Frage an die Heizungsspezialisten
Habe den 190er gestern abend abgeholt (bibber...kalt) und habe festgestellt, dass die Heizleistung zu wünschen übrig lies (trotz Autobahnfahrt). Die Wassertemperatur lag bei etwa 50° C lt. Anzeige und ging auch (trotz 45 minütiger Autobahnfahrt) nicht höher.
Das kenne ich eigentlich nicht. Mein damaliger 190er hatte eine Heizung Marke: Backkasten.
Lag das an den -17° C gestern oder liegt irgendein Defekt vor?
Hab gestern nicht mehr unter die Haube geschaut, da bibber bibber kalt.
Wer weiß rat?
Gruß
Mario
51 Antworten
das kein ein mega fred werden^^
ich hab meine wapu letztens getauscht, und da sind null komma nix Kalkablagerungen dran.
Jedem das seine =)
mfg
würde trotzdem kein wasser aus irgend ner alten vorkriegswasserleitung nehmen! Wenn ich mir überlege - früher kam da bei so mancher wasserleitung sogar braunes wasser raus... - das arme motörchen 😉
Zitat:
Original geschrieben von nfspeedy
würde trotzdem kein wasser aus irgend ner alten vorkriegswasserleitung nehmen! Wenn ich mir überlege - früher kam da bei so mancher wasserleitung sogar braunes wasser raus... - das arme motörchen 😉
wie du sagst, früher. Also ich lebe in Baden Württe,berg und es ist mir noch nirgends braune pampa entgegen gekommen.
Ich weis nicht, lieber nehme ich persönlich ein etwas kalkhaltigeres Wasser als destilliertes Wasser.Wenn man bedenkt was es alles angreifen kann.
Und der wichtigste Faktor: es ist ein 190er....Die Motoren gehen nicht kaputt^^
frage mich immernoch warum du destilliertes wasser pur reinkippen willst? denn gemischt mit frostschutz greift es nix an, da im frostschutz genügend mineralien enthalten sind, die das destillierte wasser aufnimmt! 😕
Zitat:
Original geschrieben von nfspeedy
frage mich immernoch warum du destilliertes wasser pur reinkippen willst? denn gemischt mit frostschutz greift es nix an, da im frostschutz genügend mineralien enthalten sind, die das destillierte wasser aufnimmt! 😕
Meine ja nicht pur, vll. schlecht ausgedrückt.
Meine wieso das Risiko eingehen? wenn der Frostschutzanteil irgendwann abnimmt, is ja wohl mehr Wasser über...
Ich versteh nicht warum man das unbedingt machen will. Normales Wasser hat noch nie einem Motor geschadet.
Ich geh jetzt von mir aus. Wenn ihr etwas mitbekommen habt, dann last mich dran Teil haben.
Will ja nicht dumm sterben 😉
Und ab Werk werden die Dinger sicher auch nicht mit Dest. Wasser befüllt....
Vll bringts ja doch was.....wenn man feste dran glaubt 😉
mfg
dem metall macht das garnix wenn da sich kalk ablagert 😉 aber die gummischläuche werden schneller hart und auch porös! von nem verkalktem und zugesetztem Kühler und Heizkühler mal ganz abgesehen! 😁
Zitat:
Original geschrieben von nfspeedy
dem metall macht das garnix wenn da sich kalk ablagert 😉 aber die gummischläuche werden schneller hart und auch porös! von nem verkalktem und zugesetztem Kühler und Heizkühler mal ganz abgesehen! 😁
logisch den Schläuchen und den Kühlern^^
Aber mich würds interessieren wie viel kaltkreiches Wasser benötigt wird um einen Kühler dicht zu machen....Ich glaube das schafft man nicht im Autoleben.
Wie gesagt ich kann mich auch irren.
ABER: Wenn normales Wasser falsch ist, wieso wird es uns dann in der WErkstatt nicht vorgeschrieben, dest. Wasser zu benutzen? vll weil das Risiko bei dest. Wasser zu hoch ist? man weis es nicht...
mfg
na ganz einfach! jede werkstatt will doch geld verdienen! 😉 kennste den spruch?: "was lange hält, bringt uns kein geld!"
Zitat:
Original geschrieben von nfspeedy
na ganz einfach! jede werkstatt will doch geld verdienen! 😉 kennste den spruch?: "was lange hält, bringt uns kein geld!"
da gibts andere Mittel und Wege....und dass wir da normales Wasser reinkippen als ABM, glaub ich nicht wirklich dran =)
Hallo
Technische Informationen BASF/Glysantin für das beigemischte Wasser:
Wasserhärte: 0 bis 20 °dGH (0 bis 3,6 mmol/l)
Chloridgehalt: max. 100 ppm
Sulfatgehalt: max. 100 ppm
"Überschreiten die Analysewerte des Wassers die zulässigen Grenzwere, so ist es
in geeigneter Weise aufzubereiten wie z.B.durch Zumischen von weichem,
destilliertem oder vollentsalztem (VE-) Wasser. Ein zu hoher Chlorid- oder Sulfatgehalt
kann auf diese Weise einfach herabgesetzt werden".
Das klingt sehr vernünftig und kommt vom Erfinder des Frostschutzes, der in engem
Kontakt zu den Motorenherstellern steht.
Hier in Mannheim hat das Wasser: 20,3 °dGH, 54 ppm Chlorid und 87 ppm Sulfat.
(Infos im Internet/Wasserwerk MA-Rheinau)
Ich habe je ein Drittel: deionisiertes Wasser/Leitungswasser/abgekochtes
Leitungswasser genommen. Mein Gewissen ist beruhigt :-)
Unser hochgeschätzter Sterndocktor empfiehlt Ähnliches: 50%/50% deionisiertes
Wasser/Leitungswasser.
Grüße Chris
PS. Literatur: Wikipedia "Wasserhärte"
@ zwonulleins: endlich mal ein Beitrag mit "harten" Fakten.
Eine Frage noch: was soll das Abkochen des Leitungswassers bewirken?
Das bringt nur was wenn man das Wasser kondensieren lässt > Wasserdampf steigt auf, alles was schwerer ist bleibt unten
Hallo,
soweit bisher fast alles richtig.
Aber warum fängt keiner das Wasser auf. Die Anbauhöhe vom Thermostat und Ausgleichsbehälter erlaubt, dass man den Thermostat fast ohne Kühlwasserverlust wechseln kann. Man braucht vorher z.B. wie bei einem Wasserwechsel am Aquarium, nur etwas Wasser aus dem Ausgleichsbehälter, mit einem Schlauch absaugen und auffangen. (oder läst es entsprechend ab)
Bei dem Frostschutzmittel kann man aber auch nicht "jedes" nehmen.
Das billige Zeug vom Baumarkt sorgt schnell dafür das der Heizungskühler irreparabel dicht wird.
Die Verwendung von Leitungswasser wird vom Hersteller empfohlen)
Unabhängig von der Thermostataktion sollte aber wirklich ab und an (was ist ab und an, ich fahre meinen 190D seit gut 15 Jahren) das gesamte Kühlwasser getauscht werden.
Ich bin ca. 330000 km mit dem gleichen Kühlwasser gefahren und hatte beim Wechsel der Kopfdichtung bereits "Krebsfraß" am Zylinderkopf und Motorblock feststellen müssen.
Der Wechselhinweis vom Hersteller ist also nicht unbegründet.
Viel Spaß
@ zwonulleins: endlich mal ein Beitrag mit "harten" Fakten.
Eine Frage noch: was soll das Abkochen des Leitungswassers bewirken?
Gruss Ray
Hallo Ray
Es gibt unzählige Threads in vielen Foren über deionisiertes Wasser (nach VDE 0510-5) im Kühlmittel. Habe stundenlang gelesen und war dann nicht schlauer, sondern einfach nur verunsichert. Denn die Meinungen gehen total auseinander: Deionisiertes, Gekochtes oder Leitungswasser?? Die Wahrheit muß wohl in der "Mitte" liegen. Darum meine eigenwillige Mischung :-)
Die Vorgaben der BASF sind nachvollziehbar und vertauenswürdig. Obwohl dort auch eine Beimischung von Wasser mit Null Grad deutsche Härte erlaubt ist!!
Den Ausschlag gab der Sterndocktor mit seinem fifty/fifty-Verhältnis und das sehr harte Wasser in Mannheim.
Das Wasser habe ich auf dem Herd in einem Kochtopf eine Weile sprudeln lassen. Anschließend hatte der trockene Topf, wie erwartet, eine weiße Schicht. Fingertest: weißer, feiner "Staub".
Grüße Chris