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Elektro Roller

Themenstarteram 5. März 2017 um 11:43

Hallo, ich habe hier gerade mal ein wenig im Forum gelesen und finde nichts was mir weiter hilft.

 

Im Sommer könnte ich überlegen ob ich mir einen Roller zulege.

Ich bin überzeugt das elektromobilität das Mittel der Zukunft ist und würde mich für einen elektro Roller interessieren.

Was gibt es da, worauf muss man achten?

Führschein habe ich BE, also 50 Km/h darf ich damit fahren.

 

Ich habe gerade gesehen das es ein Motorroller forum gibt. Kann einer der Moderatoren diesen Thread dorthin verschieben?

Danke:-)

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92 Antworten

Zitat:

Wieviel Erfahrung bringst du ausser deinen 10" Rädern mit?

Moin,

ich habe 7 Jahre lang als ausgebildeter Zweiradmechaniker in einem Piaggio-Center gearbeitet, habe hierfür natürlich auch den Motorradführerschein erworben. Ich bin so ziemlich alle Radgrößen bei Rollern gefahren, bei Motorrädern gibts außer bei Honda-Oldtimern eh keine 10"er ;-)

Zum Thema Platz für Akkus: Wenn ich einen Roller zerlege entdecke ich doch auch immer viel Hohlraum - unterm Trittbrett, im Frontbereich - und anstelle der Benzin, resp. Öltanks. Akkus lassen sich inzwischen in beliebig geformte Pakete gestalten, es muss nicht immer ein viereckiger Klotz sein. Sogar in der von mir stets angeführten Piaggio-Baureihe der Plastik-Anfänge Anfang der 90er (SKR, Sfera, TPH) ist unter dem (übrgens ebenen) Trittbrett ein nicht zu verachtender Hohlraum vorhanden, der lediglich durch das Rahmenrohr und ein paar Streben unterbrochen wird.

Neu-Ling

Nun geht der Trend aber zum herausnehmbaren Akku. Mit einem Handgriff.

Nicht nach 2 Stunden Verkleidung abbauen 200 einzelne AAA Zellen zusammen suchen. ;)

Zitat:

@tomS schrieb am 9. Januar 2018 um 13:21:08 Uhr:

Nun geht der Trend aber zum herausnehmbaren Akku. Mit einem Handgriff.

Nicht nach 2 Stunden Verkleidung abbauen 200 einzelne AAA Zellen zusammen suchen. ;)

Den Trend habe ich sehr wohl mitbekommen, siehe die Gogoro-Wechselstationen oder das Unu-System. Aber das bedeutet ja nicht daß zwingend alle Roller so gestaltet werden müssen. für den laternenparker ist das bestimmt eine gute Lösung - aber wer zu Hause in der garage oder so laden kann wird womöglich den Akku nie rausnehmen - macht man beim Auto ja auch nicht ;-) Versuche mit Wechselakkus sind beim Auto (wohl auch wegen des Gewichts...) kläglich gescheitert.

Wenn so ein Roller mit ich sag mal "verteiltem" Li-Po Akku eine Kapazität von 300km hat würde ich auf den Wechselakku verzichten. Zudem kann man einen Akku ja auch als Tragendes Teil konstruieren, es muss ja nicht immer die einfache China-Kontruktion mit einem herkömmlichen Chassis, einer anstelle des Benziners eingehängten E-Antriebsschwinge und einem Akkuklotz im Helmfach sein. Weiterdenken....

Neu-Ling

... und konstruieren nicht vergessen!

Die Flüssigbatterien sind schon mal eine interessante Idee.

Wenn man beim üblichen Billig-Chinaroller die Triebsatzschwinge abbaut, dann wiegt der Rest doch kaum noch was. Da finde ich den Ansatz erstmal nicht so schlecht, weil die Kiste damit bezahlbar bleibt.

Im BMW E-Roller hast Du den Akku als mittragendes Element und guck dir an, was die Mühle kosten soll...

Der vielleicht größte Vorteil beim herausnehmbaren Akku kommt im Winter zum tragen. Wenn Du den warmen Akku aus der Wohnstube holst und nicht mit einem kalten Stromspeicher losschleichen musst. Ein Akku ist eine kleine Chemiefabrik. Chemische Reaktionen sind temperaturabhängig.

Interessante Idee... Die meisten roller sehe ich in der stadt, die meisten garagen bei Einfamilienhäusern oder auf dem dorf. Irgendwie stellt das einen wiederspruch dar...!

Nungut, mechaniker ja... Da hast du viel unter dem hintern, aber nichts intensiv.

Zitat:

@Papstpower schrieb am 9. Januar 2018 um 14:45:24 Uhr:

wiederspruch

oder Widerspruch - am besten laden können in d er Tat die Land- und meist auch Stadtrandbewohner. Platz für Garage oder Carport, Aussensteckdosen und womöglich eine Solaranlage auf dem Dach.

Mitten in der City gibt's evt. nicht einmal genug Platz einen Roller sicher abzustellen, geschweige denn zu laden.

Zitat:

@Multitina schrieb am 9. Januar 2018 um 14:40:32 Uhr:

Wenn man beim üblichen Billig-Chinaroller die Triebsatzschwinge abbaut, dann wiegt der Rest doch kaum noch was. Da finde ich den Ansatz erstmal nicht so schlecht, weil die Kiste damit bezahlbar bleibt.

Im BMW E-Roller hast Du den Akku als mittragendes Element und guck dir an, was die Mühle kosten soll...

Der vielleicht größte Vorteil beim herausnehmbaren Akku kommt im Winter zum tragen. Wenn Du den warmen Akku aus der Wohnstube holst und nicht mit einem kalten Stromspeicher losschleichen musst. Ein Akku ist eine kleine Chemiefabrik. Chemische Reaktionen sind temperaturabhängig.

Moin,

das verhält sich so wie mit den 2 Ansätzen der Elektroautos. Da gibt es Hersteller, die fangen mit einem weißen Blatt Papier an und denken sich was Neues aus, z.B. Tesla & BMW. Das ist dann natürlich erstmal teurer, weil wegen Entwicklung, nä?!

Dann gibt es Hersteller wie VW die einen vorhandenen "Korpus" nehmen und statt der Verbrennungskraftmaschine einen E-Strang einpflanzen. kommt erstmal billiger, weil ein Großteil der Arbeit auch von Zulieferern gemacht wird/wurde - aber es wird eben auch viel Potenzial verschenkt.

Ich zähle mich nicht zu den early Adopters, halbgares Zeug ist nicht meins. Also warte ich mal ab wie sich das entwickelt - Geld darf es gerne kosten, schließlich ist der Roller als Stadtbewohner mein Hauptverkehrsmittel neben dem Fahhrad.

Das Thema Aufladen ist spannend. Wechselakkus haben durchaus ihre Vorteile und Daseinsberechtigung, aber wenn ich mich so umsehe stelle ich fest daß viele Leute ihren Roller eben doch zumindest einigermaßen geschützt im abschließbaren Hinterhof parken oder vielleicht auch die möglichkeit einer Tiefgarage nutzen können. Dort kann man problemlos mal ein Kabel legen...man muss es aber auch wollen.

Neu-Ling

 

 

Frag mal den Vermieter, ob du ein kabel legen darfst!

Zitat:

@Papstpower schrieb am 9. Januar 2018 um 18:15:40 Uhr:

Frag mal den Vermieter, ob du ein kabel legen darfst!

Moin,

wenn das das größte Problem auf dem Weg zur Elektromobilität sein soll... ;-)

Neu-Ling

Das ist es!

Moin,

das wird sich aber rasch ändern: http://www.spiegel.de/.../...ladestation-fuer-neubauten-a-1116695.html

Neu-Ling

"Rasch"?

Viele Häuser halten länger als die 6-12 Monate gesetzliche Gewährleistung.

Unser Haus ist aus dem 19. Jahrhundert. Damals hat noch nicht jeder Haushalt den Strombedarf eines Industriebetriebs gehabt, damals wurden nur "Klingeldrähte" verbaut.

Klar, Steckdose kann man setzen. Sicherung wie vom Fachmann empfohlen.

Zapp, aus ist's.

Aber Steckdose ist da. ;)

Moin,

Die Zeiten ändern sich, und mit einem freundlichen Gespräch zwischen Eigentümer & Mieter ist oft schon viel Getan. Und ein Roller kommt mit einem herkömmlichen 16A-Schuko Anschluß klar, da muß kein Starkstrom gelegt werden.

Man muss es aber auch wollen...

Neu-Ling

Dann werden wir ab jetzt also alle in Neubauten einziehen...?! Interessant!

Viel interessanter sind die Brandschutzvorschriften! Und dort wirst du scheitern mit deiner Idee. Akkus können ausgasen, sich entzünden oder auch explodieren. Das alles kann aber muss nicht passieren. Trotzdem müssen diese Gefahren abgesichert sein.

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