Erster Ölwechsel nach 1000 km Logan MCV 1.4 Benziner

Dacia

Ich weiß, dass sowas hier schon diskutiert wurde, ich will es aber nur nochmal hierauf reduzieren:
Mein Händler EMPFIEHLT den 1000 km Ölwechsel, VORGESCHRIEBEN nach Wartungsplan ist er aber erst nach 30.000!
Gefragt sind nur die Fachleute, die wirklich was von Motoren verstehen: Ist die Empfehlung sinnvoll? Ist sie überflüssig, weil der Händler nur zusätzlich dran verdienen will? Was würdet ihr tun?

Danke!

F.

Beste Antwort im Thema

Der Punkt ist der: Die Wartungsintervalle sind genau so wie anderes auch mögliche Entscheidungskritierien für einen möglichen Fahrzeugkauf.

Ob ein Auto alle 15'000 km zur Wartung muss oder alle 30'000 macht halt was aus.

Somit haben die Hersteller durchaus ein Intresse die Intervalle möglichst hoch anzusetzen damit sich der Käufer erst für das Auto entscheidet. Die Beschäftigung der Werkstatt (oft vermutet) spielt da erst sekundär eine Rolle. Schlussendlich sind die Werkstattbetreiber eigenständige Unternehmer, der Hersteller schaut erst mal auf seine Interessen, dann auf diejenigen der Werkstätten.

Man kann also davon ausgehen dass die vorgegebenen Intervalle an der Grenze dessen liegen was die Herstellen verantworten können. Kommt dazu dass in der Schmierstoffentwicklung grosse Fortschritte passiert sind und Öle eher längere Einsätze vertragen.

Kommen wir aber zum "Einfahröl". Grundsätzlich gillt hier: Ein Wechsel kann höchstens unnötig sein. Schaden tut er aber ganz gewiss nicht. Es gibt dazu wohl soviele Meinungen wie User auf MT. Wenn du es seriös machen willst so entnimmst du bei 1000 km eine Probe des Öls und sendest es an ein Labor zur tribologischen Analyse. (Bieten eigentlich alle Ölhersteller an) Aus der Probe kann dann gelesen werden wie stark das Öl schon belastet ist und dir wird eine Empfehlung abgegeben.

Allerdings dürfte diese Analyse eher mehr kosten als der Ölwechsel an sich. Ich ganz pers. habe bei jedem neuen Fahrzeug einen Wechsel nach der Einfahrzeit gemacht. Wie gesagt, es kann höchstens umsonst sein.

Mögliche Probleme/Nachteile welche sich aus dem Auslassen des Ölwechsels ergeben könnten würden meist eh erst bei relativ hoher Laufleistung auftreten. Das ist das Problem bei dem Thema. Du wirst nicht sofort und unmittelbar Motorschäden erleiden wenn du keinen Wechsel machst. Möglicherweise aber irgendwann jenseits den 100'000 km früher einen steigenden Ölverbrauch haben. Oder früher eine nachlassende Kompression. Garantie/Kulanz sind bei Fahrzeugen dann kein Thema mehr, somit den Herstellern tendentiell eher "egal".

Finde aber dann aber wenn du dann obige Probleme hast einen Nachweis das es nicht so gekommen wäre HÄTTEST du den 1. Wechsel bereits nach der Einfahrzeit gemacht? Du siehst, es basiert sehr viel auf Vermutung und wenig auf belegbaren Fakten. Andererseits: Der Wechsel kann allerhöchstens umsonst sein, schaden wird er nicht, DAS kann garantiert werden.

Und jetzt entscheide selbst...😉

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Zitat:

Original geschrieben von aurian


Werter WVN,

ich weis ncht genau was du uns mit deiner irgendwie unverständlichen Aussage mitteilen willst. Oder haste ev. gar nicht richtig gelesen???

denk schon das er richtig gelesen hat, hast schon mal was von Ironie gehört?

Zitat:

Fakt ist: Es ist KEIN Wechsel nach 1000 km vorgesehen. P U NK T.....

Alles andere weicht von der Herstellervorgabe ab und ist zum Erhalt der Garantie UNNÖTIG.

Kein Mensch hier hat irgend was abweichendes darüber gesagt.

hab ich aber irgendwie anders in Erinnerung, grad von dir, hast nicht den 1000 km Ölwechsel immer und immer wieder mit an Haaren herbeigezogenen Argumenten verteidigt!

Zitat:

Also noch mal ganz gemütlich:
Was genau möchtest du uns sagen? 😉

oh aurian, hast wirklcih nicht verstanden was er damit sagen möchte?

daciageha,

Auch du scheinst dir nicht die Zeit zu nehmen ordendlich zu lesen.

Zeig mir genau EIN Zitat von von mir wo ich mir sage ein Wechsel bei 1000 müsse zwingend gemacht werden. EIN Zitat wo ich sage die Herstellerangaben seien falsch und nicht zu beachten, ich hingegen hätte aber allgemeingültig recht.

Wenn du keines findest dann zeig ich dir ein paar wo ich hinterfrage, mir Gedanken mache und gewisse Thesen von mir gebe. Sprich an der Diskussion teilnehme.

Denn an sich ist die Antwort auf die Frage des TE lapidar: Nein, nicht vorgesehen. That's it. Mehr ist dazu nicht zu sagen, der Thread hätte genau nach dem 2. Post geendet.

Ich möchte nochmals dazu auffordern sich die Unterschiede zwischen einem Forum und einem Nachschlagewerk zu vergegenwärtigen.

Ich denke das ist wie mit alternativer Medizin. Selbstverständlich hält man sich an die Anweisungen des ausgebildeten Mediziners wenns wo was zu behandeln gibt. Das heisst aber nicht das man mal guckt was da die Homöopathen, die alten Chinesen etc. usw. sagen. Das eine schliesst das andere nicht aus.

Ich schrieb stets jeder muss für sich selbst entscheiden.

Diese Gedanken zu äussern scheint stark an Blasphemie zu grenzen. Spontan fällt da folgendes Zitat ein: "Und sie dreht sich doch...😉) (Nicht von der Wichtigkeit des Themas her, lediglich vom Ablauf).

Ich denke ich klinke mich langsam aus, ich denke es bringt nicht mehr viel hier was zu sagen. Für mich fängt es an zu oberflächlich zu werden. Jeder Interessierte mag sich aufgrund der geposteten Inhalte selbst seine Meinung bilden. Genau so wie es von meinem 1. Post an auch die Idee war.

Gruss

Zitat:

Original geschrieben von Pixly


dacia erstausrüster

Kommt nur noch darauf an welche Vorgaben Dacia dieser Firma macht.Wenn die Vorgabe lautet Mindestpartikelgröße die rausgefiltert wird beträgt 0,2mm hat der Filter die entsprechende Porengröße und liefert den Mist an den Besteller auch wenn sie so was nie unter eigenem Namen vertreiben würden.Der Kunde ist König und bekommt was er bestellt und bezahlt.Wobei ich mir durchaus vorstellen kann das Dacia da mit sehr spitzem Stift rechnet und die Zulieferer nicht unbedingt aus dem Westen Europas liefern,selbst wenn der Firmensitz in D ist.Mein Boß hat auch Betriebsstätten in Polen und Indien und das sicher nicht weil dort so billig Spitzenqualität produziert wird sondern weil die Auto-und Elektrogeräteindustrie für niedrige Preise auch schlechtere Qualität in Kauf nimmt.

Es wäre auch kein Problem Filter zu verbauen die dafür sorgen würden das das Öl selbst nach 20000km noch kaum eingetrübt ist,nur müsste man dann wohl beim Tanken auch den Ölfilter wechseln oder hätte ein Teil verbaut das mehr Öl fassen würde als aktuell im Motor rumschwirrt.😁
Die Ölfilterung ist immer ein Kompromiss aus Verschleißminderung,reibungslosem Ölfluß und Kosten für den Autohersteller.Bessere Filter kosten mehr und schmälern die Gewinnspanne.Nehmen wir zb einen Filter mit 5µ  und einen mit 10µ.Letzterer reicht gerade so aus um die Vorgaben der Technik zu erfüllen,kostet aber 0,1€ weniger als der Andere.0,1€ mal 100000 Motoren sind 10000€ im Einkauf eingespart ohne das es der Kunde merkt,zumindest nicht so lange er Garantie hat,nach 30000km beeim Ölwechsel kommt dann eh ein anderer Filter rein der unter Umständen weit besser und auch größer sein kann als der Werksseitige.

Was die Ölwechsel angeht,anscheinend kennt sich da Dacia selbst nicht aus,die AMS stand beim Dauertest des Logan vor demselben Problem wie einige hier.Offizielle Inspektionen alle 30000km/2 Jahre aber inoffiziell ist wohl alle 15000km eine Zwischeninspektion mit Ölwechsel vorgeschrieben.Auf jeden Fall führte das zu relativ hohen Wartungskosten.

Ich habe jetzt keine speziellen Kenntnisse ob Dacia abgesehen von der Spezifikation A3/B3 noch irgendwelche Vorgaben macht,aber es ist schon grenzwertig wenn man bei möglichen 30000km in zwei Jahren da keine Einschränkung auf einzelne Öle macht.Es gibt sicher welche die das problemlos überstehen,aber ebenso gibt es welche die schon nach der Hälfte am Ende sind.Bei der preissensiblen Kundschaft des Dacia gehe ich aber davon aus das die Wenigsten Öle nach zb Mercedes 229.5 verwenden sondern eher nach Sonderangeboten bei den 5/10W40 greifen und ob die dann 30000km durchhalten?
Merken wird das der Besitzer erst wenn es zu spät ist und vor allem erst nach der Garantiezeit.

Was Fertigungsverfahren und Schmutz angeht,bei uns werden Teile gerfertigt die zwischen dem ersten und dem letzten Arbeitsgang mehrfach gewaschen werden,vor dem Verkauf mehrfach optisch auf Suberkeit geprüft werden,macht der Kunde auch nochmals udn wäscht diese vor der Montage noch mit einer Anlage deren filter so fein sind das ein Ölfilter dagegen ein Maschendrahtzaun ist und trotzdem Fallen immer wieder die Komponenten(welche schreib ich jetzt nicht 😁) bei den Kundenfahrzeugen aus,Ursache oft Schmutz.Das das bei Kunden die mindestens 40000€ für ihre Kiste auf den Tisch legten,bei den Meisten wird mindestens eine 6 als erste Zahl auf der Rechnung stehen, darüber nicht begeistert sind dürfte klar sein und trotzdem bekommt man es nicht vollständig in den Griff.
Gegen diese Bauteile ist die Fertigung eines Motors grobe Mechanik.
Und wo Menschen arbeiten passieren Fehler,wo Maschinen arbeiten auch.😉
Deswegen ist es zumindest kein Fehler nach 1000-2000km einen Kontrollbesuch in der Werkstatt zu machen,vor allem weil es auch Fehler gibt die man nach 2000km ohne Folgen beheben kann,die aber nach 2 Jahren/30000km vielleicht erhebliche Kosten verursachen oder Langzeitfolgen nach sich ziehen die man erst nach der Garantie bemerkt.

Ist alles nicht so einfach in den heutigen Zeiten wo die Hersteller nicht mehr das Beste für den Kunden wollen sondern nur noch sein Bestes.

um die bisherigen Meinungen und Fakten mal friedlich unter einen Hut zu bringen:

- der 1000er Ölwechsel ist im Zusammenhang mit der Werksgarantie unnötig
- der 1000er Ölwechsel ist motortechnisch nicht schädlich
- es ist nicht auszuschließen, daß Werkstätten den 1000er Ölwechsel aus kurzfristigem kommerziellem Interesse empfehlen
- es ist mit Lehrbuchwissen weder eindeutig zu beweisen noch zu widerlegen, daß der 1000er Ölwechsel sich positiv auf die langfristige Motorlebensdauer auswirkt. Dazu müßten jahrelange Prüfstandsläufe für Millionen von Euro gefahren werden, oder ein Feldversuch (Blindversuch, die Fahrer wissen nicht, ob 1000er Wechsel gemacht wurde) mit mindestens 10.000 Autos und freiwilligen Privatfahrern. (die große Zahl ist statistisch notwendig, damit die tausenden unterschiedlichen Fahrzyklen nivelliert werden)
- daraus folgt: Wer die eventuellen negativen (aber unbewiesenen) Konsequenzen eines unterlassenen 1000er Ölwechsel abmildern will, dehnt die Einfahrphase bis zum ersten turnusmäßigen Ölwechsel aus. Somit kann das eventuell (hypothetisch) schlechte Öl / der überlastete Ölfilter am wenigsten Schaden anrichten.

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@seataroso
Genau so sieht es aus. Das sind IMHO die Fakten in der ganzen Geschichte. Bis auf den letzten Punkt, diesen könnte man separat diskutieren. Aber der Rest ist korrekt. Wer nichts von spekulieren, hinterfragen und herumspinnen hält soll sich daran halten und gut.

Mit allen anderen hinterfragen und spekuliere ich selbstverständlich gerne weiter..😉

@aurian: Was hast du denn gegen meinen letzten Punkt einzuwenden? Diese Verhalten wäre doch eine pure logische Abwägung von Risiken?

Schlägt man die Bedienugsanleitung seines Dacia auf (jedenfalls bei meiner), steht gleich auf der linken Umschlagseite

DACIA empfiehlt ELF Schmierstoffe

Ottomotoren ELF EVOLUTION SXR 5W-30 ACEA A5/B5
ELF COMPETITION ST 10W-40 ACEA A3/B4

Frage an die Experten, welches Öl ist das bessere und welches ist bei Auslieferung im Motor?

Die Spezifikation (Und nur diese ist aussagekräftig bezüglich des Leistungsvermögens eines Öls) ACEA wurde von der amerikanischen API Norm abgeleitet und auf die spezifischen Erfordernisse der europäischen Hersteller adaptiert. Grundsätzlich gilt ACEA A ist für Ottos geeignet, ACEA B für Diesel. Dann gibts da noch die ACEA C, auch für Diesel aber geeignet für RPF. Sprich z.B. tiefer Sulfataschegehalt.

Man kann also auf der Ölflasche sehen ob ein Öl überhaupt für einen Motortyp geeignet ist. Je höher die Zahl nach dem Buchstaben, desto höherwertige Eigenschaften besitzt das Öl. Sprich jene Punkte die entscheiden ob ein Schmierfilm abreisst oder ob er die Belastung aushält. Diese Spezifikation sagt sehr viel mehr aus als z.B. der Viskositätswert. Dieser bezeichnet nur das Temparaturfenster in welchem das Öl funktioniert. Dieses effektive Fenster verschiebt, sprich verkleinert sich aber mit der Alterung. Ein 60 W 10 hat nach 3, 4 Monaten effektiv vielleicht nur noch die Eigenschaften eines 40 W 10.

Von den genannten Ölen ist also das Evolution klar das mit der höheren Spezifikation. Auch hat es von der Viskosität her bei tieferen Temparaturen besser fliessfähig. Dies beschleunigt die Durchölung nach dem Kaltstart und lässt diesen weniger verschleissfreudig ausfallen. Dies wird sich zu 99% am Preis wiederspiegeln.

I.d.R. gillt: Die vorgeschriebene Spezifikation muss mindestens erfüllt werden, darf aber auch überschritten werden. Aber auch da gibt es Ausnahmen. Um alle Zweifel vom Tisch zu räumen wähle man genau eine der Spezifikationen die vom Hersteller angegeben werden. Und nichts anderes. Innerhalb der gebotenen Möglichkeiten kann dann jeder das wählen was ihm vom Preis/Leistung her am meisten zusagt.

ALLERDINGS: Jetzt fangen wir an darüber zu reden wie gut ein Öl sein muss.... das 2. Riesenthema... neue Baustelle...

Zitat:

welches ist bei Auslieferung im Motor?

Keine Ahnung. Ich hatte doch da irgend was von Ziegenhaaren gelesen...?? 😉

Zitat:

@aurian: Was hast du denn gegen meinen letzten Punkt einzuwenden? Diese Verhalten wäre doch eine pure logische Abwägung von Risiken?

Ich denke der Punkt ist der: Wer wie die Mehrheit hier lediglich die Herstelleranforderung einhalten will macht sich darüber keine Gedanken. Er wird auch vom Einfahrprozedere her lediglich die Herstellerangaben berücksichtigen.

Wer aber andererseits beim Neukauf mit der Möglichkeit spielt das Auto möglichst lange zu halten, sprich 10 und mehr Jahre und sich deshalb fragt ob es etwas gibt was er seinem Auto gutes tun könnte um ein möglichst langes Motorleben zu bekommen der könnte sich einen Ölwechesel nach der Einfahrzeit vielleicht überlegen. Der wird das dann wohl aber entweder tun oder komplett bleiben lassen, eher aber nicht 20'000 oder 30'000 km nach den Einfahrrichtlinien zurücklegen. Das wäre 1. Mühsam und 2. würde sich auch da die Frage des Nutzens stellen. Es ist ja noch nicht einaml der Nutzen eines 1000er Wechsels klar.

Zitat:

Original geschrieben von aurian


Die Spezifikation (Und nur diese ist aussagekräftig bezüglich des Leistungsvermögens eines Öls) ACEA wurde von der amerikanischen API Norm abgeleitet und auf die spezifischen Erfordernisse der europäischen Hersteller adaptiert.

Genaugenommen hat sich die europäische Autoindustrie von den API-Klassifizierungen abgenabelt weil sich die europäischen Anforderungen immer weiter von denen der USA entfernten.Die ACEA hat dann eigene Klassifizierungen geschaffen,bei denen übrigens nicht mehr zwischen Ölen für Benziner und Diesel unterschieden wird.Deswegen steht auch immer die Ax/Bx auf den Behältern.Die C-Klassen gelten ebenfalls für Benziner und Diesel.C1 Entspricht,vom Aschegehalt abgesehen,A1/B1.C2 = A5/B5 und C3 = A3/B3/B4

Zitat:

Von den genannten Ölen ist also das Evolution klar das mit der höheren Spezifikation.

Kann man leider so nicht sagen,von der Kaltviskosität her ist das Evolution besser,von der Heißviskosität  das Competition,das wäre auch von der ACEA Klasse die bessere Wahl da das Evolution ein Öl mit abgesenkten HTHS-Wert ist.Dummerweise beschreibt dieser Wert die Qualität des Schmierfilms bei hohen Temperaturen und Scherkräften,also exakt die Bedingungen wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

Unterm Strich ist keines der beiden Empfehlenswert.

Ich würde da unabhängig von gekauften Empfehlungen ein 5W40 mit einer Mercedesfreigabe nach 229.3 oder 229.5 nehmen,oder gleich ein 0W40.

Mit einem 5W40 kombiniert man die Vorteile des 5W im Winter mit den Vorteilen des xW40 bei hohen Temperaturen

Aber dazu gibt es bei MT hunderte Threats mit tausenden Seiten.

Zitat:

Frage an die Experten, welches Öl ist das bessere und welches ist bei Auslieferung im Motor?

Dazu mußt du eine Wahrsager deines Vertrauens befragen oder den Einkäufer bei Dacia.Nur weil sie Elf empfehlen bedeutet das nicht das es auch in die Motoren kommt,bzw nicht ausschliesslich.

Bei meinen Auto steht auch im Tankdeckel das Kraftstoffe von Aral empfohlen werden,Castrol wohl im Motor sein könnte,ist es der gleiche Laden,aber gleichzeitig ist Fuchs der größte Lieferant für Erstbefüllungen in Deutschland.
Letzten Endes ist das Werksöl eine reine Preisgeschichte,wer am Billigsten liefert bekommt den Auftrag.
Nur bei BMW kann man sich sicher sein das Castrol werksbefüllung ist,dazu sind sie vertraglich verpflichtet.Dafür sponsert Castrol die F1.

Zitat:

von der Heißviskosität das Competition,das wäre auch von der ACEA Klasse die bessere Wahl da das Evolution ein Öl mit abgesenkten HTHS-Wert ist.

Mit der Visko hast du recht. Fragt sich jetzt ob ein Dacia Motor oft unter solchen thermischen Bedingungen betrieben wird. Den Kaltstart hast du an sich immer...

Mit dem Rest hast du Recht, habs mal kurz nachgeschaut. Hab die Tabellen nicht auswendig im Kopf...😉 Bis auf den Punkt A für Otto, B für Diesel.... Ich denke das ist schon so. Wenn auf der Öldose beide Spezifikationen angegeben sind ist das Öl halt für beides zu verwenden. Ist aber nur z.B. ein A, so wäre ich pers. beim Diesel vorsichtig.

A4/B4 müsste meines Wissens nach für DI Motoren reserviert sein... Diesel wie Benzin.

Bezüglich HTHS geht die Frage in die selbe Richtung wie bei der Hochtemparaturviskosität: Wieviel Hochtemparaturscherstabilität möchte ich haben, bzw. wieviel brauch ich übehaupt um bei normaler Nutzung auf der sicheren Seite zu sein?
.... abgesenkte HTHS kommt dafür wiederum dem Verbrauch zu gute....

Bezüglich der Viskospanne tönen grosse Fenster (ich würde z.b. 0W40 schon als gross betrachten) zwar eindrücklich. Viele Tests haben aber gezeigt diese Öle velieren recht schnell einen grossen Teil dieser Spanne. Wenn man nachmisst ist es gut möglich dabei unter den Bereich z.B. eine 10W40 zu fallen, deses vermeindlich weniger breit nutzbare Öl kann aber die kleinere Spanne wesentlich länger aufrehterhalten.

Aber wie du korrekterweise sagst, das Thema ist ein anderes, und: RIIIIIIIIIIIIIIESIG.... also lasssen wirs besser...😉

Punkt ist aber der: Beide sind zugelassen und müssen demzufolge bedenkenlos verwendet werden können. Das muss genau so sicher sein wie ein 1000 Ölwechsel nicht notwendig ist. Insofern liegt er Fall 100% klar.

Die Diskussion möglicherweise ein besseres Öl als das Vorgeschriebene zu verwenden geht in die genau gleiche Richtung wie einen Einfahrwechsel zu machen. Man weicht von der Vorgabe ab und gibt überflüssig Geld aus. Punkt.

Öhm.... ich pers. würde auch diesen Punkt ein besseres als das Vorgeschriebene Öl zu verwenden in Betracht ziehen... duckundweg...

Zitat:

Letzten Endes ist das Werksöl eine reine Preisgeschichte,wer am Billigsten liefert bekommt den Auftrag.

Nur bei BMW kann man sich sicher sein das Castrol werksbefüllung ist,dazu sind sie vertraglich verpflichtet.Dafür sponsert Castrol die F1.

Ich hatte mich schon gar nicht mehr getraut darauf hinzuweisen....

Und selbst WENN der Hersteller der Erstbefüllung bekannt ist heisst das noch lange nicht dass das verwendete Öl einem Öl entspricht wie es sonst verkauft wird. Nur weil ich weis es stammt von Castrol heisst das noch nichts konkretes.

Böse Zungen sagen z.B. auch Reifen welche an Werke für die Montage als 1.Bereifung geliefert werden würden sich von denjenigen Reifen unterscheiden welche zwar identsich gekennzeichnet sind, aber an den Handel gehen....

Zitat:

eher aber nicht 20'000 oder 30'000 km nach den Einfahrrichtlinien zurücklegen. Das wäre 1. Mühsam und 2. würde sich auch da die Frage des Nutzens stellen. Es ist ja noch nicht einaml der Nutzen eines 1000er Wechsels klar.

Weshalb mühsam? Einfahrzyklus im Sinne von hohe Drehzahlen vermeiden und keine dauerhaft hohe Last geht ziemlich konform mit spritsparender Fahrweise. Man hätte also in jedem Fall einen Mehrwert durch den eingesparten Sprit.

Zitat:

Original geschrieben von aurian



Zitat:

.... abgesenkte HTHS kommt dafür wiederum dem Verbrauch zu gute....

Aber auch nur im Normverbrauch nachvollziebar,auf der Strasse eher nicht.

Zitat:

Und selbst WENN der Hersteller der Erstbefüllung bekannt ist heisst das noch lange nicht dass das verwendete Öl einem Öl entspricht wie es sonst verkauft wird. Nur weil ich weis es stammt von Castrol heisst das noch nichts konkretes.

Richtig,es wird entsprechend der Kundenvorgabe geliefert und wenn der Müll will bekommt er Müll.

Zitat:

Böse Zungen sagen z.B. auch Reifen welche an Werke für die Montage als 1.Bereifung geliefert werden würden sich von denjenigen Reifen unterscheiden welche zwar identsich gekennzeichnet sind, aber an den Handel gehen....

Stimmt zum Teil.Das größere Problem ist das in der Autoindustrie jedes einzelne Teil bemustert werden muß und wenn sich was ändert muß neu bemustert werden was im Falle eines Reifens bedeuten würde das sowohl Lieferant als auch Abnehmer die kompletten Tests und Fahrversuche nochmals durchziehen müssen was Geld und Zeit kostet.Da spart man sich dann lieber jegliche Weiterentwicklung so das es möglich ist das der Reifen aus dem freien Handel mit der Werksbereifung nur noch Name und Aussehen gemeinsam hat aber technologisch Jahre hinterherhinkt.

Dieser Bemusterungszwang ist komplett hirnrissig,bei uns muß eine komplette Teilefamilie neu bemustert werden weil man die Maschinen ein paar Meter verschoben hat.Ist zwar kein Riesenaufwand aber ein Arbeitstag geht schnell dabei drauf und da dann für ca 20 Versionen die sich nur minimal unterscheiden.
Bei einem anderen Teil hat man sich diese Arbeit mal gespart,im Einvernehmen mit dem Kunden.Reine Laufzeit der Koordinatenmeßmaschine wären dabei 64 Stunden gewesen und dann hätte man die Meßwerte noch vom Papier in den Computer übertragen müssen und auswerten.Bei der Erstbemusterung war ein Praktikant knapp 3 Wochen damit beschäftigt,der Kunde hatte dann noch denselben Aufwand um den ganzen Rotz zu überprüfen.
Was das kostet wenn zwei Mann zusammen sechs Wochen an einer Bemusterung sitzen kann man sich denken.Wenn man das mitbekommt wird einem auch klar weshalb Fehler über Jahre durchgeschleppt werden,keiner will eine Neubemusterung verschulden.

Ist dank dem Zertifizierungswahn alles nicht mehr so einfach.😁 Waren das noch Zeiten als Zeichnungsänderungen telefonisch geklärt wurden und diese dann handschriftlich geändert.Da wurde so mancher Fehler innerhalb weniger Stunden nach Feststellung in der Fertigung abgestellt.Heute dauert so was Wochen wenn nicht Monate.Beim größten Autozulieferer auch mal Jahre.

Sir Donald, also wenn man deinen Beitrag so durchliest, möchte man am besten nur noch Autos aus der guten alten Zeit (als alles telefonisch geklärt wurde) kaufen.

Auch damals war nicht alles Gold was glänzte.Aber im Gegensatz zu heute lag früher die Priorität noch nicht so stark auf den Quartalsergebnissen um vor den Aktionären zu glänzen sondern es wurde auf Jahre im Voraus geplant.
Früher hat auch die QS noch Teile in die Hand genommen und vermessen,heute sind sie zum größten Teil mit Bürokram beschäftigt und sehen die Teile nur noch im Vorbeigehen.Es ist alles dermassen Bürokratisch geworden das einem die Zeit fehlt Qualität zu produzieren.

Zitat:

Zitat:

Zitat:

Und selbst WENN der Hersteller der Erstbefüllung bekannt ist heisst das noch lange nicht dass das verwendete Öl einem Öl entspricht wie es sonst verkauft wird. Nur weil ich weis es stammt von Castrol heisst das noch nichts konkretes.

Richtig,es wird entsprechend der Kundenvorgabe geliefert und wenn der Müll will bekommt er Müll.

grad wegen der Garantie, die jeder Herrsteller gibt, bestellt er natürlich Müll. Wen störts schon, wenn auf Grund von Müllöl der Motor stirbt, der Kunde hat ja Garantie. Bau ich eben auf Herstellerkosten mal fix einen neuen ein, soviel werden ja nicht kaputt gehen, der erste Ölwechsel ist ja erst nach 15.000 km, oder mehr, vorgesehen. Da wird ja nicht soviel passieren.

Klar, wird ja auch heut nix mehr Entwickelt.

Zitat:

.....Da spart man sich dann lieber jegliche Weiterentwicklung so das es möglich ist das der Reifen aus dem freien Handel mit der Werksbereifung nur noch Name und Aussehen gemeinsam hat aber technologisch Jahre hinterherhinkt.

was man so interpretieren darf, auch die Reifen an einem neuem Auto sind Müll und sollten doch nach 1000km mit Reifen aus dem Fachhandel ersetzt werden, weil ja nur noch Müll bestellt wird.

Zitat:

....Früher hat auch die QS noch Teile in die Hand genommen und vermessen,heute sind sie zum größten Teil mit Bürokram beschäftigt und sehen die Teile nur noch im Vorbeigehen.Es ist alles dermassen Bürokratisch geworden das einem die Zeit fehlt Qualität zu produzieren.

Stimmt Qualität gibts heut garnicht mehr, alles nur noch Müll und Schrott. Frag ich mich doch, warum man für ein Müllauto so viel Geld ausgeben muss um technischen Fortschritt zu kaufen. Grad in Deutschland, deshalb werden auch so viele Teile im Ausland gefertigt. Dort werden die Teile wenigstens noch in Hand und Heimarbeit gefertigt.

Würd jeden der so was schreibt, wegen Rufschädigung,sollte ich eine Firma haben, sofort entlassen. Wenn er von sich selbst behauptet keine Qualität zu produzieren.

Also wenn man das so liest, stehem einem die Haare zu Berge.

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