Generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen - Organisierter Protest
Wenn ein Tempolimit nun wirklich ernsthaft diskutiert wird, wäre es langsam an der Zeit aufzustehen.
Würde es Motortalk.de erlauben, das Forum für das Organisieren von Protesten in allen großen Städten zu nutzen?
Beste Antwort im Thema
Was ein peinlicher Protest der freie Fahrt für freie Bürger Vereine 😁
Je eher das TL kommt, desto besser.
1286 Antworten
Also kann man auch sagen, die GdP ist sich nicht einig und es ist eher der Wortlaut einzelner die zufällig die Funktion in der GdP inne haben. Auch toll...
Im Rahmen sonstiger Anforderungen der StVO kann ich heute durchaus noch sehr oft schneller als 130 fahren. Dafür überall Anlagen aufzustellen? Eine höhere Kontrolldichte wäre wohl effizienter.
Eine andere Diskussion wäre, wie zielführend wäre ein aTL 180/200 oder so?
Zudem ich auch sagen muss, die bisher vorhanden Anlagen müssen besser laufen. Die auf der A5 vor Darmstadt zeigte an einem bundesweiten Feiertag auf fast leerer Bahn 120 an, an einem Werktag mit Tagesbaustelle wurde die Anlage nicht genutzt um den Verkehr zu warnen, abzubremsen.
Hier ist Handlungsbedarf. Deswegen wäre es echt sinnvoll, die schon angefahrene Diskussion in diese richtige Richtung(und weitere E20 Sprit, SUV Schwämme, nicht mehr abschaltbare ACC bei LKW etc.) zu lenken(sag bloß einer, es wäre eine falsche Richtung).
"Regierung erteilt Tempolimit klare Absage"
Ui... Da bin ich jetzt aber sehr gespannt wie die deutsche Autoindustrie in den kommenden Jahren unter diesen Rahmenbedingungen einen sicheren, kostengünstigen Level 4 Autobahnchauffeur bauen will 🙂
Zitat:
@AndyW211320 schrieb am 28. Januar 2019 um 12:46:45 Uhr:
Die Diskussion ist beendet. 😉https://www.n-tv.de/.../...-plant-kein-Tempolimit-article20831417.html
Die Diskussion wird nie beendet sein. Die gab's ja schon vorher bzw. gibt's schon so lange 😉.
Schon aus politischen Gründen muss die CDU/CSU diese Haltung haben.
Sonst würde man einer gewissen anderen Partei, deren Stärke gerade abschwächt, nur wieder Futter geben.
Wäre ich Merkel & Co., ich hätte dem Thema auch einen Riegel vorgeschoben. Außerdem ist es jetzt leicht zu argumentieren, weil die Diskussion aus Umweltgründen wieder entfacht wurde.
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Wie auch immer, die Entscheidung dazu ist ja nicht unbegründet. Wobei jetzt heißt es, macht was draus.
Es ist mehr drin als nur die Ergebnisse aus einem aTL.
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 28. Januar 2019 um 11:35:25 Uhr:
Nochmal was aus der aktuellen Presse:
http://www.spiegel.de/.../...ist-der-killer-nummer-eins-a-1250274.htmlAuch was (positives) für diejenigen, die sich mit einem aTL schwer tun:
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 28. Januar 2019 um 11:35:25 Uhr:
Zitat:
Allerdings schlägt die Polizeigewerkschaft ein flexibles Tempolimit vor, das Autofahrern zeitweise auch höhere Geschwindigkeiten ermöglichen soll. Die sogenannten Wechselverkehrszeichenanlagen könnten bei guten Straßenverhältnissen und entspanntem Verkehrsaufkommen auch höhere Geschwindigkeiten als 130 km/h anzeigen. Die jeweiligen Landesverkehrszentralen könnten so Tempolimits von 150 oder 180 km/h temporär freigeben. Das soll auch die Verkehrssicherheit erhöhen.
Für mich sieht so ein Kompromiss nach einem aTL durch die Hintertür aus. Zulässige 180 km/h wiedersprechen der Argumentation des Klimaschutzes und der Verkehrssicherheit welche ja bei max 130 noch viel eher gegeben wäre.
Ich finde, Richtgeschwindigkeit 130 mit unlimitierten Abschnitten hat sich über Jahrzehnte bewährt.
Diese Ansage der Regierung ist irgendwo politisch verständlich. Unlimitierte Autobahnen sind so der nationale Fetisch in D, ungefähr wie der Waffenbesitz in USA. Das ist aber nicht das Ende der Diskussion.
Zitat:
@Sabre_Wulf schrieb am 28. Januar 2019 um 13:07:10 Uhr:
https://focus.de/10241955Punkt.
Das ist so ungefähr die am wenigsten überraschende Meldung im ganzen Thread.
Im Ernst. Wer wirklich erwartet/befürchtet hat, dass die Bundesregierung die Empfehlung eines aTL umsetzen würde, der ist entweder sehr naiv oder sehr paranoid. Es war doch von vorneherein klar, dass diese aTL-Empfehlung der Kommission außer ein paar leidenschaftlichen aber extrem unsachlichen Diskussionen nichts bewirken würde.
Als Fetisch würde ich das Fahren auf unlimitierten Strecken nicht bezeichnen. Eher als eines der wenigen Bereiche wo man innerhalb der Gesellschaft noch eigenverantwortlich handeln darf. Darum sind Limitierungen an Gefahrenstellen wichtig, nicht aber durchgängig.
Die letzten 25 Seiten habe ich geflissentlich übersprungen. Auch wenn einige Berufsbetroffene immer davon ausgehen, dass es nur in Deutschland Regeln und Gesetze gibt, in Spanien wird jetzt ein Tempolimit von 20km/h innerorts empfohlen.
https://www.autopista.es/.../...ite-velocidad-a-20-km-h-donde-y-cuando
Zitat:
@Mobi Dick schrieb am 28. Januar 2019 um 13:33:52 Uhr:
Als Fetisch würde ich das Fahren auf unlimitierten Strecken nicht bezeichnen. Eher als eines der wenigen Bereiche wo man innerhalb der Gesellschaft noch eigenverantwortlich handeln darf. Darum sind Limitierungen an Gefahrenstellen wichtig, nicht aber durchgängig.
Nur zwei Fragen dazu: Bist du der Meinung, dass man in Deutschland dieser Eigenverantwortung immer gerecht wird und es dazu nicht zu vermeidbaren Unfällen bzw. schwer(er)en Unfallfolgen kommt?
Siehst du bei hoher Geschwindigkeitsdifferenz (bspw. 50+ km/h) bei zwei Autobahnspuren ein Gefahrenpotenzial, wenn auf der rechten Spur Fahrzeuge mit 100 km/h und z.T. geringer Fahrpraxis unterwegs sind?
Regierungssprecher Seibert teilte soeben mit, dass es kein aTL geben wird - na also, geht doch! 🙂
...und Steffen Seibert habe ich schon zu heute-journal Zeiten immer geglaubt 😛
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 28. Januar 2019 um 14:10:13 Uhr:
Zitat:
@Mobi Dick schrieb am 28. Januar 2019 um 13:33:52 Uhr:
Als Fetisch würde ich das Fahren auf unlimitierten Strecken nicht bezeichnen. Eher als eines der wenigen Bereiche wo man innerhalb der Gesellschaft noch eigenverantwortlich handeln darf. Darum sind Limitierungen an Gefahrenstellen wichtig, nicht aber durchgängig.
Nur zwei Fragen dazu: Bist du der Meinung, dass man in Deutschland dieser Eigenverantwortung immer gerecht wird und es dazu nicht zu vermeidbaren Unfällen bzw. schwer(er)en Unfallfolgen kommt?
Siehst du bei hoher Geschwindigkeitsdifferenz (bspw. 50+ km/h) bei zwei Autobahnspuren ein Gefahrenpotenzial, wenn auf der rechten Spur Fahrzeuge mit 100 km/h und z.T. geringer Fahrpraxis unterwegs sind?
Es kommt ja nicht darauf an wie ich dies oder das bewerte, sondern dass der Gesetzgeber keinen Handlungsbedarf sieht, da nach Auswertung von Fakten keine nennenswerte Häufung von Unfällen wegen unangepasster Geschwindigkeit vorzuliegen scheint.
Trotz meiner 150.000 km pro Jahr wovon ca 100.000 km auf deutschen Autobahnen gefahren wurden sind Unfälle auf unlimitierten Strecken extrem selten, welche mit der gefahren Geschwindigkeit in Verbindung stehen.
Nach meiner Beobachtung passieren die meisten Unfälle an Auffahrten, in Baustellen und an Stauenden.
Sehr wohl beobachten tue ich aber, dass Fahrer schneller Autos in unlimitierten Bereichen sehr rücksichtsvoll fahren und die Gefahr aus langsameren Verkehrsteilnehmern sozusagen riechen und schonmal Speed rausnehmen bei unklarer Verkehrslage.
Zitat:
@Nordlicht2015 schrieb am 27. Januar 2019 um 17:22:21 Uhr:
@marini
Der Verkehr wird sich bei einem Limit nicht entzerren und genau wie hier dargestellt nicht entzerren was wiederum die Unfallquote in die Höhe treiben wird
Sagt wer?
Wenn alle schön gleichmäßig fahren und nicht wild durch die Gegend Spuren wechseln besteht da gar kein Grund zu.
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 28. Januar 2019 um 14:10:13 Uhr:
Siehst du bei hoher Geschwindigkeitsdifferenz (bspw. 50+ km/h) bei zwei Autobahnspuren ein Gefahrenpotenzial, wenn auf der rechten Spur Fahrzeuge mit 100 km/h und z.T. geringer Fahrpraxis unterwegs sind?
Die hohe Geschwindigkeitsdifferenz (bspw. 50) zwischen LKW rechts (80) und aTL (130) birgt durchaus Gefahren.