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G350BT vermutlich Steuerkette bei 150.000km gerissen

Mercedes G-Klasse W463
Themenstarteram 13. Mai 2019 um 21:15

Guten Abend in die Runde,

ich habe folgendes Problem. Am vergangenen Wochenende ist bei meinem G350BT bei ca. 80km/h auf der Autobahn der Motor ohne Ankündigung, also keine aufleuchtende Motorkontrollleuchte oder Geräusche, plötzlich ausgegangen.

Nach herber Entäuschung vom nichtvorhandenen Service des ADAC wurde er heute in die Werkstatt geschleppt.

Erste Vermutung ist, dass die Steuerkette gerissen ist.

Wer musste sowas auch schon erleben?

Wie geht’s weiter?

Kann ich hier auf Kulanz von Mercedes hoffen, weil z.B. eine lockere Steuerkette beim letzten Service (im November vor 5.000km bei ca. 145.000km) erkannt hätte werden müssen?

Was würdet Ihr machen? Worst case der Motor ist hinüber und nur ein Austauschmotor könnte dem G neues Leben einhauchen? Abstoßen? Wenn ja was kann man für einen G350BT, EZ 05/11 mit defektem Motor noch bekommen?

Bin gespannt auf die Antworten.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 25. Juni 2019 um 14:54

@Mike03 ... noch nicht, da gestern erst die Bestätigung der Versicherung für die Kostenübernahme an den Anwalt geschickt hat. Ende der Woche soll’s jetzt endlich losgehen.

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Genau so!!!!

Wenn tatsächlich die Steuerkette gerissen sein sollte wickelt sich die um das Kurbelwellenzahnrad und verklemmt sich im Kettenkasten. Dann wäre der Motor auch fest.

Ist schon herb. Aber wenn es abgelehnt wird, ist das Thema durch.

Zum Check wieso/weshalb/warum kann man bei

- MB den Auftrag geben

- unabhängigen Gutachter aus einer anderen Stadt damit beauftragen

- es sein lassen

Ansonsten Motortausch bei MB

oder ausbauen und zum Instandsetzer, der findet die Ursache auch

oder falls Geld keine Rolle spielt

die Karre abfackeln, das 'Video darüber bei You Tube in's Netz mit dem Text " letzter Service bei MB NL sowieso in xy".... das kommt richtig gut und du kannst sicher sein, bei deiner MB NL wirst du unsterblich

(Falls es dort verursacht wurde, ansonsten machst du als Überschrift "G350BT 150000km Motorschaden keine Lust auf Reparatur" o.ä.)

Themenstarteram 23. Mai 2019 um 19:55

@571

"...wenn es abgelehnt wird, ist das Thema durch."

Nach einem Telefonat mit MB Deutschland bin ich mir da noch nicht abschließend sicher - waren etwas überrascht vom Vorgehen der NL.

"... falls Geld keine Rolle spielt

die Karre abfackeln, das 'Video darüber bei You Tube in's Netz mit dem Text " letzter Service bei MB NL sowieso in xy".... das kommt richtig gut und du kannst sicher sein, bei deiner MB NL wirst du unsterblich"

Gute Idee, wenn das mit Geld so wäre!

PJ1975; hol den da weg und such dir eine Vernünftigen Motoreninstandsetzer und hol dir eine 2. Meinung ein. Lass auf keinen Fall was bei MB machen. MB hat kann nur noch Teile tauschen, mehr nicht. wo kommst Du her?

Ich kann mich da echt nur wieder holen. Der 350er ist bis 100tkm fast Problemlos, aber danach sollte man den nicht mehr kaufen. Und diese zum Teil achso hoch gelobte MB Garantie ist reine Geldverschwendung für Fahrzeuge ab 100tkm. Mein 2. 500er aus 2001 mit 342tkm läuft ruhiger als mein 500er aus 2014 der gerade 67tkm runter hat. In Hannover würde ich dich zu KTH M. Wahl schicken. Ist ein ehemaliger KFZ Service Meister der sich Selbstständig gemacht hat aufgrund des schlechten MB-Service mit den Kunden und WIE mit denen umgegangen wird.

Gruß Marco

Was Charles75 schon sagt. Hol die Karre da weg. Auch wenn es mit Aufwand verbunden ist, einen Anhänger zu besorgen, wo du den G drauf ziehen kannst, etc. und suche dir eine andere Werkstatt. Habe es auch so gemacht. Das erste Mal noch von der NL fast über den Tisch ziehen lassen. Dann den Aufwand betrieben und siehe da, erheblich Geld und Ärger gespart, denn es konnte wesentlich kostengünstiger repariert werden.

Auf keinen Fall da wegholen. Wenn doch das vorherige Abdichten des Wärmetauschers ursächlich für den Folgeschaden am Motor ist bzw. sein sollte, hat die Werkstatt die Pflicht (und das Recht, war doch so?)), das wieder Nachzubessern.

Daher würde ich in diesem Fall überhaupt keine Sorgen um die Kosten machen und auch das eilige Stellen eines Kulanzantrages bekommt da ein anderes Geschmäckle.

Wichtig ist doch me.E. erst einmal, der Werkstatt zu sagen, Finger vom Auto, gar nix machen, einen Sachverständigen kommen lassen, der dann den Schadensherlauf hoffentlich feststellen kann und dann die Werkstatt in Regress nehmen.

Manchmal soll ja auch nur die Erwähnung eines Gutachters wahre Wunder bewirken. Wichtig ist aber, dass die Werkstatt weiß, dass es jetzt eng werden könnte. Mir scheint, der Themeneröffner hat noch nicht wirklich Druck gemacht.

Oder sollte der Wärmetauscher in Eigenregie abgedichtet worden sein oder schwarz in einer kleinen Hinterhofwerkstatt? Dann, nur dann, würde ich den Wagen da weg holen. Denn in der Tat ist eine Reparatur eines Motorschadens bei MB-NL zu kostenintensiv.

So wie Balmer es geschrieben hat

Zitat:

Balmer

Wenn wie o. g. zusätzlich ein Ölwechsel (mit dem genannten Defekt) gemacht wurde dann geht zuerst die Kurbelwelle oder eines der unteren Pleullager fest.

 

Wenn dem so ist? Dann würde ich den Motor von einem Gutachter öffnen lassen (zuerst das Ölfiltergehäuse) und wenn er den Schaden an KW oder Pleullager feststellt, dann greift die Gewährleistung der Werkstatt welche den Ölkühler getauscht hat.

 

Was steht auf der Rechnung?

Themenstarteram 24. Mai 2019 um 10:44

Die Werkstatt in der er jetzt steht ist bewusst nicht die Werkstatt (nicht schwarz in der kleinen Hinterhofwerkstatt) in der der ÖWT gemacht wurde.

Er steht dort weil er dort im Rahmen der MB Mobilitätsgarantie hingebracht wurde und um bereits jetzt einen unabhängigen Blick auf den Schaden zu haben.

Der Druck auf die MB Vertragswerkstatt wo er aktuell steht und welche bisher ziemlich untätig war wurde dahingehend erhöht, dass mittlerweile der MB Kundenservice eingeschaltet wurde, welcher ziemlich überrascht vom Verhalten der Vertragswerkstatt war. Die Kommunikation erfolgt jetzt direkt über den Kundenservice mit der Vertragswerkstatt.

Sollte dabei auch kein Ergebnis herauskommen ist als nächster Schritt das Beauftragen eines Gutachters vorgesehen.

Das ist alles irgendwie merkwürdig.

Eine Werkstatt hat überhaupt kein Problem damit, einen Kulanzantrag (KA) einzureichen, denn sie können im Rahmen der Erteilung ihr Personal abrechnen und es ist ein "geschenkter Umsatz". Sie haben idR kein Interesse an Ablehnung, da der Kunde das Auto evtl. abholt und irgendwo anders reparieren lasst (Umsatz Null). Oder noch übler, nie mehr wieder kommt...

ein KA wird vom Autohaus erstellt und an Stuttgart geschickt.

Dazu benötigt es Text, Dokumentation, Diagnose Daten und Bilder. Ein dürrer 1-zeiler ohne alles a la "Motor defekt bei 120.000 km, Kunde wünscht einen neuen Motor".... das scheitert garantiert.

Auch bei der Beschreibung gibt es Unterschiede in der Eloquenz. Es gibt Meister, die erwachen da zu neuer Blüte und schreiben 2 DIN A4 Seiten mit Bilder undwasweissich, so dass der Entscheider schon mal mind.10 min benötigt bis er da durch ist und sich dabei 5x denkt "oh gottohgott, der arme Kerl, der hat ja nun wirklich unsere absolute Montagsgrotte erwischt .... dem gewähren wir xy %."

Kommt nun der KA mit sagen wir mal 75% komplette Deckung, heisst das leider noch lange nicht, dass das Autohaus die 75% dem armen Kerl durchreicht. Vielleicht sagen Sie "ey, unfassbar, dass da echt 50% auf Hardware und 50% auf Lohn bewilligt werden " und die Differenz sacken sie selber ein.

Aber, denken wir positiv.

 

Und nun der nächste Schritt

Ein original AT-Motor von MB bekommt natürlich die volle Garantie inclusive auf den Zusammenbau und anschliessen der Peripheriegeräte. Mit Hinterlegung im Service Akt und Kärtchen. Also, das rundum Sorglos-Paket zum Preis von x.

Motor vom Instandsetzer, sagen wir mal: perfekt gemacht

Einbau macht jemand anders, anschliessen macht jemand anders und wenn irgendwann eine Lampe leuchtet, sagt MB, eh, wir haben den/die/das nicht eingebaut, die Fehlersuche kostet 600,-- und die werden berechnet. Dann ist das auch vorbei mit lustig.

Das war alles kein Problem bei den elektronikarmen Fahrzeugen, die gingen aber selten defekt, und wenn, dann wegen echter Überalterung. Das ist schon lange vorbei.

Außerdem gilt: ein original MB AT-Motor wirkt sich definitiv wertsteigernd im Wiederverkauf aus.

Man kann natürlich auch den Spagat probieren, Motor raus zum Instandsetzer und MB fragen, ob sie den garantiewirksam einbauen etc...kann sein, ja, kann sein, nein.

 

Bisschen zum abmildern

schaut mal zur Abwechslung in Porsche Foren, Typ 911, Cayenne etc. da verrecken die Motoren reihenweise (Kolbenkipper etc.) und die Kunden werden abgeledert ohne Ende. Viele trauen sich ohne deren teurer Approved Garantie schon gar nicht mehr aus der Garage....

@fignon83: MB wird definitv keinen Fehler zugeben. Daher Zustandsfeststellung mit dem Meister machen, schriftlich festahlten und woanders hin. pj1975, richtig so!

Halte ich nach wie vor für falsch. Von "Fehler zugeben" war nie die Rede. Erst das Auto per Gutachten untersuchen lassen. Wenn dann feststeht, dass der Schaden aufgrund des fehlerhaften Einbaus des Ölkühlers hervorgerufen wurde, auf diese Werkstatt zugehen. Solange kann der jetzt stehenbleiben, wo er ist.

Erst wenn das geklärt ist, und im doofsten Fall kommt raus, dass die Ölkühlerreparatur nicht ursächlich ist, kann man immer noch die anderen Alternativen ins Auge fassen.

Habe noch vergessen, dass ich einen ähnlichen Fehler gemacht habe. Habe das Auto voreilig aus einer Werkstatt wegholen lassen die gepfuscht hat, weil ich Angst hatte, die pfuschen immer mehr. Hinterher hatte ich das Problem mit der Beweislast und durfte dann alles selber zahlen, auch wenn es nur ein Drittel des Preises von MB war.

Zitat:

@fignon83 schrieb am 24. Mai 2019 um 15:57:28 Uhr:

Habe noch vergessen, dass ich einen ähnlichen Fehler gemacht habe. Habe das Auto voreilig aus einer Werkstatt wegholen lassen die gepfuscht hat, weil ich Angst hatte, die pfuschen immer mehr. Hinterher hatte ich das Problem mit der Beweislast und durfte dann alles selber zahlen, auch wenn es nur ein Drittel des Preises von MB war.

Das ist korrekt. Sobald er das Grundstück verlässt, "kann" alles mögliche passieren. Und vorher war 'dies' nicht und 'das' nicht ...

... mal kurz wieder in die Technik und vielleicht nicht ganz passend zum Fehlerbild des Fred-Erstellers... aber...

Hier mal ein paar wie ich finde sehr gute technische Infos zum OM642 und die üblichen Schwachstellen.

 

Grüße :cool: :cool:

Themenstarteram 27. Mai 2019 um 20:08

Update 2:

MB Kundenservice hat heute auch mehr als enttäuscht "wir vermitteln auch nur zwischen ihnen und der Werkstatt!" G stand jetzt also 2 Wochen bei MB ohne dass irgendetwas passiert ist!

Morgen geht der G zum Gutachter!

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