Fahrzeugberatung Autogas für Pendler
Hallo Zusammen,
ich bin ein interessierte Mitleser und habe bisher einige gute Infos bekommen.
Bei uns daheim geht es um folgendes:
Eine A-Klasse A170 CDI Automatik z.Zt. mit 230000km wird seit einigen Jahren als Pendelfahrzeug (ca 40.000 - 50.000km/Jahr ~6-7L/100km) benutzt. Nun gehen die Dieselkosten nicht spurlos an uns vorbei, so dass wir nach Alternativen suchen.
Nun hatten wir als Alternative, dass ich meinen Touring umbauen lasse, aber der hat auch schon knapp 100000 runter oder wir würden uns einen gebrauchten Benziner mit moderaten Verbrauch holen und den auf LPG umrüsten lassen.
Nun habe ich im WWW gelesen, dass bspw. Fahrzeuge mit viel Hubraum besser mit LPG können als kleinere bspw. Golf IV 1.6. Nun wurde uns ein 330i tou angeboten, doch im Vergleich zur A-Klasse wäre der bei einer solchen Fahrzeugklasse eher gering bzw. wohl eher nicht da.
Nun zu der Frage, welches Fahrzeug könnte sich anbieten, welches einerseits das Pendeln angenehmer macht als mit der A-Klasse, Zuverlässigkeit bietet (bei 250km täglich 90% Autobahn) und eben auch mit Autogas einen moderaten Verbrauch hat.
Ich hoffe, dass sind nicht zuviel Wünsche. Der Preis der der Wagen kosten soll, ist erstmal nicht so relevant. Wir haben schon nen GOLF IV 1.6 Automatik oder den neueren Astra ins Auge gefasst, aber es gibt sicherlich noch Alternativen oder?
Gruss und Danke.
Beste Antwort im Thema
Hallo,
mag ja sein, daß da viele anderer Meinung sind, aber wenn ich immer wieder vom allgemeinen Leistungshunger höre und lese, begreife ich es einfach nicht.
Wenn ich enstpannt mit 120 bis 140 km/h fahren will, dann reichen selbst die 40 kW oder 55 PS eines Kleinwagens wie dem Twingo mehr als aus.
Bei etwas größeren Autos macht etwas mehr Leistung Sinn und man wählt eben einen kräftigeren Motor. In Autos wie Golf, Jetta (Bora, Vento), Octavia, Mégane & Co. reichen die von mir genannten 55 kW im Zweifel auch noch für entspanntes Reisen bei Tacho 150 oder 160 km/h, bei 120 km/h schnurren sie sparsam und leise vor sich hin, aber auch bei 160 km/h explodiert der Verbauch noch lange nicht. Daß ich in der Autobahnauffahrt nicht nach 30 m schon die Autobahngeschwindigkeit erreicht habe, sondern den halben Beschleunigungsstreifen nutze - wen stört's?
Ich würde keinen zu schwachen Motor nehmen, das wäre mir bei so langen Autobahnstrecken doch zu schwach Motorisiert. Da kommt man einfach nicht vom Fleck wenn man mal will. Also einen zu schwcahen Motor würde ich da nicht nehmen.
und
Ferner würde ich IMMER den stärksten Motor nehmen, den ich bekommen kann, mit der längsten Übersetzung, die möglich ist.
Was soll das? Was ist zu schwach? Ich würde auch keinen zu schwachen Motor nehmen, aber in der Regel ist selbst der schwächste Motor eines Modells nicht zu schwach!
Von der Werbung und der Auto-Presse, die dieses stete "Höher! Schneller! Weiter!" für Ihre Auflagen braucht, wird den Verbrauchern ständig eingetrichtert, daß sie Leistung ohne Ende brauchen. Die sie dann nirgends nutzen können, weil der Verkehr es überhaupt nicht zuläßt. Wir machen das wie die dummen Amis: Obwohl man sie weder braucht, noch nutzen kann, kaufen wir teure Leistung und verschwenden dafür Ressourcen, sprich tanken halt etwas mehr... Idiotisch! Die Amis fahren maximal 65 Meilen pro Stunde und gönnen sich dafür hunderte PS in den dicksten Panzern. Und je langsamer man in Deutschland dank der wachsenden Verlehrsdichte fahren kann, desto mehr Leute schreien auch hier nach mehr Leistung. Begreife ich nicht.
Das Gebot der Zeit lautet Downsizing. Kauft Euch Autos, die sinnvoll sind, die eher kleine Motoren und entsprechende Karosserien haben. Um auf dicke Hose zu machen, kann man sich ja noch immer von Leder bis was weiß ich alles gönnen. Wer's braucht... Meine Wünsche gehen eher in Richtung offen oder alt. Sprich Cabrio oder Klassiker. Schon weil ich da nicht diesen Leistungswahn mitmachen muß und am Ende trotzdem praktisch gleich schnell am Ziel bin!
Gruß Michael
50 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von cng-lpg
Womit Du teilweise Recht hast. Denn so ein Golf mit 101 PS schluckt halt spürbar mehr als einer mit 75 oder 90 PS...
Das stimmt so nicht! Vergleicht man z.B. den Golf IV Variant 1.4 75PS (meines Vaters), so braucht der bei gleicher, sparsamer Fahrweise eher mehr als ein Golf IV Variant 1.6 102PS. Kleine Benziner sind meist kürzer übersetzt und müssen eben höher drehen, um die gleiche Beschleunigung oder Geschwindigkeit zu erreichen.
Hätte es bei meinem Passat eine größere non-FSI Saugbenziner Alternative zum 1.6 102PS gegeben, hätte ich die gekauft und würde damit wohl auch nicht mehr als 9-10l LPG/100km brauchen. Mangels Drehmoment fahre ich eben jetzt mit ca. 300-500 U/min mehr als mit meinem alten 2.0 115PS Motor.
Hallo zusammen,
als Threadstarter bin ich erstmal sehr über die Vielzahl der Antworten dankbar.
Nun zu einer Antwort, die sicherlich einerseits richtig sein kann, aber andererseits nicht muss.
Sicher ist es kein vergnügen ständig zu pendeln. Aus familiärer Sicht, aus ökologischer Sicht und gesundheitlicher Sicht. Doch man muss immer Bedenken wie die Situation ist. Hinziehen geht nicht, da ich zwar HomeOffice mache und mein Fahrzeug für Termine mit Strecken über 600km brauche und an dem Ort festgebunden bin wo ich wohne, warum ist mir zu privat.
Meine Frau pendelt zu der Arbeit dorthin, seit einigen Jahren. Warum? Dort gabs die Arbeit die sie wollte, einen Platz und gute Kollegen, hier in der Gegend wird immer parallel nach freien Stellen geschaut, aber ist nicht. Hinziehen möchte sie ebenso wenig -> Ergo muss man dorthin kommen. Bahn -> 2,5h hin und das gleiche Zurück mit 3 mal umsteigen -> Ergo -> selbst fahren.
Mehr werde ich in diese Richtung nicht mehr schreiben und danke "cng-lpg" für seine Meinung in dieser Sache.
Nun geht es uns nun schon darum Kosten zu senken. Wenn Sie ab und zu mit meinem Auto unterwegs ist, ist sie entspannter und gelassener. Ich werde es wohl so machen, dass mein Benziner umgerüstet wird und es ihr dann zum fahren gebe. Ich werde die A-Klasse behalten, selbst fahren und abwarten, ob sich für ein neues Fahrzeug eine Gelegenheit gibt.
Für unser Profil/Anforderungen ist von der Größe der 3er er zu klein (Hund+Kind) so dass ich auf eine Größe im Touransegment geschielt hatte, wir wollte diesjahr für die A-Klasse umswitschen und nächstes Jahr den 3er, aber von der Entscheidung her würde es wohl sinnvoller sein so wie ich es beschrieben habe.
Zeitgleich habe ich interessehalber einen bekannten Umrüster bei uns hier angeschrieben in Bezug aud Fahrzeuge und Erfahrungswerte.
Autos fahren immer auch zwei Schienen -> Kostenpunkt und Emotionen. Wenn man gelernt hat, dass Kosten wichtig sind und Emotionen nicht so wichtig, dann braucht das Auto 4 Räder, guten Verbrauch und gewissen Komfort, egal ob BMW, Mercedes, Renault etc. pp.
Ansosnten meine ich auch, dass man ich etwas höherwertigen PKW's mit ruhigeren Motoren bei einer täglichen Fahrt von der Kilometeranzahl her entspannter weg kommt, der Rest ist wohl berechnungssache. Ich kann mir nicht vorstellen, mit einem 330i Tou unterm Strich besser wegzukommen als mit der A-Klasse (Kostenfaktor). Bei dem 320i könnte ich mir das schon. Aber auch bei jedem anderen Benziner in dieser PKW Klasse.
Gruss
@DOIT
an Volvo V40 habe ich gar nicht gedacht. Frau steht ja auf Volvo. Muss ich mir glatt mal anschauen. Zufrieden bist du ja mit dem Wagen?
Der CNG-LPG ist halt neidisch 🙂
Ich pendel auch mit einem Mazda 323 mit 1.6er Motörchen, der bei 120 ( schneller fahr ich so gut wie nie) fast 4000 U/min anlegt, saulaut ist, extrem feinfühlig auf Gaspedaländerungen reagiert, auf Bodenwellen rumhoppst und auch noch 10 Liter Gas frisst.
Mein Cadillac wäre schöner zu fahren und braucht auf diesselbe Strecke 12 Liter Gas.
Da ich auf Berg-Autobahnen fahren muss geht es auch mal einen langgezogenen Berg hinauf;
spätestens hier wäre ein 60 PS Twingo oder was auch immer in der Klasse kreucht dem Cadillac hoffnungslos unterlegen, sogar im Verbrauch.
Der Cadillac würde bei eingestelltem Tempomat einfach 120 weiterfahren, egal welche Steigung.
Wers noch nie hatte, kann es halt nicht wissen wie idiotisch kleine Motoren mit hohem Drehzahlniveau sind. Für die Stadt sind die Flitzer ideal. Für die Autobahn nicht.
Gähn, fahre jeden Tag zur Arbeit (63 km einfach) mit einem 3Zylinder Corsa. Kostet mich ein Bruchteil der Kosten für ein größeres Auto, schneller als 130 km/h kann ich bei dem Verkehr auf der Autobahn sowieso nicht fahren, es gibt viele Passagen mit Tempo 100 und mobilen Radaranlagen, der Fahrersitz ist für mich i. O. und bequem, ...
Warum also ein größeres Auto? Sehe keinen Grund. Der kleine reicht für mich vollkommen aus, wenn die gesamte Familie reist tun wir das mit unserem Van. Nur um mehr Platz um mich herum zu haben, gebe ich doch nicht doppelt so viel an Gaskosten aus! Mich, meine Aktentasche und mein Laptop passen auch in den Winzling, bei Dienstreisen sogar Koffer und anderes Zeug.
Grüße
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Tja, wie schon schrieb, wers noch nicht hatte, weiss es halt nicht besser.
Ich bin den 3-Zylinder meiner Eltern schon mal ne Woche gefahren und kann nur sagen: Nein danke.
Mein linkes Bein möchte ich schon noch ausstrecken können und taub möchte ich auch nicht werden und bergauf möchte ich auch noch kommen.
Verbrauch: 7,4 Liter Super für einen 3-Zylinder-Corsa...uuuuuaaahhh... sorry, das ist beileibe zuviel für diese Kiste.
Die sonstigen Unterhaltskosten sind nicht sooo günstig wie man das jetzt glauben könnte...denn lange hält der Corsa nicht beim Pendeln.
Zitat:
Original geschrieben von DonC
Der CNG-LPG ist halt neidisch 🙂
Im Gegenteil: In Deutschland sind sehr viele Leute neidisch auf andere, die sich nicht über ihre Autos definieren müssen, sondern selbst überzeugen können! 😁
Zitat:
Original geschrieben von rogowafe
Gähn, fahre jeden Tag zur Arbeit (63 km einfach) mit einem 3Zylinder Corsa. Kostet mich ein Bruchteil der Kosten für ein größeres Auto, schneller als 130 km/h kann ich bei dem Verkehr auf der Autobahn sowieso nicht fahren, es gibt viele Passagen mit Tempo 100 und mobilen Radaranlagen, der Fahrersitz ist für mich i. O. und bequem, ...Warum also ein größeres Auto? Sehe keinen Grund. Der kleine reicht für mich vollkommen aus, wenn die gesamte Familie reist tun wir das mit unserem Van. Nur um mehr Platz um mich herum zu haben, gebe ich doch nicht doppelt so viel an Gaskosten aus! Mich, meine Aktentasche und mein Laptop passen auch in den Winzling, bei Dienstreisen sogar Koffer und anderes Zeug.
Grüße
Endlich mal ein vernünftiger und intelligenter Mensch!
Zitat:
Original geschrieben von cng-lpg
Im Gegenteil: In Deutschland sind sehr viele Leute neidisch auf andere, die sich nicht über ihre Autos definieren müssen, sondern selbst überzeugen können! 😁Zitat:
Original geschrieben von DonC
Der CNG-LPG ist halt neidisch 🙂
Na du überzeugst hier irgendwie keinen.
Ich brech mir keinen ab, wenn ich mit meinem 14 Jahre alten Mazda fahre, aber meinen Cadillac lieb ich mehr.
Zitat:
Original geschrieben von willi1048
Guten Abend.
Jeder Benziner läßt sich umrüsten , ob klein oder groß.
Suche erstmal eine gute Umrüstwerkstatt und frage dort nach mit welchen Wagen sie die meiste Erfahrung gesammelt haben. Aus dieser Liste suchst du dir dein Auto aus.
Die Gasanlage ist nicht das Wichtige, der Umrüster muß schon länger im Geschäft sein und er kennt auch die besonderen Macken beim Umbau der einzelnen Marken.
Nein, nicht jeder Benziner!
Es gibt ausnahmen...
Und vorallendingen passt nicht unbedingt jede ANlage zu jedem Motor...
Direkteinspritzer sind z.B. generell problemeatisch aber auch gibts das Problem der zu weichen Ventile...
Zitat:
Original geschrieben von DonC
Tja, wie schon schrieb, wers noch nicht hatte, weiss es halt nicht besser.Ich bin den 3-Zylinder meiner Eltern schon mal ne Woche gefahren und kann nur sagen: Nein danke.
Mein linkes Bein möchte ich schon noch ausstrecken können und taub möchte ich auch nicht werden und bergauf möchte ich auch noch kommen.
Verbrauch: 7,4 Liter Super für einen 3-Zylinder-Corsa...uuuuuaaahhh... sorry, das ist beileibe zuviel für diese Kiste.
Die sonstigen Unterhaltskosten sind nicht sooo günstig wie man das jetzt glauben könnte...denn lange hält der Corsa nicht beim Pendeln.
... was heisst nicht lange? Meiner hat jetzt 196.000 km auf dem Tacho und macht noch keine Mucken. Lange Strecken auf der BAB fordern den Motor ja nicht so sehr wie in der Stadt.
Und Beine Ausstrecken kann ich auch nicht im Van, höchstens im Porsche 911 meines Kumpels (dort liegen die Pedale kurz hinter der Stoßstange! ;-))
PS: Meiner verbraucht etwa 6 l/100 km auf Benzin, Gaskosten jetzt unter 4 €/100 km. Freue mich immer bei Dienstreisen über die 26 € Überschuss!
PPS: Wenn der kleine in die Werkstatt muss, kombiniere ich das mit Dienstreisen und hole mir einen Leihwagen (z. B. Mercedes E220). Ist auch mal ganz schön, aber beim Tanken und parken wird mir immer wieder klar warum ich den kleinen fahre.
Viele Grüße
Zitat:
Original geschrieben von monachus
Nun zu der Frage, welches Fahrzeug könnte sich anbieten, welches einerseits das Pendeln angenehmer macht als mit der A-Klasse, Zuverlässigkeit bietet (bei 250km täglich 90% Autobahn) und eben auch mit Autogas einen moderaten Verbrauch hat.
Am besten wär eins, für das es ab Werk LPG Umrüstungen gibt bzw Umrüstungen auf die der Hersteller Garantie gibt.
Darunter scheint auch Opel zu fallen!
Aber auch Mitsubishi und Subaru.
Die Subarus sind leider relativ teuer, technisch auch recht veraltet, was ihnen allerdings auch Pluspunkte bei der Haltbarkeit geben dürfte.
Aber auch hier würd ich sagen, das der Motor mindestens 2 Liter Hubraum haben sollte, besser mehr denn LPG und (dauer) Vollast ist problematisch!!
Die kleinen Luftpumpen mit 1.4 oder 1.6l, maximal, laufen viel und oft unter Vollast, größere Motoren hingegen meist nicht, so dass auch der Verbrauchsvorteil der kleinen Motoren sehr gering ist...
@rogowafe
1. wird hier ein AUto gesucht, das KOMFORTABLER als ein bestehender A-Klasse Mercedes ist.
2. Wurd hier nicht nach einer Leistungslosen Rettungskapsel gefragt!
Dein Beitrag ist hier also etwas daneben.
Ganz ab davon bin ich letztes Jahr auch täglich ~100km mit meinem Toyota gefahren, war zwar teuer aber dafür kann man auch wirklich ohne viel Stress und schön komfortabel fahren!
Ein 6zylinder ist kein Vergleich zu einem rumpelnden, lärmenden Diesel!!
Zitat:
Na du überzeugst hier irgendwie keinen.
Das liegt aber daran, daß in Deutschland Verstand und Auto inkompatibel zueinander sind.
Egal, ich habe langsam kein Lust mehr, hier um Vernunft zu betteln. Schließlich ist das so, als wenn man mit einem Raucher diskutiert: Egal wie vernünftig die Argumente auch sein mögen, der Raucher findet sie alle falsch. Am Ende ist das Rauchen sogar gesund... So wird hier pro dicke Autos argumentiert. Mir fehlt hier ein ehrlicher Mensch wie der mit dem BMW 550 i aus einem anderen Thread: Der sagt ganz offen, daß er aus Vergnügen das unvernünftige Auto haben will. Das kann ich akzeptieren. Aber wenn hier sich (und allen anderen) einer nach dem anderen einen in die Tasche lügt und mir weismachen will, daß man (zu) dicke und (zu) schnelle Autos wirklich bräuchte, dann bekomme ich echt zuviel. Weil es quatsch und unehrlich ist.
Gruß Michael
Zitat:
@rogowafe
1. wird hier ein AUto gesucht, das KOMFORTABLER als ein bestehender A-Klasse Mercedes ist.
Bist Du mal eine (alte) A-Klasse gefahren? Die ist nämlich sehr unkomfortabel! Elch-Test sei dank.
Nur so am Rande erwähnt...
Hi,
verabschiedet Euch doch einmal davon über Kleinwagen herzuziehen. Das Teil ist keine Rettungskapsel, kann im Verkehr auf der linken Seite mitschwimmen und ist für mich komfortabel. Komfortabel ist für mich alltagstauglich, was ich z. B. an einem bequemen Sitz, leichtem Einparken, lange Reichweite, geringe Kosten etc. festmache. Wieviel ungenutzer Raum um mich ist ist mir egal, sonst würde ich ja mit dem ZUG fahren.
Und auf Regensensor kann ich verzichten (wenn es regnet merke ich das und mache den Scheibenwischer an), Lichtsensor finde ich auch doof (wenn es dunkel ist merke ich das auch, außerdem will ich nicht im hellem im Licht fahren wie im Mercedes), ABS, Servolenko hat der kleine auch.
PS: Ist übrigens kein Diesel, sondern ein BenzinGaser
PPS: Wenn Ihr für euer Lebensgefühl oder als Schw***längenersatz einen großen Wagen braucht sagt es ganz offen, dafür habe ich sogar Verständnis. Ausreden wie z. B. Komfortabel braucht Ihr Euch da gar nicht einfallen lassen.
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von cng-lpg
Zitat:
Lieber einen 150KW Volvo 5 Zyl. Softturbo, oder einen 3l Sauger V6 - der blubbert mit über 130 bei knapp unter 3000U/min ganz leise auf Tempomat. Auf Gas mit 11l/100km immert noch günstiger als ein 55KW Hopser auf Superbenzin.
Zitat:
Original geschrieben von cng-lpg
Wie soll man da noch vernünftig argumentieren?Zitat:
Ob Gas, Diesel oder nicht - täglich 200km zur Arbeit zu Pendeln ist doch Schwachsinn hoch 10. Das ist doch kein Leben, 8-10h arbeiten, und dann noch 3h im Auto zu hocken (und Unmengen an CO² rauszublasen, vom Spritgeld mal ganz abgesehen - da lohnt sich ja selbst bei Gas einen Zweitwohnung)
In plattester Stammtischmanier unterhalb BILD-Zeitungsniveau machst Du die automobile Mittelklasse runter, um Dir dann selber heftigst zu widersprechen. Erst darf der Motor nicht dick und durstig genug sein, dann ist es plötzlich wieder falsch. Daß man in einem kleineren oder schwächeren Auto nicht gut, leise und komfortabel fahren könnte, ist absoluter Blödsinn und zeugt allenfalls von einem wackeligen Selbstbewußtsein. Offenbar braucht es der eine oder andere Oberklassefahrer (oder auch schon gehobene Mittelklasse), den vermeintlichen Abstand zwischen "den da unten" und "den da oben" künstlich größer zu lügen. Anders kann ich Deine Aussagen nicht interpretieren.Ach ja: Selbst ein technisch veralteter 55 kW "Hopser"(*) liegt sogar mit LPG verschwendender Venturi-Technik bei 130 km/h noch gut 20 % unter Deinem Verbrauch. Ein mit Deinen Beispielen technisch vergleichbarer Hopser läge dagegen locker 30 % oder mehr unter Deinem Verbrauch. 2 € pro hundert Kilometer sind bei 45.000 km im Jahr mal eben 900 € extra. Aber was soll das, was Lacostet die Welt? Das spielt doch keine Rolex!
Bliebe die Frage der Wohnung: Nicht jeder kann Heimarbeit machen und die Wohnungen sind eben auch nicht bei den Arbeitsplätzen. Klar, jeder einzelne könnte... Oder auch nicht! Denn das ist wie ein voller Bus: Natürlich kann sich jeder der 70 Leute im Bus auf einen der 30 Sitzplätze setzen und es ist schließlich die freie Entscheidung des einzelnen, ob er steht oder sitzt... Pustekuchen! 40 Leute müssen stehen, freie Entscheidung hin oder her!
Gruß Michael
(*) Um auf Deinem Niveau zu argumentieren, müßte ich Deinen Volvo jetzt Potenzkrücke nennen, aber ich habe keine Lust, mich so tief in den Keller zu bewegen!
Ui, da fühlt sich aber einer angepisst! 😉
Zur Erklärung:
Ich fahre zu meinem Kunden in der Schweiz wöchentlich PER ZUG. Ja, mit dem ICE. Die LPG-Potenzkrücke bleibt dann meistens hier stehen. In der Stadt fahre ich Roller.
Und wenn ich mal mit dem Auto fahre ist es entweder rein privat (da will ich Spass - und ich fahre oft 2000km hin und zurück nach Südfrankreich in die 2. Familienresidenz), oder wird voll vom Arbeitgeber als Auftragsfahrt bezahlt (mit 30 cent / Kilometer, bzw. 1CHF pro km für die ersten 200k pro Monat in der Schweiz, und 70 Rappen pro km für den Rest). Dann würde ich sogar richtig dazuverdienen, wenn ich statt dem Zug das Auto nehme. Tue ich aber nicht immer, wenn es direkt zur Arbeit ohne Umsteigen mit dem Zug geht, wie bei meinem jetzigem Projektarbeitsort ca. 250km von hier einfach (100 Meter gegenüber ICE Bahnhof Basel - ICE ist angenehmer als A5)
Um meine absurde Bildzeitungsargumentation auf die Spitze zu treiben, und dich mit deinem eigenem Argument zu unterstützen:
Wenn ich täglich 200km zu meinen eigenen Lasten auf die Arbeit müsste (Gott bewahre!), würde ich garantiert nicht den "Säufer" nehmen. Natürlich tut es auch ein 2CV, R4 oder ein Fiat 500 - kann sogar Spass machen. Oder eben ein moderner Kompakter der Golf-Klasse (sind ja komfortabler als manch obere Mittelklasse in den 70er und 80ern).
Aber mal im Ernst: 200km täglich, auf eigene Kosten? Ne, ich würde den Job erst gar nicht annehmen, bzw. mir eine Doppelte Haushaltsführung leisten. Natürlich können diverse private Gründe dagegen sprechen, aber ich denke das dann entweder die Wohngegend wirtschaftlich schwach ist, oder die Employability niedrig, oder die weit entfernte Arbeit der absolute Traumjob ist (gibt es ja auch!).
Halt im Leben erstmal Pech gehabt (Auch mit Gas)... 😉
So jetzt zurück zum idealen Langstrecken Pendlerauto:
Je nach persönlichem Anspruch Daihatsu Cuore 1.0 - Mercedes-Benz S500 Lang auf Gas... 😁