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Elektro Kleinbus gesucht

Themenstarteram 27. Oktober 2022 um 9:01

Hallo zusammen,

wir sind gerade in der Planung der Beschaffung eines Mannschaftswagens für die Feuerwehr (eigentlich nur ein Kleinbus). Im Moment sind wir erstmal auf der Suche nach der Basis, also aus welchem Fahrzeug wir das bauen wollen. Es ist auch noch nicht entschieden, ob es Elektro wird oder doch wieder ein Diesel. Allerdings finde ich keine Liste, welche Kleinbusse es auch als Elektro Variante gibt. Ich habe bis jetzt den eVito gefunden, welcher mir recht gut gefallen hat, aber es gibt ja sicherlich noch andere.

Ich habe auch noch eine weitere Frage: Laufleistung wird dieses Fahrzeug nicht viel bekommen, aber wie sieht es mit der Lebensdauer der Batterie aus. Feuerwehrfahrzeuge werden bei uns ca alle 25-30 Jahre ersetzt. Ist das mit der jetzigen Batterietechnik möglich? Über den Zeitraum wird das Fahrzeug sicherlich weniger als 100tkm fahren.

Vielen Dank für Eure Hilfe

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61 Antworten

Du kannst auch noch auf den VW ID.BUZZ warten. Aktuell gibt es den nur als 5-Sitzer, eine 7- oder gar 9-sitzige Variante soll später kommen.

Die Batterie stresst in erster Linie nicht das kalendarische Altern, sondern das Laden und Entladen, sprich die Ladezyklen. Wenn sie bei der Feuerwehr dauerhaft auf 80% SoC gehalten wird, dürfte man da bei den Laufleistungen der Feuerwehr keine Probleme zu erwarten haben.

Wir haben hier jetzt erst einen neuen ELW/MTW auf Basis VW T6.1 übernommen. Hier hat der Händler ernsthafte Bedenken angemeldet, ob nicht das AdBlue bei der geringen Kilometerleistung "ranzig" wird...

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 27. Oktober 2022 um 16:43:09 Uhr:

....

Die Batterie stresst in erster Linie nicht das kalendarische Altern, sondern das Laden und Entladen, sprich die Ladezyklen. Wenn sie bei der Feuerwehr dauerhaft auf 80% SoC gehalten wird, dürfte man da bei den Laufleistungen der Feuerwehr keine Probleme zu erwarten haben.

...

Neee.

So ein Akku muss hin und wieder geladen werden.

Sonst altert er besonders extrem.

So jeden 2.ten Monat steht in der Anleitung von meinem e-Bike. Ist aber bestimmt auch vom Akku abhängig.

Das wird aber wohl eher kein Problem sein.

Zur Not wird das Fahrzeug eben hin und wieder für einen Einkauf oder sonst irgendwas genutzt.

Fahrzeuge sind eben Fahrzeuge und keine Stehzeuge.

Verbrenner müssen auch hin und wieder laufen um die Lager neu zu schmieren und...

Und dabei besser warm werden.

Das Beispiel mit Addblue steht ja oben.

Und wenn wir nachdenken fällt bestimmt noch mehr ein.

Es gibt doch Diagramme mit der Akkualterung von Li-Ion Akkus. Ich denke die laufen auch nach 30 Jahren noch. Dann allerdings vielleicht nur noch mit halber Kapazität. Ich sehe keine Bedenken zur Verwendung als Mannschaftswagen. Was fahrt ihr pro Einsatz am Stück? Mal 30km, 50? Selbst bei einem 2. Einsatz am gleichen Tag sollte da nach 30Jahren noch was möglich sein. Trennt euch von dem fossilen Mist. Es wird Zeit!

am 28. Oktober 2022 um 7:35

Halbe Kapazität heißt aber nicht halbe Range.

Wenn man nicht mehr bis 80% laden darf Und die untere Reserve von 10 % nicht ausschöpfen kann beschleunigt sich der Alterungsprozesse Exponenziell.

Nein das geht zum Ende hin viel viel schneller!

@devryd - Rein vom Platz her wäre meine erste Wahl ein eVito Tourer Extralang mit 8 bis 9 Sitzplätzen. Ist 5,37m lang, was beim Abstellen im Feuerwehrhaus aber vermutlich kein Problem sein sollte. Wenn möglich, mit Code UR1 (längere Sitzschienen) https://mbpassion.de/.../

Zu Batterie & Co kann ich nix sagen.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 27. Oktober 2022 um 17:42:33 Uhr:

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 27. Oktober 2022 um 16:43:09 Uhr:

....

Die Batterie stresst in erster Linie nicht das kalendarische Altern, sondern das Laden und Entladen, sprich die Ladezyklen. Wenn sie bei der Feuerwehr dauerhaft auf 80% SoC gehalten wird, dürfte man da bei den Laufleistungen der Feuerwehr keine Probleme zu erwarten haben.

...

Neee.

So ein Akku muss hin und wieder geladen werden.

Sonst altert er besonders extrem.

So jeden 2.ten Monat steht in der Anleitung von meinem e-Bike. Ist aber bestimmt auch vom Akku abhängig.

Nein, das stimmt für aktuelle Li-Ionenakkus nicht was du hier schreibst.

Zitat:

@halifax schrieb am 28. Oktober 2022 um 10:55:47 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 27. Oktober 2022 um 17:42:33 Uhr:

 

Neee.

So ein Akku muss hin und wieder geladen werden.

Sonst altert er besonders extrem.

So jeden 2.ten Monat steht in der Anleitung von meinem e-Bike. Ist aber bestimmt auch vom Akku abhängig.

Nein, das stimmt für aktuelle Li-Ionenakkus nicht was du hier schreibst.

Zweifel. Mein e-Bike Akku ist auch nicht so alt

Aber egal.

Den Akku bekommt man aufgeladen.

Was noch fehlt ist der e-Transit von Ford.

https://www.ford.de/nutzfahrzeuge-modelle/der-neue-ford-e-transit

Womöglich aber zurecht.

Weil ich den nicht als Bus finde.

Ford Händler können das aber bestimmt genauer sagen.

Also, ihr wärt jedenfalls nicht die erste Feuerwehr die den eVito als Feuerwehrauto beschafft, es gibt auf YouTube ein Video von einem entsprechenden Fahrzeug in Österreich: https://www.youtube.com/watch?v=jAoQFIKJX3M

Der eVito hat die geforderten Sitzplätze. Auf die Batterie gibt es 8 Jahre bzw. 160.000km Garantie. Wobei diese entsprechend länger durchhalten dürfte, wenn auch mit reduzierter Kapazität. Ob das 30 Jahre reicht kann heute vermutlich niemand sicher sagen, allerdings würde ich bei Verbrennern da auch nicht drauf wetten wollen.

An eurer Stelle würde ich mal bei Mercedes anrufen und mit denen sprechen. Es hilft sicher, wenn das Autohaus engagiert ist und mal in der Zentrale in Stuttgart nach Erfahrungen und Sonderkonditionen etc. fragt.

Zusätzlich solltet ihr am Parkplatz des Fahrzeugs eine Lademöglichkeit (Wallbox) schaffen, sonst werdet ihr nicht glücklich.

Themenstarteram 28. Oktober 2022 um 20:01

Das Video habe ich tatsächlich auch schon gefunden.

Eine wallbox brauchen wir Denke ich nicht mal. Bei den Kilometern die wir fahren sollte laden an einer normalen Steckdose locker reichen

Das ist nicht der Punkt, es geht um die Zunahme von Ladeverlusten bei geringen strömen und die Verkabelung und Schukodose-Stabilität bei über 7A Dauerbelastung über Stunden hinweg.

Themenstarteram 28. Oktober 2022 um 20:09

Nochmal bitte für Leute ohne E-Technik Studium

Ein Elektriker unter den Wehrlern soll eine Schukodose prüfen (Alter, Zustand, vorgelagerte Verkabelung) und dann könnt ihr an der Steckdose laden.

Ja klar aber dann ist es immer noch nicht besonders effizient. 13A bei 230V (=3kW) sind keine 11 kW.

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 28. Oktober 2022 um 20:26:43 Uhr:

Ja klar aber dann ist es immer noch nicht besonders effizient. 13A bei 230V (=3kW) sind keine 11 kW.

Und?

Alle wievielt Stunden oder Tage gibt es einen Einsatz bei dem wie viel Energie benötigt wird.

Im normalen Betrieb wird das vermutlich reichen.

Und der Akku wird nicht gequält.

Im Kathastrophenfall wird es so oder so Probleme geben.

Effizienz interessiert am Ende bei den wenigen Kilometern für so einen Mannschaftswagen nicht wirklich...

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