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Erster Kompaktwagen ...in welcher Preisklasse?

Themenstarteram 16. Oktober 2020 um 20:30

Hi zusammen!

ich hoffe, ich bin hier im richtigen Forum - ich bin schon länger Mitleser und auch durch die verschiedenen Guides durch, bei mir hapert es aber schon bei Grundsatzentscheidungen. Ich hab meinen Führerschein jetzt seit 7 Jahren und möchte mir nach langer Zeit mit ÖPNV und Car Sharing endlich ein eigenes Auto zulegen.

Ganz allgemein schwebt mir ein Kompaktwagen (Golfklasse) vor. Fast am wichtigsten ist mir eine Anhängerkupplung - 2 E-Bikes hinten drauf sind eins der großen Argumente für ein Auto. Abgesehen davon bin ich mir in sehr, sehr vielen Dingen unschlüssig. Ich schwebe noch zwischen Studium, Werksstudentenjob und dem Berufseinstieg, und ich kann nicht sicher sagen, wie viel ich die nächsten Jahre fahren werde. Vorerst auf jeden Fall <20tkm/Jahr, vermutlich sogar deutlich weniger. Dabei durchaus auch Langstrecke, ein großer Punkt für das Auto sind Ausflüge.

Features sind mir nicht sonderlich wichtig. Abgesehen von der notwenigen AHK wären Sportsitze und Navi/Carplay cool, muss aber nicht. Assistenten sind auch nur ein Bonus, auch wenn eine Rückfahrkamera oder immerhin Parksensoren schon hilfreich wären. Eine sportliche Variante à la GTI/GTD hätte auch was, ist aber ebenso eigentlich nicht notwendig. Schalter sagen mir mehr zu, Automatik ist zwar komfortabler, aber in der Wartung scheinen Manuelle dann doch fast immer zu gewinnen.

Um vielleicht doch noch zu einer Frage zu kommen: Ich wollte ursprünglich einen neuen Golf GTI kaufen, bin aber mittlerweile doch von dem Gedanken komplett runter, weil mir der Wertverlust doch deutlich zu hoch ist und so ein Auto für mich einfach nicht nötig ist. Deswegen meine Frage: Wo seht ihr einen guten Kompromiss aus (relativ) wenig Ärger mit anfallenden Reparaturen, keinem allzu krassen Wertverfall und einem Auto, das auch auf längeren Strecken einigermaßen Spaß macht? Sowohl was das Alter/km angeht als auch tatsächliche Modelle.

Aus meiner Bekanntschaft sind mir da vor allem der 1er, Golf und A3 bekannt. Das wären auch alles Autos, die mir von der Größe, vom Komfort und Aussehen auf jeden Fall zusagen. Entsprechende Gebrauchte aus 2016 mit <80tkm findet man dort um die 15t€, wie seht ihr das? Kann man so ein Auto (natürlich immer nur als Richtwert, individuelles Risiko bleibt immer) mit großer Wahrscheinlichkeit für 3-4 Jahre fahren, ohne dass etwas Gravierendes schiefläuft?

Danke schon mal für jede Meinung!

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22 Antworten

Je jünger umso besser. Wenn du ein Fahrzeug kaufst was so 2-3 Jahre alt ist, hast du meist einen gutem Kompromiss Also ein Leasingrückläufer oder sowas. Der hat das Gröbste an Wertverlust hinter sich und hat aber noch viele Jahre vor sich. Je nach Hersteller hast du noch ein paar Jahre Garantie.

Von den von dir genannten muß man eigentlich, aus Kostengründen abraten. Mit einem Focus, Astra oder einem Asiaten bist du meist deutlich günstiger dabei und die Qualität ist mindestens genauso hoch, meist auch deutlich besser. Beispielsweise hast du bei Mitsubishi und Hyundai 5 Jahre Garantie, bei Kia sogar 7.

In der Klasse würde ich so zu 120 PS raten. Der ist dann flott genug und gleichzeitig auch noch relativ sparsam. Eine AHK kannst du bei so einem relativ jungen Auto auch gut nachrüsten lassen. Dazu würde ich auch raten. Wenn er die nämlich schon dran hat könnte er schon hart ran genommen worden sein. Bei den Sportlern wie dem GTI hat sich das Thema AHK eh meist erledigt, da sie oft garkeine Zulassung dafür haben. Viele Hybride haben das selbe Problem E Autos sowieso.

Themenstarteram 16. Oktober 2020 um 21:50

Erstmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das hilft mir sehr weiter.

Zitat:

@StephanRE schrieb am 16. Oktober 2020 um 20:56:15 Uhr:

Wenn er die nämlich schon dran hat könnte er schon hart ran genommen worden sein.

So weit hab ich natürlich nicht gedacht, ergibt aber natürlich Sinn. Bzgl E-Autos war mir das leider schon klar, insgesamt sind das für mich noch zu viele Nachteile (gerade AHK und das allgemeine Leben als vermutlicher Laternenparker). Das ist ein weiterer Grund, jetzt keinen Neuwagen zu kaufen - auf lange Sicht würde ich gerne elektrisch fahren.

Ich werd mich jetzt erstmal durch die diversen genannten Herstellerforen wühlen :)

Opel Astra mit Flexfix-Träger mal überlegen.

https://www.youtube.com/watch?v=5QdyIpUGAi0

Ich weiß aber nicht, ob der die Gewichtsfreigabe für 2 Pedelecs hat.

@studtra

Eine Kaufempfehlung für die Kompaktklasse ist nicht ganz einfach, da nahezu jeder Hersteller hier ein passendes Modell im Angebot hat. Du wirst also von A wie Alfa bis V wie Volvo fündig. Und so richtig schlecht ist vermutlich kein Fahrzeug mehr....die unterscheiden sich nur noch in Nuancen.

Hinsichtlich Motorisierung bin ich bei Stephan - irgendwas so um 120 +/- Pferdchen. Bzgl. Automatik gibt es vereinzelt auch Fahrzeuge, die ein klassisches Wandlergetriebe verbaut haben, was dann hinsichtlich Wartung keine Probleme machen sollte (Getriebespülung alle 120-150tkm für 300-500 €).

Alter und Laufleistung? Da kann man keine pauschale Aussage machen, da das wirklich von Modell und Motorisierung abhängig ist. Ich persönliche traue den kleinen Turbomotoren (also so mit 1 bis 1.2l Hubraum) jetzt ehrlich gesagt nicht unbedingt die Laufleistung eines großvolumigen Saugers zu. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Wenn E-Bikes auf die AHK sollen, dann musst Du auf die Stützlast achten (2 Bikes + Träger).

Gruß

Frank

Hallo, durch Deine Vorgabe : 2 E-Bikes sollen mit, wird Dein Fahrzeug

von der Stützlast der Anhängekupplung bestimmt.

Bedenke, ein E-Bike wiegt min. 30Kg x2 sind 60Kg dazu der Fahrrad-

Träger, der auch so 10-20 Kg auf die Waage bringt, wären 70 Kg

Stützlast schon zu wenig. Das wird kaum ein Auto in der Kompakt-

Klasse erlauben. ( Mein Falt E-Bike wiegt schon 28 Kg und kommt mir

schwerer vor...) Darum hier kein Rat von mir, weil mir die Stützlasten

der Autos unbekannt sind. ( Mein kurzer RAV4 von 2005 darf 1500Kg

ziehen, die Stützlast ist auf 70 Kg beschränkt, fiele also schon mal weg.)

Themenstarteram 17. Oktober 2020 um 10:06

Ohne Akku komm ich bei den Rädern jeweils unter 25kg, die minimale Stützlast seh ich dann bei 75kg, damit auch ein kleiner Puffer bleibt.

Bei den Autos, die ich mir bisher angeschaut hab, sind sowohl die vom Hersteller verbauten als auch die nachgerüsteten meistens für 75-85kg zugelassen, das sollte also passen.

Aber auf jeden Fall ein sehr guter Hinweis, darauf werde ich auch achten!

Ich habe ein Kalkhoff Endeavour XXL mit 170 Kg Zulassung.Das wiegt 26,5 Kg.An dem Ding ist alles ein bisschen stärker dimensioniert.Moderne E-Bikes werden heute nicht mehr aus Vollmaterial gefeilt.Ein moderner Fahradträger von z.B.Thule hat auch keine 20 Kg und deshalb sehe ich da kaum Probleme mit der Stützlast.

Eine klare Empfehlung kann ich dir nicht geben. In der Kompaktklasse sind nahezu alle Autos geeignet. Ich würde von den Premiumherstellern (Audi, BMW, Mercedes) abraten, da auf dem Gebrauchtmarkt in der Kompaktklasse überteuert. Gilt in weiten Teilen auch für VW. Da findest du oft eher durchschnittlich ausgestattete Modelle zu enormen Preisen.

Zu Beginn empfehle ich einen normalen "Allrounder". Also Benziner mit normaler Motorisierung (110-150PS). Damit bist du für alle Lagen gerüstet. Stark genug um bequem auf der Autobahn und Landstraße unterwegs zu sein - ohne "Sportaufschlag". Letzteres kostet einfach nur Geld und kann sich rächen falls du irgendwann mehr fahren musst. Vom Navi rate ich eher ab (Carplay ist gut, auf dem Gebrauchtmarkt aber nicht überall verbreitet) - die Kartenupdates sind teuer und ohne ist die Handynavigation einfach besser. Also eher "nett" und nicht unbedingt erforderlich.

Auch bezüglich Wiederverkauf: Eine normale Ausstattung+Motorisierung geht meist am besten weg.

An Modellen kommen die typischen Vertreter wie Astra oder Focus in Frage. Für dein Budget bekommst du was im Alter von 2-3 Jahren. Als Zusatztipp Hyundai und Kia. Nicht weil unglaublich aufregend, sondern weil noch mit mehreren Jahren Garantie.

Zitat:

[Erst Golf GTI als Neuwagen überlegt]

Wo seht ihr einen guten Kompromiss aus (relativ) wenig Ärger mit anfallenden Reparaturen, keinem allzu krassen Wertverfall und einem Auto, das auch auf längeren Strecken einigermaßen Spaß macht? Sowohl was das Alter/km angeht als auch tatsächliche Modelle.

Aus meiner Bekanntschaft sind mir da vor allem der 1er, Golf und A3 bekannt. Das wären auch alles Autos, die mir von der Größe, vom Komfort und Aussehen auf jeden Fall zusagen. Entsprechende Gebrauchte aus 2016 mit <80tkm findet man dort um die 15t€, wie seht ihr das? Kann man so ein Auto (natürlich immer nur als Richtwert, individuelles Risiko bleibt immer) mit großer Wahrscheinlichkeit für 3-4 Jahre fahren, ohne dass etwas Gravierendes schiefläuft?

Nochmal dazu. Das Kfz-Wissen des Käufers hat hier entscheidenden Einfluss, denn die Reparaturkosten (das sind ja die Gegenspieler vom Wertverlust) lassen sich damit deutlich beeinflussen. Und auch ein bisschen das Risiko-Bewusstsein.

Ein 4-Jähriger (Erstzulassung 2016) ist für mein Begriffe noch sehr jung. Der Wertverlust immer noch beträchtlich. Das sieht man auch aus 15k EUR Anschaffungspreis, die dann so in 1500-2500 EUR Wertverlust *pro Jahr* über die ersten 2-3 Jahre resultieren, wenn man die Handelsspanne des Händlers noch 2x einbezieht (teurer verkaufen, günstiger einkaufen). Also 100-200 EUR im Monat als Wertverlust.

Und mit dem immer noch hohen Wert hat man auch Kosten für die Teilkasko/Vollkasko, gerade als jemand, der zum ersten Mal ein Auto versichert. Die Haftpflicht-Klasse hingegen ist erstaunlich niedrig (KH 13).

"Ohne dass etwas Gravierendes schiefläuft", kann man auch einen 10 oder 15 oder 20 jährigen Wagen kaufen.

Mein Kompaktwagen (Toyota Corolla Compact) ist 25 Jahre jung, ich habe ihn vor 4 Jahren als 21-jähriges Auto mit 90.000 km übernommen, jetzt hat er 122.000 km drauf. Was war in der Zeit: 1 neuer Scheinwerfer wegen dem E-Motor der Leuchtweitenregelung, 4 Ganzjahresreifen, 1 Trag-Führungsgelenk, Kleinkram wie Wischer und Glühlampen, Regelwartung wie Motoröl, Ölfilter, Luftfilter.

Aber dieses Auto hat gar keinen Wertverlust. Warum? Weil ich es geschenkt bekam. Und nimmt man so 2000 EUR in die Hand und schaut mit bisschen Kfz-Wissen, kann man damit Autos finden, die den Wertverlust auf fast komplett null reduzieren. Also ist man dann nur noch bei Reparaturkosten,die dann natürlich fallweise auch mal den Autowert übersteigen können. An der Entwicklung von 25 Jahren auf 32 Jahren und rein ins H-Kennzeichen kann es sogar kleine Wertgewinne geben. Und die Reparaturkosten lassen sich wieder mit Kfz-Wissen einschätzen und begrenzen.

Was sind denn die Sachen, die "gravierend schieflaufen" können:

* krasse Fehleinschätzung des Wagens beim Kauf und bei der Probefahrt, dann große Defekte entweder gleich danach (bei Privatkauf) oder nach Ablauf der Gewährleistung/Gw-Garantie

* Fahrfehler und das Auto hat nicht mit Assistenzsytemen unterstützt

* Unfälle, und das Auto hat keine guten passiven Sicherheitssysteme

* kapitale Schäden des Autos mit hoher Reparatursumme

Aber Unfallrisiken kann man auch mit eigener Fahrweise beeinflussen. Wer in nem GTI bequem, vielleicht noch bei Nässe, mit 220 die Autobahn langdonnert, und sich auf irgendwelche Assistenzgeschichten oder Crashtest-Ergebnisse verlässt, ist halt von allen guten Geistern verlassen. Was sich nicht oder nur wenig beeinflussen lässt: wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer mit riskantem Fahrverhalten am Ende einen selbst mit in den Unfall reinzieht.

"Erster Kompaktwagen ...in welcher Preisklasse?" das war die zentrale Frage.

Und das Fahrprofil ja offen: bisher ÖPNV und Carsharing (das macht man an sich nur, wenn das maximal so um 6000 Auto-km im Jahr werden), nun vielleicht bis 20.000 km/Jahr, was ich schon recht viel finde.

Ein erster Kompaktwagen für 1000-3000 EUR kann ein richtig schönes Auto werden, auch für Langstrecke. Ein BMW E36 compact oder E46 compact. Ein Golf 4 oder Audi A3, eine gepflegte Mercedes A-Klasse der ersten Generation, ein Civic, Corolla, Jetta, Focus, Megane, Xsara, 306, C30 einmal querbeet. Frischer TÜV, gut gewartet, alle 10.000 km mal eine Durchsicht weil mans so möchte, also wirklich mal das Rumschauen auf z.B. auch die Reifen.

Am Ende muss jeder Typ von Autointeressent selbst seine Prioritäten setzen, wie er sein Leben gestalten und Geld ausgeben will. Wichtig finde ich, dass jemand, der dann das erste Mal ein Auto hat, aber auch eine realistische Vorstellunge hat, was das Auto in Gesamtkosten dann so kosten wird, also mit Wertverlust, Versicherung, Kraftstoff,Reparaturen, Inspektion/Wartung, Steuern. Mancher bekam mit Carsharing da schon einen Eindruck davon.

Mit einem Toyota Auris wird man wenig falsch machen.

je nach fahrzeug ist das Nachrüsten einer AHK auch nicht für einen 10er zu bekommen ... Mein Wagen 3 jahre alter Leasingrückläufer hat eine abnehmbare AHK und die liegt so jungfreudig in der Reserveradmulde, wie sie wahrscheinlich im Werk reingelegt wurde .. will heißen, man erkennt es schon ob die genutzt wurde oder nicht ...

Kenne auch eine Hand voll Leute mit Firmenwagen, die Wagen haben eine AHK, aber genutzt wird das nie...oder 2 x im Jahr der 450kg Baumarktleihanhänger ... meiner Meinung nach zu vernachlässigen

Also ich würde das nicht ausschließen ...

Zitat:

@Grasoman schrieb am 17. Oktober 2020 um 10:28:56 Uhr:

Zitat:

[Erst Golf GTI als Neuwagen überlegt]

Ein erster Kompaktwagen für 1000-3000 EUR kann ein richtig schönes Auto werden, auch für Langstrecke. Ein BMW E36 compact oder E46 compact. Ein Golf 4 oder Audi A3, eine gepflegte Mercedes A-Klasse der ersten Generation, ein Civic, Corolla, Jetta, Focus, Megane, Xsara, 306, C30 einmal querbeet. Frischer TÜV, gut gewartet, alle 10.000 km mal eine Durchsicht weil mans so möchte, also wirklich mal das Rumschauen auf z.B. auch die Reifen.

Am Ende muss jeder Typ von Autointeressent selbst seine Prioritäten setzen, wie er sein Leben gestalten und Geld ausgeben will. Wichtig finde ich, dass jemand, der dann das erste Mal ein Auto hat, aber auch eine realistische Vorstellunge hat, was das Auto in Gesamtkosten dann so kosten wird, also mit Wertverlust, Versicherung, Kraftstoff,Reparaturen, Inspektion/Wartung, Steuern. Mancher bekam mit Carsharing da schon einen Eindruck davon.

Der TE sucht ganz bewußt einen Kompaktwagen den er noch "problemlos ein paar Jahre fahren kann". Wie kann man ernsthaft zu einer 20 Jahre alten Uraltgurke raten? Selbst wenn der quasi 0 € Werverlust hat, die Wartungs- und Reparaturkosten stehen in keinem Verhältniss dazu. Geh davon aus, das der TE nix selber machen kann. Er ist ja "laternenparker". Was noch dazu kommt: Vor 20 Jahren hatten die Autos ganz andere Ansprüche. Es ist einfach verbraucht und abgenutzt. Sie hatten auch lang nicht soviel sinnvolle Sicherheitseinrichtungen. Klar wenn ich mit 200 bei Regen über die Autobahn brettere bringt ein Notbremsassi nix. Egal ob in einem UP GTI oder einer S-Klasse. Das sind Totschlagargumente die völlig unrealistisch sind. Aber bei "normalem" Tempo ist sowas durchaus sinnvoll. Oder auch das ESP. Das ist auch beim langsamen fahren auch glattaer Straße schon sinnvoll. Sowas hat so ein Uraltauto oft garnicht.

Er sucht ja nicht das Auto mit den auf Teufelkommraus günstigstem Wertverlust sondern einen vernüftigen Kompromiss. Da ist eben der 2-4 Jahre gebrauchte nunmal die bessere Wahl. Je nach Marke hat man sogar noch ein paar Jahre Herstellergarantie. Der hat das gröbste an Wertverlust hinter sich, aber ist lange noch nicht "durch". In dem Alter sind es nunmal meist Leasingrückläufer und die bekommt man meist beim Vertragshändler. Und ja, der Böse, geldgierige Händler hat ja auch die Gewährleistungspflicht und checkt das Auto vorher durch. Zumindest wenn er halbwegs seriös ist. Und son Verkäufer will ja nun auch Gehalt und auch das Büro braucht Strom und Heizung....Das was der Händler aufschlägt ist lange nicht sein Gewinn.

@StephanRE

Korrigiere vielleicht mal noch das Quoting, sonst lässt sich das schlecht lesen.

Zitat:

Er sucht ja nicht das Auto mit den auf Teufelkommraus günstigstem Wertverlust sondern einen vernüftigen Kompromiss.

Also mal überlegen: Wann ist Wertverlust pro Jahr = ungeplante Reparaturkosten im Jahr und damit etwa beides gleich hoch an einem Kompaktklassewagen?

Ich denke, so für ein 3000-5000 EUR Auto könnte das hinkommen. Die verlieren vielleicht so grob 500 EUR im Jahr an Wert, und gleichzeitig kommen so 500 EUR im Jahr an ungeplanten Reparaturkosten.

Für was jüngeres ist der Wertverlust höher.

Für was älteres sind die Reparaturkosten höher.

Sonst: was ist deine Meinung? Mir war wichtig, dass Wertverlust erstmal nichts ist, was immer gottgegeben ist.

Themenstarteram 17. Oktober 2020 um 15:59

Zitat:

@StephanRE schrieb am 17. Oktober 2020 um 11:17:20 Uhr:

Geh davon aus, das der TE nix selber machen kann. Er ist ja "laternenparker".

So ist es! :D Auf lange Sicht würde ich das gerne ändern, aber realistisch wird das erstmal auch so bleiben.

Mal wieder vielen Dank für die vielen Inputs, ich bin innerhalb von einem Tag schon deutlich weiter als durch monatelanges zielloses Lesen.

Ich schau mich im Moment in den i30- und Focus-Foren um, zusätzlich auch noch beim Seat Leon - da saß ich mal drin und es gefiel mir alles sehr gut, was ist davon zu halten?

Bzgl. AHK kann ich ja einfach mit und ohne suchen und jeweils den Nachrüstpreis draufschlagen und bei denen mit schauen, wie da die Historie mit der Nutzung war.

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