Fehlzündungen und Motorruckeln beim Gasgeben...

Audi 80 B3/89

Ich habe schon seit längerem folgendes Problem, welches aber immer stärker wird.
Also, wenn ich mit relativ wenig turen fahre also so um die 1500U/min und dann Vollgas gebe ruckelt der Motor kurz 1-2sek. (fühlt sich an wie 3-4 Zylinder) und dann beschleunigt er wieder normal.
Dabei kommt es auch manchmal zu ein paar Fehlzündungen, aber so dermaßen laut, das die Leute sich am Strassenrad ziemlich aufregen^^

Im Kaltem Zustand ist das Problem am stärksten aber im Warmen ist es eben auch, nur halt nicht ganz so extrem.

Kertzen sind fast neu, Steuerzeiten stimmen (Zahnriemensatz ist fast neu), Zündkabel sehen soweit ich das beurteilen gut aus, Verteilen und Läufer sehen eigentlich auch noch ganz ok aus.

Leistung ist auch OK, also anhand der Endgeschwindigkeit beurteilt, die bei ca.210km/h GPS.

Zudem war ich vor ca. 1 Woche auf einem Leistungsprüfstand der ca.102KW ergeben hat :-).

An KE-Jettronic traut sich hier in der Gegend keiner ran...mein Meister nicht und sogar der Bosch-dienst scheucht mich vom Hof^^

21 Antworten

Der hat nur zwei Kabel. Musst ausprobieren 😉

Sitzt vorne am Mengenteiler.

OK...ich werde dann morgen berichten

Also, der Mengensteller hat einen Strom von zwischen 0,00 und 0,10mA, wie kommt das?

Die Lamda hat eine Spannung, wenn sie nicht angeschlossen ist von 100mV und 500mV schwankt hin und her einmal hin und her dauert ca. 4sek.

Aus dem Kabel, das aus dem Steuergerät richtung Lamde gaht hat eine Konstante Spannung von 612mV

Die Lamda angeschlossen hat eine Spannung von 100mV bis 800mV schwankt hin und her, einmal hin und her dauert ca. 4 sek.

Der Themparturfühler hat einen Wiederstand von 450Ohm, wenn die Anzeige bei ziemlich genau 90 C° liegt.

Wenn ich den Wiederstand der Lamda messe (hab ich mal irgendwo so gehör) also masse und die Signalleitung der Lamnda da hab ich einen wiederstand von ca.6kOhm

EDIT:
Wenn ich den Themperaturfühler, Mengensteller oder/und die Lamda währen des Laufends abziehe, passiert rein gar nichts am Motorlauf.

Zitat:

Original geschrieben von Kleinheribert


ZZP überprüfen, der ist allerdings beim B4 (NG 2) 12° v OT.

das würde ich bei Gelegenheit gerne mal diskutieren.

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Zitat:

Original geschrieben von Frendly_KIller


...

der Motortemperaturgeber ( der obere zweipolige) wird gegen masse gemssen jeweils ein kontakt, werte sollten lauten:

00°C > 5,0 kohm - 6,5 kohm

10°C > 3,3 kohm - 4,2 kohm

20°C > 2,2 kohm - 2,8 kohm

30°C > 1,5 kohm - 2,0 kohm

40°C > 1,0 kohm - 1,5 kohm

50°C > 700 ohm - 1,0 kohm

60°C > 540 ohm - 660 ohm

70°C > 390 ohm - 490 ohm

80°C > 280 ohm - 370 ohm

90°C > 220 ohm - 280 ohm

100°C>180 ohm - 220 ohm

+/- 10 ohm im oberen Bereich, ~50 ohm im unteren.

deine Werte sind also zu hoch (internen Widerstand des Ohmmeters bedenken !) - das gemisch mit diesen Werten zu fett. Das kann durch einen defekten Thermostat begünstigt werden, diesen prüfen indem du den dicken Schlauch vor den kühlrippen (der untere zum Motor) des kühlers bei kalten Motor testest, der darf erst ab 87° warm werden (weil öffnungsbeginn). Wenn der Wagen mit abgezogenen (neustart !) Stecker vom Tempgeber besser läuft kannst Du ihn aufgrund der Differenzialdiagnose schon tauschen. auf den richtigen beim tausch achten - der ist in der ETKA falsch eingezeichnet (unten)

dann: den drucksteller kannst du entweder mit selbstgebasteltem adapter füttern oder einfach die beiden kontakte vom Stecker zum Kabel führen. Eine Leitung öffnen, mA meter dazwischen hängen. der wert muss schwanken - Einstellwert +/- 10mA. er pendelt also von -10 über 0 zu +10 udn zurück. Wenn das nicht der Fall ist bzw allgemein, dann mal den Ölpeilstab herausziehen (gezielt Falschluft zuführen) - der Steuerstrom muss ansteigen. Tut er das nicht ist das ein hinweis auf ein defekte Lambdaregelung. Oder der motor zieht schon mehr als genug Falschluft. Dazu einfach mal bei normal lauffendem motor den Ölpeilstab ziehen, der Motorlauf sollte sich hörbar ändern. Extremtest: Öleinfülldeckel öffnen - der Motor müsste ausgehen. Wenn nicht dann hast Du ziemlich sicher Falschluft. Falschlufttest vorsichtig mit Bremsenreiniger ist klar. gleiches Thema wie bei Motortempgeber - motor abstellen, lambdastecker (3 polig bzw 2 +1 ) ziehen motor neu starten, warm fahren, wenn sich der Motorlauf verbessert bzw der Fehler weg ist dann hast du irgendwo in der Regelung den Wurm drin.

Drittens die Stauscheibe:
Kam bei mir noch hinzu - . Dazu mal den dicken Luftschlauch der KE abmontieren, (dabei auch gleich auf Risse prüfen) die Stellung der Stauscheibe penibelst kontrollieren, evtl nachstellen. Wahrscheinlich über eine gesicherte Schraube auf der Unterseite, dazu die Luftfilterabdeckung lösen und nach oben heben, dann von unten gucken. - nicht die Blattfeder biegen, nur die Schraube entsichern und dann verstellen, Einstellwert der dem Mengenteiler zugewandten Seite 1,9mm unter der Unterkante vom trichter (achtung zehntelmillimter !) auf der Gegenseite 3mm unter der Unterkante. die Scheibe steht also leicht schräg im Zylindrischen Teil unter dem Trichter. Wenn sie schleift die zentrale Schraube lösen - neu zenrtieren. Sie muss sich leicht nach unten udn mit gleichmäßigem Widerstand nach oben bewegen lassen. Bei der Gelegenheit gleich mal den Luftfilter prüfen.

Zu den Werten der lambda kann ich nix sagen da hier seinerzeit kein rankommen an ein analoges Voltmeter war. Oszi wäre leichter zu bekommen gewesen... 🙄

Zitat:

Original geschrieben von Verbal Kint



Zitat:

Original geschrieben von Frendly_KIller


...
der Motortemperaturgeber ( der obere zweipolige) wird gegen masse gemssen jeweils ein kontakt, werte sollten lauten:
00°C > 5,0 kohm - 6,5 kohm
10°C > 3,3 kohm - 4,2 kohm
20°C > 2,2 kohm - 2,8 kohm
30°C > 1,5 kohm - 2,0 kohm
40°C > 1,0 kohm - 1,5 kohm
50°C > 700 ohm - 1,0 kohm
60°C > 540 ohm - 660 ohm
70°C > 390 ohm - 490 ohm
80°C > 280 ohm - 370 ohm
90°C > 220 ohm - 280 ohm
100°C>180 ohm - 220 ohm

+/- 10 ohm im oberen Bereich, ~50 ohm im unteren.

deine Werte sind also zu hoch (internen Widerstand des Ohmmeters bedenken !) - das gemisch mit diesen Werten zu fett. Das kann durch einen defekten Thermostat begünstigt werden, diesen prüfen indem du den dicken Schlauch vor den kühlrippen (der untere zum Motor) des kühlers bei kalten Motor testest, der darf erst ab 87° warm werden (weil öffnungsbeginn). Wenn der Wagen mit abgezogenen (neustart !) Stecker vom Tempgeber besser läuft kannst Du ihn aufgrund der Differenzialdiagnose schon tauschen. auf den richtigen beim tausch achten - der ist in der ETKA falsch eingezeichnet (unten)

dann: den drucksteller kannst du entweder mit selbstgebasteltem adapter füttern oder einfach die beiden kontakte vom Stecker zum Kabel führen. Eine Leitung öffnen, mA meter dazwischen hängen. der wert muss schwanken - Einstellwert +/- 10mA. er pendelt also von -10 über 0 zu +10 udn zurück. Wenn das nicht der Fall ist bzw allgemein, dann mal den Ölpeilstab herausziehen (gezielt Falschluft zuführen) - der Steuerstrom muss ansteigen. Tut er das nicht ist das ein hinweis auf ein defekte Lambdaregelung. Oder der motor zieht schon mehr als genug Falschluft. Dazu einfach mal bei normal lauffendem motor den Ölpeilstab ziehen, der Motorlauf sollte sich hörbar ändern. Extremtest: Öleinfülldeckel öffnen - der Motor müsste ausgehen. Wenn nicht dann hast Du ziemlich sicher Falschluft. Falschlufttest vorsichtig mit Bremsenreiniger ist klar. gleiches Thema wie bei Motortempgeber - motor abstellen, lambdastecker (3 polig bzw 2 +1 ) ziehen motor neu starten, warm fahren, wenn sich der Motorlauf verbessert bzw der Fehler weg ist dann hast du irgendwo in der Regelung den Wurm drin.

Drittens die Stauscheibe:
Kam bei mir noch hinzu - . Dazu mal den dicken Luftschlauch der KE abmontieren, (dabei auch gleich auf Risse prüfen) die Stellung der Stauscheibe penibelst kontrollieren, evtl nachstellen. Wahrscheinlich über eine gesicherte Schraube auf der Unterseite, dazu die Luftfilterabdeckung lösen und nach oben heben, dann von unten gucken. - nicht die Blattfeder biegen, nur die Schraube entsichern und dann verstellen, Einstellwert der dem Mengenteiler zugewandten Seite 1,9mm unter der Unterkante vom trichter (achtung zehntelmillimter !) auf der Gegenseite 3mm unter der Unterkante. die Scheibe steht also leicht schräg im Zylindrischen Teil unter dem Trichter. Wenn sie schleift die zentrale Schraube lösen - neu zenrtieren. Sie muss sich leicht nach unten udn mit gleichmäßigem Widerstand nach oben bewegen lassen. Bei der Gelegenheit gleich mal den Luftfilter prüfen.

Zu den Werten der lambda kann ich nix sagen da hier seinerzeit kein rankommen an ein analoges Voltmeter war. Oszi wäre leichter zu bekommen gewesen... 🙄

Also, das Termostat ist mit sicherheit IO...ist erst ca.2 Monate alt und hab es auch nochmal getetstet.

Den Mengensteller hab ich in reihe gemessen, ich hab den VAG stecker vorsichtig mit einer nadel auseinander genommen, so das ich einen Kontakt anschließen konnte und in die andere Leitung das Multimeter in Reihe schalten konnte.

Und, wenn ich den Ölpeilstarb ziehe, veränder sich der Motorlauf minimal, wenn ich den Öldeckel abnehme läuft er kurtz unrund und stabilisirt sich aber dann sofort wieder...
Und auch dann liegt der Strom vom Mengensteller bei max 0,1mA

Zitat:

Original geschrieben von Frendly_KIller


Den Mengensteller hab ich in reihe gemessen, ich hab den VAG stecker vorsichtig mit einer nadel auseinander genommen, so das ich einen Kontakt anschließen konnte und in die andere Leitung das Multimeter in Reihe schalten konnte.

Und, wenn ich den Ölpeilstarb ziehe, veränder sich der Motorlauf minimal, wenn ich den Öldeckel abnehme läuft er kurtz unrund und stabilisirt sich aber dann sofort wieder...
Und auch dann liegt der Strom vom Mengensteller bei max 0,1mA

gut der

drucksteller

am

Mengenteiler

war das, den aufgetrennt und dann den

Steuerstrom

gemessen hast. korrekte Bezeichnung erleichtert die Suche 😉

wichtig ist eigentlich dass der Steuerstrom nicht steht. der muss sich ändern, und zwar eben sinusartig von negativen Wert X zum positiven Wert X. meiner wandert (beim Messbereich 200mA) von 1,3 über 0,8, dann 0,3 auf -0,3, -0,8, -1,3 udn zurück. wenn der motor heiss ist dann geht er nur noch von 0,8 bis -0,8mA. Du kannst alternativ die andere Litze des Steckers benutzen sollte sich aber nix tun.

gut veränderung des Motorlaufs. Was ist "minimal" was is kurz. wenn ich meinen öldeckel abnehme gibts den ersten Bereich wo der Deckel noch festgesaugt auf dem Stutzen sitzt, dann kommt der Punkt ab dem der Deckel Luft durchlässt und der Motor fängt an zu schütteln und wenn ich dann auch nur minimal weiterdrehe komme ich mir schon vor als würde ich Zootiere mitm Stöckchen quälen. dann dreh ich ganz schnell wieder zu.

Ähnlich der Peilstab. der motorlauf soll sich ändern - darauf wiederrum soll die Lambda reagieren - meldung ans Steuergerät - dieses gibt dem Drucksteller weiter gemisch magert ab - anpassen deswegen steigt bzw sollte der steuerstrom ansteigen. wenn die lambda defekt ist steigt da folglich gar nix.

Wenn Du auf Falschluft checken willst dann so:
eine besser 2 dosen bremsenreiniger kaufen. Vorsichtig damit umgehen das zeug ist leicht brennbar. Dadurch dass das einen anderen flammpunkt als dein Gemisch hat verändert sich der leerlauf. du sprayst also so, dass die teile eingenebelt sind, wenn die leerlaufdrehzahl sich ändert dann haste da ein leck. abdampfen lassen, erneute an der stelle prüfen.

folgende teile werden beim NG geprüft:
1. Kurbelwellengehäuseentlüftung, vonn der linken Motorseite am rumpfmotor kommend, richtung spritzwand,
dann die Rohrleitung nach oben links zum (von unten in den) Ansaugschlauch der Ke
2. Einspritzdüsen, ziemlich bescheiden ranzukommen, im Grunde gehts nur indem man nen satten strahl von vorne und hinten unter die Ansaugbrücke jagt. ruhig 3 sekunden drunter einnebeln. an die flammgefahr denken !
3. Dichtring Ölmessstab zum rumpfmotor.
4. Ansaugschlauch KE, die dicke schwarze gummihutze von dem Luftfilter zur drosselklappe
5. Ventildeckel, wenn der öl leckt, dann ist er undicht und kann da falschluft ziehen. besonders anfällig dort bei ganz kaltem motor, das verwischt gerne wenn der motor warm wird. "suppt bilssle aus derr VDD" ist beim Ng kein so banales ding wie bei anderen Motoren
6. Dichtung Öleinfülldeckel.
7. Verschlauchung des Leerlaufreglers, der hat zwei schläuche die unter die ansaugbrücke gehen, und dann dort aufgrund der stauwärme gerne porös werden. satten strahl drunter - siehe Einspritzventile,. Im weiteren Verlauf kommt ein schlauch wieder unter der Ansaugbrücke hervor udn geht vor der Drosselklappe an die lufthutze der KE.

jede Änderung des Motorlaufs ist fragwürdig.

spasseshalber nochmals die folgenden Einwände:
schau mal bei Dunkelheit in den Motorraum bei lauffendem Motor - wenn da funkenüberschläge im bereich der Zündung zu sehen sidn dann können auch neue Teile (zündkabel kabel, v.kappe etc) mal defekt sein.
Bei gelegenheit dreh mal die zündkerzen raus udn schau die das Elektrodenbild an. Evtl eknnst du die farben vom brennbild, wenn nicht dann hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndkerze

Zündet er eigentlich in den Auspuff oder in den Ansaugtrakt bei den Fehlzündungen ?

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