Gänge gehen sehr schlecht rein
Hallo,
nach einer Motor-Komplettüberholung und Neuaufbau habe ich folg. Problem (weiß leider nicht ob das vorher auch schon bestand):
Der 1. Gang geht zwar noch rein aber der Schaltvorgang von 1 nach 2 und von 2 nach 3, usw. ist eine Qual, die Gänge springen immer Richtung Leerlauf raus oder greifen nicht.
Ich muss die Gänge am besten ohne Kupplung schalten und dann noch kurz
mit dem Fuß den Schalthebelnach nach oben gedrückt halten dann bleiben sie manchmal drin.
So kann man aber nicht fahren, hat jmd. eine Idee ? Danke.
(Die DT hat 20.000 runter, Zahnräder und Schaltgabeln sehen perfekt aus.)
Beste Antwort im Thema
Seit wann heilt höherviskoses Öl Montagefehler?
24 Antworten
Zitat:
Zitat:
@Tobiasrw schrieb am 27. September 2020 um 15:23:58 Uhr:
Also wenn das Öl neu ist liegt es sicher nicht am Öl. Allerdings wenn es alt ist, macht das ne Menge aus. Hab ne Maschine neu gebraucht gekauft. Die Gangschaltung war schwergängig bei der Probefahrt. Hab's trotzdem genommen (Preis war sehr gut). Öl hatte ca 15 tkm drauf. Nach dem Ölwechsel flutscht es wieder wie neu...also, mal vorneweg: habe hier schon manch blödsinnigen Kommentar gelesen, hier war von "Getriebeöl" die Rede, bei der Maschine gibt es kein separates Getriebe, also eigentlich "Motoröl".
Aber das hier ist so ziemlich der größte Quatsch, den ich je gelesen habe. Mit "alt" oder "neu" hat das mit Sicherheit nichts zu tun. Wenn es überhaupt am Öl liegt, dann höchstens mit der Viskosität.
Also ersteinmal solltest du über deine Umgangsformen nachdenken. Mit der Meinung das ein Ölwechsel helfen kann, stehe ´ich hier kaum alleine. Nur weil du meinst das es nicht richtig ist, wird daraus nicht die absolute Wahrheit. Auch wenn ich bei dem TE eher davon ausgehe aufgrund der causalitätskette das etwas beim Umbau falsch gelaufen ist, bedeutet es trotzdem nicht, dass verbrauchtes Öl je nach Motorrad durchaus dazu führen kann das es sich schwergängiger schalten lässt.
Mitteldichtung gibts keine , Flüssigdichtung, ich vermute den Fehler eigentlich nicht bei der Hardware sondern der Peripherie. Mit den Schaltwellen und gabeln kann man fast n. falsch machen, das hatt ich alles fotografiert.
Evtl. Richtung Schaltwelle, Feder etc.
Zitat:
Also ersteinmal solltest du über deine Umgangsformen nachdenken. Mit der Meinung das ein Ölwechsel helfen kann, stehe ´ich hier kaum alleine. Nur weil du meinst das es nicht richtig ist, wird daraus nicht die absolute Wahrheit. Auch wenn ich bei dem TE eher davon ausgehe aufgrund der causalitätskette das etwas beim Umbau falsch gelaufen ist, bedeutet es trotzdem nicht, dass verbrauchtes Öl je nach Motorrad durchaus dazu führen kann das es sich schwergängiger schalten lässt.
Deine Meinung sei dir belassen, so wie jeder andere auch eine Meinung haben darf. Einen Anspruch auf "die einzig richtige Wahrheit" gibt es nicht, weder bei dir noch bei mir. Habe so etwas auch nie behauptet.
Vielleicht ist es so, dass wir beide recht haben, mit dem was wir sagen. Es kann mechanische Ursachen haben, wie auch an der Schmierung liegen - was du ja selbst einräumst. Also warum nicht auch an der Viskosität?
Was meine Umgangsformen angeht, so habe ich noch lange nicht jemanden beleidigt, wenn ich eine Aussage als " Quatsch" befinde.
Jetzt kriegt euch mal wieder ein!
Entscheidend ist doch, was der TE jetzt daraus macht.
Sicherlich kann ein Ölwechsel mit anderer Viscosität und anschließder Probefahrt nicht schaden. Billiger und weniger aufwändig als das Getriebe zu zerlegen.
Wenn nicht, Pech gehabt. Fehler im Getriebe suchen.
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Du hast auch eine LC, gelle. Das kann ja nur die Schaltspindel sein, die muss verbogen sein sonst gibt die Aussage keinen Sinn. Die Schaltplatte (das Teil mit der Kreuzschraube) sorgt dafür das die Gänge da bleiben wo sie sind, die Schaltspindel ist nach Betätigung ja immer in O Pos. dafür ist die Feder da. Bei der Schaltplatte ist noch der Stopper mit Feder verbaut, der hält den ganzen Mist zur Pos. der Gabel. Du schreibst ja, das du die Gänge nach Drücken musst somit wird die Pos. ja gar nicht erst richtig geschaltet ergo. Spindel krumm. Das du ein Montagefehler begangen haben könntest, glaube ich eher weniger sonst könntest du ja nicht durch schalten. Bei mir sieht die Spindel auch etwas anders aus, kann auch sein das ich das falsche Bj. habe weil Daten gibt es ja hier nie. Deckel runter, Kupplung raus u. dann siehst das Gemüse. Federn sind beide ok ? u. bei der Schaltplatte ist auch der Keil verbaut ?
Wenn Gänge sogar rausspringen kann das niemals am Öl liegen, sondern nur an der Betätigung, Arretierung, also mechanische Ursachen.
Zitat:
Zitat:
@v40-ffm schrieb am 28. September 2020 um 04:48:58 Uhr:
Zitat:
Also ersteinmal solltest du über deine Umgangsformen nachdenken. Mit der Meinung das ein Ölwechsel helfen kann, stehe ´ich hier kaum alleine. Nur weil du meinst das es nicht richtig ist, wird daraus nicht die absolute Wahrheit. Auch wenn ich bei dem TE eher davon ausgehe aufgrund der causalitätskette das etwas beim Umbau falsch gelaufen ist, bedeutet es trotzdem nicht, dass verbrauchtes Öl je nach Motorrad durchaus dazu führen kann das es sich schwergängiger schalten lässt.
Deine Meinung sei dir belassen, so wie jeder andere auch eine Meinung haben darf. Einen Anspruch auf "die einzig richtige Wahrheit" gibt es nicht, weder bei dir noch bei mir. Habe so etwas auch nie behauptet.
Vielleicht ist es so, dass wir beide recht haben, mit dem was wir sagen. Es kann mechanische Ursachen haben, wie auch an der Schmierung liegen - was du ja selbst einräumst. Also warum nicht auch an der Viskosität?Was meine Umgangsformen angeht, so habe ich noch lange nicht jemanden beleidigt, wenn ich eine Aussage als " Quatsch" befinde.
Bin positiv überrascht über deine anständige und sachliche Antwort!(nicht sarkastisch). Wir sind also wie es scheint ähnlicher Meinung.
Zitat:
@micha23mori schrieb am 28. September 2020 um 13:09:34 Uhr:
Wenn Gänge sogar rausspringen kann das niemals am Öl liegen, sondern nur an der Betätigung, Arretierung, also mechanische Ursachen.
Solange nicht einer von euch diese Aussage als Quatsch abqualifiziert, könnt Ihr euch gerne weiter darüber streiten, wer von euch Recht hat.
Liegt es nur am reinen Alter des Öls oder doch an einer abweichend gewählten Viskosität, wenn nach Zerlegung und wieder Zusammenbauen des Motors, Gänge schwer reingehen und mitunter rausspringen?
Eine Anregende und befruchtende Diskussion wünsche ich schonmal. 🙂 Gruß Peter
ist eine 1984er LC-2 , Typ 53V, in top erhaltenem orig Zustand. von der Rahmennummer her, eine ganz frühe.
Im Grunde sind die Motoren fast gleich wie die der RD 80 LC- 2.
Wer spricht hier eigentlich immer von alten Öl? Der Motor wurde komplett überholt.
Da füllt KEINER, der halbwegs Ahnung von der Materie hat, altes Öl auf.
*Kopfschüttel*