeug dieser Preisklasse entspricht. Und da ist es mir persönlich dann völlig egal, wo das Fahrzeug hergestellt wird bzw. was es in diesem Land kostet. Wenn ich mir einen VW Fox bestelle, dann kann ich meine Erwartungshaltung in Bezug auf die Qualität auch nicht auf brasilianisches Niveau "absenken" sondern erwarte, dass ich für das Geld einen fairen Gegenwert bekomme.

Unabhängig von den Preisunterschieden USA - Deutschland, Dänemark - UK, Spanien/Portugal - Brasilien, Brasilien - Deutschland, würde ich mir hier überhaupt keinen Kopf machen. Die einzig richtige Vorgehensweise ist erneut die Prozedur von Mercedes zu durchlaufen und dann die Wandlung zu beantragen und dann genau zu überlegen, was Du machst. Dann bekommst Du Dein gesamtes Geld zurück (abzgl. Nutzungsgebühr) und gut ist. Danach hast Du freie Auswahl, wobei es dann bei Mercedes und Deinen Vorstellungen von Allradantrieb, V8 und Geräumigkeit eng werden wird, da die bekannten und genannten Modelle allesamt in den USA produziert werden. Außer der GLK, aber der ist wahrscheinlich allein schon wegen den angebotenen Motoren außerhalb Deiner Vorstellung. Ganz zu schweigen vom Platzangebot.

Ich hatte viele der hier genannten Probleme mit meinem R500. Wandlung beantragt und mit Folgevertrag für eine C63 AMG T ohne Probleme genehmigt. C63 AMG T jetzt auch wieder gewandelt und Anfang/Mitte Dezember kommt der neue E63 AMG T. Die letzte Chance für die Marke mit Stern. Bis auf die häufigen Werkstattaufenthalte und den damit verbundenen "kostenlosen Probefahrten" sämtlicher Modelle von Mercedes als Ersatzwagen, reg ich mich nicht auf, da ich bis auf die Nutzungsgebühr alle Gelder zurückerstattet bekomme/bekommen habe und für den Tausch/Reparatur der entsprechenden Teile sowie für die Ersatzwagen keinen Cent bezahlt habe. Und wenn es mit dem Neuen dann wieder Probleme geben sollte, stell ich denen den Wagen eben wieder auf den Hof (ohne Folgevertrag) und wechsel dann einfach - kein Problem - wenn man(n) nicht unbedingt auf Allrad und viel bis sehr viel Platz innerhalb der "Sternenflotte" fixiert bzw. angewiesen ist. Nicht alles so eng sehen :);):p

beebymurphy

Ach ja, der Zollsatz für ein Auto aus nicht EU Importiert ist immer noch 10%.

Sprich wenn du den Kaufpreis von 65.000 EUR nimmst, dann bitte wie folgt den Wert mal ermitteln:

 

Kaufpreis: 65.000 EUR

+ Fracht 600 EUR (nach Bremerhaven mit RoRo, und ein paar Beulen?)

+ Umbau Navi (im Freihaven, geschätzter EK-Preis für Zoll relevant) ca. 1500 EUR

Ergibt = 67.100 EUR

Darauf zahltst du mal 10% Zoll = 6.710 EUR

Ergibt = 73.810 EUR

Und hierauf dann die Märchensteuer von 19% = 14.023,90 EUR

Endpreis für ein importierten GL aus USA = 87.833,90 EUR

Immer noch 13.000 EUR Gewinn für Daimler, wenn du es so siehst.

Klar, Mercedes importiert den Wagen nicht zum VK Preis in USA, aber sei dir gewiss, dass der Zoll hier schon einen realistischen Wert ansetzen will um genügend Zoll zu bekommen....

 

Hallo TheCure,

ich habe den Eindruck, dass Du die Zollbestimungen und deren Auslegung neu definiert hast. Deine "Berechnung" der Zollgebühren ist abenteurlich.

1. Die 10% der Zollgebühren werden nicht auf den US-Verkaufspreis sondern auf den von MB USA ausgewiesenen Rechnungsbetrag berechnet, Und dieser hat mit dem amerikanischen VK nicht im entferntesten zu tun.

2. In Bremerhaven wird nichts an den Fahrzeugen umgebaut: weder Scheinwerfer, noch Navi oder Reifen. Das gab es vor Jahren. Die Autos werden bereits im Werk weltzonenspezifisch produziert.

Ohne spekulieren zu wollen: der verzollte und MWST-entrichtete Betrag liegt, um bei von Dir benutztem Beispiel z bleiben, deutlich unter 65000 Euro inkl. aller Belastungen.

 

wodurch unterscheidet sich der US Verkaufspreis, also der US Mercedes Listenpreis, von dem

Rechnungsbetrag. Mal abgesehen von meinem verhandelten oder nicht verhandeltem Rabatt?

 

 

Zitat:

Original geschrieben von MonteCh.

Hallo TheCure,

ich habe den Eindruck, dass Du die Zollbestimungen und deren Auslegung neu definiert hast. Deine "Berechnung" der Zollgebühren ist abenteurlich.

1. Die 10% der Zollgebühren werden nicht auf den US-Verkaufspreis sondern auf den von MB USA ausgewiesenen Rechnungsbetrag berechnet, Und dieser hat mit dem amerikanischen VK nicht im entferntesten zu tun.

2. In Bremerhaven wird nichts an den Fahrzeugen umgebaut: weder Scheinwerfer, noch Navi oder Reifen. Das gab es vor Jahren. Die Autos werden bereits im Werk weltzonenspezifisch produziert.

Ohne spekulieren zu wollen: der verzollte und MWST-entrichtete Betrag liegt, um bei von Dir benutztem Beispiel z bleiben, deutlich unter 65000 Euro inkl. aller Belastungen.

Wodurch? Durch einen einenderen Betrag als VK der auf der Rechnung steht und die Grundlage der Berechnung ist.

Dort wird der Preis aufgeführt zu dem MB DE von der MB USA die Fahrzuege kauft und keine amerikanische UVP.

Ich glaub ihr redet aneinander vorbei:

Der Eine meint die Kosten wenn man sich als privater einen ML/GL/R aus USA selbst importiert und der Andere, die Kosten die Daimler für die hier angebotenen entstehen

Das ist korrekt. Meine 1. Antwort bezog sich auf den Beitrag von TheCure. Dort hat er von dem durch MB erzielbaren Gewinn gesprochen.

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