Gefährdung durch schwere Pick-Ups
Zitat:
... auch der erschwerte Pick-up profitiert kaum, sorgt aber sogar für sieben weitere Todesfälle bei den Unfallgegnern. Die Ergebnisse zeigen also, dass mit zunehmend schwereren Fahrzeugen die Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer steigt – ohne dass die besonders aggressiv aufrüstenden Pick-up-Fahrer dadurch besser geschützt würden ...
Quelle: https://www.spiegel.de/.../...4dbbbdb4-dc0b-4c84-baf9-6c91ca44d3cb?...
Warum verbietet man solche Fahrzeuge, von denen eine erhöhte Gefährdung ausgeht, nicht bzw. erteilt eine Zulassung nur bei nachgewiesener Erfordernis? Und dazu zählt sicherlich nicht der Transport einer gekauften besonders schweren Armbanduhr, so wie vermutlich der Fahrer des in dem Artikel abgebildeten Monsters vor einem Luxus-Shop in der Frankfurter Innenstadt.
Mir ist bewusst, dass diese Art von Fahrzeugen eher eine Nische auf europäischen Straßen einnimmt. Aber dadurch wäre ein Verbot oder eine erschwerte Zulassung doch relativ einfach umsetzbar. Also warum nicht?
Zur Einordnung: Meine Frage ist nicht von Neid getrieben. Sondern von "Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet" (stammt wohl aus der französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789).
356 Antworten
Zitat:
@Blubber-AWD schrieb am 9. Februar 2025 um 16:30:41 Uhr:
Das ist eine völlig absurde Debatte. Habe ich schon erwähnt, dass ich es lästig finde, dass Menschen Hunde und Katzen als Haustiere halten? Habt ihr mal überlegt, wie sinnlos viele dieser Tiere leiden, nur weil Herrchen/Frauchen andere Vorstellungen hat als das Tier?
Nur mal so als Überlegung, um das Transferdenken anzuregen.Bedenkt doch mal: Die "Verbotssystematiken" sind stets dieselben, nur die Inhalte variieren, abhängig von der eigenen Wertung (oder von der, die man beigelegt bekommt).
Wann lernt das Volk das endlich?
Ja und wenn ein Tier tatsächlich leidet (ab wann das so ist darüber, kann man tatsächlich diskutieren )
Gibt es in unserem Rechtsstaat auch Leute und Institutionen der man das melden kann ...
Und sollte sich was Böses bestätigen kann durchaus ein HaltungsVERBOT ausgesprochen werden ...Was absolut richtig ist ... Da hört dann tatsächlich die "Freiheit" auf das man mit einem Tier machen kann was man möchte .. absolut richtig !!😉
Schon, aber niemand fordert deshalb ein generelles Hundehaltungsverbot für alle.
Es geht bei dem Wunsch nach einem Pickup-Verbot ja nicht darum, einzelne Pickupfahrer am gefährdenden Fahren zu hindern, sondern darum, Pickups generell zu verbieten.
Und nein, das ist KEIN Wunsch der gesamten Bevölkerung, dem sich nur ein paar Uneinsichtige und Ewiggestrige widersetzen.
Hier fordert auch kaum einer ein generelles Pick -Up / Kingsize SUV Verbot...
Halt nicht für jeden jederzeit überall ... dem Investmentbanker kann man aber durchaus untersagen bis 1m vors Büro in die Frankfurter Innenstadt zu fahren ... was er auf seinem Landsitz macht, egal, da kann er dan ganzen Tag Brennholz im Kreis fahren...
Pickups sollten definitiv mehr fürs parken zahlen.
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Da diese auch mehr Parkraum benötigen (die entsprechenden Parkparzellen müssen schließlich auch geschaffen werden), wäre das durchaus legitim, aber das ist nicht das Thema dieses Threads.
Zitat:
@tartra schrieb am 9. Februar 2025 um 16:41:38 Uhr:
Hier fordert auch kaum einer ein generelles Pick -Up / Kingsize SUV Verbot...
EO nicht gelesen? Unterm link erster Satz!
Zitat:
"Ja und wenn ein Tier tatsächlich leidet (ab wann das so ist darüber...
Und sollte sich was Böses bestätigen kann durchaus ein HaltungsVERBOT ausgesprochen werden ."
Ist doch z.B. bei Pick Up Fahrer nicht anders, wer mit so einem Ding nicht umgehen kann und strafrechtlich in Erscheinung tritt bekommt Fahrverbot.
Zitat:
@Blubber-AWD schrieb am 9. Februar 2025 um 16:07:16 Uhr:
Wir brauchen nicht mehr Assistenten, sondern mehr Verstand.
Wo soll der herkommen? 😕
Von Verboten halte ich nicht viel, zumal im Gegensatz zu SUV dann doch viele Pickups auch "artgerecht" gehalten werden und bei Baufirmen etc.. laufen.
Unabhängig von der Fahrzeugart wäre es sinniger über Parkgebühren oder ähnliches die Leute dazu zu bewegen wieder kleinere Autos zu fahren, gerade in größeren Städten und Ballungsräumen mit begrenztem Verkehrsraum. Auf einem Pickup-Parkplatz könnte man auch 3 Smart quer reinstellen ...
Zitat:
@Incommunicado schrieb am 9. Februar 2025 um 16:54:43 Uhr:
...
Ist doch z.B. bei Pick Up Fahrer nicht anders, wer mit so einem Ding nicht umgehen kann und strafrechtlich in Erscheinung tritt bekommt Fahrverbot.
Da bin ich schon lange dafür, sogar milder 😁.. wer sich mit bestimmten potenten Autos nicht benehmen kann, oder regelmäßig negativ auffällt .. darf noch fahren, aber dann nur noch für Zeitraum X FahrzeugKlasse Corsa 60 PS ...ok wer komplett frei gedreht hat und mit dem 60 PS Fiesta sich an nichts hält .. gut dann ist erstmal 100% OPNV angesagt
Damit hätten wir schon mal ein mächtiges Werkzeug als Bestrafung für die Poserfraktion ...
Offen bleibt dann wie man mit dem generellen z.B. Platzbedarf von großen, oftmals unnötigen Fahrzeugen umgeht... und sicherlich sollte es Ausnahmeregelungen geben ... die 6 köpfige Familie darf natürlich nicht schlechter gestellt werden wenn der Bully langer Radstand das Familienauto ist ... hat das aber der Surfer SingelBoy... dann darf der gerne dafür auch mehr zahlen... Parkgebühr, Sondersteuer u.s.w... wer er damit unbedingt in der Innenstadt seine runden drehen muss ....
Zitat:
@tartra schrieb am 9. Februar 2025 um 17:06:38 Uhr:
Offen bleibt dann wie man mit dem generellen z.B. Platzbedarf von großen, oftmals unnötigen Fahrzeugen umgeht... und sicherlich sollte es Ausnahmeregelungen geben ... die 6 köpfige Familie darf natürlich nicht schlechter gestellt werden wenn der Bully langer Radstand das Familienauto ist ... hat das aber der Surfer SingelBoy... dann darf der gerne dafür auch mehr zahlen... Parkgebühr, Sondersteuer u.s.w... wer er damit unbedingt in der Innenstadt seine runden drehen muss ....
Wäre doch so auch geregelt, denn die Parkgebühr pro Person ist doch wesentlich günstiger, kostet nur 1/6tel der SingelBoy-Parkgebühr. 😉
Gruß
Uwe
Zitat:
@Moers75 schrieb am 9. Februar 2025 um 17:02:02 Uhr:
Unabhängig von der Fahrzeugart wäre es sinniger über Parkgebühren oder ähnliches die Leute dazu zu bewegen wieder kleinere Autos zu fahren, gerade in größeren Städten und Ballungsräumen mit begrenztem Verkehrsraum.
Das ist bereits seit vielen Jahren umgesetzte Politik in Ballungsräumen und somit ein alter Hut. Ein weiterer Grund, warum ich hinsichtlich der vom TE angesprochenen Handlungsoption keinen Bedarf sehe.
In Berlin noch nicht ... hier kostet der smart I mit 4qm Platzbedarf😁, genausoviel Parkgebühr wie der KingSize SUV mit 10 qm Platzbedarf ..
Ich halte vom Verbot bestimmter Fahrzeuggruppen/Klassen/Typen nichts.
Ich würde den Hebel ganz woanders ansetzen, dort wo er alle, egal in welchem Fahrzeug, beschäftigt.
Deutschland ist ein Land der Vorschriften, aber kein Land der Kontrollen und auch kein Land der wirksamen Sanktionen.
Verschärfte Kontrollen der sicherheitsrelevanten Regel (Abstand, Geschwindigkeit, Vorfahrt…)und Sanktionen die abschrecken. Punkt, damit ist allen geholfen.
Wenn ich alleine das Handyverbot hinter dem Steuer sehe, die 100 Euro und der eine Punkt schreckt niemanden ab, es gehört einfach schon zum Verkehrsbild, das viele während der Fahrt sich mit dem Handy beschäftigen. Ja warum, es finden so gut wie keine Kontrollen statt.
Alkohol, das letzte mal wurde ich in D vor geschätzt 25 Jahren kontrolliert, in Skandinavien, dort war ich selten, musste aber 2 mal blasen. Da wird einfach die Straße gesperrt und dann darf jeder ins Röhrchen pusten, das geht ganz schnell und schmerzlos, da diskutiert auch keiner….