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Gibt es Autos...

Themenstarteram 6. März 2009 um 1:40

... mit denen man 220km/h auf der Autobahn fahren kann, die dabei aber nicht mehr als so 5-7 Liter verbrauchen? Finde das ist die Marktlücke um schnell und komfortabel, aber auch wirtschaftlich, dahinzureißen. Gleichzeitig sollte das Navi, gekoppelt an die Motorsteuerung des Fahrzeugs, das Auto auf die zugelassene Geschwindigkeit heruntebremsen, und zwar rechtzeitig, von Beginn an des Tempolimits. Beschleunigen mittels Tempomant tut dann wieder der Fahrer.

Im Prinzip könnte man dies doch über extrem lang übersetze Getriebe machen, wobei hier 7 Gänge Pflicht wären. Die Aerodynamik müsste man aber signifikant verbessern, da ja der Luftwiderstand zur Geschwindigkeit überproportional ansteigt.

Das ganze dann mit Ethanol, so ist der CO2 Ausstoß auch wieder im Rahmen.

Gut oder? ;)

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25 Antworten

Holla,

Gibt es nicht, und wenn dann ein solches Auto kommt, dann ist die Aerodynamik so extrem, dass Komfort im konventionellen Sinn, nicht mehr ist drin (ein Reim, wie fein).

Ciao

Kryss

also, wenn wir grad so am träumen sind, dann schlage ich doch vor, dass dieses auto überhaupt nix verbraucht, sondern allein von meinen gehirnströmen angetrieben wird (ehm, ok, einige fahren dann sicher nicht 220 km/h ;-) ) alternativ sonnenkollektoren

In der Theorie ja,

aber dagegen steht die Physik, Thema Luftwiderstandsbeiwert.

5 L/100 bei 220 Km/H sind reines Wunschdenken.

Was is denn das auch für ein komischer Gadenkengang !!!?!

Natürlich geht das nicht ... sonst wäre diese "Marktlücke" schon lange besetzt !!

Aber wenn ich an die Umwelt denken will warum muss ich denn dann mit über 200 dahin rasen ???

Kauf dir nen modernen Diesel und fahr mit 120-140 ... dann hast deine 6l/100km :rolleyes:

bei 120 könnte man noch was mit dem getriebe machen extra langen gang dann kann man die verbrüche reduzieren allerdings steigt der widerstand nicht linear mit der geschwindigkeit.

Gut, an die Münchhausengeschichte von der Schädlichkeit vom CO2 muss man erst mal glauben, von daher würde ich mir darüber erst mal keine Gedanken machen, aber natürlich gibt es Alternativen zum Ottomotor.

Von der zur kitschigen Discoschleuder verschlimmbesserten Kompaktklasse, oder dem Oberklassecoupé mit Überholprestige für rücksichtslose Dauerlinksfahrer würde ich mich aber am besten auch verabschieden. Raserfantasien kann man auf der Spielekonsole, oder auf der Kartbahn ausleben, aber nicht auf der Straße. Die Schmiere lauert schliesslich an jeder Ecke und man ist bereit, einem die mobile Freiheit für kleineste Vergehen zu entziehen.

Zu den Alternativen empfehle ich das Durchschmökern der hier bereits angesprochenen Webdoku von Ahmed Khammas. Es wäre natürlich wünschenswert, sich baldigst von der uhrwerksartigen Mechanik der stinkenden Kolbenschüttler zu verabschieden. Elektroantrieb ist prima für Kurzstrecken, während man für Langstrecken weiterhin irgendeine Art Verbrennungsmotor benötigen wird.

Sprit muss nicht aus Erdöl sein, sondern kann künstlich hergestellt werden: Hochreines Methanol für Brennstoffzellen, oder Autogas für übrige Verbrennungsmotoren. Flüssiggas würde sich auch gut für den Betrieb von Dampf-, oder Heissluftmotoren eignen. Katalytische Brenner, die beinahe schadstofffrei verbrennen, gibt es schon ewig am Markt. Vorhandene Technik muss nur neu kombiniert, oder entsprechend hochskaliert werden. Natürlich sollten dann auch weiterhin 200km/h Höchstgeschwindigkeit möglich sein.

a) Fahrzeuge: ja aber teuer

soweit ich weiss sind mindestens 2 Motorrad-ähnliche Fahrzeuge am Markt/Entwicklung (mit extra Stuetzraedern zum ausklappen...), in der Schweiz und Holland, vielleicht hilft die Recherche mit Google / Youtube, Preise mind. 80.000 Euro

b) Beinzinpreis: steigend bis Krise / Peak Oil

Nach IEA ist der Peak Oil, auch basierend auf zu niedrigen Investitionen bis 2013 erreicht und danach steigen die Preise... Folge: Geschwindigkeits-Limit auch in D innnerhalb 5 Jahre zu erwarten

c) Klimawandel: verdrängt von vielen, Geschwindigkeits-Limit innerhalb 5 Jahren zu erwarten

Resultat: teure Fehlinvestition

Gruss aus Schweden, Land des Ethanols (auch keine Patentlösung)

Nic

Zitat:

Original geschrieben von Niclaus

a) Fahrzeuge: ja aber teuer

soweit ich weiss sind mindestens 2 Motorrad-ähnliche Fahrzeuge am Markt/Entwicklung (mit extra Stuetzraedern zum ausklappen...), in der Schweiz und Holland, vielleicht hilft die Recherche mit Google / Youtube, Preise mind. 80.000 Euro

Gemeint ist wohl der Monotracer (BMW-Motor) bzw. der E-Tracer

 

oder der Carver One, den habe ich mal ausgeliehen - geiles Teil für Motorradstrecken, für den Alltag vielleicht nicht jedermanns Geschmack.

 

Beides sehr reizvolle Gefährte - leider aus meinem Preisrahmen... :(

...gerade gelesen, dass der E-Tracer beim X-Prize mitmacht... Klingt ja vielversprechend.

 

So einen E-Tracer würde ich auch fahren/haben wollen...!

Hallo!

Wie wäre es mit einem Loremo?

www.loremo.com

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind 200km/h bei 6l/100km leicht möglich.

 

mfG Thomas

...schöner Hinweis! Siehe hier

 

...und schön wäre es gewesen - das Auto sollte anfangs in der Basis 10.000,- kosten.

 

Das Projekt ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen fehlender Finanzmittel tot.

 

Da gibt es momentan nur noch irgendwelche Finanzangebote dazu...

Der Nachteil ist ja bei so einem Auto das 5L bei 220 km/h braucht, faehrt man nur Landstrasse mit 90 km/h wird irgendwann der Tank uberlaufen....

Der LOREMO scheint in der Tat erledigt zu sein. Er wird wenn, dann nicht als PKW, sondern als Kleinlaster auf die Strasse kommen (->Wikipedia Eintrag). Die Karosserie wird entsprechend höher bauen und das Canopy wird durch Schiebetüren ersetzt.

Aber wen wundert das schon-so haben wir jetzt auch unsere GM EV1 Tragödie.

Es war zu schön, um wahr zu sein. Alle diese Konzepte sind halt nicht dafür gemacht, die Zinseszins Heuschrecken fett zu füttern und daher werden sie schon in der Wiege erwürgt.

Hmm aber mit dem Nissan Leaf und dem BYD Hybrid mit Ladefunktion kommen doch sehr zeitnah ganz interessante Fahrzeuge.

Die 10.000 vom Preis her waren doch eh nie wirklich realistisch - vielleicht 10.000 OHNE Akkus.

Ich bin mal echt gespannt was BYD für seine Autos in den USA verlangen wird, da die dort ja gerade ein eigenes Werk aufmachen, müsste ja für die in den USA hergestellten Zoll / Import etc wegfallen, oder?

Gleiches ja in Europa, hier hat ja GM schon bei BYD angeklopft, ob die nicht das Opel Werk in Antwerpen kaufen wollen, ohne den Importzoll etc sind die BYD wahrscheinlich - wenn in Osteuropa endgefertigt - sicher interessant.

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