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Gebrauchter Elektro für schmalen Geldbeutel?

Renault Twizy
Themenstarteram 11. November 2020 um 20:04

Hi,

ich war neulich mit einer Bekannten bei Renault um einen Twingo abzuholen, da nahm der Händler einen Twizy für 2000€ in Zahlung... ja ich war auch etwas geschockt. Leider ist der nicht in den (öffentlichen) Verkauf gegangen.

Das hat mich nachdenklich gemacht, da am neuen Arbeitsstandort nur bedingt Parkmöglichkeiten existieren aber min. 4 Ladesäulen gebaut werden sollen. Abgesehen von der Leitung gibt es bisher keine E-Fahrzeuge in der Belegschaft. Weil auch mein Roadster nicht warm wird auf den 6km und ich den Motor schonen möchte wäre so ein Twizy oder was ähnliches schon interessant, leider aber bei +20.000€ nicht realisierbar.

Ab und zu gibts wohl Twizys für 3000-4000€, mehr oder weniger brauchbar, wenn weniger ist meistens das Fahrwerk und die Bremsen durch. Was geht noch ab 30.000km so kaputt? Was wäre ein Totalschaden?

Da ich einen Roadster fahre wäre ein Smart ForTwo elektrisch auch nett, aber die sind noch zu teuer :/ der 453 gefällt mir eh nicht... und vom 450 (der ED1?) existierte wohl nur als Testfahrzeug in UK als Rechtslenker?

Ansonsten wird es elektrisch schnell recht dünn, abgesehen von diesen E-Kabinenrollern und Kleinserien aus den 80ern und 90ern, oder übersehe ich was? Zweiräder sind nichts für mich seit dem ich mich mit einem Roller mal auf die Nase gelegt hab. :)

Beste Antwort im Thema

@TanteSuse

Der Twizy ist halt kein PKW.

Deshalb auch keine Förderung.

Was ist daran so schwer zu verstehen.

Für PKWs gibt es eben strenge Sicherheitsanforderungen um sie auf den Markt bringen zu dürfen, die hat sich Renault beim Twizy gespart.

Und keinen schwankt zwischen Twizy und Hochpreiskutsche, da würde nichts kanibalisiert.

Die Förderung für die Plug-Ins halte ich auch für Quatsch, es gibt aber doch einige preiswerte BEVs bzw. sind weitere wie der Dacia Spring im Anmarsch.

Übrigens profitiert doch Renault genug von der deutschen Förderung, schau mal die Anzahl der Zoes an.

Vielleicht ist für dich ja der Dacia oder nen elektrischer Twingo neu interessant? Da hast du dann auch erstmal Garantie und keine Überraschungen mit Kosten für Reparaturen.

Die Drillinge von VW sind ja derzeit nicht mehr bestellbar, sonst wären die mein Tipp.

Ich würde lieber um die 10.000 für nen neuen elektrischen Kleinwagen ausgeben als 4.000 für nen ausgelutschten Twizy.

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Hi,

woher kommt die Annahme, dass nach 30.000km massive Mängel am Fahrzeug vorhanden sind? (Lese ich so raus).

Wenn das "Fahrzeugtypisch" ist, dann mal nachschauen, wie das jeweilige Fahrzeug in "Schuß" ist. Hatte mit meinem Model-S nach 90.000 km Termin beim Dekra. Der hat gemeint, dass die Bremsen noch neuwertig sind. Daher ggf. von der Denke des "Verbrenners" Abstand zu nehmen.

Zudem fahren viele auch elektrisch auch sinnvoll. Nicht nur, um täglich Ampelspurts zu machen.

Ggf. kann ich meinen Bekannten frage,n wie er mit seine Twizy zufrieden ist? Seh ihn (oder besser sie) immer wieder damit rumfahren..

Gruß

Manni

Themenstarteram 11. November 2020 um 21:09

Ich hab jetzt genug Kraftfahrzeuge gefahren um zu wissen dass irgendwas immer kaputt geht. Beim Smart der Turbo wenn die Teillastentlüftung kaputt ist, bei der A-Klasse brechen die Querlenker im schlimmsten Fall, etc pp.

Ich vermute einfach ganz stark, das auch ein Fahrzeug mit Elektroantrieb von Ingenieuren gebaut wurde die mit der ganz heißen Nadel gestrickt haben. Dir ist aber nicht aufgefallen wonach ich eigentlich gefragt habe, oder?

In dem Bereich bis 5k gibts eigentlich nur den Twizzy und ein paar wenige Smart.

Andernfalls gibts im 4stelligen Preisbereich auch noch ein paar Zoes.

Aktuell gibts ja auch noch die Förderung für e Fahrzeuge. Die gilt auch für Gebrauchtwagen, wenn für das jeweilige Fahrzeug noch keine Förderung beantragt wurde. Also kann ich auch lohnen 10k für eine Zoe auszugeben und dann die Förderung mitzunehmen.

Themenstarteram 12. November 2020 um 22:00

Gibts für die Förderung nen heißen TIpp? Ich finde schon typisch dass die Förderung für den Twizy nicht gilt. will man da die deutschen Hochpreiskutschen nicht kannibalisieren? Dafür bekommt man nen BMW Hybrid der an der Tanke 30L Sprit tankt gefördert. Autolobby sei dank. :(

@TanteSuse

Der Twizy ist halt kein PKW.

Deshalb auch keine Förderung.

Was ist daran so schwer zu verstehen.

Für PKWs gibt es eben strenge Sicherheitsanforderungen um sie auf den Markt bringen zu dürfen, die hat sich Renault beim Twizy gespart.

Und keinen schwankt zwischen Twizy und Hochpreiskutsche, da würde nichts kanibalisiert.

Die Förderung für die Plug-Ins halte ich auch für Quatsch, es gibt aber doch einige preiswerte BEVs bzw. sind weitere wie der Dacia Spring im Anmarsch.

Übrigens profitiert doch Renault genug von der deutschen Förderung, schau mal die Anzahl der Zoes an.

Vielleicht ist für dich ja der Dacia oder nen elektrischer Twingo neu interessant? Da hast du dann auch erstmal Garantie und keine Überraschungen mit Kosten für Reparaturen.

Die Drillinge von VW sind ja derzeit nicht mehr bestellbar, sonst wären die mein Tipp.

Ich würde lieber um die 10.000 für nen neuen elektrischen Kleinwagen ausgeben als 4.000 für nen ausgelutschten Twizy.

Moin

Wie du schon schriebst, der Twizzy ist kein Auto. Keine Heizung, keine Lüftung, normal keine Seitenscheiben,.... Nein, das ist mehr wie ein Spaßfahrzeug anzusehen oder wie ein Pedelec.

 

Tante Suse

Zitat:

Ich hab jetzt genug Kraftfahrzeuge gefahren um zu wissen dass irgendwas immer kaputt geht. Beim Smart der Turbo wenn die Teillastentlüftung kaputt ist, bei der A-Klasse brechen die Querlenker im schlimmsten Fall, etc pp.

Mercedes hatte da wohl mal Fahrwerksprobleme, aber auch meist erst ab 100.000 km. Die E-Klasse mit dem 3 Liter Motor (Oder 2, irgendwas) hatte wohl regelmäßig alle 100.000 das Fahrwerk vorne defekt.

Ich habe noch bei keinem Auto nach 30.000 km irgendeinen Schaden außer normalem Verschleiß. Alle meine Autos haben recht Sorgenfrei ihre 300.000 km gemacht.

Ein E-Auto hat halt die Schadensquelle nummer 1 nicht mehr, den Verbrenner. Alles andere kann natürlich auch bei einem E-Auto kaputt gehen. Der E-Motor ebenso wie der Akku gehen, wenn, dann meist in der Garantie kaputt, einfach weil man sie nicht falsch quälen kann. (Dauerhaft mit abriegeldrehzahl fahren, schleifende Kupplung, beim Schalter Hand auf dem Schaltknüppel oder Gänge reisen ohne Kuppeln, Motor abwürgen, viel Kurzstrecken, etc)

Wenn sie also die ersten km und Jahre überstanden haben, dann halten sie meist ihre vorgesehene Zeit.

Nur als Beispiel, wie oft hast du bei dir deinen eigentlich immer laufenden Gebläsemotor schon getauscht? Und, wieviel Wartung bekam er in der Zeit?

 

Aber zum Preis, noch sind BEVs halt selten auf dem Markt, und die meisten kommen als Leasingrückläufer. Darum sind die Preise noch so irre hoch als Gebrauchter. Klar, verkaufte man einen Verbrenner nach 3 Jahren, dann bekam man noch die Hälfte von neu, das erwartete man beim BEV auch, nur das in 3 Jahren ein wesentlich ausgereifter Wagen neu angeboten wurde. (Beispielzahlen) So hatten die ersten BEVs eine Reichweite von gut 150 km, 3 Jahre später waren es zum gleichen Neupreis schon 250 km, wieder 3 Jahre weiter 350 km.

Das macht einen 6 Jährigen fast unverkäuflich, insbesondere wenn man den gleichen Wertverlust wie bei einem Verbrenner anlegt, welcher in diesen 6 jahren lediglich anders aussieht und mit viel Glück irgendeine techische Spielerei bekommen hat wie ein HUD. Die Fahrleistungen verändern sich seit gut 20 Jahren kaum noch.

Moin

Björn

Moin

Björn

Wäre schön, wenn 10 Jahre alte Stromer vom Preis her so im Keller, weil sie keiner haben will...

 

Wenn man aber erste Baujahre von i-Miev/Leaf/Zoe so anschaut, finde ich die erschreckend teuer... Ab 6.000€ geht es los...

Einen 1-2 Jahre älteren Mittelklassewagen (Mondeo, Mazda 6) kriegt man schon um den Preis (in Ausnähmefällen auch weniger)...

 

Dafür mit der doch schon sehr beschränkten Reichweite, eigentlich nur als 2. Wagen zu gebrauchen!

Dazu finde ich, ist die Batterie dann schon ein enormer Risikofaktor, vor allem beim Leaf gibt es ja leider einige Berichte...

 

@TE woher kommst du?

Moin

 

Zitat:

Wäre schön, wenn 10 Jahre alte Stromer vom Preis her so im Keller, weil sie keiner haben will...

Ich zitiere mich mal:

Zitat:

Darum sind die Preise noch so irre hoch als Gebrauchter.

Wo schrieb denn einer das die Preise im Keller sind?

Moin

Björn

Dann habe ich deine Aussage

Zitat:

@Friesel schrieb am 14. November 2020 um 08:38:59 Uhr:

Das macht einen 6 Jährigen fast unverkäuflich, insbesondere wenn man den gleichen Wertverlust wie bei einem Verbrenner anlegt, welcher in diesen 6 jahren lediglich anders aussieht

falsch interpretiert...

Zitat:

@Friesel schrieb am 14. November 2020 um 08:38:59 Uhr:

Das macht einen 6 Jährigen fast unverkäuflich, insbesondere wenn man den gleichen Wertverlust wie bei einem Verbrenner anlegt, welcher in diesen 6 jahren lediglich anders aussieht und mit viel Glück irgendeine techische Spielerei bekommen hat wie ein HUD. Die Fahrleistungen verändern sich seit gut 20 Jahren kaum noch.

"Fast unverkäuflich" bedeutet Preis im Keller. Manch einer verkauft dann eben nicht, genüge andere aber schon.

Ich persönlich finde nicht, dass die Preise schon so sehr im Keller sind.

Klar stehen die Preise für junge Gebrauchte aber unter Druck wegen der Subventionen für Neuwagen, und die Preise für ältere Gebrauchte wegen der Angst vor Akku- Defekten jenseits der Garantie.

Themenstarteram 15. November 2020 um 1:07

Also ich hab jetzt zwei extrem niedrige Angebote unter der Hand bekommen für nen 451 Electric Drive, nur bei beiden war die Traktionsbatterie (HV) defekt oder fehlte ganz. Das ist für mich ein Totalschaden. Da sind dann nicht einmal die 1000€ (es sei denn ich kann den irgendwo hinstellen, zerlegen und verkaufen) als Preis heiß. Oder irre ich mich und es gibt mittlerweile (zugelassene) Drittanbieterakkupacks? Vermutlich nicht?

@Friesel

Ich hab mir das halt zur Tugend gemacht immer nach den Schwachstellen eines Models zu suchen und danach zu fragen. ;)

Bezüglich Lüfter: ist mir gerade im Roadster passiert, kein Gebläse bei dem Wetter ist schon doof. Wenn ich Glück habe, ist das nur der Lastwiderstand oder der Schalter. Ich hätte echt gerne einen Hybrid-Roadster...

Dass der Twizy kein richtiges Auto ist, ist klar. Nur braucht die Masse für den Arbeitsweg ne 1,5t-Schüssel die auf der Autobahn in der Baustelle nicht auf die 2,1m Spur passt (wo sie dann trotzdem fahren)? Dass solche Fahrzeuge nicht gefördert werden ist der absolut falsche Anreiz. Ich hätte mir gern nen Opel Rak-E gekauft, aber Opel hat sich ja nicht getraut das Ding zu bauen. :( Man sieht, ich stehe auf alles, was NICHT nach nem "Suff" aussieht, oder man nicht unterscheiden kann ob es nen Golf, Corsa, oder Fiesta ist. Aktuelle Autos sind so gleich und langweilig geworden, der Manousakis würde sagen: Ka-tas-trophe!

Moin

Motor Talk

Zitat:

"Fast unverkäuflich" bedeutet Preis im Keller.

Mag es für dich bedeuten, aber wenn die Preise im Keller wären, dann würden auch 150 km Reichweite habenden Fahrzeuge verkauft werden.

Die geforderten Preise sind aber nicht im Keller, ist auch klar, jeder dein einen Neuwagen gekauft hat, der hat ja auch mit dem Wiederverkaufspreis gerechnet, wenn man ihn nach z.B. 3 Jahren abstoßen will. Diesen aber erreicht man mit den ersten BEVs schlicht nicht, ego ist er zum angepeilten Verkaufspreis fast unverkäuflich.

Für jetzt auf den Markt kommende BEVs wird das sicher besser werden. Zum einen steigt die Langzeiterfahrung bezüglich des Akkus immer mehr, und die zeigt auf bessere Werte als man zu Anfang gedacht hat, zum anderen sind heutige BEVs für die meisten absolut Alltagstauglich, wenn man von Fernreisen unter Zeitdruck absieht. Leider kein Trost für alle die einen BEV noch vor einem Jahr gekauft haben und nicht Tesla drauf stand.

 

TanteSuse

Zitat:

Dass der Twizy kein richtiges Auto ist, ist klar. Nur braucht die Masse für den Arbeitsweg ne 1,5t-Schüssel die auf der Autobahn in der Baustelle nicht auf die 2,1m Spur passt (wo sie dann trotzdem fahren)?

Sobald man aber die 1,5 Tonnen Schüssel braucht, weil es mit dem E-Bike nicht zu wuppen ist, ist der Twizzy, das ist meine Meinung, aber auch raus aus der Ansicht. Im Winter frierst du dir den Arsch ab in den Dingern, bei Regen wirst du mit Pech nass und so weiter. unser Pizzalieferant fährt die Dinger, in der Stadt echt top, kommen überall durch, sind fix nehmen keinen Platz und auch wenig Strom. Aber die Nutzer sind wenig erfreut darüber im Winter wie ein Eskimo im Auto zu sitzen.

 

Aber die Idee eines sehr kleinen aber günstigen Stadtflitzers ist toll. Nur findet sie wohl kaum den Anklang den man sich erwünschen würde, da ziehen die SUFFS doch zu sehr am Gefühl der Menschen.

Moin

Björn

Themenstarteram 15. November 2020 um 9:16

Mir reicht der halt, wenn der jetzt preislich noch etwas attraktiver wäre beim Kauf. Das mit dem Winter lässt sich halt mit Handschuhen und ner Jacke lösen. Zumal es für das Dingen ja Drittanbieter-Scheiben gibt. Damit wird das Ding nicht war, aber halbwegs wind- und wasserdicht. Deutlich besser als wenn ich mit dem Rad fahren würde. Und ich schone meinen Roadstermotor der auf den 10km kaum warm wird, die verkokten Ventile die ich neulich in der Hand hatte sprechen Bände :( Und das war dummerweise kein Öl von kaputten Kolbenringen oder dem Turbo.

Aber ein weiteres Problem, neben dem Kaufpreis, scheint auch wirklich das Laden zu sein. Ich hätte erstmal angenommen dass "Kabel 1,5m über den Gehweg aufs Grundstück" mit ner Gummimatte drüber oder einer Kabelbrücke (wie auf Wochenmärkten hier auch) okay wären... scheint jetzt aber nicht so wirklich so zu sein? Grauzone?

Muss ich mir jetzt wohl doch nen abgerockten ForTwo-CDI kaufen und den Motor durch die Kurzstrecken verheizen?

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