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Fahrwerk mit Xdrive

BMW 4er
Themenstarteram 13. August 2015 um 21:01

Hallo,

wie fahren sich die Fahrwerke mit Xdrive im Vergleich zu den Serienfahrwerken oder dem Fahrwerk. Ich meine die sportliche Abstimmung etc.

Geht das noch, oder zu weich?

Viele Grüße

 

 

Beste Antwort im Thema

Hallo "Together",

ich habe am Montag die AC Schnitzer Federn in meinen 435xD mit adaptivem Fahrwerk (Abholung 21.7.17) vom ;-) einbauen lassen. Dabei habe ich mir die Mühe gemacht, vor und nachher die Höhe zu messen (siehe Bilder). Das Ergebnis: Vorne 22mm tiefer, hinten 31 mm.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Zumal die Federung zwar härter, aber immer noch komfortabel ist, wenn das adaptive Fahrwerk auf der entsprechenden Stufe steht.

+1
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am 13. August 2015 um 23:08

Seit ich Schnitzer Federn drin hab finde ich es nicht schlecht

Oje,

natürlich eine berechtigte Frage, aber das gibt wieder eine Diskussion unter den Hardlinern pro Xdrive und Contra.

Da gab es hier schon etliche Themen dazu.

Aber zu deiner Frage, Grundsätzlich ist die F-Reihe auch bei M-Fahrwerk gegenüber früher weicher abgestimmt.

Bei Xdrive empfehle ich auf jeden Fall das adaptive Fahrwerk, es gibt Situationen, da schaltet man schon mal gerne auf Sport oder Sport+, um eine sportlichere Fahrwerksabstimmung zu bekommen. Grundsätzlich kann man aber dem Fahrwerk im Xdrive keine zu weiche Abstimmung unterstellen, es ist immer noch BMW-typisch agil. Achja, manche stören sich daran, dass er nicht um 10mm tiefer liegt, als normale ohne Xdrive, kann man aber mit Schnitzer-Federn deutlich verbessern.

Und an alle anderen, er hat nach dem Fahrwerk gefragt, nicht nach Wendekreisen, Einparkmöglichkeiten im Parkhaus, Sinn-oder Unsinn von Xdrive im Allgemeinen. Nicht wieder eine endlose Geschichte daraus machen, Danke!

Zitat:

@Chinook99 schrieb am 13. August 2015 um 21:01:42 Uhr:

Hallo,

wie fahren sich die Fahrwerke mit Xdrive im Vergleich zu den Serienfahrwerken oder dem Fahrwerk. Ich meine die sportliche Abstimmung etc.

Geht das noch, oder zu weich?

Viele Grüße

Hatte vorher den F30 mit M-Fahrwerk und jetzt den F32 mit xDrive und kann Dir sagen, dass letzterer immer noch härter/straffer abgestimmt ist. Das Problem mit dem xDrive-Fahrwerk ist rein optischer Natur.

Da der 4er sehr breit ist (+43mm im Vergleich zum Vorgänger 3er Coupé), ist das Fahrwerk auch gar nicht so entscheidend für eine gute Straßenlage.

Mich hat am adaptiven X-Drive Fahrwerk meines GC das Nachfedern nach Lastwechseln extrem gestört. Das kannte ich so vorher von keinem BMW außer dem X5.

Da mich die Höhe aber auch gestört hat, habe ich Höhe und Nachfedern mit den Schnitzer-Federn elimieren lassen. Für mich ist das jetzt die perfekte Symbiose aus Sportlichkeit und Restkomfort und um ein Vielfaches besser als die originalen XDrive Federn.

Xdrive mit adaptiven Fahrwerk ist nach meiner Empfindung auch im Komfortmodus straff genug. Da dürfte es ruhig noch einen Tick "weicher" sein. Den Sportmodus beim Fahrwerk nutze ich nur selten und auch nur auf topfebenen Strecken. Gerade auf der Autobahn wird er im Sportmodus ziemlich stuckerig. Mit Querrillen kommt das Fahrwerk dann nicht mehr sonderlich gut zurecht.

Aber es geht sowieso nichts über einen Probefahrt, wenn man sich da nicht so sicher ist.

Themenstarteram 14. August 2015 um 21:48

Hallo,

danke für alle Antworten.

Ich finde es schade, dass die neuen Modelle alle so hoch in den Federn stehen.

Selbst die mit M-Fahrwerk. Ich hab bei meinem F21 mit M-Sportfahrwerk auch die Schnitzer Federn einbauen lasen. Das war mit den 17" bezüglich Federung optimal. Die 19" OZ die ich seit April drauf habe, machen das Ganze selbst für mich nun sehr hart, auch wenn es sehr gut aus sieht ;)

Xdrive würde mich schon reizen, aber die Räder sollten auch schön die Radkästen ausfüllen. Habe einen 435i Xdrive gesehen und das sah schon nicht so vorteilhaft aus. Auf so ein Auto gehören mindestens 19" und wie gesagt darf der Abstand zum Rad zu Blech nicht an ein SUV erinnern;) Wenn man soviel Geld ausgibt, muss auch die Optik stimmen.

Zitat:

@mikenr1 schrieb am 14. August 2015 um 18:06:20 Uhr:

Xdrive mit adaptiven Fahrwerk ist nach meiner Empfindung auch im Komfortmodus straff genug. Da dürfte es ruhig noch einen Tick "weicher" sein. Den Sportmodus beim Fahrwerk nutze ich nur selten und auch nur auf topfebenen Strecken. Gerade auf der Autobahn wird er im Sportmodus ziemlich stuckerig. Mit Querrillen kommt das Fahrwerk dann nicht mehr sonderlich gut zurecht.

Aber es geht sowieso nichts über einen Probefahrt, wenn man sich da nicht so sicher ist.

Das kann ich voll umfänglich bestätigen. Fahre zu 99 % im Komfortmodus und nutze das adaptive Fahrwerk nicht. Finde den Sportmodus sehr holprig und frage mich, ob ich bei einer nächsten Bestellung das adaptive Fahrwerk wirklich noch mal nehmen würde.

Zitat:

@WMF1 schrieb am 15. August 2015 um 07:42:46 Uhr:

Zitat:

@mikenr1 schrieb am 14. August 2015 um 18:06:20 Uhr:

Xdrive mit adaptiven Fahrwerk ist nach meiner Empfindung auch im Komfortmodus straff genug. Da dürfte es ruhig noch einen Tick "weicher" sein. Den Sportmodus beim Fahrwerk nutze ich nur selten und auch nur auf topfebenen Strecken. Gerade auf der Autobahn wird er im Sportmodus ziemlich stuckerig. Mit Querrillen kommt das Fahrwerk dann nicht mehr sonderlich gut zurecht.

Aber es geht sowieso nichts über einen Probefahrt, wenn man sich da nicht so sicher ist.

Das kann ich voll umfänglich bestätigen. Fahre zu 99 % im Komfortmodus und nutze das adaptive Fahrwerk nicht. Finde den Sportmodus sehr holprig und frage mich, ob ich bei einer nächsten Bestellung das adaptive Fahrwerk wirklich noch mal nehmen würde.

Aber gelten diese Aussagen nicht nur bei Autobahnfahrten?

Wir haben hier vor unserer Haustüre eine "kleine Teststrecke", ca. 4km lang, Wechselkurven, hängend, ein bisschen Berauf und Bergab, man merkt da sehr wohl den Unterschied zwischen Comfort und Sport.

Geringere Rollneigung, deutlich besseres Abstützmoment an der Hinterachse.

Das wohl so, das kann ich aber nicht beurteilen. Ich fahre querdynamisch nicht sehr sportlich, allenfalls zügig. Irgendwie schwer zu definieren, komme aber mit der Comforteinstellungen gut zurecht, so dass ich die Sporteinstellung deswegen kaum nutze.

Also ich finde die Kombination xDrive mit adapt. Fahrwerk und Schnitzer Federn sehr passend. Einerseits muss man sich nicht mit der bescheidenen Optik zufriedengeben, andererseits spricht die Federung nicht mehr so stuckerig auf kurze Stöße an.

Habe zwar keinen Vergleich, da die Federn sofort getauscht wurden, aber exakt obige Kombi finde ich sehr ausgewogen (Schnitzerfedern, Spurplatten 10/13, 19").

Im übrigen kein Vergleich zum Vorgänger Audi A7 mit Sline Sportfahrwerk. Das war ein Rumpelfahrwerk dagegen.

Zitat:

@puck528 schrieb am 15. August 2015 um 12:49:37 Uhr:

Habe zwar keinen Vergleich, da die Federn sofort getauscht wurden, aber exakt obige Kombi finde ich sehr ausgewogen (Schnitzerfedern, Spurplatten 10/13, 19").

Im übrigen kein Vergleich zum Vorgänger Audi A7 mit Sline Sportfahrwerk. Das war ein Rumpelfahrwerk dagegen.

Da hätte ich speziell an dich mal folgende Frage. Du fährst praktisch die selbe Konfiguration wie ich, nur dass ich keine Spurplatten fahre, sondern etwas breitere Felgen, was aber aufs selbe hinausläuft. Bemerkst du eine eine Unruhe auf der Vorderachse bei Unebenheiten und Spurrillen, welche Reifenbreite fährst du bei 19" und welche Marke. Ich fahre Michelin Supersport mit 19" Mischbereifung in Seriengröße, und die laufen jeder kleinen Unebenheit nach, jetzt kurz vor Verschleißgrenze ist das extrem. Fahrwerk habe ich noch einmal vermessen lassen, da passt alles.

Andreas

Bridgestone Potenza, Mischbereifung 225/255. Ein Nachlaufen ist mir nicht aufgefallen.

Den Michelin hatte auch auf meinem A7 mit 265er rundum. Als der runter war, fand ich da das nachlaufen auch extrem.

Interessant finde ich bei manchen Antworten, dass das Nachfedern durch andere Federn behoben wird. Das sollten eigentlich die Dämpfer bewerkstelligen. Auch das adaptive Fahrwerk verändert ja nur die Dämpfung, nicht die Tragfedern. Die Tragfedern sind mehr oder weniger nur für die exakte Höhenlage zuständig. OK, dynamisches Durchschlagen sollten sie auch verhindern. Aber im Normalbetrieb, nicht vollbeladen, sind letztlich die Dämpfer die entscheidenden Komponenten, was den Fahreindruck (Komfort, Sport etc.) angeht. Seit meinen Golf GTI-Tagen als Student (Golf 1) habe ich daher nix mehr an den Federn gemacht.

Und ja: Weichere Fahrwerke sind auf unebenen Fahrbahnen auch mal schneller als die hart gedämpften Fahrwerke. Wer glaubt härter = schneller irrt leider.

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