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Fahrt von Penzberg nach Riva

Tesla
Themenstarteram 14. März 2020 um 21:20

Hallo, habt Ihr den Artikel in der Süddeutschen Zeitung heute gelesen, in dem die Fahrt von Penzberg nach Riva, 316km über den Brenner, mit einem Kia e-Soul beschrieben wird? Es muss ein echtes Abenteuer gewesen sein, Ladesäulen zu finden und bezahlen zu können. Kosten für‘s Aufladen waren bis zu 40€ pauschal für einen Ladevorgang, andernorts 70 ct/kWh.

Mit Tesla stelle ich mir das so vor, dass mich das Navi zum Supercharger führt, wenn mein Auto das braucht, und in der Zeit, die ich für Bio-Break und Espresso brauche, die Batterie zu 80% aufgeladen wird.

Nun meine Fragen: Könnt Ihr mir bestätigen, dass das mit einem Tesla wirklich so funktioniert, und was kostet eigentlich die kWh am SC?

Danke!

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14 Antworten

Ich war kuerzlich per Tesla (S75D) von Basel bis Malaga und zurück. Null problem

Siehe : https://youtu.be/oytJHpKQP1g

Und

 

https://youtu.be/3iMPk_kFAa0

Ja, funktioniert so! Zu den Preisen kann ich dir nix sagen, da ich noch freie SUC habe.

Die SuC kosten irgendwo um 20-35 Cent pro kWh je nach Land. Details stehen hier

Zitat:

@Nlh-Welt schrieb am 14. März 2020 um 21:20:36 Uhr:

Mit Tesla stelle ich mir das so vor, dass mich das Navi zum Supercharger führt, wenn mein Auto das braucht, und in der Zeit, die ich für Bio-Break und Espresso brauche, die Batterie zu 80% aufgeladen wird.

Nun meine Fragen: Könnt Ihr mir bestätigen, dass das mit einem Tesla wirklich so funktioniert [...]?

Ganz klares ja!

Es ist (bisher und immer noch) der große Vorteil von Tesla, dass hier die Routenführung/Ladeplanung und das Ladenetzwerk aus einer Hand kommt. Selbst einen blutigen "Anfänger" ohne E-Auto-Erfahrung kann man damit auf die Langstrecke schicken und er wird ankommen, Ziel im Navi eingeben und das Auto erledigt den Rest.

Die Routenplanung ist an sich schon sehr gut, etwas feintunen kann man das (als Fortgeschrittener) dann mit Apps wie ABRP, die einem evtl. noch etwas Zeitersparnis herauskitzeln, weil sie die Stops etwas effizienter planen. Aber grundsätzlich regelt das Auto/Navi die Reiseplanung sehr gut - andere Hersteller hinken hier noch teils deutlich hinterher.

Dieses problemlose Zusammenspiel und die Ausfallsicherheit des SuC-Netzwerks war auch (mit) der Grund, warum es bei uns nach 3 Jahren Model S wieder ein Tesla wurde.

Hi,

War mit meinem Model S vor Facelift mit 70kWh und Hinterradantrieb (-> mehr Verbrauch) an Fasching 2020 in Cortina d'Ampezzo.

Abfahrt mit 93% über die Garmischer Autobahn, dann Brenner hoch. Oben am SUC kurz Mittagspause (Energie hätte bis nach Cortina gereicht, aber ich hatte grad keine Lust mehr zum Fahren.).

Ach ja - Auto war voll. 3 Erwachsene, 2 jugendliche Kinder, Skigepäck aber KEIN Dachgepäckträger.

Letztes Jahr im Sommer bei Genua. Ohne Probleme und auch ausreichend freie Ladesäulen entlang der Autobahn. Navi hat mich auch gut gelotst. Wobei ich mir inzwischen auch die Freiheit nehme, mich über die Empfehlungen des Navis hinwegzusetzen, wenn mir eine andere Route besser gefällt oder sinnvoller erscheint.

Ist schon ein Vorteil quasi jederzeit unkompliziert aufladen zu können. Wobei es in Italien (wer sich etwas mit der Materie beschäftigt) auch genügend Roaming-Partner für deutsche Ladekarten gibt. Bzw. in Südtirol gabs auch bei den Tourismus-Büros Ladekarten für ein paar Euros, wo man an den öffentlichen Ladesäulen laden konnte. Strom in Italien ist teuer. Auch für die Italiener...

Gruß

Manfred

Zitat:

@MartinBru schrieb am 14. März 2020 um 21:58:55 Uhr:

Die SuC kosten irgendwo um 20-35 Cent pro kWh je nach Land. Details stehen hier:

https://www.tesla.com/de_AT/support/supercharging

Der Link funktioniert nicht.

Zitat:

@Drahkke schrieb am 14. März 2020 um 22:03:35 Uhr:

Der Link funktioniert nicht.

Stimmt. Ich finde aber nicht raus warum, denn im Browser geht er, nur das Forum mag nicht.

Versuch mal den:

https://www.tesla.com/de_AT/support/supercharging

Zu Not musst du noch auf Deutschland umstellen. Die Preise kann man aber trotzdem für alle Länder mit dem Dropdown-Menü anzeigen lassen.

Hier ist auch noch der Bericht zu einem Roadtrip von Bremen nach Mallorca, funktionieren tut es auch ohne Tesla Supercharger, mit ist aber viel entspannter:

https://www.elektroauto-news.net/.../

Themenstarteram 15. März 2020 um 18:21

Herzlichen Dank Euch allen für die ausführlichen Antworten! Das ist ja wirklich ermutigend.

Zitat:

@MartinBru schrieb am 14. März 2020 um 22:07:28 Uhr:

Zitat:

@Drahkke schrieb am 14. März 2020 um 22:03:35 Uhr:

Der Link funktioniert nicht.

Stimmt. Ich finde aber nicht raus warum, denn im Browser geht er, nur das Forum mag nicht.

Versuch mal den:

https://www.tesla.com/de_AT/support/supercharging

Zu Not musst du noch auf Deutschland umstellen. Die Preise kann man aber trotzdem für alle Länder mit dem Dropdown-Menü anzeigen lassen.

Ich hab im Posting von MartinBru den Link funktionstüchtig gemacht.

Edit

jetzt müsste auch der Link im Zitat von Drahte gehen.

kann das voll bestätigen.

Es kann allerdings etwas länger dauern als nur mal eben "bio-Pause" und Espresso, damit die Batterie von, sagen wir 5% auf 80% aufgeladen ist. Aber von 5 auf 50-60% stimmt das und reicht auch zumeist.

Zu meinen Ladeüberlegungen bei einer doch recht langen Fahrt von Basel nach Malaga und zurück, siehe, als Beispiel, Teil 3 der Reise (Barcelona-Basel) hier: https://youtu.be/t1e6VTI6kEE

 

Zitat:

@ballex schrieb am 14. März 2020 um 22:00:31 Uhr:

Zitat:

@Nlh-Welt schrieb am 14. März 2020 um 21:20:36 Uhr:

Mit Tesla stelle ich mir das so vor, dass mich das Navi zum Supercharger führt, wenn mein Auto das braucht, und in der Zeit, die ich für Bio-Break und Espresso brauche, die Batterie zu 80% aufgeladen wird.

Nun meine Fragen: Könnt Ihr mir bestätigen, dass das mit einem Tesla wirklich so funktioniert [...]?

Ganz klares ja!

Es ist (bisher und immer noch) der große Vorteil von Tesla, dass hier die Routenführung/Ladeplanung und das Ladenetzwerk aus einer Hand kommt. Selbst einen blutigen "Anfänger" ohne E-Auto-Erfahrung kann man damit auf die Langstrecke schicken und er wird ankommen, Ziel im Navi eingeben und das Auto erledigt den Rest.

Die Routenplanung ist an sich schon sehr gut, etwas feintunen kann man das (als Fortgeschrittener) dann mit Apps wie ABRP, die einem evtl. noch etwas Zeitersparnis herauskitzeln, weil sie die Stops etwas effizienter planen. Aber grundsätzlich regelt das Auto/Navi die Reiseplanung sehr gut - andere Hersteller hinken hier noch teils deutlich hinterher.

Dieses problemlose Zusammenspiel und die Ausfallsicherheit des SuC-Netzwerks war auch (mit) der Grund, warum es bei uns nach 3 Jahren Model S wieder ein Tesla wurde.

Zitat:

@ballex schrieb am 14. März 2020 um 22:00:31 Uhr:

Zitat:

@Nlh-Welt schrieb am 14. März 2020 um 21:20:36 Uhr:

Mit Tesla stelle ich mir das so vor, dass mich das Navi zum Supercharger führt, wenn mein Auto das braucht, und in der Zeit, die ich für Bio-Break und Espresso brauche, die Batterie zu 80% aufgeladen wird.

Nun meine Fragen: Könnt Ihr mir bestätigen, dass das mit einem Tesla wirklich so funktioniert [...]?

Ganz klares ja!

Es ist (bisher und immer noch) der große Vorteil von Tesla, dass hier die Routenführung/Ladeplanung und das Ladenetzwerk aus einer Hand kommt. Selbst einen blutigen "Anfänger" ohne E-Auto-Erfahrung kann man damit auf die Langstrecke schicken und er wird ankommen, Ziel im Navi eingeben und das Auto erledigt den Rest.

Die Routenplanung ist an sich schon sehr gut, etwas feintunen kann man das (als Fortgeschrittener) dann mit Apps wie ABRP, die einem evtl. noch etwas Zeitersparnis herauskitzeln, weil sie die Stops etwas effizienter planen. Aber grundsätzlich regelt das Auto/Navi die Reiseplanung sehr gut - andere Hersteller hinken hier noch teils deutlich hinterher.

Dieses problemlose Zusammenspiel und die Ausfallsicherheit des SuC-Netzwerks war auch (mit) der Grund, warum es bei uns nach 3 Jahren Model S wieder ein Tesla wurde.

Das ist wirklich ein riesiges Plus von Tesla.

Kenne die Strecken in D jetzt nicht so aber wenn du über das Inntal übern Brenner nach Italien fährst fährst du an 3 SuC vorbei. Auf einer Strecke von 80km.

Brenner hinunter brauchst du dann ja kaum Energie. Retour würde ich vorm Brenner nochmal nachtanken um auf Nummer Sicher zu gehen, jedoch haben die Navi Berechnungen die ich bisher gebraucht habe immer bis auf 1-2% Akku gestimmt ( +/- war dann Abhängig von Autobahngeschwindigkeit).

Kosten sind am SuC auch relativ gut im Vergleich zu den freien Ladestellen.

Hab mal für 50kw 48€ gezahlt. Kommt aber auch immer auf die Ladekarte an.

Ich denke für die interessierten noch nicht Tesla-Fahrer hier sollte man nochmal deutlich hervorheben, dass sowohl das Fahrzeug, das Ladenetz als auch das Starten einer Tour ohne sich Gedanken machen zu müssen bei Tesla tatsächlich absolut problemlos funktioniert.

Mir sind zwar die technischen Hintergründe der nicht-Tesla Ladesäulen ein Rätsel, aber auch wenn diese immer mehr werden, kann man sich da ja nicht wirklich drauf verlassen.

Was ja das eigentlich wirklich ärgerliche am BEV sein kann, wenn man dann Probleme mit den Ladesäulen etc. hat.

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