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Fiat 500e kaufen oder leasen?

Themenstarteram 11. Mai 2022 um 22:47

Ich bin heute den Fiat 500e gefahren und war sehr angetan von dem Auto. Das Fahrverhalten hat mir zugesagt und die Ausstattung fand ich recht modern und schick (zumindest in der gehobenen La Prima Variante).

Bei einer Fahrleistung von ca. 10.000km jährlich, hauptsächlich Kurz- und Mittelstrecke in und um Großstadt sowie alle 4-6 Wochen ca. 150km Autobahn in die Heimat, überlege ich zu downsizen. Im Auto sind selten mehr als 2 Personen und viel Kofferraum brauche ich auch nicht. Daher die Überlegung zum Fiat 500e.

Was beim Fiat 500e nicht so überzeugend ist, sind die aktuellen Leasingraten. Mit der großen Batterie und der ein oder anderen Extra Ausstattung (Winterpaket, LED Schweinwerfer, PDC) wird es schwierig etwas unter 250 € monatlich bei einer Laufzeit von 3 Jahren zu finden. Der Kaufpreis würde sich bei ca. 36k € Listenpreis einpendeln. Nach Umweltprämie also ca. 27k €. Daher frage ich mich nun, ob sich Leasing oder Kauf eher lohnen würde.

Die Leasingraten auf 3 Jahre würden mich mindestens 9k € kosten. Damit sich das Leasing eher lohnt müsste das Auto nach 3 Jahren nach Abzug der Prämien weniger als 18k € (bei Kauf bei 27k €) wert sein (ca. 50 % des Listenpreises). Zu den 27k € kommen noch ggf. Zinsen hinzu, wenn Auto teilfinanziert wird. Mit den aktuell hohen Prämien kann ich allerdings schwer einschätzen wie die Wertentwicklung bei E-Autos in den nächsten Jahren ist.

Ein Vorteil für den Kauf wäre die Flexibilität, welche mir wichtig ist. Ich kann mir gut vorstellen das Auto auch deutlich länger als 3 Jahre zu fahren, wenn das Fahrverhalten sich nicht grundlegend ändert. Auch bin ich flexibler was z.B. die Wahl freier Werkstätten betrifft und ob ich kleinere Lackschäden repariere oder ob ich damit gut leben kann.

Leasing auf der anderen Seite hat den Vorteil, dass ich nur kurz an ein Auto gebunden bin. Sollte mir das Auto langfristig doch nicht zusagen, kann ich dies einfach abgeben nach 3 Jahren. Auch ist die Branche aktuell sehr schnelllebig und wer weiß wie weit sich die Technologie hinsichtlich Batterien und E-Antrieb in ein paar Jahren entwickelt hat oder auch wie sich die Preise bis dahin entwickeln.

Mein aktuelles Leasing läuft noch bis in das nächste Jahr. Es ist also abzuwarten, in wieweit die BAFA Prämie noch nächstes Jahr vorhanden ist. Das würde aber sowohl Leasing als auch den Kauf beeinträchtigen.

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Habt ihr weitere Punkte, die ich noch berücksichtigen sollte?

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40 Antworten

Der Aktuelle hätte dann ausreichend Reichweite. Trotzdem muss man immer dazu sagen, dass der Windquerschnitt den Verbrauch zu hohem Maße bestimmt. Da ist die Retro-Möhre, im Design des Original als 2-Zylinder Benziner etwas unglaublich Asbach uraltes.

Guck nach einem modernen Design in klein und es wird billiger. Länge läuft übrigens heisst es. Länger braucht nicht mehr Sprit. Der Querschnitt zählt.

am 12. Mai 2022 um 15:16

Ein E Auto würde ich aktuell nur leasen.

Die Entwicklung hinsichtlich Reichweite und Ladegeschwindigkeit schreitet voran. Somit kann der Verkauf eines heute aktuellen E Autos in 3 Jahren schwer sein. Diese Unsicherheit und das damit verbundene Restwertsrisiko lässt sich durch Leasing vermeiden

Ich glaube nicht das nach drei Jahren viel Geldwerten Unterschied zwischen Leasingkosten und Wertverlust bei Wiederverkauf gibt.

Wenn morgen eine neue Batteriegeneration kommt, die schneller lädt und viel mehr Reichweite bietet und noch dazu viel günstiger ist... Na dann sinken die Preise der bisherigen E-Autos. Warum einen Gebrauchten für 20 Mille, wenn ich das Nachfolgemodell neu für 18 Mille haben kann, welches 30% mehr Reichweite hat?

Also macht es schon Sinn zu leasen und das Risiko dem Leasinggeber zu überlassen. Kaufen kann man meist immernoch oder sich dieses Recht einräumen lassen, zumindest als Privater.

Ich bin da also ganz der Meinung wie @autosmachenfreude

Es kann immer was passieren, mein Fondssparplan der nur eine Richtung, nämlich nach oben kannte, schwankt seit dem Krieg und ist kräfig abgestürzt. Hätte man vor 6 Monaten auch nie gedacht. Und eben bei den Batterien tut sich im Moment sehr, sehr viel. Fahrlässig sich das Risiko unnötigerweise selbst aufzuhalsen, ausser man will ein Auto kaufen und auch bis zum Ende fahren.

Entweder man hat Geld, dann ist Privatleasing immer von Nachteil. Leasing ist Mieten. Nix gehört einem und die dicke Rechnung am Schluß bei der Kratzer gesucht werden macht auch kaum einer.

Die ersten 2-3 Jahre habe ich genauso "normale" Garantie.

@Genie21

Ich kann deine Sätze zu nichts zusammen reimen, was Sinn ergibt. Was wolltest du damit ausdrücken?

Was ist mit 2-3 Jahre normale Garantie gemeint???

Die Herstellergarantie ist doch völlig losgelöst von der Finanzierungsform.

Themenstarteram 13. Mai 2022 um 10:56

Zitat:

 

Es kann immer was passieren, mein Fondssparplan der nur eine Richtung, nämlich nach oben kannte, schwankt seit dem Krieg und ist kräfig abgestürzt. Hätte man vor 6 Monaten auch nie gedacht. Und eben bei den Batterien tut sich im Moment sehr, sehr viel. Fahrlässig sich das Risiko unnötigerweise selbst aufzuhalsen, ausser man will ein Auto kaufen und auch bis zum Ende fahren.

Ja, die Unsicherheit wie stark die Entwicklung voran schreitet ist ein Punkt der gegen den Kauf spricht. Auf der anderen Seite kann ich mir gut vorstellen das Auto deutlich länger als 3 Jahre zu fahren. Ich brauche nicht unbedingt alle 3 Jahre ein neues Auto.

Ich kann mich @autosmachenfreude und @benprettig nur anschließen.

Aufgrund der technischen Entwicklungen in den kommenden Jahren würde ich derzeit keinen Kauf eines E-Fahrzeugs empfehlen. Mit einem Leasing oder alternativ ein Abo, um erstmal zu testen, ist man da deutlich flexibler.

Zitat:

@-Pitt schrieb am 12. Mai 2022 um 18:37:29 Uhr:

Ich glaube nicht das nach drei Jahren viel Geldwerten Unterschied zwischen Leasingkosten und Wertverlust bei Wiederverkauf gibt.

Glaube ich auch nicht. Darum würde ich kaufen, einfach weil dann die Option da ist, das Auto einfach weiter zu fahren.

Ich sehe auch nicht mehr die großen Schritte bei der Entwicklung der E-Mobilität. Sie werden, wie bei jeder anderen Technik) immer kleiner.

Zitat:

@benprettig schrieb am 13. Mai 2022 um 09:46:59 Uhr:

@Genie21

Ich kann deine Sätze zu nichts zusammen reimen, was Sinn ergibt. Was wolltest du damit ausdrücken?

Was ist mit 2-3 Jahre normale Garantie gemeint???

Die Herstellergarantie ist doch völlig losgelöst von der Finanzierungsform.

Genau, also ist es egal.

Zitat:

Ja, die Unsicherheit wie stark die Entwicklung voran schreitet ist ein Punkt der gegen den Kauf spricht. Auf der anderen Seite kann ich mir gut vorstellen das Auto deutlich länger als 3 Jahre zu fahren. Ich brauche nicht unbedingt alle 3 Jahre ein neues Auto.

Momentan verkauft mein Bruder den dritten Tesla mit erneut 4.000€ Profit inkl. Kratzern! Haltezeit jeweils 6-12 Monate. Vierter Tesla in Bestellung für Januar.

Dass E-Autos zwangsläufig im Preis fallen wie Verbrenner ist Blödsinn, aber gut wenn das Volk das glaubt... für die Hersteller.

Meine Nachbarin e-Smart. 120Km Reichweite (real 100km). Langt völlig für Sie. Glücklich ohne Ende. Lädt 1-Phasig mit 16A. Genug Zeit. Kiste steht 3/4 am Tag wenn nicht 7/8.

Es macht keinen ökonomischen Sinn 1.000Km mit einer Tankfüllung fahren zu können. Anerzogenes Verhalten, das Luxus ist. Kann man haben wollen, klar :D

Preise:

Umgekehrt wird ein Schuh draus, der Markt an Gebrauchtwagen ist unter Druck (Mangel), bei E-Autos wie Verbrenner. Und das bleibt die nächsten Jahre so. Die komplette Verteilungskette im Gebrauchtwagensegment ist gestört.

Aus DE werden zig Fahrzeuge gebraucht exportiert pro Jahr. Das sind über 100.000 Fz welche der lokalen Verfügbarkeit entzogen werden. Übrigens sehr gerne Leasingrückläufer, damit kann der Hersteller erneut Geld verdienen.

 

 

Zitat:

@Genie21 schrieb am 13. Mai 2022 um 14:11:34 Uhr:

Es macht keinen ökonomischen Sinn 1.000Km mit einer Tankfüllung fahren zu können.

*für dich

Klar sind Anforderungen unterschiedlich. Wenn einer täglich hunderte KM abreißen muss oder eine 3 Tonnen Yacht über die Alpen ziehen will, geht das mit einem Diesel besser als elektrisch.

Aber 90% aller Autos werden zum Pendeln genutzt und fahren kaum jemals mehr als 50 KM am Tag. Das geht elektrisch prima.

Und wie viele Familien gibt es mit mehreren Autos? Da langt ein Verbrenner. Den nimmt dann halt der, der weiter weg muss. Kann man alles organisieren, wenn man willens ist.

am 13. Mai 2022 um 16:11

Der TE hat sich ja bereits für Elektro entschieden.

Ihm geht es nur um die Frage der Finanzierung…

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