Gefährdung durch schwere Pick-Ups
Zitat:
... auch der erschwerte Pick-up profitiert kaum, sorgt aber sogar für sieben weitere Todesfälle bei den Unfallgegnern. Die Ergebnisse zeigen also, dass mit zunehmend schwereren Fahrzeugen die Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer steigt – ohne dass die besonders aggressiv aufrüstenden Pick-up-Fahrer dadurch besser geschützt würden ...
Quelle: https://www.spiegel.de/.../...4dbbbdb4-dc0b-4c84-baf9-6c91ca44d3cb?...
Warum verbietet man solche Fahrzeuge, von denen eine erhöhte Gefährdung ausgeht, nicht bzw. erteilt eine Zulassung nur bei nachgewiesener Erfordernis? Und dazu zählt sicherlich nicht der Transport einer gekauften besonders schweren Armbanduhr, so wie vermutlich der Fahrer des in dem Artikel abgebildeten Monsters vor einem Luxus-Shop in der Frankfurter Innenstadt.
Mir ist bewusst, dass diese Art von Fahrzeugen eher eine Nische auf europäischen Straßen einnimmt. Aber dadurch wäre ein Verbot oder eine erschwerte Zulassung doch relativ einfach umsetzbar. Also warum nicht?
Zur Einordnung: Meine Frage ist nicht von Neid getrieben. Sondern von "Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet" (stammt wohl aus der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789).
356 Antworten
Zitat:
@tartra schrieb am 9. Februar 2025 um 17:34:38 Uhr:
In Berlin noch nicht ... hier kostet der smart I mit 4qm Platzbedarf😁, genausoviel Parkgebühr wie der KingSize SUV mit 10 qm Platzbedarf ..
Und ist das falsch? Der KingSize SUV wird bei der Anschaffung mit deutlich mehr Mehrwertsteuer, dann mit einer deutlich höheren Kfz.-Steuer und Versicherungssteuer belastet. Und jeder km spült mehr in die Staatskassen, als dies beim Smart der Fall wäre. Und wo der Smart parkt, passt auch kein zweiter Pkw mehr hin.
Ja.. Kontrolldichte zu erhöhen würde tatsächlich viel bringen, dazu VErfahren straffen damit die effizienter werden .. wenn ich imemr sehe wie lange mobile Blitzer teilweise ausgerichtet werden müssen, da sind die standorte längst in App´s sichtbar ...
Na ja beim Alk ... würde man da früh morgens mal die typischen Pendlerstrecken pusten lassen ... Haben wir überhaupt soviele Richter die Alkohol hinterm Steuer Verfahren abzuarbeiten ... ? Traurig aber wahr
Zitat:
@Diedicke1300 schrieb am 9. Februar 2025 um 17:35:19 Uhr:
Ich halte vom Verbot bestimmter Fahrzeuggruppen/Klassen/Typen nichts.
Ich würde den Hebel ganz woanders ansetzen, dort wo er alle, egal in welchem Fahrzeug, beschäftigt.Deutschland ist ein Land der Vorschriften, aber kein Land der Kontrollen und auch kein Land der wirksamen Sanktionen.
Verschärfte Kontrollen der sicherheitsrelevanten Regel (Abstand, Geschwindigkeit, Vorfahrt…)und Sanktionen die abschrecken. Punkt, damit ist allen geholfen.
....
Da bin ich absolut bei dir.
"Haben wir überhaupt soviele Richter die Alkohol hinterm Steuer Verfahren abzuarbeiten ... ?"
Im Prinzip ja, allerdings dürften einige von ihnen nicht mehr mit dem Auto zum Gericht fahren. Wobei die meisten Verfahren doch ohnehin per Strafbefehl erledigt werden.
Ähnliche Themen
Zitat:
@tartra schrieb am 9. Februar 2025 um 13:46:43 Uhr:
Zitat:
@gordonairdail schrieb am 9. Februar 2025 um 13:28:17 Uhr:
...
zumal sich die Produktion von Autos auf die Nachfrage der Kunden einstellt. ....Da muss man aber widersprechen, fast immer schafft die Industrie die Nachfrage indem sie Kunden antriggert wie auch immer ... Das hat nichts mit Autos zu tun ...
Hm, ich denke beim Eingangs angeführten Fahrzeug kann man wohl eher nicht von werbemässiger Antriggerung sprechen. Das ist doch ein Auto(laden), das man eher noch suchen muß.
Zitat:
@vanguardboy schrieb am 9. Februar 2025 um 16:49:13 Uhr:
Pickups sollten definitiv mehr fürs parken zahlen.
So wie der Eingangs geparkte? ... Da müsste man sich mal hinstellen und die nächsten 10 Autos die danach geparkt werden fotografieren. ... da wird man sicher Parkpositionen sehen die so mancher aus dem Parkhaus kennt ... es gibt Leute, die noch so kleine Autos haben können und dennoch Parkraum und Fahrzeugzugang "vernichten". Auf vielen längsparkstreifen findet man oft auch Vollpfosten wo man sich fragt ob die eine gelbe Binde mit 3 Punkten tragen.
Nur aus Prinzip sollte keiner mehr zahlen, wenn er nicht auch mehr Platz - wie z.B. 2 Stellplätze - verbraucht.
Zitat:
@tartra schrieb am 9. Februar 2025 um 17:34:38 Uhr:
In Berlin noch nicht ... hier kostet der smart I mit 4qm Platzbedarf😁, genausoviel Parkgebühr wie der KingSize SUV mit 10 qm Platzbedarf ..
Naja, wenn der Smart damit einen slot für andere "unnutzbar" ist das auch korrekt.
Kommunen könnten ja Slotlängen/Breiten mal dynamisch gestallten. Also eine handvoll 3,5m-Slots (natürlich mit Linie, damit das Ordnungsamt was zum messen hat), eine handvoll 5m-Slots, ein paar 6m-slots. Die Preise dann Slotgrößenproportional ... stellt man smart&co in den 6m-slot, zahlt man natürlich auch den 6m-Preis.
Zitat:
@PeterBH schrieb am 9. Februar 2025 um 17:40:33 Uhr:
Und ist das falsch? Der KingSize SUV wird bei der Anschaffung mit deutlich mehr Mehrwertsteuer, dann mit einer deutlich höheren Kfz.-Steuer und Versicherungssteuer belastet.
Ja, das ist falsch, räumt es doch finanziell besser gestellten das Recht ein, mehr Ressourcen zu verbrauchen.
Zitat:
@Astradruide schrieb am 9. Februar 2025 um 18:33:55 Uhr:
Nur aus Prinzip sollte keiner mehr zahlen, wenn er nicht auch mehr Platz - wie z.B. 2 Stellplätze - verbraucht.
Ich würde in manchen Parkhäusern gerne für zwei Parkplätze zahlen, weil es immer wieder welche hinbekommen, sich nach mir kommend so auf die Linie zu stellen, dass ich nicht ins Auto komme. Und die blaue Parkerleichterung steht mir noch nicht zu.
Falscher Neidansatz ... diese Leute zahlen dann auch über Anschaffung und Unterhalt deutlich mehr in die Staatskasse ein. Sie zahlen auch nciht nur direkt mehr ins Staatssäckel, sie bezahlen dmait ja auch wieder an andere Stelle viel mehr für Leistungen von denen andere leben - könnte man Finanzierung von Arbeitsplätzen nennen. ... man könnte den Neidansatz gleich auf Eigenheime ausdehnen .... und schwups haben wir Bürgerkrieg.
Zitat:
@Melosine schrieb am 9. Februar 2025 um 18:41:34 Uhr:
Ja, das ist falsch, räumt es doch finanziell besser gestellten das Recht ein, mehr Ressourcen zu verbrauchen.
Die Nachhaltigkeit sollte erheblich höher bewertet werden als der Ressourcenverbrauch, weil dort das Einsparungspotenzial deutlich größer ist.
Zitat:
@Spi95 schrieb am 9. Februar 2025 um 18:53:24 Uhr:
Auf dem Land fähr nämlich kaum jemand sowas weil die Prolls da zu wenig Publikum haben.
Falscher Denkansatz. Die Nutzergruppe, die du ansprichst, wohnt überwiegend in den Städten. Auf dem Land leben jene, für die Pick-Ups Nutzfahrzeuge sind.