Fragen zum Umgang mit Akku

VW ID.4

Hallo,

zwei Fragen, um den Akku zu schonen.

- Laut Internet soll man den Akku möglichst zwischen 20-80% Ladung halten. Wenn man aber 70% der Kapazität braucht, was ist für den Akku besser? Auf 90% laden und bis 20% runterfahren, oder bis 80% Laden und auf 10% runterfahren? Die Strecke ist immer die gleiche, also keine "Reichweitenangst".

- Welche Ladungsleistung ist für den Akku zu Hause am schonensten? Also mit einer 11kw Wallbox, wo man die Ladeleistung einstellen kann? Da Zeit nahezu niemals eine Rolle spielt, ist es da schonender mit 3,7kw zu laden? Oder 7,2kw? Oder doch 11kw?

Danke

76 Antworten

Auch LFP ist ein Lithium-Ionen-Akku. LFP nehmen die meisten Hersteller noch nicht, weil man deutlich weniger Kapazität im gleichen Bauraum unterbringt.

LFP ist die robuste LowBudget Lösung. Das werden wir in Zukunft bei immer mehr Herstellern sehen und uns die gute alte Akkugeneration zurückwünschen.

Hier gibts die beste Erklärung, die ich kenne:
https://youtu.be/LP2hnyiHv8g?si=gaU6So9HOLgDA7ly

Zitat:

@MaxLustig schrieb am 20. April 2024 um 08:58:32 Uhr:


Auch LFP ist ein Lithium-Ionen-Akku. LFP nehmen die meisten Hersteller noch nicht, weil man deutlich weniger Kapazität im gleichen Bauraum unterbringt.

Ja stimmt ist ein Nachteil. Aber die sind deutlich haltbarer als Lithium ionen batterien und sicherer. Das sind 2 riesen vorteile wie ich finde. Tesla verbaut diese auch... Hab eigentlich noch nie was schlechtes gehört von den akkus außer eben die energie dichte und ladeperformence...

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Ladeperformance ist ja für viele ein Riesenthema (siehe ID.4 GTX im Nachbarthread). Dazu spielt das Thema auch in den Bereich Performance, Rekuperationsfähigkeit und Verbrauch mit hinein.
Gerade bei tiefen Temperaturen kann LFP da aktuell deutlich weniger.
Das wird sich aber bei eher preisgünstigen Autos durchsetzen und die Technik wird auch noch besser werden.

Zitat:

@MacV8 schrieb am 20. April 2024 um 16:15:48 Uhr:


Ladeperformance ist ja für viele ein Riesenthema (siehe ID.4 GTX im Nachbarthread). Dazu spielt das Thema auch in den Bereich Performance, Rekuperationsfähigkeit und Verbrauch mit hinein.
Gerade bei tiefen Temperaturen kann LFP da aktuell deutlich weniger.
Das wird sich aber bei eher preisgünstigen Autos durchsetzen und die Technik wird auch noch besser werden.

Da geb ich ihnen absolut recht

Zitat:

@diezge schrieb am 20. April 2024 um 14:18:40 Uhr:


Hier gibts die beste Erklärung, die ich kenne:
https://youtu.be/LP2hnyiHv8g?si=gaU6So9HOLgDA7ly

Sehr gut erklärt.

Aber auch hier wie weiter oben von Alexander Bloch von Auto Motor Sport

wird das Thema

100% voll und dann Lagerungnicht

angesprochen.

Das scheinen schon Experten zu sein, ist es denn dann wirklich so wichtig?.

Kann man ein e-Auto überhaupt wirklich zu 100% vollladen, oder wird
da nicht schon vorher runtergeregelt, obwohl 100% angezeigt werden?.

Man kann weder 100 Prozent Brutto laden, noch komplett leer fahren. Beides verhindert das BMS zum Akku-Schutz. In der BA stehen einige Empfehlungen zur Akkupflege, das sind aber keine Vorschriften, sondern Empfehlungen. Ich persönlich beachte den Hinweis zu langen Standzeiten und bei Kurzstreckenbetrieb nicht mehr als 80 Prozent (braucht man ja keine Reichweite). Ansonsten wird alles genutzt von 100 bis 0 Prozent Anzeige.

In der BA steht aber nur: Bei längerer Standzeit soll man nach 4 Monaten aufladen.
Nicht, dass man die längere Standzeit mit hohem Ladestand vermeiden soll.
Baujahr: 12/19
Allerdings ist es ein e-Golf.

Muss mal schauen, was da aktuell steht.

P.S.:
Steht bei mir noch in der BA: längere Standzeiten zwischen 40 und 70 Prozent

Bitteschön, da findest Du alle Empfehlungen, die wir hier schon hatten, direkt vom Hersteller:
https://www.volkswagen.de/.../Akku-Lebensdauer.html

Die Hersteller betonen einerseits wie sie die Akkus schützen mit ihrer hochgelobten Ladeüberwachung/Regelung, aber dann soll man nur zwischen 20% und 80% laden.
Dann sollen sie doch von Anfang an diese Werte einprogrammieren, dann kann der
Kunde immer voll laden und immer leer fahren und gut ist.
Natürlich ist dann die max. Kapazität nicht mehr werbewirksam höher.
Aber wir Kunden haben es einfacher und wenn die Kapazität nicht reicht, dann muss
halt ein größerer Akku bestellt werden, oder ein anderes Auto gekauft werden.
Es hätte noch den Vorteil, dass dann der Kunde weniger Fehler beim Laden machen
kann und dadurch der Akku länger hält und keine unzufriedene Kunden produziert.

Auch die Einschränkungen beim Schnellladen, ist es zu warm/zu kalt.
Im Sommer möglichst in den Schatten stellen, im Winter in eine Garage.
Das müsste doch die hochgelobte Elektronik selbst automatisch regeln.
Wenn es z.B. zu warm/kalt ist, dann muss halt die Laderegelung das
schädliche Schnellladen runterregeln.
So dass der Kunde ohne abzuwägen einfach laden kann und sich keine
Gedanken machen muss wie/warum/wo.

Oder er schaltet diese automatische Regelung absichtlich auf eigenes Risiko
aus bzw. lässt es ausschalten was ja dann aber auch nachvollziehbar gespeichert wird.

Das macht er alles im Hintergrund und schont den Akku dabei so gut wie es geht.
Alle anderen Forderungen von Dir werden hoffentlich NICHT umgesetzt, da sie dem informierten Kunden die Möglichkeit geben, das selber so zu gestalten wie er es möchte.
Und für alle anderen gilt, einfach laden, das Auto regelt den Rest.

Ob das bei den hohen Akkupreisen so erstrebenswert ist, ich weiß nicht.
Wenn man die Möglichkeit hätte, mit wenig Aufwand, diese "Bevormundung"
ja abzuwählen.
Wieviele Kunden sind nicht informiert.?
Der informierte könnte ja abwählen.
Was spricht dagegen, wo ist ein Nachteil.?

Deutlich weniger Reichweite sehe ich als sehr grossen Nachteil. Und der Hersteller MUSS die Garantie übernehmen, egal wie dusselig sich der Kunde anstellt. Das setzt Grenzen …

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