Gepulste LED-Rückleuchten sind GEFÄHRLICHER MIST

Ich drücke mich normalerweise nicht so drastisch aus, aber es muß mal raus.

Wer gepulste LED-Rückleuchten baut, gehört standrechtlich ersch...äh, in den Hintern getreten! Denn wer hinter sowas herfahren muß und auf Flackern empfindlich ist, sieht bei Kopf- oder Augenbewegungen ständig rot blinkende Lichtflecken neben der eigentlichen Lichtquelle aufblitzen.

Rotes Blinken aber ist ein WARNSIGNAL, das in uns Menschen ja sogar hardwaremäßig ins Stammhirn eingebaut ist; im Straßenverkehr bedeutet plötzlich aufleuchtendes Rot (= Bremslicht!) immer automatisch das Umschalten auf stark erhöhte Aufmerksamkeit.

Warnsignale OHNE GRUND sind nun aber das allerletzte, was man beim Autofahren gebrauchen kann - sie lenken ab, sie irritieren, sie sind lästig. Sie absichtlich zu erzeugen ist daher aus gutem Grund verboten.

Aber gepulstes Rotlicht ist irrsinnigerweise zulässig, obwohl man hier erst recht keinerlei Chance hat, irgend etwas dagegen zu unternehmen. Soll ich als Fahrer die Augen zumachen oder eine Runde nach hinten gucken, weil vor mir wieder mal ein neuer Passat oder ein Peugeot 307cc mit LED-Rückleuchten fährt? Ich warte noch auf den Unfall, wo einer ein Bremslicht übersehen hat, weil ihm das gepulste Rücklicht eines Vorausfahrenden die Wahrnehmung kaputtgeblitzt hat. Und
ich könnte wetten, es gibt zu diesem Effekt längst sehphysiologische Studien.

Nota bene:

Viele werden dieses Problem im wahrsten Sinne des Wortes überhaupt nicht sehen. Dennoch muß darüber geredet werden, denn die betroffenen Verkehrsteilnehmer sind keine verschwindende Minderheit und keine Kranken oder Behinderten, sondern einfach Menschen mit schnellerer Signalverarbeitung im Bereich des Sehens (warum das nicht bei allen gleich schnell ist, wäre mal interessant, ich weiß es aber nicht).

Nota bene 2:

Daß und warum superhelle LEDs keinen Dauerbetrieb vertragen, muß mir keiner erklären, ich bin Elektroniker. Aber als solcher frage ich mich ganz ernsthaft, wieso man sie dann mit nur schätzungsweise 50 Hz betreibt (z. B. der o. g. Peugeot, nach meiner Schätzung). Meine Güte! Selbst der billigste Schalttransistor sollte die 150 oder 200 Hz abkönnen, die ausreichen müßten, damit der beschriebene Flackereffekt auch beim empfindlichsten Zeitgenossen nicht mehr auftritt. Das sind doch keine Größenordnungen!

Beste Antwort im Thema

Ich drücke mich normalerweise nicht so drastisch aus, aber es muß mal raus.

Wer gepulste LED-Rückleuchten baut, gehört standrechtlich ersch...äh, in den Hintern getreten! Denn wer hinter sowas herfahren muß und auf Flackern empfindlich ist, sieht bei Kopf- oder Augenbewegungen ständig rot blinkende Lichtflecken neben der eigentlichen Lichtquelle aufblitzen.

Rotes Blinken aber ist ein WARNSIGNAL, das in uns Menschen ja sogar hardwaremäßig ins Stammhirn eingebaut ist; im Straßenverkehr bedeutet plötzlich aufleuchtendes Rot (= Bremslicht!) immer automatisch das Umschalten auf stark erhöhte Aufmerksamkeit.

Warnsignale OHNE GRUND sind nun aber das allerletzte, was man beim Autofahren gebrauchen kann - sie lenken ab, sie irritieren, sie sind lästig. Sie absichtlich zu erzeugen ist daher aus gutem Grund verboten.

Aber gepulstes Rotlicht ist irrsinnigerweise zulässig, obwohl man hier erst recht keinerlei Chance hat, irgend etwas dagegen zu unternehmen. Soll ich als Fahrer die Augen zumachen oder eine Runde nach hinten gucken, weil vor mir wieder mal ein neuer Passat oder ein Peugeot 307cc mit LED-Rückleuchten fährt? Ich warte noch auf den Unfall, wo einer ein Bremslicht übersehen hat, weil ihm das gepulste Rücklicht eines Vorausfahrenden die Wahrnehmung kaputtgeblitzt hat. Und
ich könnte wetten, es gibt zu diesem Effekt längst sehphysiologische Studien.

Nota bene:

Viele werden dieses Problem im wahrsten Sinne des Wortes überhaupt nicht sehen. Dennoch muß darüber geredet werden, denn die betroffenen Verkehrsteilnehmer sind keine verschwindende Minderheit und keine Kranken oder Behinderten, sondern einfach Menschen mit schnellerer Signalverarbeitung im Bereich des Sehens (warum das nicht bei allen gleich schnell ist, wäre mal interessant, ich weiß es aber nicht).

Nota bene 2:

Daß und warum superhelle LEDs keinen Dauerbetrieb vertragen, muß mir keiner erklären, ich bin Elektroniker. Aber als solcher frage ich mich ganz ernsthaft, wieso man sie dann mit nur schätzungsweise 50 Hz betreibt (z. B. der o. g. Peugeot, nach meiner Schätzung). Meine Güte! Selbst der billigste Schalttransistor sollte die 150 oder 200 Hz abkönnen, die ausreichen müßten, damit der beschriebene Flackereffekt auch beim empfindlichsten Zeitgenossen nicht mehr auftritt. Das sind doch keine Größenordnungen!

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Zitat:

Original geschrieben von Bastelwastel68



Ich habe (leider) schon einige neue Mini, 1er, 3er, 5er, etc. von Berufswegen fahren müssen und für mich ist das eine schiere Qual. Kopfschmerzen und Konzentrationsmängel sind die Folge.

Ich fahre nen alten 5'er und bin auch froh darüber. Prinzipiell bevorzuge ich BMW's wollte eigendlich irgendwann auch mal nen neuen kaufen, saß neulich aber bei meinem Vater in nem neuen 7'er, man denkt man sitzt in einem Luxusjet, dann habe ich aber genau das selbe wie Du festgestellt, ich habe gelacht und mir an den Kopf gefasst... Wie Dumm muss man denn sein, durch solch eine "billige" Ansteuerung potentielle Kaufinterresenten zu verlieren (vor allem in solchen hochwertigen Fahrzeugen)???

Und das selbe frag ich mich bezüglich den getakteten Rück- und Tagfahrlichtern... das wiederspricht einfach der ursprünglichen deutschen Wertarbeit!

Hallo, ich gehöre glücklicherweise zu den 90%, die das Problem nicht sehen...aber wenn die Auswirkungen tatsächlich so heftig sind wie hier beschrieben, wäre dann nicht eine Mitteilung an die zuständige Behörde sinnvoller?

http://www.bast.de/.../abteilung-f-node.html?__nnn=true

Zitat:

Original geschrieben von sgs4472


Man will natürlich (wieder aus Kostengründen) nur ein und die selbe LED für Brems- und Rücklicht verwenden, was man natürlich auch mit unterschiedichen LED's mit unterschiedlichen Helligkeits- /Stromklassen machen könnte die man beide jeweils im Nennbereich betreibt.... will man aber nicht!

Gruss SGS

Na an dem Punkt wird dir ein Designer bestimmt nicht zustimmen wollen.

Zitat:

Original geschrieben von patti106


Na an dem Punkt wird dir ein Designer bestimmt nicht zustimmen wollen.

...und ich stimme nicht damit überein, dass Sicherheit plötzlich dem Design geopfert wird 🙄

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq


...und ich stimme nicht damit überein, dass Sicherheit plötzlich dem Design geopfert wird 🙄

Sorry für ot: Das ist leider schon lange der Fall. Vor vielen Jahren gab es mal eine sehr sinnvolle Vorschrift, die den Mindestabstand zwischen Scheinwerfern und Blinkern festlegte. Heutzutage werden die Blinker in die Scheinwerfereinheit hineingequetscht, mit dem Ergebnis, dass sie bei eingeschaltetem Fahrlicht praktisch nicht mehr zu sehen sind. Dass manchen Herstellern der Blödsinn dieser Design-Konstruktion durchaus klar ist, sieht man an den Zusatzblinkern im Spiegelgehäuse. Viele haben aber nicht einmal das.

Fazit: Styling geht vor Sicherheit/Zweckmäßigkeit.

Gruß vom bösen Dieter

Zitat:

Vor vielen Jahren gab es mal eine sehr sinnvolle Vorschrift, die den Mindestabstand zwischen Scheinwerfern und Blinkern festlegte. Heutzutage werden die Blinker in die Scheinwerfereinheit hineingequetscht, mit dem Ergebnis, dass sie bei eingeschaltetem Fahrlicht praktisch nicht mehr zu sehen sind.

Richtig, das ist auch etwas, was mir negativ aufgefallen ist. Da man diese blödsinnigen Mehrfarb-Scheinwerfer (winkelabhängig gelbes/weißes/blaues Licht; aber das wäre jetzt das dritte Thema ...) ja nun kennt, denkt man oft, wenn's ein wenig gelblich blinzelt im Weiß, daß das nur wieder so einer ist. Und dann, huch nee, der blinkt tatsächlich.

Irgendwann erfinden sie noch den Hauptscheinwerfer mit Koaxialblinker in der Mitte. In die Richtung gehen ja schon manche Rücklichter, wo man das Blinken aus einer bestimmten Entfernung nicht mehr als gelb aufleuchtende Fläche wahrnimmt, sondern als Farbwechsel einer roten Leuchte nach rotorange. (Viertes Thema ...)

Ich bin froh das ich kein Außenseiter bin, ich erkenne LED Licht sofort (egal ob Tag oder Nacht ) und solang bis das Auto aus dem Sichtbereich ist ( egal ob wenige Meter oder gar Kilometer ). Die Flackerei nervt extrem ( ich hab selbst LED Amaturenbeleuchtung gebaut und setzte LED in der Eventtechnik ein, da gibt es kein flackern, Dank Vollansteuerung ).
Besonders nervig sind die TFLs vor allem von Audi.
Welcher dämliche Ingenieur hat sich eigentlich einfallen lassen das LED Licht zu pulsen, anstatt sich auf das alte Verfahren der 2 Fadenbirne zu besinnen - Sprich : Normallicht = x LED unter Vollast in Betrieb , Bremslicht = 2x - doppelte Anzahl LEDs in Betrieb. Einfach zu denken ist da wohl nicht mehr in, Besser ein kompliziertes Steuergerät zur Pulsung vorschalten 🙄

Warum muss Licht am Auto immer heller werden ? OK, die sehr frühe "Funzelbeleuchtung" ist nicht optimal, aber Lichttechnik der 80er-90er reicht völlig aus . Moderne KFZ blenden durchweg den Gegenverkehr und sind gefährlich, dem durchscnittlichen Großstadtbewohner fällt das nie auf, da ist es eh überall sehr hell ( da könnte man auch ohne Licht fahren ) - Aber wehe der fährt in ländliche Bereiche ( ja es gibt in DE noch unbeleuchtete Autobahnen, Bundes- & Landstraßen ) , wenn ich überlege das ich von Freunden die mich das erste mal Besucht haben , panische Anrufe bekam a´la "hier ist es dunkel, warum ist hier nichts beleuchtet etc. " läßt mich echt verzweifeln.

Schafft das Flacker- & Blendlicht ab ,sonst ich sehe mich genötigt immer mit Fernlicht durch die Gegend zu fahren. 😛

Blinker in Fahrscheinwerfer zu integrieren ist wie schon gesagt suboptimal, das sehr viele auch am Tag mit voller Beleuchtung ( TFL , AFL Wahn ) fahren , ist das Blinken nicht erkennbar , max. auf 10-20m . Was soll der Unsinn ? Verkehrsberuhigung mit Sicherheitsgewinn ? Eher das Gegenteil.

Zitat:

Original geschrieben von f10-530d


...aber wenn die Auswirkungen tatsächlich so heftig sind wie hier beschrieben, wäre dann nicht eine Mitteilung an die zuständige Behörde sinnvoller?

http://www.bast.de/.../abteilung-f-node.html?__nnn=true

..hab ich alle schon angeschrieben, antwortet aber niemand, man kennt das Problem eh schon, man könnte auch sehr komische Sachen denken zw. der Automobillobby und den nichtstuenden Behörden... ich hoffe nur dass dem nicht so ist (wenn ihr wisst wass ich meine) :-(

Zitat:

Na an dem Punkt wird dir ein Designer bestimmt nicht zustimmen wollen.

Warum? Die unterschiedlichen LED's kann man doch auch in einem Rücklichtreflektor verbauen, dann sieht es optisch erst mal genauso aus wie 2 in 1!

Zitat:

Original geschrieben von Scirosto 8V



Schafft das Flacker- & Blendlicht ab ,sonst ich sehe mich genötigt immer mit Fernlicht durch die Gegend zu fahren. 😛

...ob Du es glaubst oder nicht, hat meine Freundin und ich dieses auch schon des öfteren gemacht. Das sollte aber nicht Sinn und Zweck sein, derjenige der das Problem nicht hat und unwissentlich ein solches Fahrzeug gekauft hat, kann ja auch nichts dafür!

Ich denke eben dass die Aggresivität der "gefolterten" steigt und das kann indirekt auch wieder zu Unfällen führen!

Daher fordere ich ebenfalls die Unternehmen auf die getaktete Ansteuerung der LED's (egal ob Rück- oder Tagfahrlicht sowie Kokpitbeleuchtungen und auch LED Ampeln oder LED Verkehrsschilder abzuschaffen!!!

Zitat:

Original geschrieben von sgs4472


(...) und auch LED Ampeln oder LED Verkehrsschilder abzuschaffen!!!

Wieso? Die sind doch nicht gepulst. Zumindest hab ich mit denen keine Probleme.

Zitat:

Original geschrieben von touranfaq



Zitat:

Original geschrieben von sgs4472


(...) und auch LED Ampeln oder LED Verkehrsschilder abzuschaffen!!!
Wieso? Die sind doch nicht gepulst. Zumindest hab ich mit denen keine Probleme.

Doch... fahr einfach mal auf neu ausgebauten Bundesstrassen, dort sind sogar in Tunneln die grünen Fluchtwegsschilder getaktet, kannst Du Dir vorstellen wie gefählich das ist wenn Du dort hinein fährst...

was glaubst Du, warum ich mich hier so angagiere, wenn sich hier nicht bald was ändert flackerts überall und dann wirds erst richtig gefährlich!

Interessanter Thread, sehr intressant.

-grummel-
Ohrfeige @ all, die diejenigen mit etwas Humor gleich vollmotzen. Humor gehört dazu, davon lebt auch dieses Forum; selbst wenn es Galgen- oder schwarzer Humor ist.

Zur Epilepsie:
Hä? Wtf ???
Seit wann lösen Flackerbewegungen keine Epileptischen Anfälle aus?????
Das ist doch eigentlich schon immer so!!!!

Siehe Spielebeschreibung: "... bestimmte Lichteffekte, Lichblitze oder Reflexionen ..."

Noch Fragen? Ich habe bei mir auf Arbeit schon Kinder zusammenbrechen oder schreinend Anfälle bekommen sehen, als Donald Duck im TV lief (die alten von Disney).
Diese Vorkommnisse wurde eindeutig als solche epileptischen Anfälle identifiziert und diagnostiziert.
Und genau das war die ursache: Schnelle, abgehackte Abfolge von Bildern.

Den Witz mit der Epilepsiewarnung wegen der Rücklichter fand ich jedenfalls goldig!!!!!!!!!!!!!!

Zur nächsten Mär:
Da wo man hinguckt, lenkt man auch hin, das lernt man oft in der Fahrschule. Deswegen richtet man die Augen auch auf die Straße vorn und soll nicht dauernd wild im Auto rumfummeln.
Das ist eben nicht nur weil die Aufmerksamkeit abgelenkt wird!!!

Ich weiß, daß ich jetzt gleich von einigen von Euch zusammen geschnoddert werde, weil sie noch nie das Auto im Straßengraben aufs Dach gelegt haben, nur weil sie mal kurz auf dem Radio nach dem richtigen Sender geschaut haben.
Darum gehts aber auch nicht. Ich denke Ihr wisst was ich meine.

Zur Rücklichtproblematik allgemein:
Irgendwie scheinen alle Regeln diesbezüglich abgeschafft worden zu sein.
Vor einigen Jahren meine ich waren die Rücklichter wesentlich einheitlicher.

Man vergleiche nur mal die normalen Rücklichter eines Daewoo Matiz mit denen eines mittelalten A6 Kombi.
So unterschieldich wie die Autos, so unterschiedlich auch das Rücklicht. Der Matiz hat im Vergleich zum A6 Flutlichter drinne, selbst wenn Birne und komplettes Rücklicht neu sind.
Das kann nun eigentlich nicht mehr im Sinne des Erfinders sein.

Und da haben wir das was irgendwer schon ansprach: Design ist wichtiger als Sicherheit.

Übrigens bin ich auch dafür in der Stadt mit beleuchteten Straßen grundsätzlich nur noch Standlicht zu erlauben.

... ich höre schon wieder den Aufschrei irgendwelcher Leute ...

Zur LED Problematik allgemein:
LEDs sind in Mode und verkaufen sich deswegen auch gut!!!
Gerade alles was in Richtung sehr weiß oder blau geht blendet, das ist Fakt!!!
Die Mär, daß man damit mehr sieht ist Schwachsinn, weil unser Auge sein Maximum im gelblichen Bereich hat, so wie unsere Sonne.

Auf See macht man ohnehin vieles mit Rotlicht. Warum nur?
Ich bin lange genug zur See gefahren.
Blau blendet, auch wenn man nicht mehr sieht. Rot ist bei gleicher Leuchtkraft (objektiv) sehr viel augenfreundlicher und blendet weit weniger.
Mit Rotlicht gewöhnt man die Augen übrigens an die Dunkelheit.

Deswegen sind die blauen Anzeigebleuchtungen auch nicht das gelbe von Ei.
Das bestätigen extreme Vielfahrer.

Zur Blinkproblematik:
Dieser Reflex auf das Blinken ist doch eigentlich eine Schutzfunktion.
Wenn sich was kleines schnell bewegt ziehen wir instinktiv den Kopf bei Seite. Gut so, sonst wären unsere Augen schnell im Eimer, z.B. beim Fahrradfahren.
Ich kann mir vorstellen, daß diese FlimmerLEDs bei einigen sehr wohl ähnliche Reflexe verursachen.

Ich persönlich habe das Phänomen der Flimmer-Rück- und Bremslichter selbst noch nicht so mit bekommen, würde aber auch empfindlich darauf reagieren. Das ich es so noch nicht weiter mitbekommen habe liegt wahrscheinlich daran daß hier eher ältere Gebrauchte rumfahren, und auf der Autobahn überhole ich eh immer alles. -grins-

Fazit:
Da sollte man nicht nur nachhaken, man muß es gerade zu. Da steckt auf jeden Fall Verbesserungspotential drinne!!!

-->GreenHeaven

PS - Anmerkung zu dämlichem Rumgeblinke:
Ich bin vor ner ganzen Weile nachts mal dummerweise über die Autobahn von Hamburg über Bremen nach Dortmund gefahren.

Soweit ich mich erinnere ist von Hamburg an bis Bremen (fast) alles eine einizige Baustelle auf der auch Nachts gearbeitet wird.
Hamburg-Bremen ~150km (?) da da nur alles mit 60 ... 70 ... 80 erlaubt ist, braucht man wenn man ehrlich fährt mehr als 2h.
Bei Nacht ist das gelbe Geblinke der Baufahrzeuge der pure Horror und vor allem völlig sinnfrei, da die Baufahrzeuge auf der anderen Seite rumfahren und der Grünstreifen mit Leitplanke auch noch dazwischen ist!!!!!!!!!!!!
5min ... kein Problem
10min ... geht noch
aber >120min ?!?!?!

Zurrück bin ich über Hannover gefahren!!!

Mein Papa arbeitet bei der Berufsgenossenschaft. Die Fälle mit jeglicher Art von "Blinkschäden" bei Bauarbeitern, gerade von Nachtbaustellen, sind förmlich explodiert.
Da ist einmal die völlig veraltete Verkehrsführung um Baustellen, die man mit Hi-Tech versucht auf zu pimpen, und die extrem hell gewordenen gelben Rundumleuchten der Baufahrzeuge.
Absolute Hassobjekte sind diese Stroboskope, die so extrem hell blitzen, daß man sekundenlang "blind" ist.

Sicher sind das alles andere Frequenzen als die unsere LEDs im Thread, aber die Folgen sind doch erstaunlich ähnlich.

@GreenHeaven:

Dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Auch wenn es weit über das "gepulste LED"-Thema hinausgeht frage ich mich doch manchmal ernsthaft, wie vor allem manche neuen Fahrzeuge im sonst doch eher "sicherheitsgeilen" Deutschland die Zulassung für ihre Beleuchtung bekommen haben. Der momentane Gipfel sind meiner Meinung nach im Moment die Heckleuchten des neuen Polo sowie die LED-Nachrüstheckleuchten für den neuen Golf . Nicht dass diese flimmern, nein. Das wäre hier das geringe Problem. Das Problem ist hier, dass die "Leuchtfläche" einer unvollendeten geometrischen Form entspricht. Wenn man das zum ersten Mal sieht, rätselt man zunächst einmal, was das hier überhaupt sein soll, bis man dann feststellt, dass es eine Heckleuchte sein soll. Aufgrund der filigranen Form des Leuchtmusters sieht man auch kaum, wenn das Fahrzeug abbremst (vor allem bei Regen). Ich wäre letzte Woche deshalb beinahe einem Golf draufgerasselt, der diese nachgerüsteten Leuchten drin hatte (wäre übrigens der erste Auffahrunfall in 20 Jahren gewesen).

Ich bin mit Sicherheit kein Spießer und lasse mir auch moderne Designspielereien gerne gefallen. Aber bitte nicht bei der Fahrzeugbeleuchtung. Mögen die "Haken" und "Striche" als Tagfahrlicht noch durchgehen, kann man sie nachts absolut nicht gebrauchen.

Ich bin auch kein Spiesser was die Designs angeht, solange sie sinvoll sind!

Erst vorhin hab ich bei Dunkelheit einen Passat mit LED Rückleuchten gesehen und beobachtet, nicht nur dass mich die getakteten Rückleuten störten, nein! Die Blinker blinkten in einem undefinierbaren gelb-grün-orange!? Von Ampeln weiss ich dass es bestimmte Ral-Farben gibt die laut DIN-Norm eingehalten werden müssen, hier scheinen die Prüfer wohl farbblind gewesen zu sein (genauso blind wie bei der Abnahme der getakteten Tagfahr- und Rücklichtern)!?
Die selben Blinker sind bei auftauchen von nur wenig Sonnenstrahlen auch kaum mehr zu sehen.

Genauso krank finde ich die zur mitte hin angeodneten Frontblinker einiger Fahrzeuge, kein Mensch schaut auf die Mitte des Fahrzeuges sondern auf die Aussenseite, wieviel Geld bekommen denn die Prüfer dafür solch gefährlichen Dinge für i.O. zu befinden? (Ich weiss, ist ne harte Aussage, aber erklärt mir das doch bitte, vor allem in einem so von Normen überfluteten Staat wie deutschland!).

Über die extrem hellen Bremslichter und Xenon-Abblendlichter kann ich noch weg schauen, da sie dem Besitzer selbst vieleicht noch was bringen, aber bei den getakteten Tagfahr- und Rücklichter (Forenthema) sehe ich weder für die Besitzer nocf für die Hinterherfahrenden irgendeinen Sinn (ausser natürlich für die Automobilindustrie: "Billig, billig, billig!).

Zitat:

Original geschrieben von sgs4472



Erst vorhin hab ich bei Dunkelheit einen Passat mit LED Rückleuchten gesehen und beobachtet, nicht nur dass mich die getakteten Rückleuten störten, nein! Die Blinker blinkten in einem undefinierbaren gelb-grün-orange!? Von Ampeln weiss ich dass es bestimmte Ral-Farben gibt die laut DIN-Norm eingehalten werden müssen, hier scheinen die Prüfer wohl farbblind gewesen zu sein (genauso blind wie bei der Abnahme der getakteten Tagfahr- und Rücklichtern)!?
Die selben Blinker sind bei auftauchen von nur wenig Sonnenstrahlen auch kaum mehr zu sehen.

Auf die Gefahr hin, dass Du mir nicht glaubst und, dass mich gewisse User als Idioten bezeichnen, muss ich trotzdem widersprechen. Ich sehe jeden Tag viele Passat und Golf mit den Led Heckleuchten und fahre selber einen mit den besagten Led´s. Der Blinker leuchtet in einem satten Orange genauso wie es vorgeschrieben ist und das bei Tag und Nacht.

Hast Du schon eine Anfrage an den Hersteller Hella geschickt?

Link: http://www.hella.com/hella-de-de/3391.html

Was die Led Tagfahrlichter angeht muss ich zustimmen, dass einige penetrant hell sind und nerven.

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