Flecken auf Panoramadach

Smart Fortwo 451

Neben den bekannten "Rissen" habe ich nun oberflächig viele verschiedenartige Flecken entdeckt - jedoch überall gleichmäßg (vorne, hinten). Woher könnten die kommen? Das Fahrzeug ist knapp > 2 Jahre alt, 18tkm (falls relevant).
Mit Politur traue ich mich da nicht ran aber die mit Glasreiniger gesäuberten Stellen sind absolut glatt.

Smart-dach01
116 Antworten

Zitat:

@kaisinho schrieb am 17. Juni 2018 um 17:03:03 Uhr:


Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Es müsste doch, wenn es denn eine sich lösende Schutzschicht ist, eine Möglichkeit geben, die "Reste" ebenfalls zu entfernen.

Wenn ja, mit welchem Mittel sollte ich es versuchen. Die Compound 400 konnte nicht viel bewirken und in der Tat wurde das Dach bei der Anwendung der Das6 schon recht warm. Also Dauerbearbeitung wäre sicherlich nicht förderlich.

Man hat hier nur 2 Möglichkeiten,das Dach erneuern,kostengünstiger natürlich die Entfernung der restlichen Beschichtung.
Hier kommt es auf das die eigenen Fähigkeiten/ Möglichkeiten an.
Es ist sicher kein Hexenwerk,nur sollte man mit der Technik des Schleifens vertraut sein und über die entsprechenden Gerätschaften verfügen.
Ich würde folgendermaßen vorgehen,um unnötigenunnötigen hohen Abtrag zu vermeiden,beginnend mit 3000er Nassschliff,diese wird wohl möglich für die Beschichtung zu schwach abressiv sein,man sollte sich hier heran tasten.
Nach dem Nassschliff geht es an die Flüssigen Schleifmittel (Polituren) hier sollte man die Schleifmittel so wählen das der entsprechende Nassschliff beseitigt werden kann,dann auf Hochglanz polieren (nicht mit Lackreiniger)
Ich muss drauf hinweisen weil ich schon des häufigeren gelesen hab das mit Lackreiniger auf Hochglanz poliert wurde,ist natürlich nicht richtig,Lackreiniger arbeiten überwiegend Chemisch,sehr schwach bis 0 abressiv !.
Beim Schleifen mit Polituren auf die Reibungswärme achten.

Sollte ich den Nassschliff ohne maschinelle Hilfe vornehmen?

Welches Mittel würde für die spätere Bearbeitung in Frage kommen? Ich habe von Menzerna das gesamte Programm von der 400 bis zur 3600er mit allen Zwischenmitteln.

Weiß jemand, was ein neues Dach kosten würde? Kann ja wahrscheinlich nicht selbst eingebat werden, weil es ja sehr gut verklebt werden muss....Dichtigkeit!

Mein Dach wurde in 2012 kostenlos gewechselt, da Rissbildung. Sollte mit Arbeitslohn damals so bei gut 1k liegen.

Zitat:

@martinb71 schrieb am 17. Juni 2018 um 19:31:31 Uhr:


Mein Dach wurde in 2012 kostenlos gewechselt, da Rissbildung. Sollte mit Arbeitslohn damals so bei gut 1k liegen.

Hallo Martin,

das ist einmal eine Hausnummer 1k. Der Wagen selber ist ja Top gepflegt, bis auf das Dach Neuwagenniveau. Aber ich nutze ihn nur für Grünschnittfahrten, da er eine Anhängerkupplung hat (dafür habe ich ihn eigentlich auch nur gekauft) und ab und zu mein Fahrrad zu transportieren. Dennoch bin ich ein Pingel und würde das Dach gerne irgendwie hinbekommen.

Übrigens, in den nächsten Tagen starte ich das Projekt "Aufbereitung schwarzer Unilack". In dieser Zeit darf der Smart gerne öfter bewegt werden. Wird wohl ein großes Projekt. Ich habe mir in der Garage neue sehr helle LED-Lampen eingebaut und die sind dermaßen brutal beim schwarzen Lack. Da siehst du wirklich alles.

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Ja gutes Licht ist die Ausgangslage.
Bei dem Dach warte noch bis die anderen gerufenen User sich melden. Kommt ja nicht auf ein paar Tage an.

Das Polycarbonat Dach hat eine Beschichtung/Schutzlack, dieser kann sich durch falsche Mittel teilweise lösen.
Bei den meisten fängt das vorne re. & li. an, wo das Scheibenwischwasser zusammen läuft.
Mal nen Hinweis zu deinem Fahrradtransport, die AHK ist für Fahrradträger laut Hersteller nicht geeignet und es gibt wohl auch keine Freigabe dafür, wenn du das Fahrrad auf nen kleinen Hänger schnallst ist das natürlich OK.

OK wenn da ein Schutzlack drauf ist, dann kann man eh nichts mehr falsch machen. Also ist die Behandlung wie bei vergilbten Scheinwerfern - nur leider ist die Fläche größer.

Aber gesehen habe ich das noch bei keinem Würfel.

Zitat:

@martinb71 schrieb am 17. Juni 2018 um 20:17:46 Uhr:


OK wenn da ein Schutzlack drauf ist, dann kann man eh nichts mehr falsch machen. Also ist die Behandlung wie bei vergilbten Scheinwerfern - nur leider ist die Fläche größer.

Aber gesehen habe ich das noch bei keinem Würfel.

Richtig @martinb71, ich würde das Dach genau so behandeln wie Scheinwerfer aus Poly.
Nur mit Polituren allein glaube ich aber nicht das man der Beschichtung zu leibe rücken kann (unter Berücksichtigung der Wärmeentwicklung.
Das Gröbste im Nassschliff,die Feinarbeit dann mit Flüssig Schleifmitteln.
Ich würde mit den Flüssig Schleifmitteln ebenfalls nass schleifen,bessere Temperatur Kontrolle, weniger Polierpad's,diese sind bei Poly ruck zuck zu und verlieren sehr schnell den Biss.
Hab ich noch nie anders gemacht 😉.

Zitat:

Mal nen Hinweis zu deinem Fahrradtransport, die AHK ist für Fahrradträger laut Hersteller nicht geeignet und es gibt wohl auch keine Freigabe dafür, wenn du das Fahrrad auf nen kleinen Hänger schnallst ist das natürlich OK.

Bei meiner Anhängerkupplung welche von MisterDotCom ist hast du recht. Ich werde mir einen kleinen Anhänger zulegen, ihn ablasten lassen (auf die erlaubten 450 kg) und dann das Fahrrad darin transportieren.

Es gibt aber von der schweizerischen Firma Clevertrailer auch eine Kupplung und die ist Fahrradträgertauglich.

Ich ahbe einmal gehört, dass es sogar so eine Art Adapter für meine Kupplung geben soll, die man draufsteckt und danach sogar für Fahrradträger geeignet sein soll. Aber die Anhängerlsöung ist für mich die Preiswertere.

Car du hast ja auch Schwimmhäute zwischen den Fingern 😉😁😁😁

Zitat:

Das Gröbste im Nassschliff,die Feinarbeit dann mit Flüssig Schleifmitteln.
Ich würde mit den Flüssig Schleifmitteln ebenfalls nass schleifen,bessere Temperatur Kontrolle, weniger Polierpad's,diese sind bei Poly ruck zuck zu und verlieren sehr schnell den Biss.
Hab ich noch nie anders gemacht 😉.

Also am besten mit 3000er Papier anfangen und sehen, ob es damit sich entfernen lässt. Notfalls auf 2500er zurückgreifen. Das Ganze per Hand.

Was für Flüssigschleifmttel sollte ich danach nehmen? Das würde dann mit meiner Das6 passieren?

Zitat:

@martinb71 schrieb am 17. Juni 2018 um 21:05:41 Uhr:


Car du hast ja auch Schwimmhäute zwischen den Fingern 😉😁😁😁

😁 😁

Zitat:

@kaisinho schrieb am 17. Juni 2018 um 21:08:06 Uhr:



Zitat:

Das Gröbste im Nassschliff,die Feinarbeit dann mit Flüssig Schleifmitteln.
Ich würde mit den Flüssig Schleifmitteln ebenfalls nass schleifen,bessere Temperatur Kontrolle, weniger Polierpad's,diese sind bei Poly ruck zuck zu und verlieren sehr schnell den Biss.
Hab ich noch nie anders gemacht 😉.

Also am besten mit 3000er Papier anfangen und sehen, ob es damit sich entfernen lässt. Notfalls auf 2500er zurückgreifen. Das Ganze per Hand.

Was für Flüssigschleifmttel sollte ich danach nehmen? Das würde dann mit meiner Das6 passieren?

Die Polituren (unabhängig vom Hersteller) sollten so gewählt werden das diese in der Lage sind den entsprechenden "Anschliff" zu entfernen.
z.B. sind Schleifpasten in der Lage einen Anschliff bis 1000 zu entfernen,allerdings ist hier die Temperatur Entwicklung sehr hoch.
Man sollte mit dem Nassschliff möglich fein bleiben (sofern diese die Beschichtung schaffen) um so feiner / weniger aufwendig sind die Nacharbeiten mit den Polituren.
Es erfordert schon etwas Fingerspitzen Gefühl, so wie ich es aber heraus lesen konnte bin ich sicher das er gemeistert werden kann 😉.

Ich kenne ähnliches "Schadens" Bild auf/von Opel Polycarbonatscheinwerfern. Kleiner Unterschied, da war, bei ganz genauer Betrachtung auch zu sehen, dass diese "Versiegelungsschicht" flächig Mikrobrüche hatte, da hatte diese Versiegelung einen "Produktionsfeher".
Aufbereitet wurde damals nicht, der Opel bekam neue Scheinis (auf Garantie).

dh ich halte das auch am ehesten für Ablösung/Abnutzung einer Schutzschicht, das wurde zwar inzwischen eh mehrfach gepostet, aber da ich persönlich angesprochen war, wollt ich mich zumindest dazu äussern.
Zu Nassschliff hab ich keine Erfahrung, da kann ich daher nix beitragen.

Kurzer Zwischenbericht:

Leider konnt ich bei den ortsüblichen Anbietern noch kein 3000er Nassschleifpapier kaufen. Ich selber hatte noch 1000er und habe es damit an einer kleinen Stelle versucht. Die Beschichtung löste sich ganz gut ab. Danach war die Stelle leicht milchig.

Dann bin ich mit einem mittelharten Pad und der Menzerna 3800 über die Stelle gefahren und sie wurde tatsächlich wieder glänzend.

Dennoch möchte ich es zuerst mit 3000er Papier versuchen.

Ich werde weiter berichten......

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