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Extrem schlechtes fahrverhalten beim MAN l2000 Dreiseitenkipper

Themenstarteram 13. Januar 2012 um 13:41

Hallo, bin verzeifelt und brauche dringend Hilfe.

Ich besitze seit 1999 einen MAN 8.163 Dreiseitenkipper, 203000km mit den ich bis vor einen Jahr super mit gefahren bin. Aber seit einen Jahr hat er ein schwammiges Fahrverhalten, ein extremes übersteuern beim einlenken oder beim Spur korrigieren, bei leerfahrten kann man wohl noch mit fahren, aber sobald man ihn belädt oder ein Anhänger ankuppelt ist es so schlimm das man auf Landstraßen max. 50km/h fährt und schweissausbrüche und Bluthochdruck bekommt.

Bis jetzt in zusammenarbeit mit MAN wurde die Spur- und Schubstange erneuert, Vorderachse vermessen= i.O.. Reifen vorne erneuert, Reifen hinten erneurt=i.O.. Radlager Hinterachse erneuert. Beide Parteien wussten nicht mehr weiter... Stabibuchsen VA. und HA. erneuert. Federpaket Hinterachse komplett mit Brieden und Buchsen erneuert= nichts.... der Lkw ist auf 8,4to seit Geburt an aufgelastet, sollte kein problem sein da es ja ein 10to. Fahrgestell ist!!! Ist der Rahmen weich geworden??? was kann ich jetzt noch machen?

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36 Antworten

Ist auch mal jemand anderes mit dem LKW gefahren und kann deine Aussagen bestätigen? Konntest du bei MAN mal einen anderen "normalen" L2000 fahren?

Zitat:

Original geschrieben von mr_gti

Ist auch mal jemand anderes mit dem LKW gefahren und kann deine Aussagen bestätigen? Konntest du bei MAN mal einen anderen "normalen" L2000 fahren?

Scheint mir das der TE nach 10 Jahren weiss wie sich der LKW verhält... :o

Mir gefällt es allerdings nicht das so nach dem Motto "Schrotflinte" gehandelt, und 90% des Fahrwerks einfach getauscht wurden...

Meine Frage(n): Wurden vor einem Jahr andere Reifen aufgezogen? (Marke, Typ, sonstwas)

Wurde die Servolenkung angeguckt? Vordere Stossdämpfer? Das übersteuern hört sich eher nach Spiel in der Servolenkung/Lenkgetriebe an als alles andere. Oft macht sich das aber nur im Betrieb bemerkbar und nicht unbedingt auf der Hebebühne mit abgeschalteten Motor.

Was soll am Rahmen weich werden, stand er zu lange im Regen? ;)

Gruss, Pete

 

Ein Rahmen wird über die Jahre weich, das macht sich nicht von heute auf morgen bemerkbar.

Durch Verwindungen, die er beim Fahren ausgesetzt ist, passiert das von ganz allein, das hat aber keinen negativen Einfluß auf das Fahrverhalten.

Stahl, der über lange Zeit in Bewegung ist, wird weich.

Das ist mit selbsttragenden Karossen nicht anders, sie reissen irgendwann an den Versteifungen ein.

Meist greift der Rost, in den selbsttragenden Karossen, vorher an diesen Stellen an, sodass durch das Schweissen an den Stellen, die Risskante verschoben wird.

Beim Leiterrahmen ist nichts mit Rost an diesen Stellen, er kann sich Dank seiner Konstriktion weiterhin verwinden, ohne dass er reisst oder rostet.

Wenn die Hinterachse aus der Spur läuft, macht sich das in Form einer 3. oder 4. Spur im Sand oder Schnee bemerkbar.

Miss einfach mal den Radstand rechts und links nach.

Auch wenn nun einer sagt, was soll der Unsinn, da kann man nichts verstellen, kann es sein, das der rechts oder links nicht mehr passt.

Beim Einstellen der Vorderachse wird lediglich die Flucht zur Hinterachse erfallst, nicht der Abstand.

Rechtskurven durchfährt man meist mit einem anderen Radius als Linkskurven. Mit nicht passendem Radstand zur Hinterachse , kann das selbe pasieren, wie mit einem R16 oder R4, wenn man bei denen der Versatz der Hinterräder entfernt. Gefahrloses Kurvenfahren? Unmöglich.

Hallo,ich würde mal auf die Vorderfedern tippen.(Federnsetzter).Da hat sich in laufe der Jahre die Feder in sich gebogen,dadurch ist kein Nachlauf mehr gegeben.Ich würde VA- mit einem Winkelmessgerät ausmessen,müsste normal ca.2-3Grad haben.Wenn nicht gibts unter die Feder Keile mit verschiedenen Gradzahlen.Haben wir auch bei unseren Actrosen auch gehabt.(Hatten meistens 0Grad Nachlauf,Keil mit 2 Grad eingebaut und Fahrzeug lief wie auf Schienen).Tschau

Zitat:

TE:

Aber seit einen Jahr hat er ein schwammiges Fahrverhalten, ein extremes übersteuern beim einlenken oder beim Spur korrigieren,

"Schwammig" kann durchaus von Reifen kommen.

Aber das "Übersteuern beim korrigieren" deutet eher auf Spiel im Lenkgetriebe hin. Erst spricht es nicht an, das schiesst es weit über das Ziel hinaus.

Wir hatten das bei einem Ford F150, der brauchte einen extra 1.20 Meter auf der Strasse, also 60 cm jede Seite, weil das Lenkgetriebe ausgeleiert war.

Gruss, Pete

Zitat:

Original geschrieben von MAN_Truck

 

Radlager Hinterachse erneuert. Beide Parteien wussten nicht mehr weiter... Stabibuchsen VA. und HA. erneuert. Federpaket Hinterachse komplett mit Brieden und Buchsen erneuert

Da kann man doch guten Gewissens wieder die qualifizierten Vertragsfachwerkstätten empfehlen!

Planloses Rumgetausche bis der Kunde kein Geld mehr hat, um seinen Anwalt zu bezahlen - echt guter Plan!

Vielleicht solltet Ihr noch das Lenkrad erneuern - daran liegt es nämlich sicher auch nicht.

Mein aufrichtiges Beileid an den Threadersteller - wirklich !!!

... am Ende war es nur ein Spurproblem der Vorderachse und oder ein loses Führerhaus, das sich verwindet und den Eindruck vermittelt, als ob die Hinterachse rumschleudert..

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

... am Ende war es nur ein Spurproblem der Vorderachse und oder ein loses Führerhaus, das sich verwindet und den Eindruck vermittelt, als ob die Hinterachse rumschleudert..

Alles gut möglich

Ich versuche halt die Problembeschreibung genau zu lesen (mehr geht eh nicht)

Zitat:

mit den ich bis vor einen Jahr super mit gefahren bin. Aber seit einen Jahr hat er ein schwammiges Fahrverhalten, ein extremes übersteuern beim einlenken oder beim Spur korrigieren, bei leerfahrten kann man wohl noch mit fahren

Das sagt mir das sich vor "einem Jahr" etwas drastisch geändert hat und radikales Übersteuern deutet auch in eine bestimmte Richtung. Die ganzen anderen Fehler/Reparaturmassnahmen würden nur bedeuten das der Wagen vor sich hindümpelt. Ausserdem würden die sich langsam entwickeln.

Kann natürlich auch sein das der TE nicht weiss was ein Jahr ist.

Ohne Rückmeldung des TE ist das ganze eh Witzlos.

 

Gruss, Pete

Das ist wahr, ohne Feedback bleibt es beim Rätselraten, ein Fehler der von jetzt auf gleich kommt, und verschleppt wurde, kann natürlich anderes in Mitleidenschaft ziehen und so die eigentliche Ursache vertuschen.

Hat mal jemand die Vorderachsfedern kontroliert? Sind die noch fest, ist evtl die ganze Achse auf einer Seite verrutscht?

Da besuche ich dieses Forum um mein Problem zu schildern, da hat jemand doch exakt das gleiche. Aber wirklich, ich hab gerade noch meinen Arbeitskollegen angerufen, ob er hier diesen Thread eröffnet hat. Also, gleicher LKW, BJ passt, KM Leistung auch, Beginn des Problems auch vor ca. 1 Jahr.

Mein LKW schwimmt auch dermaßen, das man Angstzustände bekommt. Verkehrstauglich ist er meiner Meinung nach nicht mehr und das Problem muss gelöst werden. Das Schwimmen wird immer schlimmer. Ich bin gestern einen TGL 12t gefahren und es ist kein Vergleich zu meinem 7,5er.

Wir haben auch, alle Reifen neu, Federn, Stoßdämpfer kontrollieren lassen. Ausgeschlagen schein nichts zu sein, alle Gummis, oder Gestänge sind laut TÜV und Werkstatt in Ordnung. Spur wurde neu vermessen und eingestellt. Spiel im Lenkrad ist verschwindend gering, denn noch fühlt es sich bei der Fahrt an, als wären beide Vorderreifen lose. Mal zieht das Linke Rad nach links, dann packt das Rechte und es geht in die andere Richtung. Und dann nur hin und her.

Das es das Lenkgetriebe sein kann, meinte auch die Werkstatt, aber ohne Garantie auf Erfolg. Und nur mit Neuteilen, was mir aber für die alte Möhre zu teuer ist.

Kann das denn wirklich am Lenkgetriebe liegen?? Wie finde ich das heraus, kann man das irgendwie messen? Denn ich überlege den LKW abzugeben und mir einen neuen Gebrauchten zu holen.

Ich hab einen Händler gefunden der ein gebrauchtes Lenkgetriebe verkauft, ( soll 100% in Ordung sein), wie schwer ist da der Umbau und kann man das selber machen? Wie gesagt, die Werkstatt will mir nur ein neues verbauen.

Schau dir deine Vorderachse an, dort sind unter den Federn unterlagen, du siehst ob die hinten oder vorne an der Kante anstehen, schau dir links und rechts an, das muss gleich sein. Du kannst auch die Ganze Vorderachse auf einen Festen Punkt (Quertraverse) messen. Wenn die los ist und wandert dann gibt das ein sehr komsiches Fahrverhalten. Ausgeschlagene oder Schwergängige Achsschenkel können auch noch das Fahrverhalten beeinträchtigen. Sicher steht auch mal dein Lenkrad nach links und mal nach rechts wenn du gerade aus fährst.

Erstmal danke. Also Federn sind in Ordnung, die Gummis unter den Blattfedern sind genau da wo sie zu sein scheinen. Die Achse sieht auch nicht krumm aus, laut Zollstock ist alles i.O. Und fest ist sie auch. War gerade mal schauen und messen. Schwergängige Achsschenkel könnten auch sein, da ich leider ein Abschmiermuffel war/bin. Du meinst also, das ein Achsschenkel ein paar MiliSekunden später einlenkt als der andere. Kann man die denn tauschen? Abgeschmiert wurden die natürlich schon.

ne, eher das du keine gerade Ausfahrt hast nach einer Kurvenfahrt. Wenn da etwas schwergängig ist dann zieht er auf die seite in die zuletzt gelenkt wurde. Da kann auch schon ein festgerostet Kreuzgelenk dafür sorgen das du das Lenkrad loslassen kannst und trotzdem weiter im Kreis fährst.

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