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Fahrten nach/durch Italien, Vignette? Umweltplakette?

Themenstarteram 26. März 2019 um 16:04

Hi,

bald steht unser nächster Urlaub an. Aus arbeitstechnischen Gründen starten wir dieses mal in Basel und fahren wieder an die Côte d’Azur.

Eig. starten wir immer um 4 uhr Nachts in Karlsruhe um Nachmittags anzukommen, fahren alles Franz. Autobahn, Telepeage am Start. Alles wie gehabt.

Doch dieses mal, durch den anderen Startpunkt, haben wir uns Gedacht, wieso fahren wir nicht durch die Schweiz, an Mailand vorbei, machen bei Genua eine kurze Rast und fahren dann schön die Küste entlang.

Hier aber meine Frage: Benötige ich für Italien irgendwelche Vignetten oder ähnliches? Wenn ich nämlich die Route im ADAC Routerplaner eingebe, sagt er mir "Umweltzone Como". Das es "Verkehrsbeschränkte Zonen ZTL" gibt weiss ich. Aber wir hatten auch nicht vor, bis in ein Stadtzentrum vorzufahren.

Oder ratet ihr einem allg. dieser Route ab weil sie nicht schön ist?

 

Danke für eure Tipps und Ratschläge.

Beste Antwort im Thema

Wo wollt ihr denn genau hin und wie viel Zeit habt ihr? Es gibt nämlich auch noch die Möglichkeit, bis zum Genfer See durch die Schweiz zu fahren und dann auf dem Weg ans Meer gleich noch die französischen Seealpen mitzunehmen (Lausanne - Mt. Blanc - Col d'Iseran - Briancon - Col de Vars - Col de la Bonette - Nizza). Das ist ein Traum, würde ich jederzeit wieder so machen. Und ich kenne auch die Route Gotthard - Mailand - Genua - Nizza. Durch die Seealpen ist es ungleich schöner, dauert aber auch länger. Ich würde da eine Übernachtung in Briancon vorschlagen. Mega schönes Städtchen.

Gruss

Jürgen

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In Italien zieht man beim Auffahren auf die AB ein Tiket, welches bei der Abfahrt bezahlt wird. Aber dir richtige Spur wählen. Telepass steht für automatisches Bezahlen per Box.Und die Zona Traffico Limitato meiden, dann kann nix schief gehen.

Themenstarteram 26. März 2019 um 16:10

Maut war nicht das Problem, ehr diese Umweltzonen....

Vignette für die Schweiz und Mautgebühren für ital Autobahn.

 

Umweltzonen sind in I ein Witz meist frei über Euro 2

 

Bei dieser Route ist an die eingestürzte Autobahnbrücke bei Genua zu denken, Verkehr wird umgelenkt und so kommt es zu Stau

Wo wollt ihr denn genau hin und wie viel Zeit habt ihr? Es gibt nämlich auch noch die Möglichkeit, bis zum Genfer See durch die Schweiz zu fahren und dann auf dem Weg ans Meer gleich noch die französischen Seealpen mitzunehmen (Lausanne - Mt. Blanc - Col d'Iseran - Briancon - Col de Vars - Col de la Bonette - Nizza). Das ist ein Traum, würde ich jederzeit wieder so machen. Und ich kenne auch die Route Gotthard - Mailand - Genua - Nizza. Durch die Seealpen ist es ungleich schöner, dauert aber auch länger. Ich würde da eine Übernachtung in Briancon vorschlagen. Mega schönes Städtchen.

Gruss

Jürgen

Zitat:

@Marc.B schrieb am 26. März 2019 um 16:50:36 Uhr:

Vignette für die Schweiz und Mautgebühren für ital Autobahn.

Umweltzonen sind in I ein Witz meist frei über Euro 2

Bei dieser Route ist an die eingestürzte Autobahnbrücke bei Genua zu denken, Verkehr wird umgelenkt und so kommt es zu Stau

Aus Mailand kommend führt die A 26 ca 15 km westlich von Genua an die Küste, da gibt es wegen der Brückenumleitung keine Probleme solange der TE nicht einen Abstecher ins Zentrum von Genua machen will. Ansonsten braucht man in Italien auf der Strecke keine Vignetten oder Umweltplakettenn und wenn man sich aus den ZTL raushält gibts auch kein Problem mit Fahrverboten.

Grüße vom Ostelch

Umweltzonen in Italien sind wirklich unproblematisch. Da kommen wir mit unseren Kisten locker überall durch, sofern mind. Euro 2 erfüllt ist. Gefährlich wird es in Innenstädten mit der "Zona Traffico limitato" (ZTL). Die wird durch Schilder und Ampeln kenntlich gemacht und dort darf man nur beschränkt einfahren. Macht man es doch, wird es teuer. Es gibt manche Zeiten, zu denen die Sperre gilt oder eine Freigabe besteht nur für Einheimische/Anlieger.

Autobahnen in Italien sind üblicherweise per Kilometermaut zu zahlen, Vignette gibt es nicht. Bei der Einfahrt zieht man ein Ticket, bei der Ausfahrt bezahlt man das. Stressfrei geht es mit der Kreditkarte (ohne Unterschrift bzw. PIN). Barzahlung hält nur unnötig auf und man muß aufpassen, daß man das Wechselgeld korrekt bekommt.

Eine Ausnahme gibt es auf der A36 nördlich von Mailand. Dort muß man nach der Fahrt innerhalb von 15 Tage im Internet das Kennzeichen eingeben und die Fahrt bezahlen.

https://apl.pedemontana.com/paga-il-pedaggio

Themenstarteram 28. März 2019 um 8:28

Zitat:

@Caravan16V schrieb am 27. März 2019 um 13:39:50 Uhr:

Wo wollt ihr denn genau hin und wie viel Zeit habt ihr? Es gibt nämlich auch noch die Möglichkeit, bis zum Genfer See durch die Schweiz zu fahren und dann auf dem Weg ans Meer gleich noch die französischen Seealpen mitzunehmen (Lausanne - Mt. Blanc - Col d'Iseran - Briancon - Col de Vars - Col de la Bonette - Nizza). Das ist ein Traum, würde ich jederzeit wieder so machen. Und ich kenne auch die Route Gotthard - Mailand - Genua - Nizza. Durch die Seealpen ist es ungleich schöner, dauert aber auch länger. Ich würde da eine Übernachtung in Briancon vorschlagen. Mega schönes Städtchen.

Gruss

Jürgen

du bringst uns auf Ideen...... wir planen das "nochmal"! ich melde mich nochmal bei dir!

 

Danke an der regen teilnahme!

Wir wollten letztes Mal auch einmal durch die Schweiz und retour durch Frankreich. Wegen der Flatrate in der Schweiz ist es aber günstiger zweimal dort durzufahren oder gar nicht:-)

Vor Jahren waren wir mal tagsüber an Mailand dran vorbei... Nie wieder, noch etwas schlimmer von den Stauungen als bei der Peage bei Lyon.

@Napapijri

Die Fahrt an der ital. Riviera entlang ist traumhaft, selbst auf der Autobahn hat man tollen Ausblick aufs Meer.

Direkt an der Küste entlang ist natürlich noch schöner (die SS1), dauert aber...man kann aber jederzeit wieder zurück auf die Autobahn wenns doch zu langsam vorwärts geht ;)

Telepeage und Telepass sind inzwischen kompatibel, du solltest also auch mit dem französischen "Kastl" auch auf den ital. Autobahnen fahren können. Evtl muß man das extra freischalten, ist zumindest bei mir im umgekehrten Fall so...dann ist auch die Umfahrung von Mailland nicht so tragisch, da man sich nicht hinten anstellen muß. Zur rushour solltest Du Mailand aber trotzdem meiden...

Die Umweltzonen sind kein Problem, bei ZTL aufpassen...wurde ja schon drauf hingewiesen...

Ansonsten in Italien nicht akribisch auf Verkehrsregeln achten, einfach mitschwimmen ;););)

Edit: wenn Du Dir Genua anschauen willst kann ich Dir dieses Parkhaus empfehlen, da bist Du mit ein paar Schritten an der Piazza Ferrari und dann direkt in der Altstadt.

https://goo.gl/maps/gzLuW9ByMHB2

Die gleiche Überlegung haben wir auch dieses Jahr.

2016 sind wir von Nähe Bielefeld nach Nizza gefahren. Mit Übernachtung beim Bekannten im Kanton Aargau, dann weiter über die Landstraßen durch die Schweiz und über den Pass nach Italien. Luger See, Lugano, Como, Mailand, Genua und dann die Autobahn bis Frankreich. Zurück haben wir dann doch eine Vignette gekauft, um schneller Zuhause zu sein, so schön die Natur auch ist.

Dieses Jahr möchten wir evtl. spontan wieder runter. ADAC Reiseplaner meldet auch die Umweltzone in Como. Es sollte jedoch mit Euro 6 kein Problem sein.

Ich überlege, was jetzt am sinnvollsten wäre: Scheinbar ist die Vignette in CH für 39€ immer noch die günstigste Variante gegenüber der streckenbezogenen Maut in Frankreich. Ein Umweg lohnt also nicht.

Google zeigt mir den Weg über Ulm, Bodensee, Bregenz und dann an Liechtenstein vorbei. Wäre hier für die 3-4 km eine Vignette für Österreich fällig?

Wir bräuchten auch noch eine kostengünstige Übernachtung für 5 1/2 Personen etwa auf halber Strecke.

1300km am Stück - damit muss ich nicht prahlen. Kenne mindestens zwei Familientragödien, wo nicht alle gemeinsam lebend aus dem Urlaub heimgekehrt sind, weil der Sekundenschlaf unterschätzt wurde.

Ja mein Limit sind mittlerweile "nur noch" 600-800 km AB am Tag, es gibt einfach zu schöne Zwischenziele, nette Hotels in der Nähe der Route... da muss man wirklich nicht um jeden Preis durchfahren...

Zitat:

@vicos schrieb am 6. Juli 2020 um 17:51:44 Uhr:

 

 

Google zeigt mir den Weg über Ulm, Bodensee, Bregenz und dann an Liechtenstein vorbei. Wäre hier für die 3-4 km eine Vignette für Österreich fällig?

Ein paar Kilometer mehr sind es schon....(und das Stück österreichische Autobahn war auch eine Zeit lang Maut- frei) .....aber die paar Euro lohnen sich: nach meiner Erfahrung kostet der Weg abseits der Autobahn über eine Stunde...und ist gröstenteils auch nicht gerade landschaftlich schön

am 6. Juli 2020 um 21:51

Zitat:

@vicos schrieb am 6. Juli 2020 um 17:51:44 Uhr:

Ich überlege, was jetzt am sinnvollsten wäre: Scheinbar ist die Vignette in CH für 39€ immer noch die günstigste Variante gegenüber der streckenbezogenen Maut in Frankreich. Ein Umweg lohnt also nicht.

Google zeigt mir den Weg über Ulm, Bodensee, Bregenz und dann an Liechtenstein vorbei. Wäre hier für die 3-4 km eine Vignette für Österreich fällig?

Die schweizer Vignette ist in der Tat praktisch, da ist dann nämlich auch schon die Rückfahrt bezahlt. Wenn du über Liechtenstein fährst, kommst du am San Bernadino vorbei. Das ist eine elende Gurkerei, enge Straßen, viele LKW und wenig Überholmöglichkeiten. Für Insassen mit schwachem Magen nicht zu empfehlen, für den Fahrer Nervensache. Der Gotthard Tunnel ist da wesentlich eleganter und selbst der Pass über den Gotthard ist deutlich entspannter zu fahren. Zudem ist der Zustand der Straßen deutlich besser.

Daher solltest du eine Fahrt über Frankfurt in Betracht ziehen. Denn die Zeit, die du in D beim Weg über Liechtenstein sparst, legst du locker am Bernadino wieder drauf.

Zitat:

@vicos schrieb am 6. Juli 2020 um 17:51:44 Uhr:

Wir bräuchten auch noch eine kostengünstige Übernachtung für 5 1/2 Personen etwa auf halber Strecke.

1300km am Stück - damit muss ich nicht prahlen.

Meine aktive Zeit auf der Strecke ist nun schon ein paar Tage her, so dass ich keinen aktuellen konkreten Tipp habe. Allerdings kann ich im südlichen BaWü Landgasthäuser empfehlen. Wenn du die Frankfurt Strecke nimmst, bietet sich die Region südlich von Freiburg an. Ein Tipp ist der Ort Staufen, der ist super schön und nicht zu teuer. Durch den Ort zu schlendern ist toll und es gibt tolle einfache und preiswerte Gaststätten.

Ansonsten gibt es in der Region um Freiburg gute Übernachtungsmöglichkeiten. Bin in den 2000er Jahren regelmäßig nach Norditalien unterwegs gewesen und habe oft in der Region gepennt.

Gute Reise!

P.S.: die Strecke über den Bernadino bin ich damals 2 mal gefahren, das erste und das letzte Mal :rolleyes:

Zitat:

@TheBikeman schrieb am 6. Juli 2020 um 21:27:32 Uhr:

Zitat:

@vicos schrieb am 6. Juli 2020 um 17:51:44 Uhr:

 

 

Google zeigt mir den Weg über Ulm, Bodensee, Bregenz und dann an Liechtenstein vorbei. Wäre hier für die 3-4 km eine Vignette für Österreich fällig?

Ein paar Kilometer mehr sind es schon....(und das Stück österreichische Autobahn war auch eine Zeit lang Maut- frei) .....aber die paar Euro lohnen sich: nach meiner Erfahrung kostet der Weg abseits der Autobahn über eine Stunde...und ist gröstenteils auch nicht gerade landschaftlich schön

Die Alternative zur kostenpflichtige österreichischen Autobahn an der Stelle (Pfändertunnel) ist die Innenstadtdurchfahrt durch Bregenz + südliche Vororte. Kann zur falschen Zeit durchaus 1h+ länger dauern als die Autobahn. Wenn Deine Frau nicht auf einen Wäschekauf im Woolfort Outlet spekuliert, nimm die Ö-Autobahn und wechsle bei Hohenems auf die Schweizer Autobahn..

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