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E-Autos im ZDF Blog

Themenstarteram 3. März 2011 um 12:19

http://blog.zdf.de/.../genfer-autosalon-vergesst-den.html#more

Grüße

Hellmuth

Beste Antwort im Thema
am 4. März 2011 um 22:47

Zitat:

kosten keinen Unterhalt, Miete auch nicht

......ach, die sind umsonst ? Interessant, wer bietet das an ?

 

Zitat:

bei 15ct Spanne und 10kWh je Ladung "Umsatz" und nur 5 Schnelltanker täglich hat sich die Ladestrippe nach ca 8 Monaten rentiert, danach reine Gelddruckmaschine

Du solltest das möglichst schnell installieren, wirst sicherlich reich dabei :D

Gruß SRAM

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LOL-mit dem "Zweiten" sieht man besser-fragt sich nur, wieviel das sein kann, wenn man die Welt aus der Position eines einäugigen Piraten sieht.

Und darin besteht auch das Problem dieser Gunstjournalie, die gern unterschlägt und ihre halben Wahrheiten als ultima Ratio verkauft. So lügen und zensieren die Systemmedien bis in die letzte Ecke und in die Haarspitzen.

Nichts, als das übliche Herrenreitergelaber von oben herab. Hab ich nich, will ich nich, brauche ich das überhaupt, was sagen denn dann die Nachbarn, wenn ich weiterhin meinen Cayenne oder sonstwas für eine "freude am Fahren" Ludenschleuder auf Steuerzahlerkosten bewege?

Lobbyismus und Stimmungmache auf allen Kanälen. Wer da noch diese ritualisierten Formen von Verleumdung als Qualitätsjournalismus versteht, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Gut, die 40 Kiloteuro für einen der sich gaaaanz langsam in Richtung Verkaufsraum bewegenden Prestigestromer hätte ich jetzt natürlich auch nicht flüssig, aber das kann sich ändern, wenn die ersten Fahrzeuge in den Gebrauchtwagenmarkt kommen. Man wird dann sehen, ob das dann nicht doch eine Alternative ist.

Es wird halt einfach noch etwas dauern, bis der E-Antrieb in der Masse ankommt. Von daher sind solche Meldungen ohne Wert, es sei denn, man betrachtet sie als reine Momentaufnahme, der Ruhe vor dem großen Sturm des Verschwindens der spritsaufenden Schnauferl hin zum effektiven Elektromobil.

Der Zeitraum, der von den meisten Menschen als "Gegenwart" wahrgenommen wird, umfasst etwa drei Sekunden. Das Bild kann nächstes Jahr schon ganz anders aussehen und in zehn Jahren wird man die Strassen vielleicht nicht mehr wiedererkennen.

Auf Halde stehende Spritsäufer müssen erst noch verkauft werden und Produktionsanlagen ihre Kosten einfahren. Das wird alles noch ein paar Jahre dauern, man kennt ja die Zyklen, in denen da gerechnet wird, aber dann wird es kein Halten mehr geben-adieu Kolbenschüttler!

Themenstarteram 3. März 2011 um 18:03

Zu Deiner Info:

Im ZDF Blog schreibt nicht das ZDF sondern das Volk.

Der ganze E-Auto Hype erinnert mich an das bekannte Märchen: "Des Kaisers neue Kleider".

Unglaublich wie lange es gedauert hat bis sich der erste (Journalist) laut zu sagen traut: "Der ist ja nackt.":p

Zitat:

Original geschrieben von Noris123

Der ganze E-Auto Hype erinnert mich an das bekannte Märchen: "Des Kaisers neue Kleider".

Unglaublich wie lange es gedauert hat bis sich der erste (Journalist) laut zu sagen traut: "Der ist ja nackt.":p

Das Märchen geht aber heute etwas anders. Wenn jemand heute seinen Kia, Dacia, Opel, Chevrolet... (gekauft, weil schön billig) volltanken will, wird er mal einen netten, immer größeren Teil des Einkommens los. Bis dann seine Frau rumzetert, sie habe bald nichts mehr anzuziehen, wenn du immerzu tankst. Heute mögen die ALIBI-Stromautos preislich für die meisten Utopie sein, weil es sich schlicht kaum rechnet, aber beginnt sich schon zu ändern. Diesmal könnten auch einige europäische Marken den Bach runtergehen.

Rechnen muß schon jeder selber, das hat uns die Tante aus der Grundschule beigebracht. Wenn wir dann aufs ZDF oder oft die BLÖD warten, bis wir eine Entscheidung treffen, die dann garantiert wegen der falschen Voraussetzungen für uns auch falsch ist, dann sind wir wirklich arm dran. Bleib bei deinem Verbrenner, die wird es noch ne Weile geben, ich tanke ja auch derweil für 68ct/l und genieß den V6 Sound, solange es noch geht. Vielleicht baue ich mir später doch ein Auto auf E selber um, das ist durchaus machbar auch unter 25.000€.

Heilige Kühe sind unantastbar, wie man an den üblichen, angesäuerten Reaktionen der Standesvertreter sieht.

Nicht mein Problem.

In der Infrastruktur der Spritsäufer hat das E-Mobil keine Chance. Keine Ladestationen, kein E-Auto-so einfach ist das.

Und die "Aus Freude am Fahren" Lobby stemmt sich seit Jahren gegen den E-Motor als Hauptantrieb, liess ihre bezahlten Spottdrosseln in TV Sendungen auftreten und technische Nebensächlichkeiten zum totalen Killerargument hochjubeln.

Der Kunde ist aufgeschlossen, schaut natürlich in sein Portemoneie, aber sobald diese Daten sich einander annähern, wird man natürlich wechseln. Und ein leichter Preisanstieg beim Kaufpreis ist durchaus gerechtfertigt, da die Wartungskosten eines Elektromobils ungleich niedriger sind. Am Ende könnte es ein Nullsummenspiel sein.

Zitat:

Original geschrieben von uwedgl

 

Gut, die 40 Kiloteuro für einen der sich gaaaanz langsam in Richtung Verkaufsraum bewegenden Prestigestromer hätte ich jetzt natürlich auch nicht flüssig, aber das kann sich ändern, wenn die ersten Fahrzeuge in den Gebrauchtwagenmarkt kommen. Man wird dann sehen, ob das dann nicht doch eine Alternative ist.

Also auch Du ruhst Dich aus auf dem "early-Adopter", der für Dich das Erstrisiko eingeht. Warum fährst Du keinen dieser Prestige-Stromer? Der neue Renault Fluence oder Zoe steht bald für "normale" 20 - 30 T€ zur Verfügung. Kaufen würde ich sagen und nicht hinter einem Gebrauchtwagenmarkt verstecken, der erst in 5 - 10 Jahren relevant wird.

Amen

 

am 4. März 2011 um 9:53

Zitat:

Original geschrieben von uwedgl

Der Kunde ist aufgeschlossen, schaut natürlich in sein Portemoneie, aber sobald diese Daten sich einander annähern, wird man natürlich wechseln. Und ein leichter Preisanstieg beim Kaufpreis ist durchaus gerechtfertigt, da die Wartungskosten eines Elektromobils ungleich niedriger sind. Am Ende könnte es ein Nullsummenspiel sein.

Schöner Traum - ey, es ist fast 10 Uhr, aufwachen :D

Gerade der deutsche Kunde ist sehr wenig aufgeschlossen was neue Techniken betrifft. Wo werden die meisten alternativen Antriebe oder Hybride verkauft? Nicht hier. Und die Reichweitenproblematik wird der Hauptgrund selbst bei Preisgleichheit sein dass die E-Autos keine riesige Verbreitung finden werden. Und Wartungskosten relativieren sich auch wenn mal nach einigen Jahren ein neuer Akku fällig wird.

Bislang nette Idee die in Zukunft mal zu einer Alternative werden kann. Noch ist sie es technisch nicht.

Und die reaktionären Wasserträger passen immer auf, dass keiner aus der Reihe tanzt.

Ja, ich hab dich auch ganz doll lieb.

Deutschland, bzw. der im goldenen Käfig vegetierende, deutsche Michel kann sowieso nicht selber denken und muss sich von den Griechen zeigen lassen, wie das geht.

Freiheit, solange sie nicht vom ZDF, oder anderen, gleichgeschalteten Einflüstereren als entschärfte Handelsware eines für viel Geld copyrightgeschützten Konzernspam angeboten wird, existiert hier doch garnicht.

Von daher verbitte ich mir oberflächliche Stammstischparolen-damit kann man mir nicht kommen. Da werden wir niemals einig werden.

Alles hängt an der Infrastruktur. Verteilt man Ladestationen, bietet möglicherweise Schnellladung an, werden auch E-Autos gekauft. Zieht man sie ein, dann entzieht man dem E-Mobil direkt den Boden. Das ist so in Deutschland noch nicht vorgekommen, da die "Aus Freude am Fahren" Konzerne fest in der Hand der Ölscheichs sind, aber in USA, wo es schonmal hin und her geht zwischen Bürgerdemokratie und Lobbydiktatur, kann man das ganz gut sehen.

Zitat:

Original geschrieben von uwedgl

Alles hängt an der Infrastruktur. Verteilt man Ladestationen, bietet möglicherweise Schnellladung an, werden auch E-Autos gekauft. Zieht man sie ein, dann entzieht man dem E-Mobil direkt den Boden.

Gerade das ist normalerweise kein Thema. Mal dahingestellt ob bequem (Garage/Tiefgarage) oder umständlich (Laternenparkplatz mit Verlängerung nach draußen)

Meistens tanke ich meinen Sprit auch an einer "unbemannten" LPG-Säule, weil meist billiger und siehe da - es fällt mir kein Zacken aus der Krone, eher ein Stein vom Herzen. Einen Stromer könnte ich per Hausanschluß laden. Ich müßte für bestimmte Dinge dann natürlich immer eine Nummer für die Carsharing-Fahrzeuge griffbereit haben, sollte es mal weiter gehen. Kurz: Infrastruktur ist bei E-mobility weniger das Problem, ich denke preislich ist das noch nicht sehr witzig.

Video aus der Oberpfalz: Polo Zero - Rüdigers Elektroauto

Rüdiger - den wir als Scanners kennen - Life und in Farbe mit seinem Elektro-Polo.

http://www.paradies-oberpfalz.de/index.php?vdetails=1&videosache=239

"Das nicht kein kann, was nicht sein darf..."

All diese Garagenbastler haben inzwischen mehrfach bewiesen, dass es auch mit einfachen Mitteln möglich ist, ein Elektrofahrzeug herzustellen, das den lokalen Transportbedarf abdeckt. Dieses Experimentalfahrzeug lässt ahnen, wie leise, schnell und dabei einfach zu bedienen ein industriell hergestelltes Elektromobil sein könnte.

Nun scheint Scanners/Rüdiger auch in seinem Lebensstil nicht in gewisse, kleinbürgerliche Normen zu passen, sodass er bei den missgünstigen Nachbarn immer wieder aneckt. Das, was er in dem Interview vorab an Schickanen beschreibt, scheint sich aber auch schon recht spezifisch gegen seine Elektroautobastelei zu richten.

Vielleicht war dieser soziale Druck mit einer der Gründe, dass er das Fahrzeug abgegeben hat (Frage an Scanners?), aber kaum auszudenken, wenn er seinen E-Polo in Kleinserie anbieten, bzw. als Umrüster auftreten würde. Wahrscheinlich würde Volkswagen seine Rechtsabteilung auf ihn ansetzen, dass diese VWs nun nicht mehr das VW Logo tragen dürfen. Bei Daimler kennt man diese Halsabschneidermanieren ja schon lange-und da geht es noch nichtmal um Totalumbauten, sondern nur um getunte Mercedes, die ein paar Spoiler und einen frisierten Motor haben.

Was den Beitrag auf dem ZDF Portal anbetrifft, würde ich auch nicht Diejenigen zum Thema Elektroauto befragen, denen es beim Kauf eines Fahrzeugs auf handgenähte Büffellederpolster, Mahagonitäfelungen und Schaltknüppel aus Elfenbein ankommt. Die sollen weiterhin ihre Prestigekisten fahren. Die machen nicht die Masse und das werden wir schon aushalten.

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega

Zitat:

Original geschrieben von uwedgl

Alles hängt an der Infrastruktur. Verteilt man Ladestationen, bietet möglicherweise Schnellladung an, werden auch E-Autos gekauft. Zieht man sie ein, dann entzieht man dem E-Mobil direkt den Boden.

Gerade das ist normalerweise kein Thema. Mal dahingestellt ob bequem (Garage/Tiefgarage) oder umständlich (Laternenparkplatz mit Verlängerung nach draußen)

Meistens tanke ich meinen Sprit auch an einer "unbemannten" LPG-Säule, weil meist billiger und siehe da - es fällt mir kein Zacken aus der Krone, eher ein Stein vom Herzen. Einen Stromer könnte ich per Hausanschluß laden. Ich müßte für bestimmte Dinge dann natürlich immer eine Nummer für die Carsharing-Fahrzeuge griffbereit haben, sollte es mal weiter gehen. Kurz: Infrastruktur ist bei E-mobility weniger das Problem, ich denke preislich ist das noch nicht sehr witzig.

Dann schau dir doch auch mal das Interview mit "Rüdiger" an, der den Polo-Zero gebaut hat. Steckdose setzen, Strippen ziehen-is nich-direkt Ärger mit der Hausverwaltung-da kennst Du den deutschen Gartenzwergzüchter und die klinischen Formen seiner Zwangsneurosen aber schlecht.

In Rüdigers Blog war ich gewissermaßen Stammgast. Aber wie du selber gesehen hast, zieht er aus seiner Mietwohnung eine (tolerierte) Verlängerungsstrippe, also die umständliche Version.

So wie ich das verstanden habe, hat seine erste Außensteckdose deshalb Ärger verursacht, weil sie "ohne Genehmigung des Vermieters" gesetzt wurde. Es hätte auch ein beleuchteter Gartenzwerg mit Hollandfahne sein können, der den Vermieter provoziert, also ein kleiner Aufstand gegen den "Behördenstempel" - auch das hat nichts mit dem E-Auto an sich zu tun.

Beim tanken muß man eine stinkende Diesel- oder Benzinpistole in den Tank rüsseln, selbst gegen meine LPG-Tankpistole ist der Stecker ja ein reines Kosmetikstudio.

Zitat:

Original geschrieben von Audi-gibt-Omega

Kurz: Infrastruktur ist bei E-mobility weniger das Problem, ich denke preislich ist das noch nicht sehr witzig.

Preislich ist derzeit noch das Hauptproblem neben der Reichweite. Den Sprung dann z.B. für die wenigen Langstrecken auf Carsharing auszuweichen werden die meisten noch lange nicht gehen - mein Ding wäre das ehrlichgesagt auch nicht. Wenn der Preis sinkt wird die Zukunft noch lange Zeit eher bei Fahrzeugen wie dem Ampera liegen, selbst wenn für viele das Reichweitenthema mehr ein psychologisches als ein praktisches ist.

Für Garagenbesitzer und Leute mit eigenem Stellplatz vor der Tür ist das Infrastrukturproblem kein nennenswertes Problem. Für Laternenparker? Überall Kabel über den Bürgersteig? Was ist wenn man mal 200m weiter parken muss? Was wenn jemand mein Stromkabel bei sich anklemmt? Technisch ist vieles denkbar, bis das flächendeckend umgesetzt wird ist es noch ein weiter Weg. Vielleicht können wir bis dahin unseren Strom auch in ausreichender Menge umweltfreundlich erzeugen.

am 4. März 2011 um 16:05

.......dream on.

Gruß SRAM

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