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EU will Ottomotoren mit Lambda 1 - Wassereinspritzung muss es richten

Themenstarteram 4. August 2018 um 16:31

Hi,

hab in der neuen AMS gelesen, dass die neuen EU Vorgaben ein Lamdba 1 konstant wollen.. also wird Wassereinspritzung nötig werden.

Habt ihr davon schon gehört?

Beste Antwort im Thema

Nö. Aber schlimm ist das nicht. Es kostet etwas Spitzenleistung, aber das wars auch. Bei den kommenden Atkinson/Miller motoren wie dem EA888 Gen3 ist das eh wurst. Der fettet nahezu nicht mehr an weils bei dem konzeptionell schlicht nichts bringt.

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Zitat:

@kat2 schrieb am 7. August 2018 um 08:50:50 Uhr:

Der Dreiwege-Kat ja.

Für einen Magermotor oder Diesotto kann man ja auch auf andere Konzepte zurückgreifen, die nicht nur bei Lambda 1 arbeiten.

Wie den NOx Speicherkat mit seinen Kosten und der aufwändigeren Regelung. Dessen Kosten müssen erst mal durch eine Ersparnis reingespielt werden und diese sehe ich wie gesagt bei absehbar Miller-Motoren und "Lambda=1 mit billigem Kat" nicht wirklich. Keine Wassereinspritzung, kein Magermix, kein Speicherkat und trotzdem richtig guter Wirkungsgrad. Das ist bequem.

Da destilliertes Wasser billiger ist als Benzin sehen ich eine Wassereinspritzung nicht als kritisch an. Für Leute die nicht nachfüllen gibt es halt weniger Leistung. Mann muss es nur als Tuning verkaufen den Leuten

Korosserien rosten nicht mehr, jetzt lassen wir die Motoren von innen rosten.

Schöne neue Welt. ;)

Dir ist schon klar, dass die Löwenanteile des Verbrennungsabgases CO2 und... jetzt kommt's... H20... also WASSER! sind?

Sehr gut!

Und einem heißen Motor macht das gar nichts, der heiße Wasserdampf kondensiert erst nach dem Auspuff in der Atmosphäre.

(Ist übrigens auch einer der großen Gründe, warum Kurzstrecke nix für den Verbrenner ist, weil eben dieser Wasserdampf an kalten Motor- und Auspuffteilen kondensiert und zu Rost führt...

Themenstarteram 8. August 2018 um 15:05

So und jetzt gute Frage.... was hat denn dann die Wassereinspritzung für Auswirkungen aus die Kurzstrecke bzlg. Wasser im Öl :D Muss man dann häufiger Ölwechsel machen?

Nö, die Wassereinspritzung würde ja nur in speziell dafür neu gebaute Autos kommen. Wasser im Öl wäre nur für Altwagen bestimmter Marken ein Problem (was die auch schon immer hatten).

Die Wassereinspritzung senkt die Abgastemperaturen. Genau wie eine "höhere Verdichtung". Welchen Anlass hat man also noch gleich statt nem Atkinson/Miller Konzept auf eine Wassereinspritzung mit eigener Pumpe/Düse zurückzugreifen? Möglichst vollvariabel verstellbare Nocken brauchen beide. Ökonomisch also nahe zu Unfug. Und bestenfalls bei Sportwagen wie einem Euro-7++ GT3 sinnig.

Wassereinspritzung senkt auch den Oktanzahlbedarf des (Otto-)Motors weiter. Damit kann man ihn z.B. höher aufladen.

Hier findet man auch etwas:

https://www.avl.com/.../...eb_2-step+Variable+Geometric+Compression_DE

Irgendwann sind dann die Stehbolzen, die den Zylinderkopf festhalten, genauso dick, wie die Zylinderbohrung. ;)

Alter... Hauptsache, man hat seinen destruktiven Senf dazu gegeben...

 

Wir sind selbst in den kühnsten Spinnereien nicht eimmal bei der Verdichtung eines klassischen Diesels, von den generell herrschenden Verbrennungsdrücken ganz zu schweigen...

Konstruktiv bekommst das locker in den Griff.

Bei den Miller/Atkinson-Motoren ja. Die nähern sich 16:1 an. Literleistung fürn Poppes, aber 45% Wirkungsgrad sind drin. Sagt u.a. https://doi.org/10.1016/j.camwa.2011.07.002

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