ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Elektrische Handbremse zuverlässig?

Elektrische Handbremse zuverlässig?

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe erstmals, seit einem halben Jahr ein Fahrzeug mit

elektrischer Handbremse.

Die bisher beobachteten Nachteile will ich garnicht aufzählen,

sondern Fragen ob jemand über die Zuverlässigkeit Auskunft geben kann.

Sind die über die Jahre Fehlerfrei?

Gibt es beim TÜV oder Wartung ev. Probleme?

Vielen Dank für die Antworten.

Gruß,

woka11

Beste Antwort im Thema

Der Passat unserer Firma mußte nebenbei schon zweimal wegen der (blöden) elektrischen Handbremse abgeschleppt werden. Das Ding wollte sich einfach nicht lösen lassen.

Ich halte solche Systeme für eine unnötige Fehlerquelle.

91 weitere Antworten
Ähnliche Themen
91 Antworten

Kein Ami Auto hat jemals die "Hand"bremse in der Mitte gehabt und die Schaltung die Mehrheit von der Zeit auch nicht.

Das sind ja nun wirklich 2 "Killer" Argumente... :rolleyes:

 

Die elektrische Parkbremse ist einfach eine "Verbesserung" nach der kein Kunde gefragt hat...

Da es die Hersteller kaum Rueckgaengig machen werden, wird sich das werte Publikum am Ende einfach daran gewohnen muessen und wenn Abschleppen verlangt wird halt (mit entsprechenden Kosten) abgeschleppt. Die haben auch Kinder die essen wollen! :D

Ganz klar, auch ich finde viel Vorteile,

besonders das top Aussehen!

Mein Themenstart war aber die Frage nach der Zuverlässigkeit.

Einige Antworten sind ja schon dazu gemacht.

Anbei mal ein Bild wie soetwas aussehen kann,

mit besonderen Gruß an snooopy365

der seinen Hebel (Hi) auch schön findet.

Grüße!

 

Zitat:

Original geschrieben von OPC

Fasse ich zusammen, Vorteile der elektrische/hydraulischen Handbremse:

 

- Mit Autohold sehr komfortabel, leichtes Anfahren an jeden Berg

- Der Beifahrer kann leicht im Notfall damit bremsen, mit der Handbremse eher schlecht als recht (Killerargument)

- Wird automatisch beim Abstellen des Fahrzeugs aungezogen wenn man es voreher aktiviert

- Mit Autohold steht man an der Ampel nicht auf der Bremse

- Schafft mehr Platz im Innenraum

- Sieht besser aus

Handbremse, ja die gute alte Zeit. Barock und hässlich nenne ich das.

Und selbst am schneebedeckten Berg (wohne vor dem Westerwald) musste ich noch nie die Handbremse dosieren.

Ich finde die alten Hebel schrottig und versauen nur das Innenraumdesign.

Rover-evoque-seite-2

Zitat:

Original geschrieben von OPC

- Der Beifahrer kann leicht im Notfall damit bremsen, mit der Handbremse eher schlecht als recht (Killerargument)

Mal ganz abgesehen vom wahren Killerargument (sieht besser aus)

Zitat:

Original geschrieben von woka11

Ganz klar, auch ich finde viel Vorteile,

besonders das top Aussehen!

bitte ich mal um eine plausible Erklärung des Schein-Killerargumentes oben:

Warum genau kann bzw. könnte der Beifahrer im Notfall mit einer konventionellen Handbremse nicht bremsen bzw. nur schlecht als recht, ganz abgesehen von der Tatsache, dass solche Notfälle bekanntermaßen ja täglich vorkommen und daher auch täglich davon in der BILD, der AutoBILD und anderen Zeitungen berichtet wird!?

Ob ich als Fahrer die Handbremse nun mit der rechten Hand ziehe oder als Beifahrer (im oben konstruierten Notfall) mit der linken oder gar mit beiden (!!!) Händen, das ist ja wohl ziemlich einerlei, oder habt Ihr alle miteinander nur linksseitig amputierte Beifahrer/innen (sorry für die etwas rüde Polemik, mit der ich keinesfalls behinderte Menschen in irgendeiner Weise diskreditieren möchte!).

p.s.: Ich kann schon jetzt voraussagen, dass auch die Rechnung für die Reparatur der Stellmotoren etc. bei einer EPB bei weitem besser aussehen wird als bei einer konventionellen Handbremse. Aber gut: Bis dahin freut man sich darüber, dass sie eben unschlagbar besser aussieht - aber auch nur solange, solange sie noch nicht jede Keksbüchse in Serie hat, denn dann interessiert das Ding keine oink-oink mehr bzw. dann kann man auch nicht mehr am Stammtisch damit punkten. Das ist genauso wie mit vielem anderen, was hier als must-have so hochgelobt wird, bis dann herauskommt, dass es doch nicht ganz so gut funktioniert.

Im Forum Fahrzeugtechnik hat GaryK, in einem anderen Zusammenhang, es mal ganz gut auf den Punkt gebracht: KISS-Prinzip.

Von diesem hat sich der moderne Automobilbau in manchem leider längst verabschiedet, wie man dort im Thema http://www.motor-talk.de/.../...rueckschritte-preisdruck-t4306183.html

schön nachlesen kann...:D

brave new world, aber der Kunde will es halt, also bekommt er es auch.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Ob ich als Fahrer die Handbremse nun mit der rechten Hand ziehe oder als Beifahrer (im oben konstruierten Notfall) mit der linken oder gar mit beiden (!!!) Händen, das ist ja wohl ziemlich einerlei,

...wenn, ja, wenn da denn ein Hebel auf dem Mitteltunnel ist, den du einfach so ziehen kannst. Und nicht etwa, sagen wir mal, ein Pedal links außen tief im Fahrer-Fußraum (Mercedes Benz lässt schön grüßen). Viel Spaß beim Versuch, zwischen einem kollabierten Fahrer, dem Lenkrad und was sonst so alles da im Weg steht, hindurch da in einem fahrenden Auto jemals dran zu kommen.

Ich hatte einmal das "Vergnügen", so ein vermaledeites Pedal als Beifahrer im Alarmtempo finden und betätigen zu müssen, weil der Fahrer kurz ausgestiegen war, ohne diese Feststellbremse zu betätigen, und der Wagen in leichtem Gefälle losrollte... das hat mehr als gereicht. Wenn damals nicht ein anderer Mitfahrer zufällig gewusst hätte, dass das Pedal da unten ist, wären wir unter Garantie ungebremst irgendwo eingeschlagen, bevor irgendwer irgendwas hätte ausrichten können.

Mensch Jan, ich hab die Zeit gestoppt, aber dass nun ausgerechnet Du damit kommst.

Na gut, da ja wirklich alle MB fahren, ist das ein echtes Killerargument.

Gerade MB ist als Killer-Marke deshalb ja auch weltweit verschrien.

Da ich selbst bei MB mal KFZ-Mechaniker gelernt habe, kenne ich das aber schon, vielen Dank.

Dennoch ist selbst MB, mal abgesehen von einigen wenigen Modellen (!), von der Fußfeststellbremse nicht abgegangen, obwohl sie doch die Ober-Sicherheits-Korinthenkacker sind und mit etlichen Erfindungen, angefangen mit der Sicherheitsfahrgastzelle (Barenyi), ja die Geschichte der passiven und aktiven Sicherheit im Automobilbau so wesentlich mit geschrieben haben.

Komischer Widerspruch, oder?

Nein, eben nicht, sondern ein klassisches Scheinargument, weil eben so häufig vorkommend.

Bekanntlich liegen tausende von MB in den Schluchten dieser Welt, genau aus diesem Grund.

Gut, ich selbst habe z.B. am Rande der Küstenstraße Kroatiens oder entlang des Chapman´s Peak Drive in Südafrika keine signifikanten Häufungen von MB-Wracks feststellen können, aber das erklärt sich garantiert lediglich damit, dass diese eben wertvoller sind als andere Marken und daher nicht so lange liegenbleiben, dort unten...

Kann aber auch sein, dass sich meine Abneigung aus der Erfahrung bei MB herleitet.

Ich durfte im Winter öfter mal irgendwo draußen unter den LKW kriechen, um die Federspeicher zu entspannen.

Da hatte der Trucker nicht ausreichend entwässert oder eben einen Defekt in der Druckluftanlage und dann stand das Ding dort eben so herum, felsenfest.

Mit einer EPB dürfte einem sinngemäß gleiches passieren, wenn die Batterie platt ist, aber das kommt bekanntlich ja nie vor, insofern kein ernsthaftes Argument.

...dagegen ist eine angefrorene Handbremse höchst selten und leicht zu lösen, mit etwas rüden Mitteln.

Ich verweise einfach mal auf das statement von Reachstacker, hier ganz oben auf der Seite, sowohl in Bezug auf die Verbreitung von mittig verbauten Handbremsen und deren Allgemeingefährdung wie auch auf seine Beurteilung des ganzen.

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365

Zitat:

Original geschrieben von OPC

Fasse ich zusammen, Vorteile der elektrische/hydraulischen Handbremse:

 

- Mit Autohold sehr komfortabel, leichtes Anfahren an jeden Berg

- Der Beifahrer kann leicht im Notfall damit bremsen, mit der Handbremse eher schlecht als recht (Killerargument)

- Wird automatisch beim Abstellen des Fahrzeugs aungezogen wenn man es voreher aktiviert

- Mit Autohold steht man an der Ampel nicht auf der Bremse

- Schafft mehr Platz im Innenraum

- Sieht besser aus

Beim anfahren am Berg hat mich bisher die normale Handbremse nicht gestört.

Der Beifahrer kann im Notfall bremsen, ok mag sein aber denke die Fälle wo das hilft kann man fast vernachlässigen.

Wird automatisch beim Abstellen angezogen... ok aber wo ist das ein Vorteil? Ich würde es als massiven Nachteil betrachten.

Mein Auto steht immer ohne angezogenden Handbremse, vorallem wenn es bei feuchter Witterung steht und es friert bekommt man nämlich die Bremse am nächsten morgen nicht mehr los.

An der Ampel muss man nicht auf der Bremse stehen... naja wenns einen stört kann man da auch eine manuelle bremse anziehen.

Ich kenn jetzt die OPCs nicht nicht, aber Platz im innenraum würde ich bei mir nicht gewinnen, die Handbremse legt sich seitlich an die Mittelkonsole, heißt wenn man sie löst ist sie neben der mittelkonsole und stört weder optisch noch schränkt sie den Platz ein.

Sieht besser aus? Naja ich finds völlig ok mittig ins Auto gehört nunmal schaltung und Handbremse... ohne sieht komisch aus ;)

Ich fahre keinen OPC und habe noch nie einen Opel gefahren. Leider kann ich nicht den Nick ändern, ich fahre VW. -,-

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Mensch Jan, ich hab die Zeit gestoppt, aber dass nun ausgerechnet Du damit kommst.

Na gut, da ja wirklich alle MB fahren, ist das ein echtes Killerargument.

Wenn du nicht so erpicht darauf wärst, nach vermeintlichen "Killerargumenten" zu suchen, und deine imaginäre Stoppuhr zu streicheln, könnte es passieren, dass dir auch mal was wirklich Interessantes auffällt. Z.B. dass du dich dieser Unsitte, die du so anprangerst, selbst mindestens ebenso schuldig machst wie die, denen du glaubst, das vorwerfen zu müssen.

Du hast eine verallgemeinerte Behauptung aufgestellt, ich habe dir konkret anhand eines persönlichen Gegenbeispiels aufgezeigt, dass die so allgemein nicht gilt. Und was tust du? Schüttest gleich eine Doppelseite Killerargumente in den Thread. Nase. Deine. Anfassen. Jetzt.

Kann nicht, sorry, muss gerade tippen - und lachen! :D

Vorab:

Ich bin nicht Dein Kind oder Schüler! Mit diesem kannst Du gern in dieser staccatohaften Reihung sprechen und Imperativen Nachdruck verleihen, wenn Du dieses für angebracht hältst, aber bitte nicht mit mir! Das ist einfach anmaßend von oben herab!

Die Kindheit, Schulzeit und auch die Zeit bei der BW hab ich schon lang hinter mir und es steht Dir wohl kaum zu, mir hier Handlungsanweisungen, zumal mit dieser arroganten Attitüde, zu erteilen.

Um es, zur Verdeutlichung, also mit Deinen Worten zu sagen:

Aufpassen. Lesen. Verstehen. Jetzt.

Inhaltlich ist Deine Entgegnung (jenseits der Fallhäufigkeit) nicht recht schlüssig!

Sie wäre es weit mehr, wenn sich MB aufgrund der von Dir geschilderten, fußfeststellbremsenspezifischen Problematik dazu entschlossen hätte, von dieser abzulassen und fortan der viel besseren EPB zu vertrauen, ist diese doch auch für den Beifahrer erreichbar (=KILLERARGUMENT) -

sofern MB nicht auf die scheinbar völlig verrückte Idee verfiele, den Schalter dafür z.B. an der Stelle zu platzieren, an der bei VW der Lichtdrehschalter sitzt und bei MB der Lösehebel für die Fußfeststellbremse saß.

Und siehe: Genau DAS haben sie in der neue A-Klasse getan. :eek::p

Wie kommst Du im von Dir geschilderten wenn-Fall (=KILLERARGUMENT) des rollenden Fahrzeuges (weil keine aktivierte Feststellbremse, ob nun manuell oder elektrisch, ist für die Kernaussage Deines geschilderten Beispiels ja einerlei, es ging ja um deren Erreichbarkeit für den Beifahrer) denn nun dorthin?

Klar: In jedem Fall besser, weil Du nur noch den Schalter mit der Hand erreichen, nicht aber ein Pedal mit dem Fuß treten musst.

Aber begründet das jetzt wirklich die höhere / besserer Sicherheit einer EPB, zumal einer, deren Schalter dort platziert ist, wo ihn MB platziert hat? Was ist jetzt eigentlich mit dem behaupteten Killerargument, dass bei einer EFB auch der Beifahrer im Notfall bremsen könne?

Das besagte und von mir genau deshalb belächelte Killerargument bleibt daher, jedenfalls von mir, weiterhin belächelt, als Scheinargument, das es in Wahrheit ist, denn auch bei einer konventionellen Handbremse kann der Beifahrer das Fzg. im Notfall abbremsen, jenseits der Frage, wie häufig dieses real notwendig sein wird.

Gekauft und/oder gutgeheißen, so behaupte zumindest ich, wird eine EPB momentan vor allem deshalb,

a) weil sie so gut aussieht

b) weil eine konventionelle Handbremse scheinbar veraltete Technik ist und so schlecht aussieht

c) weil eine Handbremse stört und so schrecklich im Weg ist

d) weil sie noch nicht jeder hat

e) weil der Kunde im Zweifel gar keine Wahl hat :D

Insofern stimme ich Reachstacker zu: Für mich ist die EPB die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat. Ich will gar nicht leugnen, dass sie auch Vorteile haben kann, aber das sind sicherlich nicht die, die hier vor allem genannt wurden. Nur gegen diese bin ich polemisch angegangen, insbesondere gg. das vermeintliche Killerargument der Beifahrer-Notfall-Bremsung.

Der Beweis, dass dieses Argument tatsächlich ein Killerargument vs. konventionelle Handbremse ist, steht daher nach wie vor aus, denn bei einer konventionellen Handbremse (von Fußfeststellbremse war meinerseits ja nie die Rede) kann der Beifahrer dieses ebenso gut, ggf. der Notsituation angepasst sogar noch viel besser, weil die Bremskraft stufenlos regelbar bleibt.

Alles andere wird die Zeit weisen, vor allem, wie zuverlässig und haltbar die Dinger sind.

Dass die Reparatur-Rg höher ausfallen wird, ist dennoch keine grundlose Annahme von mir, denn bisher haben die Rep.-Kosten solcher Innovationen immer bewiesen, dass sie höher sind als die der Vorgänger-Technik.

Ich bin durchaus nicht fortschrittsfeindlich, ich sehe nur keinen tieferen Sinn darin, alles, aber auch alles auf Gedeih und Verderb zu automatisieren und zu elektronisieren, was zuvor auch sehr gut und zuverlässig funktionierte, zumal ohne Komforteinbuße.

Aber ich kann mich ja auch schrecklich irren und die Dinger sind so toll und so standfest (auch bei leerer Batterie:D), dass ich demnächst vom Saulus zum Paulus konvertiere und auch sofort sowas will.

Aber erstmal warte ich die Reifung beim Kunden und deren Erfahrungen ab.

Nur mit "Killerargumenten" hab ich´s nicht so, zumal mit lächerlichen... ;)

p.s.: Ich bin nicht erpicht darauf, nach Killerargumenten zu suchen! Die Formulierung "Killerargument" in diesem Beitrag stammt zumal gar nicht von mir, wie Du sehr wohl weißt.

Also bitte unterstelle mir nicht, ich sei so erpicht auf der Suche nach Killerargumenten, wenn sie mir, zumal überdies als solche sogar bezeichnet, hier derartig offeriert werden. Ich schreibe in diesem Fahrzeugtechnik-Forum ja schon etwas länger.

Deine Behauptung, ich sei auf der Suche..., wäre ggf. plausibel (wenngleich weiterhin unzutreffend), wenn ich in irgendeinem Forum hier auf mt nun plötzlich diesen Begriff gesucht und darauf repliziert hätte. Dem ist erkennbar nicht so, denn ich bewege mich schon seit Jahren in stets denselben Foren hier (up, Fox, Polo V, Golf IV-VII, Fahrzeugtechnik, Verkehr&Technik, Volkswagen, Wirtschaft).

Deine Unterstellung ist insofern haltlos und lächerlich, zumal ganz offenbar nicht ohne Vorurteile in Bezug auf meine Person.

Ich liebe nebenbei die klassische mechanische Fußfeststellbremse im Benz :-)

Also ich habe in meinem neuen Wagen jetzt genau so eine EPB.

Grund, frei zitiert nach Taubitz et al. "e) weil der Kunde im Zweifel gar keine Wahl hat"

Hätte ich es als extra kaufen müssen, hätte ich mir das wohl gespart.

Zur Fehleranfälligkeit kann ich jetzt nach ein bisserl über 2.000km überhaupt nichts sagen. Wird sich wohl zeigen.

Die Vorteile sind meiner Meinung nach "nett". Nichts weltbewegendes. Eben, irgendwie... naja... nett.

Automatisches anziehen der Feststellbremse beim abstellen des Motors? Nett.

Automatisches lösen der Handbremse beim losfahren? Nett.

Berganfahrhilfe? Nett.

Nichts davon hätte es meiner Meinung nach wirklich gebraucht. Mit einer ganz konventionellen Handbremse wäre ich auch zufrieden gewesen.

am 12. Dezember 2012 um 10:24

Zitat:

Original geschrieben von OPC

Fasse ich zusammen, Vorteile der elektrische/hydraulischen Handbremse:

 

- Mit Autohold sehr komfortabel, leichtes Anfahren an jeden Berg

- Der Beifahrer kann leicht im Notfall damit bremsen, mit der Handbremse eher schlecht als recht (Killerargument)

- Wird automatisch beim Abstellen des Fahrzeugs aungezogen wenn man es voreher aktiviert

- Mit Autohold steht man an der Ampel nicht auf der Bremse

- Schafft mehr Platz im Innenraum

- Sieht besser aus

Handbremse, ja die gute alte Zeit. Barock und hässlich nenne ich das.

Und selbst am schneebedeckten Berg (wohne vor dem Westerwald) musste ich noch nie die Handbremse dosieren.

Ich finde die alten Hebel schrottig und versauen nur das Innenraumdesign.

Klingt eher nach jmd., der jetzt dieses System hat und es toll findet. Argumente sind dies jedoch nicht... :D

Zitat:

Original geschrieben von bnutzinger

Also ich habe in meinem neuen Wagen jetzt genau so eine EPB.

Grund, frei zitiert nach Taubitz et al. "e) weil der Kunde im Zweifel gar keine Wahl hat"

Hätte ich es als extra kaufen müssen, hätte ich mir das wohl gespart.

Zur Fehleranfälligkeit kann ich jetzt nach ein bisserl über 2.000km überhaupt nichts sagen. Wird sich wohl zeigen.

Die Vorteile sind meiner Meinung nach "nett". Nichts weltbewegendes. Eben, irgendwie... naja... nett.

Automatisches anziehen der Feststellbremse beim abstellen des Motors? Nett.

Automatisches lösen der Handbremse beim losfahren? Nett.

Berganfahrhilfe? Nett.

Nichts davon hätte es meiner Meinung nach wirklich gebraucht. Mit einer ganz konventionellen Handbremse wäre ich auch zufrieden gewesen.

Und diesen "ganz nett Vorteilen" stehen dann zwei handfeste Nachteile gegenüber.

1. Versagt die Batterie in einer zugeparkten Tiefgarage, dann ist typischerweise kein Fremdstarten möglich, weil Kabel zu kurz. Was dann? Zwar selten aber eine saublöde Situation mit viel Ärger, Kosten, Zeitaufwand.

2. Da Elektronik im Spiel ist und Kontakte und Stellmotoren, wird das Ding irgendwann nach Ablauf der Garantie schmerzhaft hohe Reparaturkosten verursachen.

Wirklich schade, daß die EPB nicht als aufpreispflichtige Option angeboten wird, auf die man persönlich dann auch verzichten kann.

Zitat:

Original geschrieben von bnutzinger

Also ich habe in meinem neuen Wagen jetzt genau so eine EPB.

Grund, frei zitiert nach Taubitz et al. "e) weil der Kunde im Zweifel gar keine Wahl hat"

Hätte ich es als extra kaufen müssen, hätte ich mir das wohl gespart.

Zur Fehleranfälligkeit kann ich jetzt nach ein bisserl über 2.000km überhaupt nichts sagen. Wird sich wohl zeigen.

Die Vorteile sind meiner Meinung nach "nett". Nichts weltbewegendes. Eben, irgendwie... naja... nett.

Automatisches anziehen der Feststellbremse beim abstellen des Motors? Nett.

Automatisches lösen der Handbremse beim losfahren? Nett.

Berganfahrhilfe? Nett.

Nichts davon hätte es meiner Meinung nach wirklich gebraucht. Mit einer ganz konventionellen Handbremse wäre ich auch zufrieden gewesen.

Und auch eine konventionelle Handbremse mit Anfahrhilfe gibt es. Aktueller VW Caddy...

Zitat:

Original geschrieben von MENA-C

Zitat:

Original geschrieben von bnutzinger

Also ich habe in meinem neuen Wagen jetzt genau so eine EPB.

Grund, frei zitiert nach Taubitz et al. "e) weil der Kunde im Zweifel gar keine Wahl hat"

Hätte ich es als extra kaufen müssen, hätte ich mir das wohl gespart.

Zur Fehleranfälligkeit kann ich jetzt nach ein bisserl über 2.000km überhaupt nichts sagen. Wird sich wohl zeigen.

Die Vorteile sind meiner Meinung nach "nett". Nichts weltbewegendes. Eben, irgendwie... naja... nett.

Automatisches anziehen der Feststellbremse beim abstellen des Motors? Nett.

Automatisches lösen der Handbremse beim losfahren? Nett.

Berganfahrhilfe? Nett.

Nichts davon hätte es meiner Meinung nach wirklich gebraucht. Mit einer ganz konventionellen Handbremse wäre ich auch zufrieden gewesen.

Und diesen "ganz nett Vorteilen" stehen dann zwei handfeste Nachteile gegenüber.

1. Versagt die Batterie in einer zugeparkten Tiefgarage, dann ist typischerweise kein Fremdstarten möglich, weil Kabel zu kurz. Was dann? Zwar selten aber eine saublöde Situation mit viel Ärger, Kosten, Zeitaufwand.

Also bei meinem Fahrzeug gibt es zusätzliche eine manuelle Notentriegelung für genau solche Situationen.

Zitat:

2. Da Elektronik im Spiel ist und Kontakte und Stellmotoren, wird das Ding irgendwann nach Ablauf der Garantie schmerzhaft hohe Reparaturkosten verursachen.

Wirklich schade, daß die EPB nicht als aufpreispflichtige Option angeboten wird, auf die man persönlich dann auch verzichten kann.

Hier stimme ich dir 100% zu. Wie besagt, ich persönliche hätte es mir wohl gespart.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Elektrische Handbremse zuverlässig?