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Erfahrung mit Versicherungsvermittler/Makler?

Themenstarteram 6. Febuar 2010 um 18:26

Hallo,

ich hatte letztens eine interessante erfahrung in einem anderen forum. Es ging um meine kfz haftpflicht. Allerdings bekam ich keine sinnvolle antwort. Statt dessen wurde mir gesagt dass ich grundsätzlich keine ahnung habe und mich ich doch besser beraten lassen sollte (von einem vermittler/makler). Daraufhin habe ich mir das forum etwas genauer angeguckt und gemerkt, dass sich dort hauptsächlich makler tummeln. In vielen threads wurde anstatt auf das thema einzugehen, darauf verwiesen, dass man doch besser einen makler mit dem abschluss der versicherung betraut hätte.

Mein problem habe ich inzwischen selbst gelöst. Es stelle sich als einfach heraus. Ich möchte nun diesen thread hier starten, um erfahrungsberichte mit versicherungsvermittlern zu sammeln. Habe nach etwas vergleichbaren gesucht, aber bisher nichts gefunden.

Wer hat erfahrungen mit vermittlern? Glaubt ihr, dass eine durch einen makler vermittelte versicherung "besser" ist? Bekommt man günstigere angebote als bei einem online preisvergleich? Werden auch direktversicherer vermittelt? Der vermittler finanziert sich ja durch die provisionen der versicherer. Wie ist sichergestellt, dass er eine "schlechtere" versicherung mit höherer provision nicht einer "besseren" versicherung mit niedrigerer provision vorzieht?

Ich bedanke mich schon mal für eure berichte. Auf dass sie dem einen oder anderen bei der entscheidung helfen, seine versicherung selbst auszusuchen, oder einen vermittler zu beauftragen.

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42 Antworten

Hallo,

über Jahrzehnte haben mir Selbst- und Berichts-Erfahrungen gezeigt, dass es überall "Reinfälle" gibt. Wenn man sich auskennt kann man mit online-portalen sich selbst gut "einnorden". Darf aber nicht Äpfel und Birnen verwechseln, sehr leicht möglich wegen Voreinstellungen der Portale. Das gilt besonders für "Direktversicherer", die regelmäßig scheinbar günstiger sind, das kann Täuschung sein, weil das "Kleingedruckte" sich erst später zu erkennen gibt.

 

Wie in allen Branchen herrscht in einem Freien Markt sog. Wettbewerb und jeder Bauer lobt seine Ware . . .

Besonders tragisch können "Persönliche Empfehlungen" sein, da kann man u. U. heikle Erfahrungen machen.

 

Alte Kaufmannsregel: Mindestens 3 Angebote genau prüfen, incl. Erscheinungsbild, Umgangston, Referenzen, Service-Versprechen usw.

Viel Erfolg

Hi,

zum Thema Versicherungsmakler ist nur zu sagen das du als Versicherungsnehmer nur

solange interessant bist wie deine unterschrift auf dem vertrag fehlt,

wenn du wissen willst ob das angebot vom MAKLER ok ist gehe zum

Verbraucherschutz ich tue das auch kostet 15euro pro beratung und man hat gewissheit

von einer unparteischen stelle wirklich beraten worden zu sein.

 

mfg

Zitat:

Original geschrieben von RKA379

Hi,

zum Thema Versicherungsmakler ist nur zu sagen das du als Versicherungsnehmer nur

solange interessant bist wie deine unterschrift auf dem vertrag fehlt,

mfg

Es soll auch noch die Makler geben, die ihren Job ernst nehmen und gerne machen.

Mein Makler hat mir sogar eine Onlineversicherung fürs Auto empfohlen.

Und an dem Vertrag hat er mit Sicherheit nichts verdient.

Zitat:

Original geschrieben von RKA379

zum Thema Versicherungsmakler ist nur zu sagen das du als Versicherungsnehmer nur

solange interessant bist wie deine unterschrift auf dem vertrag fehlt,

Falscher Makler, es gibt auch welche die sich Mühe geben. Logisch auch in eigenem Interesse, woher soll der wissen ob ich nicht später mal eine neue/andere Versicherung brauche und wieder zu ihm komme?

Online mit entsprechend Aufwand und stundenlangem Kleingedrucktemlesen findet man auch selber die guten Angebote heraus, ein freier Makler nimmt einem die Arbeit einfach nur ab. Arbeite auch mit einem zusammen was sich bisher bewährt hat, habe online noch nichts wirklich besseres gefunden als er mir angeboten hat. Der Vorteil bei freien Maklern ist der dass sie nicht auf bestimmte Versicherungen beschränkt sind und nur bestimmte Produkte verkaufen wollen.

Gruß Meik

Hi,

auf jeden Fall Makler statt Vermittler und wie oben schon geschrieben sollte das Produktportfolio nicht beschränkt sein.

Wenn Du einen Honorar-Makler nimmst, kannst Du davon ausgehen, dass auch die Höhe der Provision der Versicherungsgesellschaft keinen Einfluss auf die Beratung hast. Auch die Beiträge sind billiger (wie bei Direktversicherern), da keine Provision mit eingerechnet ist. Ein Honorarberater kostet dich natürlich direkt Honorar ;) - kann sich aber schon rechnen. (Vielleicht nicht bei der Autoversicherung)

Grüße Philipp.

Zitat:

Original geschrieben von joschi67

 

Es soll auch noch die Makler geben, die ihren Job ernst nehmen und gerne machen.

Mein Makler hat mir sogar eine Onlineversicherung fürs Auto empfohlen.

Und an dem Vertrag hat er mit Sicherheit nichts verdient.

Da hast du aber einen "super" Makler. Evtl. hat er dich auch nur an die Onlineversicherung verwiesen, damit du:

1. Dich um alles kümmern musst was Vertrags- und Schadenangelegenheiten angeht. (An Schäden verdient der nichts, außer Fleißkärtchen. Service ist nicht umsonst.)

2. Er kan Kfz eh nur vielleicht 20% eines Jahresbeitrags an Courtage (Provision) bekommt. In der Zeit wo du dich dann um deine Kfz-Versicherung kümmerst, macht der halt 20 Lebensversicherungen.

Aber schon ein klasse Makler. Der schickt dich zum Onlinedealer und verkauft das als Service. Bei dem würde ich auch 'ne BU machen.

Zitat:

Original geschrieben von camue

Zitat:

Original geschrieben von joschi67

 

Es soll auch noch die Makler geben, die ihren Job ernst nehmen und gerne machen.

Mein Makler hat mir sogar eine Onlineversicherung fürs Auto empfohlen.

Und an dem Vertrag hat er mit Sicherheit nichts verdient.

Da hast du aber einen "super" Makler. Evtl. hat er dich auch nur an die Onlineversicherung verwiesen, damit du:

1. Dich um alles kümmern musst was Vertrags- und Schadenangelegenheiten angeht. (An Schäden verdient der nichts, außer Fleißkärtchen. Service ist nicht umsonst.)

2. Er kan Kfz eh nur vielleicht 20% eines Jahresbeitrags an Courtage (Provision) bekommt. In der Zeit wo du dich dann um deine Kfz-Versicherung kümmerst, macht der halt 20 Lebensversicherungen.

Aber schon ein klasse Makler. Der schickt dich zum Onlinedealer und verkauft das als Service. Bei dem würde ich auch 'ne BU machen.

DITO!!!!!!

 

so sehe ich das auch, es gibt keine Makler die es gut meinen mit einen!!!!!!!!!!!!!!!!!!

wir Kunden sind den scheißegal es zählt die Provision deshalb nerven die Super Makler

auch meistens mit Lebens oder Riesterverträgen nachdem sie ihren einstieg mit der

KFZ Police geschafft haben.

 

mfg

Hallo zusammen,

ich habe diesen Thread bewusst offen gelassen um zu ergründen, inwiefern das Thema sachlich behandelt werden kann.

Offensichtlich nur zum Teil - schade drum.

Für das weitere Fortbestehen des Threads:

1. Schwarz-Weiß-Malerei ist schlichtweg schlechter Stil und bringt der Diskussion gar nichts.

2. Kraftausdrücke jeglicher Art sind zu unterlassen

3. Auch die Interpunktion im Übermaß dient der Sache nicht --> die 1-Taste sollte i.V.m. der Shift-Taste bei einigen dringend überprüft werden...

Also:

Entweder sachlich zum Thema oder ich muss zumachen.

Zum Thema selber:

Wer glaubt, sagen zu können, in einem Beruf zu leben, der frei von schwarzen Schafen ist, der möge bitte die Hand heben.

Ich kenn aus dem Gedächtnis weg mal 4 Makler.

Keiner von denen ist ein Verbrecher. Alle 4 verdienen Ihren Lebensunterhalt - und jeder kann seinen Kunden noch in die Augen schauen.

Die Marktübersicht dieser 4 hat sonst kein anderer - auch kein Verbraucherschutz (und die sind völlig wertefrei?).

Abgesehen vom "Brot-und-Butter"-Geschäft gehts da auch um Kompetenz.

Ne Kfz- oder Sachversicherung kann jeder online vergleichen und ist sofort Experte.

Wenn es aber um Rente, BU oder andere langfristige Anlage- und/oder Vorsorgemaßnahmen geht, dann benötigt man Kompetenz - und davon profitiert man auch.

Ich für meinen Teil bin auch bereit, dafür zu zahlen. Ich wage mir nicht anzumaßen, über alles insbesondere in diesen Bereichen, Bescheid zu wissen - das ist auch nicht mein Job.

Mein Makler macht das für mich - entscheiden muss aber immer noch ich. Ich bezahle ihn für den Marktüberblick, das Erklären bestimmter Fachbegriffe - und dann nehm ich mir das Zeugs mit und entscheide.

Wer sich diese Mündigkeit vermeintlich wegnehmen lässt, weil er ja eh über den Tisch gezogen wird hat:

a) Ein Ego-Problem

b) grundsätzlich zuviel Misstrauen

c) nen schlechten Vermittler. (Mehrfachauswahl möglich ;))

Und abschließend:

Die "kann-ich-auch-im-Internet-rausfinden"-Mentalität mag bei einfachen Versicherungen gehen - das mach ich auch.

Aber bei langfristigen Sachen, wo es auch um richtig Geld geht, werde ich nicht auf die Dienstleistung eines Fachmannes verzichten. Bei nur einer doch nicht nötigen vorzeitigen Kündigung (weil es dann eben doch die falsche Lebensversicherung war) hab ich das Invest wieder rein ;)

Und nein - nicht alle Dienstleistungem müssen für lau sein.

Also:

Ich mag keinen generellen Stab für Makler brechen - es gibt auch dort genug Leute, die nur am besten der anderen interessiert sind.

Aber es ist mir zuwider, ganze Berufsstände zu kriminalisieren. Das ist stillos.

Grüße

Schreddi

Zitat:

Original geschrieben von Schreddi

 

Also:

Ich mag keinen generellen Stab für Makler brechen - es gibt auch dort genug Leute, die nur am besten der anderen interessiert sind.

Aber es ist mir zuwider, ganze Berufsstände zu kriminalisieren. Das ist stillos.

Grüße

Schreddi

Und wenn du das nicht im Gott ähm Modmodus :) geschrieben hättest, könnte man den Dankebutton drücken.

@Schreddi: Danke

Zu den negativen Beurteilungen trägt auch bei, daß die Berufsbezeichnungen nicht geschützt sind.

Vertreter oder Agenten vermitteln meistens nur Verträge für eine Versicherung,

Vermittler für mehrere.

Makler haben ebenfalls mehrere bis alle im Programm, unterscheiden sich aber voneinander dadurch, daß sie entweder auf Provisionsbasis arbeiten oder vom Kunden bezahlt werden . Letztere können also die für den Kunden günstigste Versicherung empfehlen, da sie von den Versicherungen unabhängig sind.

Da aber jeder die ihm passend erscheinende Bezeichnung wählen kann, ist die Einteilung nicht sicher.

Themenstarteram 9. Febuar 2010 um 1:05

Danke für die zahlreichen Beiträge. Das Thema ist tatsächlich ein weites Feld.

Im Hinblick auf das gewählte Forum fände ich es hilfreich, wenn man es auf KFZ-Versicherungen beschränkt. Meiner persönlichen Meinung nach ist ein Onlinevergleich ausreichend. Zumindest für diejenigen, die bei den dortigen Kriterien den Überblick behalten, und hin- und wieder das Kleingedruckte lesen. Ich lass mich aber auch eines Besseren belehren.

Ausschlaggebend für das Starten dieses Themas war die Aussage mehrerer Makler, dass man für eine KFZ-Versicherung zwingend einen Makler konsultieren sollte, da man als Verbraucher (generell!) das Themengebiet nicht ausreichend abschätzen kann.

Also, wer hat sich im Schadenfall im Nachhinein gedacht: Mist, hätte ich doch mal vor Vertragsabschluß einen Makler gefragt? Oder wer hat Online gesucht und abgeschlossen, und keine Probleme bei der Schadenregulierung gehabt?

Hallo,

eine derartige Einschränkung auf nur einen Versicherungsbereich (noch dazu einen sehr kleinen) wird dem Thema nicht gerecht, daher ist selbstredend auch gestattet, das ganze vollumfänglicher zu behandeln.

Und Du schreibst doch selbst:

Zitat:

Meiner persönlichen Meinung nach ist ein Onlinevergleich ausreichend. Zumindest für diejenigen, die bei den dortigen Kriterien den Überblick behalten, und hin- und wieder das Kleingedruckte lesen.

Damit ist der Kern der Diskussion bereits erschlagen und dies gilt nicht nur für Kfz-Versicherungen.

Wer es beherrscht - oder oftmals auch nur glaubt es zu beherrschen - der ist online ohne Beratung besser dran.

Ist doch auch völlig normal, da die zwischengeschaltete Dienstleistung entfällt und nicht mehr bezahlt werden muss.

Allein:

Die Gefahr der Selbstüberschätzung ist hierbei enorm.

Es kann auch gern jeder online die Rente absichern und sein Leben versichern und die Vorsorge gestalten.

Daher kann die Aussage weder als vollständig richtig, noch als vollständig falsch bewertet werden.

Es ist schlichtweg ne subjektive Entscheidung und vornweg Einschätzung.

Grüße

Schreddi

Moin,

ich bin grundsätzlich der Meinung, dass online-Abschlüsse etwas für Leute sind, die Versicherungskaufmann gelernt haben oder aber bereit sind, sich wirklich intensivst (und das bedeutet nunmal einen massiven Zeitaufwand) in ein Thema einzuarbeiten.

Ich geh' da sogar einen Schritt weiter und lasse mich als Versicherungsfuzzi gerne zu verschiedenen Spezialsparten von Kollegen beraten, da mein Wissen da nicht tief genug ist und mir meine Zeit zu wertvoll ist, um mich selber in alles einzulesen.

Gruß vom Sause

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