Erfahrungen mit MOS2 Additiv von LM
Moin,
da bei meinem Besuch bei Markus ein altgedienter Volvofahrer vor Ort war und meinte ich sollte unbedingt mal das MOS2 Additiv von liquiMoly für das Motoröl testen, wollte ich hier mal vorsichtig antesten ob damit schon jemand Erfahrungen hat.
Ich meine jetzt nicht das 10W40 mit MOS2 drinnen sondern das extra Additiv.
Man soll wohl einen frischen Ölwechsel machen, dann das Additiv rein, dadurch verfärbt sich das Motoröl ins graue und wenn es wieder aussieht wie Öl einen erneuten Wechsel und wieder MOS2 rein.
Der Grund warum zwei Ölwechsel nacheinander ist wohl weil sich das MOS2 an den richtigen Stellen abgesetzt hat wenn das Öl wieder braun wird.
Der gute Mann selber (bist Du eigentlich hier im Forum vertreten?) benutzt das Zeug wohl schon seit zig Jahren.
Gruß
flo
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Sachsenelch
Hi,also ich glaube ja eher, dass die Zugabe von Festschmierstoffen (und nichts anderes ist MoS2) reine Geldverschwendung und ein sogenannter Placebo- Effekt ist!!
Habt Ihr Euch eigentlich mal gefragt welche Aufgabe Euer Ölfilter im Motorölkreislauf hat?? Genau, grobe Schmutzteilchen und Fremdkörper aus dem Öl herauszufiltern!! Was meint Ihr, passiert dann mit den MoS2- Teilchen?? Mich wundert eigentlich nicht, dass das Öl nach kurzer Zeit heller wird.....😁😛
Nur das die MoS2 Teilchen nicht irgendwo im Motor hängenbleiben, sondern genau an einer Stelle, im Ölfilter....Gruß der Sachsenelch
Blödsinn.
Die Partikel sind filtergängig und bleiben garantiert dort nicht hängen.
Nicht alles nachplappern,was irgendwelche Leute erzählen.
Ich nutze es auch bei diversen Fahrzeugen und empfehle es weiter.
Martin
56 Antworten
Vielleicht gibts ja auch ein Anti Kalte Lötstellen Spray oder Benzinpumpen Erneuerungs Additiv von LM oder anderen Wahrsagern wenn nicht bestimmt die Marktlücke oder Produkt Ergänzung zu LMM Reiniger und DK Reiniger😁 für die Kohle gehe ich lieber schön Essen meine Meinung sorry🙂
Zitat:
Original geschrieben von Erwachsener
Jemandem "was gönnen" ist etwas, sei mir nicht böse, was ich so als Ausdruck oder Denkweise immer nur auf Menschen beziehe.Zitat:
Original geschrieben von TERWI
Gönn es dir - und deinem Fahrzeug !Ein Auto bekommt die Wartung und Pflege, die sinnvoll ist. Das sind reine Sachentscheidungen. Höchstens beim Waschen gehe ich nach Gefühl, nämlich dem, daß es mir(!) irgendwann zu dreckig ist.
Wenn ich jetzt dein "Tier" gewesen wäre und könnte wie ich wollte / müsste, dann ...
... ließe ich auf deinem letzen Stein untendrunter einhämmern:
Ein lieber Kerl, aber gegönnt hat er mir nix !
😰 😁 😎
Zitat:
Original geschrieben von TERWI
Wenn ich jetzt dein "Tier" wäre und könnte wie ich wollte / müsste, dann ...
... ließe ich auf deinem letzen Stein untendrunter einhämmern:
Ein lieber Kerl, aber gegönnt hat er mir nix !
Och, meine zwei Spitzohrigen hier gönnen höchstens
mirwas, nämlich daß ich sie streicheln darf. (Gerade drückt sich Mimi an meinem rechten Knie vorbei, OK [1 min Pause] Katzi kurz durchgenuddelt, schnurrt wie 'ne Aquarienpumpe, alles gut.)
N. C. 😁 😁 😁
(habe grad 2 hier und werd die nicht los)
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Zitat:
Original geschrieben von shgfa
Bei den Fliegern, gerade bei den Einmotorigen Kolbentriebwerken nimmt man es aufgrund der Notlaufeigenschaften. Selbst wenn das Motoröl weg ist läuft das Triebwerk noch eine gewisse Zeit weiter aufgrund der Schmierfähigkeit von dem MOS².
Hi,
würde mich mal interessieren, was für Flugzeuge (bzw. Flugmotoren) das sein sollen. Continental empfiehlt imho überhaupt keine Öladditive, und Lycomings LW16702 ist Triphenylphosphat (netter Artikel hier: http://www.avblend.com/faa/kas_thomas_lenckite.html) und kein Mo2S.
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von kat2
Hi,Zitat:
Original geschrieben von shgfa
Bei den Fliegern, gerade bei den Einmotorigen Kolbentriebwerken nimmt man es aufgrund der Notlaufeigenschaften. Selbst wenn das Motoröl weg ist läuft das Triebwerk noch eine gewisse Zeit weiter aufgrund der Schmierfähigkeit von dem MOS².würde mich mal interessieren, was für Flugzeuge (bzw. Flugmotoren) das sein sollen. Continental empfiehlt imho überhaupt keine Öladditive, und Lycomings LW16702 ist Triphenylphosphat (netter Artikel hier: http://www.avblend.com/faa/kas_thomas_lenckite.html) und kein Mo2S.
Grüße
In garkeinem, habe nur etwas nachgeplappert was ich im Internet gelesen hatte. Wie man auf dieser Seite lesen kann war es falsch.
Zitat:
Original geschrieben von Jockel-Berlin
Vielleicht gibts ja auch ein Anti Kalte Lötstellen Spray oder Benzinpumpen Erneuerungs Additiv von LM oder anderen Wahrsagern wenn nicht bestimmt die Marktlücke oder Produkt Ergänzung zu LMM Reiniger und DK Reiniger😁 für die Kohle gehe ich lieber schön Essen meine Meinung sorry🙂
Ist es wieder so weit?
Sind deine Pillen wieder alle oder ist dein Pfleger verhindert?
Zitat:
Original geschrieben von Jockel-Berlin
Klar die Hoffnung stirbt zuletzt immer rein das Zeug die Verkokung verschwindet von selbst die Hydros arbeiten wie neu😁 Kopf von Rumpf trennen und Hand made reinigen oder erneuern völlig altmodisch machen heute alles Additive in Selbsrep verfahren. o.k jedem sein Glaube🙂
Der Motor ist schon 3mal gespült und bekommt alle paar tausend km einen Ölwechsel um den Dreck raus zu bekommen.
Natürlich wäre Kopf vom Rumpf trennen und richtig reinigen das Richtige, bei meinen Fähigkeiten entspricht das aber einem wirtschaftlichem Totalschaden.
Mal dumme Frage Flo:
lässt du auich Motorreinigungsgedingds mitlaufen direkt vor dem Wechsel ?
Bestimmmt ,oder ?
(Respekt übrigens wg den häufigen Ölwechseln- ich muß gestehen, mir wäre das ziemlich schnell zu blöd)
Zitat:
Original geschrieben von Hoelfenmaschine
Mal dumme Frage Flo:lässt du auich Motorreinigungsgedingds mitlaufen direkt vor dem Wechsel ?
Bestimmmt ,oder ?(Respekt übrigens wg den häufigen Ölwechseln- ich muß gestehen, mir wäre das ziemlich schnell zu blöd)
Als der Motor gespült wurde ist es vorher rein gekommen, die Spülung sah dann so aus.
Innereinigungsdinges rein, 5 Minuten laufen lassen, ablassen.
Billigstes 10 W 40 rein, Motor warm fahren, Innenreinigungsdingens rein, 5 Minuten laufen lassen, ablassen.
Und das ganze dann 3mal hintereinander bevor die richtige Ölfüllung reingekommen ist.
Seit dem mache ich halt alle paar tausend km einen normalen Ölwechsel um den Dreck raus zu bekommen, zeitlich ist es aber nicht sehr dicht beieinander. Ich fahre nur 4.000km in 6 Monaten.
Seit der Spülaktion habe ich keinen Innenreiniger mehr genommen, irgendwie ist mir da immer etwas mulmig bei.
ok.
Hat mich jetzt nur interessiert.
Weil HM war (ist?) ja innnen auch total verkokt.
Hab den Ventilkopf im Zuge der VSD-Wechsel saubergepult und dann das Reinigungsdingens durchlaufen lassen. Zu dem Zeitpunkt war das Öl grad mal 3000km drin (VOR dem Reinignungszeuch war es bissl dunkler als goldgelb)
Raus kam eine TIEFschwarze Brühe.
Dann hab ich -ebenso wie du- billigstes Öl reingefüllt, laufen lassen, nochmal Spülung rein, abgelassen (nicht mehr ganz so schwarz- aber schon deutlich verfärbt) und DANN das richtige Öl mit dem MOS²
Allerdings kann ich ab da nicht mehr viel zu sagen, da der Motor danach nur noch 50km gelaufen ist.
Aber von den Stößeln etc war nichts mehr zu hören und er lief rund (wenn man von seinen Geysir- Anfällen und Tarnattacken mal absieht)
Scheinbar hatte sich der Motor an verstopfte Öl, Luft - und Wasserleitungen schon SO gewöhnt, dass er mit "freiem Durchgang" nicht umgehen konnte (oder die Geysiranfälle waren dessen Form der Spülung- man FASST es nicht, welche Mengen an Dreck da aus dem Wasserkreislauf gedrückt wurden)
Was dein mulmiges Gefühl mit dem Reinigungszeug angeht:
das kann ich gut nachvollziehen. Deshalb hab ich nach den Innenreinigungen auch immer ds MOS² mit reingekippt. Mag sein, dass es nur Geldmacherei ist, aber gegen MEIN mulmiges Gefühl hat es geholfen 😁
Der Delch hat die Reinigung nur beim ersten Wechsel bekommen.
Und was da rauskam war nur etwas dunkler als üblich.
Seit dem fahr ich wie bereits geschrieben mit 5W40 und MOS² - aber ganz "gewöhnliche" Wechselintervalle mit Filter bei 15tkm
Das Letzte mal Wechsel dachte ich mir noch: das wär schon noch ein wenig gegangen (Öl war dunkelbernsteinfarben)
Aber ich bin dieses Halbjahr auch wesentlich mehr gefahren als geplant (20t km- was EIGENTLICH einer Laufleistung von 1,5 Jahren entspricht)
Edit:
weil du schreibst "Schlamm"
meinst du wirklich das schnoddrig schwarze Zeug das zuweilen am Ende des Wechsels "rausklatscht ?
Wenn ja wäre es nicht eine Möglichkeit (nachdem der Motor min 12 Std gestanden ist) die Ölwanne abzunehmen, den Schlamm rauszuspülen und die Ölwanne (inkl neuer Dichtung) wieder drauf?
Zitat:
Original geschrieben von Hoelfenmaschine
Edit:
weil du schreibst "Schlamm"
meinst du wirklich das schnoddrig schwarze Zeug das zuweilen am Ende des Wechsels "rausklatscht ?
Wenn ja wäre es nicht eine Möglichkeit (nachdem der Motor min 12 Std gestanden ist) die Ölwanne abzunehmen, den Schlamm rauszuspülen und die Ölwanne (inkl neuer Dichtung) wieder drauf?
Genau das Zeug meine ich. Am überlegen war ich auch schon die Ölwanne mal abzunehmen denn wer weiß wie das Sieb der Ölpumpe aussieht.
Problem ist dann nur wieder, dass ich keine Bühne oder Grube habe wo ich ihn 12 Stunden stehen lassen kann um dann die Ölwanne abzunehmen. Nächstes Problem ist die Dichtung, die es für die Ölwanne ja nicht gibt und mit dieser Dichtungspaste hatte schonmal mein Problemchen und es nie wieder richtig dicht bekommen.
Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit des Ölwanne demontierens ja wenn ich bei Markus die Schaftdichtungen machen lasse, dann steht er eh das ganze Wochenende.
Mein Öl ist jetzt nach knapp 3.000 km wieder Pechschwarz und ich mache nächste Woche einen Wechsel mit lecker Castrol 10W40 und dann noch ein Döschen MOS² oben drauf.
Das ist eine gute idee das mit der Ölwanne im Zuge der VSD zumachen.
Zumal das die gleiche Dichtpaste ist 🙂
Vielleicht das mit dem MOS² auch erst mit den VSD ?
Bei der Gelegenheuit kannst du auch den Ventildeckel reinigen und shen, wie es denn innendrin mit Verkokungen ist, oder ob es tatsächlich "nur" der Schlamm unten ist.
Vielleicht sogar NACH den VSD inkl Ölwanne noch mal eine reinigung durchlaufen lasssen, dann richtiges Öl mit MOS² - Wäre das eine Möglichekeit für dich?
Weil inkl dem MOS²würde ich von den 3000km Intervall absehen..... (aber das ist jetzt nur MEINE bescheidene Meinung)
Zitat:
Original geschrieben von shgfa
In garkeinem, habe nur etwas nachgeplappert was ich im Internet gelesen hatte. Wie man auf dieser Seite lesen kann war es falsch.Zitat:
Original geschrieben von kat2
Hi,
würde mich mal interessieren, was für Flugzeuge (bzw. Flugmotoren) das sein sollen. Continental empfiehlt imho überhaupt keine Öladditive, und Lycomings LW16702 ist Triphenylphosphat (netter Artikel hier: http://www.avblend.com/faa/kas_thomas_lenckite.html) und kein Mo2S.
Grüße
Danke für die Richtigstellung und den Link, den sich einige hier mal durchlesen sollten...
Grüße
Lasst es uns doch mal so betrachten:
Es wird ja niemand gewzungen, Öl-Additive gleich welcher Marke/Art in das Öl zu kippen.
Nachgewiesermaßen schadet es auf jeden Fall nicht - korrekt angewendet !
"Viel hilft viel" ist auch hier exakt der falsche Weg.
Manche "merken" eben was nach der Zutat - andere eben nicht ! 😁 AmMotor, meine ich ....
Und all diese Reinigerzusätze - sei es dem Sprit oder Öl begegeben - sind sicherlich keine Allheilmittel.
Das wirkt allenfalls unterstützend, bzw. vorbeugend.
Auch hier wieder die korrekte Anwendung vorausgesetzt !
Wenn man so wie Flo die Maschine relativ "dicht" sitzen hat, kann man natürlich mit Mehrfachanwendungen eine gewisse Art von Freigängigkeit der Kanäle wieder erreichen.
Sicherlich wäre das zerlegen und reinigen des Motors der richtigere Weg, aber man betrachte mal die die Verhältnismäßig der Kosten:
Nehmen wir mal an, "man" kippt alle 2-3 Tankfüllungen ne Dose so etwas wie "Ventilsauber" - gesamt etwa 4 - rein, wären das etwa 60 € auf 5-7.000 KM.
Mit der Laufleistung dann rein prohylaktisch jeweils einen vorgezogenen Ölwechsel mit Reiniger-Additiv vorher und MoS² Zusatz danach, kommen noch mal ca. 30 € dazu - machen wir es rund 100€.
Je nach Fahrleistung zahlt man das dann häppchenweise eben in einem Halben - oder wie bei Flo - in einem Jahr. Plus Kosten für's Öl natürlich ....
Nur die Ölwanne und Ventildeckel runter ist da eher halben Kram - kostet aber mit Sicherheit ein mehrfaches - sofort !
Ich sehe eine solche Vorgehensweise durchaus als einen kostengünstigen, gangbaren Weg.
Wenn man sich mal überlegt, für welchen anderen Schwachfug ohne irgendeine Art von Gegenleistung man des öfteren Geld ausgibt ...