Fiat will Mehrheit an Opel übernehmen

Opel Corsa D

Fiat will Mehrheit an Opel übernehmen

Bei der Suche nach einem Opel-Investor zeichnet sich eine Lösung ab: Nach SPIEGEL-Informationen wird Fiat bei der GM-Tochter einsteigen. Eine entsprechende Absichtserklärung soll kommende Woche unterzeichnet werden.

Quelle

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Ente Erpel


Dudenhöfer zu Fiat
http://www.derwesten.de/.../detail.html

Selten einen derartigen Unsinn gelesen:

Fiat ist ein Hersteller von Billigautos und hat keine Kompetenz ab der „Golf-Klasse” aufwärts:

Der werte Herr Dudenhöffer sollte sich einmal die Mühe machen, sich zu informieren, welche Marken die Fiat-Group umfasst 🙄 .

Im übrigen gehören neben Alfa Romeo, Lancia und Iveco auch Ferrari und Maserati zum Fiat-Konzern, und diese Fahrzeuge würde ich nicht gerade zur Golf-Klasse zählen.

Gruß,
SUV-Fahrer

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Ich würde schon sagen das Opel ähnlich liegt wie Chrysler.

Die Dieselmotoren von FIAT sind für den GM-Konzern zeitlich beschränkt. Ähnlich wie die Nutzung von den Benziner für FIAT aus der GM Ehe. Fiat bring jetzt einen neuen 1,8 Benziner auf dem Markt und hat eine neue Ventilsteuerung. Des Weiteren stehen weitere neue Benzinmotoren in den Startlöchern.....

Gibt es den mittlerweile neue eigene Dieselagregate bei Opel....ich bin da bei Opel nicht auf dem Laufenden.

Nur mit Geld ist Opel nicht geholfen.

italo

Zitat:

Die CR-Diesel der Konkurrenz waren was Laufkultur angeht den PD-Diesel zwar überlegen, VW schaffte mit den modernen PD-Diesel mit extrem hohen Einspritz-Drücken jedoch frühzeitig die EU4-Norm und niedrige Verbräuche, was der CR-Konkurrenz damals noch nicht glückte.

frühzeitig? da kann man sich sicherlich drüber streiten.

ab 2001 gabs gerade mal einen motor, der an euro 4 ran kam, aber auch nicht ganz und nur d4 schaffte. im golf 4 beispielsweise gabs garkeine euro 4 diesel!

beinahe als skandal möchte ich bezeichnen, dass man den phaeton v10 tdi noch bis ende 2006 mit euro 3 verkauft hat (siehe anhang) und das, obwohl schon seit dem 01.01.2005 euro 4 als pflichtnorm für neuzulassungen gab (neuzulassungen im sinne neuzulassung vom kba für neue komponenten). als vergleich : wer kann sich schon vorstellen, dass die s-klasse noch 2011 mit euro 4 verkauft wird?

solche fakten lassen so manche vag-jünger gerne unter den tisch fallen.

Zitat:

Erst mit den später möglichen hohen Drücken bei CR-Dieseln erreichten die endlich die EU4-Norm. So waren die franz. CR-Diesel z.B. frühzeitig mit Partikelfiltern ausgestattet, schafften aber trotzdem nur die EU3-Norm, während die PD-Diesel ohne PF EU4 schafften.

zum ersten : ein partikelfilter filtert partikel und mehr nicht! die anderen abgaswerte werden durch ihn nicht signifikant geändert.

zum zweiten : als psa 2000 den fap auf den markt brachte, gab es keinen euro 4 diesel von vag. dank des filters bekommen alle hdi mit fap die grüne plakette. auch da wird es schwierig, einen "deutschen" diesel von 2000 zu finden, für den das gilt.

Phaeton-euro3

Hallo Zusammen,
War überrascht die Meldungen von Heute zu lesen bezüglich den Verwirrungen um Magna. Jetzt wollen sie gar nicht so sehr Retter von Opel sein, und nicht unbedingt bei Opel einsteigen. Eher ist es so, dass sie den Russen ein Vermittler und Wegbereiter sein wollen. Besser gesagt, die Russen von Gaz und Sberbank (wer auch immer das ist) sollen Opel übernehmen.
Na, dann viel Glück.

Und bitte: Nicht streiten darüber wer besser ist, opel, oder Fiat, oder Renault, oder VW, Toyota........ Das ist doch immer diese unsäglich mühsame und unkonstruktive Diskussion.

Magna-Meldung

Grüezi,
Lualui

Die Medien berichten mittlerweile darüber, daß Fiat wohl wieder stärker im Gespräch um einen Investor geworden ist.

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Zitat:

Original geschrieben von jasmin1406


Erst sind es die VW Fahrer, die Opel schlecht reden und nun sind es die Fiat Fahrer.
Mal sehen wer noch so alles bessere Autos baut ?
Demnächst kommen noch Lada und Dacia Fahrer und behaupten die haben bessere Autos und Qualität.

Wenn es so wäre das der Insignia nicht besser ist wie ein Brava, da wäre Fiat ja besser als VW, Audi, BMW und MB.
Denn den steht der Insignia in Sachen Qualität und Haptik in nichts mehr nach.

Jasmin

Naja das mit dem Brava hat auch keiner geschrieben. Und ja wenn du Fiat losgelöst von den Schwestermarken siehst würde ich dir sogar Recht geben. Opel baut hochwertigere Autos als Fiat. Fiat ist aber eben auch nicht Premium oder strebt es an, der Insignia schon.

Mein Bruder hatte heute die recht gute Idee das sich BMW/Mercedes und Opel zusammenschliessen sollten. Aber das fkt. in Dt. nicht, weil jeder Hersteller denkt er baut die besten Autos der Welt, und das dies vom Image ja niemals fkt. Tja solche Probleme gibt aber nur bei uns kleinkarierten Dt. Leider! Also stirbt man letztendlich für sich alleine bzw. macht Verluste.

Ja sicher ist Fiat stärker im Gespräch als Magna. Gerade jetzt da der Chrysler-Deal genau so ablief wie es sich Fiat gewünscht hat. Allerdings gibt es da einen Haken, Fiat wollte sich bei Chrysler die Option freihalten 50% der Anteile zu ergattern. Das ist Mist glückt jetzt sind max. 35% drin.
Selbst wenn Fiat jetzt Opel kauft, ist es sicher nicht die letzte Übernahme/Kauf seitens Fiat.

Immerhin schrieb Marchionne von nur 6 Autokonzerne die die Wirtschaftskrise überstehen.

Die Möglichen wären:
Ford
Toyota
Fiat
Renault
VW
Hyundai/Kia

Bei allen anderen werden entweder Zusammenschlüsse geschehen oder die Firmen gehen ganz pleite.

Wie z.B. Mercedes, BMW, GM, Suzuki, Volvo, Subaru, ....

Vor allem Mercedes und BMW wird es in Zukunft sehr schlecht gehen, sie werden immer weniger Autos verkaufen und ihnen ergeht es bald genau wie Opel. Sprich die Firmen werden auch relativ billig verscherbelt. Denn der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise kommt erst noch, momentan merkt man erst den Anfang. 😉

Zitat:

Original geschrieben von ael669


Ja sicher ist Fiat stärker im Gespräch als Magna. Gerade jetzt da der Chrysler-Deal genau so ablief wie es sich Fiat gewünscht hat. Allerdings gibt es da einen Haken, Fiat wollte sich bei Chrysler die Option freihalten 50% der Anteile zu ergattern. Das ist Mist glückt jetzt sind max. 35% drin.
Selbst wenn Fiat jetzt Opel kauft, ist es sicher nicht die letzte Übernahme/Kauf seitens Fiat.

Immerhin schrieb Marchionne von nur 6 Autokonzerne die die Wirtschaftskrise überstehen.

Die Möglichen wären:
Ford
Toyota
Fiat
Renault
VW
Hyundai/Kia

Bei allen anderen werden entweder Zusammenschlüsse geschehen oder die Firmen gehen ganz pleite.

Wie z.B. Mercedes, BMW, GM, Suzuki, Volvo, Subaru, ....

Vor allem Mercedes und BMW wird es in Zukunft sehr schlecht gehen, sie werden immer weniger Autos verkaufen und ihnen ergeht es bald genau wie Opel. Sprich die Firmen werden auch relativ billig verscherbelt. Denn der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise kommt erst noch, momentan merkt man erst den Anfang. 😉

Nun ja, gerade die Erfahrung mit General Motors zeigt eigentlich, daß Größe auch nicht vor einer Pleite schützt. Es reicht nämlich nicht einfach nur Unmengen an gleichen oder ähnlichen Autos unter verschiedenen Marken zu bauen und dadurch gewisse Synergieeffekte zu erzielen. Man muss die Autos auch verkaufen und nicht nur das, man muss mit dem Verkaufspreis auch seine Kapitalkosten decken, was sehr schwer sein kann, wenn man durch Überproduktion und harten Wettbewerb zu hohen Rabatten gezwungen ist.

Auch Mercedes und BMW hat der sehr plötzliche Wirtschaftseinbruch getroffen und sie müssen sich den veränderten Verhältnissen anpassen, ihre langfristige Perspektive ist dennoch günstiger als die der Massenhersteller, weil die Marge im Premiumsegment einfach höher ist.

Und ja die Anzahl der Menschen, die sich solche Autos leisten können, wird langfristig nicht sinken, sondern durch den zunehmenden Wohlstand in Schwellenländern ansteigen.

Die Fiats, Renaults, Hyundais u.a. brauchen in der Tat Masse und trotzdem werden sie in einem wettbewerbsintensiven Markt immer mehr Konkurrenz aus China und Indien bekommen. Die Chinesen sind noch lange nicht in der Lage Autos auf dem Niveau der Mercedes S-Klasse zu bauen, aber es ist nur eine Frage weniger Jahre bis sie Autos auf dem Niveau von Fiat Punto/ Opel Corsa bauen können und auf dem Weltmarkt auch verkaufen werden.

Die Wette halte ich, daß Daimler die Krise nicht nur überlebt, sondern schon bald wieder richtige fette Gewinne machen wird.

Zitat:

Original geschrieben von ael669


Vor allem Mercedes und BMW wird es in Zukunft sehr schlecht gehen, sie werden immer weniger Autos verkaufen und ihnen ergeht es bald genau wie Opel. Sprich die Firmen werden auch relativ billig verscherbelt.

BMW und Mercedes waren die ersten 3 Quartale 2008 auf Kurs für persönliche Absatzrekorde. Dann kam die Wirtschaftskrise. Und nun schreibt man ihnen ein halbes Jahr später schon den Opel'schen Totalschaden an den Hals, für den Opel immerhin länger als 10 Jahre mit fallenden Marktanteilen gebraucht hat.

Es gibt keinen Grund, warum BMW und Mercedes dauerhaft in einer Absatzkrise gefangen sein sollten. Niemand der BMW- oder Mercedes-Fahrer wird freiwillig die Marke wechseln. Es gibt auch immer noch Wachstumsmärkte, die solche Fahrzeuge nachfragen. Das Volk ist weiterhin bereit für bessere Autos mit entsprechendem Image mehr Geld auf den Tisch zu legen. Nur im Moment eben nicht. Man wartet die Krise ab. Aber Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben. Wenn sich die Stimmung dreht, dann nennt sich das Boom und alle erfolgreichen Unternehmensführer werden sich dann wieder auf die Schultern klopfen: Alles richtig gemacht. Wie in der Vergangenheit 😉

Was der Fiat-Chef über die künftigen Konstellationen auf dem weltweiten Automobilmarkt sagt, würde ich nicht überbewerten: Er hat a) eine Vision und muss sich b) vor seinen Aktionären für seine Handlungen rechtfertigen. Mir fällt da immer Herr Schrempp ein, der die Welt AG aufbauen wollte. Niemand von den Experten hat bei den Fusionen die Hand gehoben und gesagt, dass das grandios in die Hose gehen wird. Im Gegenteil die waren sich alle einig, dass das der richtige Schritt ist. Heute sind sie alle schlauer.

Das beste und zugleich abschreckendste Beispiel für diese Mega-Auto-Konzerne ist doch gerade GM: Die haben weltweit Fahrzeugplattformen entwickelt und landesspezifische Label draufgeklebt (s. Opel). Bei so etwas geht aber etwas ganz entscheidendes Flöten: Die Identität des Fahrzeugs. GM ist auch gescheitert, weil der Konzern nur völlig beliebige Fahrzeuge ohne Charakter im Portfolio hat.

Wenn der Fiat-Chef in Zukunft nur noch eine handvoll von Mega-Auto-Konzernen sieht, dann muss man sich darüber im klaren sein, dass diese nur funktionieren, wenn bei den Modellen die Einheitlichkeit dominiert. Im Massenmarkt sind die Gewinnmargen nun mal sehr gering. Ich bin mir nicht sicher, ob die Antworten von gestern auch noch die Fragen von morgen beantworten. GM ist mit diesem weltweiten Mega-Auto-AG-Konzept doch gerade grandios gescheitert. GM ist die Komplexität seiner weltweiten Marken/Standorte über den Kopf gewachsen und die Kunden wollten am Ende auch keine Einheitsware mit unterschiedlichen Markenaufklebern mehr. Es gibt immer die Möglichkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen. Ob der Fiat-Chef das auch gemacht hat?

Ich sehe da (wie bisher) die kleineren Firmen mit Premium-Anspruch im Vorteil: Ein BMW vermittelt die sprichwörtliche Freude am Fahren, ein Mercedes ist die Referenz Sicherheit und Komfort. Die Fahrzeuge haben Charakter und Image, sie sind technisch fortschrittlicher. Dafür werden sich immer genügend Käufer finden. Jeder, der nicht muss, wird sich nicht mit dem automobiler Einerlei eines z.B. Opels zufrieden geben und mehr von seinem Auto erwarten. Zudem sind die Konzerne wegen ihrer geringeren Größe übersichtlicher und anpassungsfähiger. Deshalb glaube ich nicht daran, dass es künftig nur noch automobile Riesenkonzerne gibt.

Wenn BMW und Mercedes künftig mehr bei der Entwicklung kooperieren, dann ist das gut für sie: In vielen Dingen arbeiten sie sowieso in die gleiche Richtung, da kann man dann auch die Kräfte bündeln, wenn man sich bei der Umsetzung dann wieder entsprechend voneinander abhebt.

Die Regierung hat Opel mit der Abwrackprämie einen riesigen Gefallen getan, sonst würde es bei Opel aktuell ganz düster aussehen. Dann würde viel mehr darüber diskutiert werden, ob Opel überhaupt rettenswert ist. Bei allem Gejubel über den Insignia im Vergleich zu den anderen deutschen Marken in Mittelklasse sind dessen Zulassungen doch eher gering.

Opel ist nicht wirklich in der Lage, sich einen Partner frei aussuchen zu können. Sie müssen einen nehmen, der sich anbietet. Dass das auf jeden Fall massig Arbeitsplätze bei Opel kosten wird, ist schon lange bekannt. Die Frage wird eher die des kleineren Übels sein: Die neue Fiat-Welt-AG oder Magna mit den Russen im Schlepptau? Bei letzteren liegt der Verdacht nahe, dass sie den Technologietransfer zur Autoindustrie suchen. Das sind beides keine Traumehen.

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von OPELZ-Rache



BMW und Mercedes waren die ersten 3 Quartale 2008 auf Kurs für persönliche Absatzrekorde. Dann kam die Wirtschaftskrise. Und nun schreibt man ihnen ein halbes Jahr später schon den Opel'schen Totalschaden an den Hals, für den Opel immerhin länger als 10 Jahre mit fallenden Marktanteilen gebraucht hat.

Wer redet hier von 2008? Wir leben hier im Jahr 2009. 🙄

Bei Mercedes wie auch BMW sind die Verkaufszahlen um einviertel dieses Quartal eingebrochen. Und da ist kein Ende in Sicht. Immer mehr Firmen kaufen sich kleinere Fahrzeuge, nachdem Mercedes wie auch BMW nicht sonderlich "billige" und kleinere Fahrzeuge verkaufen, werden es beide Firmen in Zukunft sicher schlecht haben. Weil Image ist momentan eben nicht das wichtigste. 😉

Und was Marchionne bis jetzt immer vom Stapel gelassen hat, ist auch in die Realität gewandert. Man nehme nur mal die Entwicklung von Fiat, die Marchionne Anfang 2002 voraus gesagt hat. Marchionne gilt sogar als einer der besten Manager.😉

Hier noch was Interessantes:

Zitat:

Original von BILD


Nach seinem Einstieg beim angeschlagenen US-Autobauer Chrysler will Fiat offenbar auch die geplante Übernahme von Opel möglichst bald perfekt machen. Fiat-Chef Sergio Marchionne werde schon am kommenden Montag der Bundesregierung sein Konzept für eine solche Übernahme vorlegen, meldete das Nachrichtenmagazin „Focus“. Demnach will Marchionne ein Berlin mit Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) zusammentreffen.

Langsam wird Fiat wohl konkret

Auf n-tv wurde vorhin gemeldet, daß Fiat eine Milliarde bietet. Das wiederum ist GM viel zu wenig.

Der Basar ist eröffnet 😉

Zitat:

Original geschrieben von ael669


Wer redet hier von 2008? Wir leben hier im Jahr 2009. 🙄

Nur weil wir jetzt 2009 haben, ist nicht alles schlecht oder gar falsch, was in der Vergangenheit gemacht wurde und funktioniert hat. Und in diesem Fall ist die Vergangenheit nun gerade erst 6 Monate her, als BMW und Mercedes noch auf Rekordkurs waren.

Zitat:

Original geschrieben von ael669


Bei Mercedes wie auch BMW sind die Verkaufszahlen um einviertel dieses Quartal eingebrochen. Und da ist kein Ende in Sicht. Immer mehr Firmen kaufen sich kleinere Fahrzeuge, nachdem Mercedes wie auch BMW nicht sonderlich "billige" und kleinere Fahrzeuge verkaufen, werden es beide Firmen in Zukunft sicher schlecht haben.

Die oben genannte Bewegung zu den günstigeren Marken ist auf dem Automarkt nicht zu erkennen. Der Automarkt steht bei allen Marken generell still. Die Ausnahme bildet die Abwrackprämie, mit der günstige Modelle aller Maken aktuell recht ordentlich laufen. Dass damit nur Verkäufe aus den nächsten Jahren vorgezogen werden, steht auf einem anderen Blatt und wird noch zum großen Gejammer führen, wenn in den nächsten Jahren bei den aktuell profitierenden Herstellern tote Hose herrscht. Ohne die Abwrackprämie wären die Zulassungen von "günstigeren" Marken genauso gefallen wie bei den Premium-Marken. Das kann man auch gut an den weltweiten Zahlen sehen.

Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn einige hier den BMW- und Mercedes-Fahreren wünschen, dass sie künftig auch nur nur Brot-und-Butter-Autos der Kleinwagen-, Kompakt- oder Mittelklasse fahren sollen wie sie selbst. Das ist durchaus menschlich, aber für realistisch halte ich so ein Szenario nicht.

Zitat:

Original geschrieben von ael669


Und was Marchionne bis jetzt immer vom Stapel gelassen hat, ist auch in die Realität gewandert. Man nehme nur mal die Entwicklung von Fiat, die Marchionne Anfang 2002 voraus gesagt hat. Marchionne gilt sogar als einer der besten Manager.😉

Schön, dass der Fiat-Chef auch schon hier seine Fans hat 😉 Ein Unternehmen zu sanieren ist das eine, ein Unternehmen zu erweitern das andere. Mit einer Erweiterung um Marken aus anderen Kulturkreisen haben sich schon ganz andere verhoben. Auch hier gilt: Abwarten und nicht schon vorher bzw. zu früh jubeln 😉

Grüße

Fiat - Opel - Chrysler, das ist wirklich Realsatire. Ich würde noch Mitsubishi dazunehmen, dann hat man alle dem Untergang geweihten Autofirmen in einem Boot und kann sie alle auf einmal kentern lassen.

Fiat - Opel wird schiefgehen. Meiner Meinung nach würden viele eingesessene Opelkäufer zu anderen Marken abziehen, sollte Fiat plötzlich am Ruder sitzen. Dazu kommt, daß sich die Produktpalette zu sehr überschneidet, den Insignia mal ausgenommen. Der Corsa ist aber nicht mehr Premium als der Grande Punto und der Astra nicht mehr als der Brava. Ich glaube nicht,d aß das gut gehen würde.

Ich wundere mich, warum nciht MErcedes oder BMW versuchen, zuzuschlagen. Beide haben das Problem, daß sie nur teure "Premium"autos verkaufen. Beide haben keine "Brot und Butter" Marke. Beide sind unrentabler als z.B. Audi, weil sie Stückteile in kleineren Mengen kaufen, als der in die VAG eingegliederte Audi Konzern. Selbst wenn Mercedes / BMW diese Krise hier überleben sollten, so denke ich, daß sie das bei der nächsten nicht schaffen werden. Und man muss das ganze auchmal so sehen: Bevor VW bei Skoda eingestiegen ist, hat doch kaum einer nen Skoda gekauft. Seitdem man weiß, daß es im Prinzip ein VW ist, verkaufen die sich recht gut. Wenn man jetzt zu Opel geht und weiß, daß hinter dem Astra ein Stück BMW oder Mercedes liegt...ich denke, das würde (im gegensatz zu "da steckt Fiat drin"😉 die verkaufszahlen vielleicht sogar positiv unterstützen, und dem großen Premiummutterkonzern das Überleben sichern.

Zitat:

Original geschrieben von CaptainSlow


Fiat - Opel wird schiefgehen. Meiner Meinung nach würden viele eingesessene Opelkäufer zu anderen Marken abziehen, sollte Fiat plötzlich am Ruder sitzen. Dazu kommt, daß sich die Produktpalette zu sehr überschneidet, den Insignia mal ausgenommen. Der Corsa ist aber nicht mehr Premium als der Grande Punto und der Astra nicht mehr als der Brava. Ich glaube nicht,d aß das gut gehen würde.

Ich wundere mich, warum nciht MErcedes oder BMW versuchen, zuzuschlagen. Beide haben das Problem, daß sie nur teure "Premium"autos verkaufen. Beide haben keine "Brot und Butter" Marke. Beide sind unrentabler als z.B. Audi, weil sie Stückteile in kleineren Mengen kaufen, als der in die VAG eingegliederte Audi Konzern. Selbst wenn Mercedes / BMW diese Krise hier überleben sollten, so denke ich, daß sie das bei der nächsten nicht schaffen werden. Und man muss das ganze auchmal so sehen: Bevor VW bei Skoda eingestiegen ist, hat doch kaum einer nen Skoda gekauft. Seitdem man weiß, daß es im Prinzip ein VW ist, verkaufen die sich recht gut. Wenn man jetzt zu Opel geht und weiß, daß hinter dem Astra ein Stück BMW oder Mercedes liegt...ich denke, das würde (im gegensatz zu "da steckt Fiat drin"😉 die verkaufszahlen vielleicht sogar positiv unterstützen, und dem großen Premiummutterkonzern das Überleben sichern.

Was soll daran positiv sein, wenn man weiß, daß hinter einem Astra ein Stück BMW oder Mercedes liegt? Wenn ich das haben wollte, würde ich gleich ein BMW oder einen Mercedes kaufen.

Bei Seat/Skoda und VW war das IMHO anders, weil hier viele Bauteile parallel verwendet werden können. Aber wie sollte man den Motor einer A-Klasse in einen Corsa bringen? Bei Skoda/Seat greift man einfach ins VW-Regal, fertig. Bei Opel wird das so nicht funktionieren, jedenfalls nicht auf absehbare Zeit.

Schon daher ist fraglich, warum BMW oder Mercedes einsteigen sollte. Der Entwicklungsprozess dauert in der heutigen Krisenzeit einfach zu lange, bis diese Marken die Investitionen wieder zu Gewinn umgewandelt hätten. Von daher für diese Hersteller uninteressant.

Zitat:

Original geschrieben von kerberos


Langsam wird Fiat wohl konkret

Auf n-tv wurde vorhin gemeldet, daß Fiat eine Milliarde bietet. Das wiederum ist GM viel zu wenig.

Der Basar ist eröffnet 😉

Sollten wir nich von MT Opel übernehmen? wenn alle 1 mio User 500 € geben kaufen wir den Laden😁

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