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Eiin guter Weg zum gepflegten Lack

Themenstarteram 19. Dezember 2012 um 12:39

Hi Leute

5 Minuten habe ich gerade über meine Betreffszeile gegrübelt. Erst stand da "Der richtige Weg zum gepflegten Lack", dann "Der perfekte Weg...", dann noch "Der wahre Weg...."

Na ja... ich denke, mit der aktuellen Variante liege ich nicht so weit daneben... denn ich glaube, es führen immer viele Wege nach Rom. Und wer ankommt hats wohl richtig gemacht. Ich habe mir auch noch mal Gedanken über meinen Weg der Lackpflege gemacht, und bin irgendwie auf die folgenden wesentlichen Schritte gekommen:

1. Handwäsche und gut trocknen

2. Polieren mit Schleifpaste (mild, mittel, scharf)

3. Pre-Cleaner, bei Bedarf mit dem milden DODO JUICE Lime Prime, primär aber mit dem nicht abrasiven DODO JUICE Lime Prime Lite

4. Collinite wax 476s

Lediglich Punkt 2 würde ich auslassen. Es ist ja ein neuer Lack, in Top-Zustand. Und wenn da wirklich irgendwann mal was notwendig ist, wende ich mich sowieso an einen Fachmann. Ich denke mal, die Schritte 1, 3 und 4 wären die richtigen für mich. Ich würde dazu weiche Soft-Pads verwenden und zum Abstauben der Reste Microfasertücher. Passt das so ungefähr? Bitte jetzt nicht mehr die Diskussion bezügl. der Poliermaschine.... ich versuche mich erst mal generell zu orientieren.... damit ich, wenn ich losgehe, zumindest die Richtung kenne, in die ich überhaupt gehen muss. Die Feinheiten kommen dann später.

BTW:

Ich habe mir im Web auf Youtube mal ein paar Profi-Videos angesehen... und schon nicht schlecht gestaunt. Zwei von denen haben mit ihrer "Flex" nur auf Kante poliert. Ich dachte immer, genau das wäre der Fehler, um sich Hologramme zu zaubern.

Und einer war dabei, der hat ne halb-meter lange Schlängel-Wurst auf den Lack gelegt und die mit rotierender Scheibe eingearbeitet. Das Zeugs spritzte natürlich in alle Richtungen - auf die Gummis, auf Scheiben, auf Kunstoff. Also, ob das so zur Nachahmung empfohlen ist..... kann ich mir kaum vorstellen. *hmmm*

Ich habe auch einen gesehen, der hat lediglich auf das Pad ein paar Erbsen-Häufchen gesetzt, diese dann mit still-stehender Scheibe auf dem Lack verschmiert und erst dann mit langsamer Drehzahl und flächig aufliegender Scheibe die Politur eingearbeitet. Irgendwann hat er die Drehzahl erhöht. Da spritzte nix, das sah alles sehr professionell aus.

Und ein anderer hat ein großes Häufchen auf dem Pad zunächst mit einem Spatel verteilt, ganz so, als würde er ein Scheibe Brot mit Magarine bestreichen. Natürlich dann auch flächig aufgesetzt und ebenfalls anfangs mit langsamer Drehzahl gestartet. Auch da hat es nicht gespritzt. Ich fand diese Variante auch nicht so schlecht.

Gibt's denn da eigentlich den idealen Weg?

vg, Maddin

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Gezetert wird hier überhaupt nicht. Es wird lediglich Einsteigern der berechtigte Hinweis gegeben, dass zum Einstieg in die Maschinenpolitur eine Ezenter-Maschine die deutlich bessere Wahl ist, gerade weil das Schadenspotential um Größenordnungen niedriger ist. Des weiteren wurde dir auch geraten, dass du erstmal an einem ausrangierten Blechteil übst bevor du auf deinen Lack los gehst.

Stell die Aussagen, die dir gegenüber gemacht wurden, jetzt bitte nicht falsch dar. Das wird den Ratgebenden nämlich in keinster Weise gerecht und ist diesen gegenüber ausgesprochen unfair.

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36 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Maddin_R

1. Handwäsche und gut trocknen

2. Polieren mit Schleifpaste (mild, mittel, scharf)

3. Pre-Cleaner, bei Bedarf mit dem milden DODO JUICE Lime Prime, primär aber mit dem nicht abrasiven DODO JUICE Lime Prime Lite

4. Collinite wax 476s

Mir persönlich fehlt da noch das Kneten, so denn Bedarf dazu besteht. Beim Schritt 2 setze ich die Polituren ebenfalls je nach Lackzustand ein. Die übliche Reihenfolge ist allerdings von scharf zu sanft.

Was den Punkt 3 angeht, so überschätzt du nach wie vor die Abrasivität der Produkte. Du kannst ohne Probleme das normale Lime Prime verwenden, wobei mein persönlicher Favorit hierfür das Prima Amigo ist.

Ich denke mal, die Schritte 1, 3 und 4 wären die richtigen für mich. Ich würde dazu weiche Soft-Pads verwenden und zum Abstauben der Reste Microfasertücher. Passt das so ungefähr?

Was sind für dich "weiche Soft-Pads"?

Zitat:

Bitte jetzt nicht mehr die Diskussion bezügl. der Poliermaschine.

Schade, denn genau damit kannst du dir massive Schäden einhandeln. Aber mach mal ruhig.

Zitat:

Ich habe mir im Web auf Youtube mal ein paar Profi-Videos angesehen.

Was sind denn Profi-Videos? Nur weil jemand ein Video einstellt heisst das ja nicht, dass er Ahnung hat. Hast du dir die Videos aus der FAQ mal angesehen?

Themenstarteram 19. Dezember 2012 um 13:50

Zitat:

Zitat:

Bitte jetzt nicht mehr die Diskussion bezügl. der Poliermaschine.

Schade, denn genau damit kannst du dir massive Schäden einhandeln. Aber mach mal ruhig.

Es hilft aber überhaupt nicht, wenn immer nur gezetert wird Rota? Bäh, Pfui, Teufelswerk, Mach3Kreuze, niemals eine Rota, die macht alles nur kaputt. Ich halte das für totalen Quatsch. Es liegt nämlich nicht primär an der Rota, sondern allein an handlingsfehlern. Wenn die Rota so ein Mist wäre, würde kein gewerblicher Betrieb das nutzen, weil sie viel zu viel Angst um die Autos ihrer Kunden haben müssten.

Wenn mich einer nach ner Bohrmaschine fragt, weil er Löcher in ein Blech bohren will, dann sag ich ihm doch nicht "Lass bloß die Finger davon weg, du rutscht damit ab und verkratzt dir das Blech, du machst es nur schlimmer, alles kaputt" Sorry, bei so einer Erklärung sollte ich besser schweigen, das hilft ihm nämlich mehr. Das andere verunsichert ihn nur... und zwar völlig unnötig. Ich erkläre ihm stattdessen, was passieren kann, wenn er abrutscht und wie das dann verkratzt aussieht. Und dann aber auch, wie er genau solche Fehler vermeiden kann.... in dem er genau markiert, vorkörnert, auf einer wackelfreien Unterlage arbeitet, einen scharfen neuen Bohrer verwendet, ggf. nicht locker schwebend mit einer Hand bohrt, usw. Garantiert gelingt ihm dann die Arbeit, und zwar ohne Kratzer. Die Antwort "Keine Bohrmaschine zu verwenden, damit man auf dem Blech nicht abrutscht" ist genauso wenig hilfreich wie "Keine Rota zu verwenden, damit man sich keine Holos zaubert"

Deshalb einfach mal eine ganz neue Frage zu folgender Problemstellung: Ich möchte gerne auf der Motorhaube meines neuen Santa Fe richtig schöne Holos haben... schön heisst, nix mit stumpfe Flecken, sondern "schöne" Holos.... ich finde die total toll.... ich möchte das gerne mit meiner Rota machen... wie gelingt das am besten? *lacht*

Die Frage ist so ähnlich wie "Was muss ich beim Blech-Bohren tun, damit ich so richtig schön abrutsche. Ich finde die Kratzer so künstleriwsch wertvoll. Da würde ich jetzt anworten "Nicht vorkörnern, die Bohrmaschine schräg halten, locker in einer Hand, einmnal starten und gleichzeitig über die Schulter nach hinten sehen.... *lacht*

Ich meine, die typischen Handlings-Fehler zu kennen, ist doch der beste Weg, genau diese Fehler zu vermeiden. Nur das ständige Gebete "Rota = pfui", von Leuten die das "Wie" vielleicht gar nicht nicht wissen, sondern nur als Chor dem Vorbeter nachsingen, geht doch voll daneben.... eben deshalb, weil es andere Leute mit einer Rota können. Also liegen die Fehler doch nicht primär an der Rota, sondern möglicherweise allein an der Unwissenheit des Anwenders. Aber genau dagegen gibt es doch Mittel.

Zitat:

Ich habe mir im Web auf Youtube mal ein paar Profi-Videos angesehen.

Zitat:

Was sind denn Profi-Videos? Nur weil jemand ein Video einstellt heisst das ja nicht, dass er Ahnung hat. Hast du dir die Videos aus der FAQ mal angesehen?

Ja, genau das dachte ich mir auch. Ein Video macht noch keinen Profi. Und ja, die hier verlinkten Videos sind sehr interessant.

vg, Maddin

Gezetert wird hier überhaupt nicht. Es wird lediglich Einsteigern der berechtigte Hinweis gegeben, dass zum Einstieg in die Maschinenpolitur eine Ezenter-Maschine die deutlich bessere Wahl ist, gerade weil das Schadenspotential um Größenordnungen niedriger ist. Des weiteren wurde dir auch geraten, dass du erstmal an einem ausrangierten Blechteil übst bevor du auf deinen Lack los gehst.

Stell die Aussagen, die dir gegenüber gemacht wurden, jetzt bitte nicht falsch dar. Das wird den Ratgebenden nämlich in keinster Weise gerecht und ist diesen gegenüber ausgesprochen unfair.

Dem muss ich zustimmen! Hinzu kommt noch, dass Du einen Neuwagen hast, der normalerweise nicht gleich poliert werden muss und Du eh alle Politurarbeiten vom Fachmann machen lassen willst.

Aber zum Thema Poliermaschine, Rota oder Exzenter ist alles geschrieben. Verbieten können wir es Dir nicht, nur warnen. Mach halt Deine Erfahrungen. Aber wie AMenge geschrieben hat, fair gegenüber den Ratgebenden!

So, bleibt für Dich Deine oben angegebenen Punkte 1, 3 und 4.

Ich denke, bei eine Neuwagen muss auch nicht sofort geknetet werden, so dass das erst mal für Dich passen sollte.

Die Abrasivität der Produkte überschätzt Du tatsächlich immer noch. Aber da ich Dir auch das Prima Amigo oder alternativ das Poorboy´s Black Hole Show Glaze empfehlen würde, ist das egal, da beide nicht abrasiv sind ;)

Was Du mit "weichen Soft-Pads" meinst, wäre jetzt tatsächlich noch interessant.

Gruss DiSchu

Um das noch zu untermauern: Ich arbeite nun seit fast 4 Jahren mit Maschinen, vornehmlich Exzentern, aber auch eine Rota ist im Programm.

Ein bißchen Erfahrung habe ich also schon. Trotzdem habe ich diesen Sommer meinen Heckstoßfänger neu lackieren dürfen: Einmal nicht aufgepasst, und schon mit dem Padrand eine Furche in den Lack geritzt. Ist meiner Zählung nach das 3. Mal, dass ich mit der Rota was domoliert habe. Kumpel Rolf hingegen ist erst bei 2 Mal...

Bei der Anzahl von Autos, die wir jährlich (hobbymäßig!) machen, relativieren sich diese Zahlen zwar wieder, aber:

Rotas sind gefährlich in den Händen unerfahrener Anwender !!!

Themenstarteram 19. Dezember 2012 um 14:29

Zitat:

Original geschrieben von AMenge

Gezetert wird hier überhaupt nicht. Es wird lediglich Einsteigern der berechtigte Hinweis gegeben, dass zum Einstieg in die Maschinenpolitur eine Ezenter-Maschine die deutlich bessere Wahl ist, gerade weil das Schadenspotential um Größenordnungen niedriger ist. Des weiteren wurde dir auch geraten, dass du erstmal an einem ausrangierten Blechteil übst bevor du auf deinen Lack los gehst.

Stell die Aussagen, die dir gegenüber gemacht wurden, jetzt bitte nicht falsch dar. Das wird den Ratgebenden nämlich in keinster Weise gerecht und ist diesen gegenüber ausgesprochen unfair.

Ok, so dramatisch hatte ich das auch gar nicht beabsichtigt. Für mich war das ein wenig Frotzeln mit einem Zwinkern. Aber dennoch, es war schon ein wenig "gebetsmühlenartig", weil auch konsequent gar nicht darauf eingegangen wurde, dass ich eigentlich gar nicht mit einer Schleifpaste polieren will. Ich habe mehrfach gesagt, dass ich mich dann, wenn sowas notwendig wäre, sowieso an einen Fachbetrieb wenden würde.

Mir gehts allein um Lackschutz, um sowas wie DODO-JUICE-Lime-Prime-Lite, oder ein Wax. Ich habe mittlerweile mit anderen gesprochen, real und auch hier im Web, die haben mich z.t. ausgelacht, als ich das erzählt habe... dass eine Rota für meine Zwecke anscheinend Teufelswerk ist. Ich halte es eben deshalb für wichtiger zu sagen, wie es richtig geht, anstatt sie völlig abzulehen, weil man auch fehler machen kann.

Wenn ich mir diese Vorsicht bei den Holos einfach mal aufs Fahren allgemein übertrage, und das auf meine täglichen Beobachtungen auf der Autobahn projiziere, dann glaube ich, dass die Fehlerguote auf der AB um einiges höher ist, als die Rota beinhaltet. Da möchte ich -und das gar nicht so selten- gerne raten "Pack bitte niemehr ein Lenkrad an..... damit wirst du irgendwann irchtig viel kaputt machen."Also, es geht nur um Lack, und darum, mit den gegebenen Mitteln keine Fehler zu machen.

Und ich wollte natürlich niemanden auf die Füsse treten... und das sollte hier bitte auch nicht weiter vertieft werden... weil, es kommt immer auf die Absicht an... und die hatte ich defintiv nicht. Ganz im Gegenteil, allen anderen Ratschläge waren sehr hilfreich und wertvoll und helfen mir dabei, den richtigen Weg für mich zu finden.

vg, Maddin

Zitat:

Original geschrieben von Maddin_R

Wenn mich einer nach ner Bohrmaschine fragt, weil er Löcher in ein Blech bohren will, dann sag ich ihm doch nicht "Lass bloß die Finger davon weg, du rutscht damit ab und verkratzt dir das Blech, du machst es nur schlimmer, alles kaputt"

Würdest Du auch nichts sagen, wenn jemand der noch nie eine Bohrmaschine in Händen hielt, mit einem Hilti Bohrhammer und Betonbohrer ein Loch ins Blech bohren wollte? Ich würde denjenigen schon darauf hinweisen, dass es für sein Vorhaben geeignetere Werkzeuge gibt.

Eine Rotationspoliermaschine ist eine mächtige Waffe, mit der sogar erfahrene Fahrzeugpfleger Schäden in den Lack zaubern können (Celsi hat dazu mal etwas geschrieben und aussagekräftige Bilder von seinen Missgeschicken eingestellt).

Deinen bisherigen Beiträgen entnehme ich, dass Du keinerlei Erfahrung mit maschineller Politur besitzt. Somit ist das Risiko, dass Du Dir mit einem Rotationspolierer den Lack Deines Autos soweit beschädigst, dass Dir nur noch ein Lackierer helfen kann, deutlich höher als bei einem engagierten Enthusiasten – und deshalb wirst Du hier (zu Recht) gewarnt.

Hinzu kommt, dass der von Dir gewählten Kunzer 7PM03 Essentielles fehlt. Diese billigen Fernostmaschinen verfügen inzwischen zwar über einen Sanftanlauf, aber eben nicht über eine Drehzahlkonstanthaltung.

Die China-Exzenterpolierer haben i.d.R zwar auch keine Drehzahlkonstanthaltung, hier kann aber darüber hinweggesehen werden, da die Maschinen eben meist auch keine Zwangsmitnahme haben.

Verständlich ist mir Dein Beharren auf der in unkundigen Händen gefährlichen Rota aber nicht, vor allem weil Du schon Panik bei den zu vernachlässigenden Abrasiva im Dodo Juice Lime Prime hast.

Letztendlich soll es mir / uns aber vollkommen egal sein, denn es handelt sich ja um Dein Auto. Und damit kannst Du selbstverständlich machen was Du willst.

Themenstarteram 19. Dezember 2012 um 14:37

Zitat:

Was Du mit "weichen Soft-Pads" meinst, wäre jetzt tatsächlich noch interessant.

Na ja... doppelt gemoppelt.... *lol*... oder vermutliche fehlerhafte Interpreation der Fachterminologie.... ich habe nur gesehen oder gelesen, dass es harte Pad's gibt, die scharfe Schleifpasten noch ein wenig effektiver machen, und eben diese Soft-Pads, oder weiche Pads... oder wie man sie auch immer nennen mag. Diese Softpads eigenen sich anscheinend fürs Finish, oder zum Beseitigen von Hologrammen, zum Auftragen von Wachs, usw.... aber eben nicht zum "echten" polieren. Das ist so, wie ich das jetzt am Anfang in etwa verstanden habe.

Maddin

 

Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Genau aus diesem Grund:

Zitat:

Original geschrieben von FastEddy

 

Eine Rotationspoliermaschine ist eine mächtige Waffe, mit der sogar erfahrene Fahrzeugpfleger Schäden in den Lack zaubern können (Celsi hat dazu mal etwas geschrieben und aussagekräftige Bilder von seinen Missgeschicken eingestellt).

Es war noch "dramatischer". Ich stand daneben und im Moment, in dem ich sagen konnte: "Du polierst Dir gerade Deinen Heck durch!", war es schon vorbei. Das dauerte vielleicht ein paar Sekunden - vor dem Heck lagen kleine orangene Lack-Würstchen. Wenn es um die Kanten geht, kann Rota wirklich böse Überraschungen bereiten. Ich habe damit fast einen Schweller erledigt. Da es nicht mein Fahrzeug war, hat mir die Erfahrung fürs erste gereicht... Jetzt halte mich mit der Rota von Kanten fern.

Heckschaden
Themenstarteram 19. Dezember 2012 um 14:50

Zitat:

vor allem weil Du schon Panik bei den zu vernachlässigenden Abrasiva im Dodo Juice Lime Prime hast.

Nein, habe ich doch gar nicht.... im Gegenteil.... ich sage nur, dass ich eben keine scharfen Polituren verwende werde, sondern eben nur reine Pflegemittel.

Ich habe auch alle Hinweise verstanden und werde sie auch beherzigen. Und ich bin gewiss nicht leichtsinning und mach mal eben einfach drauf los.... kommt gar nicht in Frage. Und es ist auch nicht so, dass ich keinerlei Respekt habe, egal vor welcher Maschine ... eher das Gegenteil trifft zu. Wenn ich beispielsweise mit meiner Kettensäge arbeite, habe ich allerdings verhältnismäßig mehr Resepkt als vor der Rota. Ebenso an meinen 2 grossen Kreissägen. Und wenn ich mit meiner großen Flex Trennarbeiten mache, das Teil wiegt 5 Kilo oder so, dann habe ich vor dem Wumms sogar sehr großen Respekt. Und selbst die 4 kleinen Hand-Flex mi unterschiedlichen Blättern, die ich bei Haus und Hof immer mal wieder brauche, verwende ich äusserst vorsichtig. Und wenn ich mit meinem großen Bohrhammer arbeite, dann weiss ich immer, wenn der verkantet, bricht er mir die Arme. Und dann gibts da noch meine beiden E-Schweissgeräte, ein festes, ein mobiles... da habe ich auch richtig Respekt vor... nach dem's mal geblitzt hat. Wie gesagt, die Rota macht mir nicht wirklich viel Angst, wenn ich Hinweise auf den richtigen Gebrauch kriegen würde.... und eben Tips für dumme und vermeidbare Fehler.

Maddin

Zitat:

Original geschrieben von Maddin_R

Aber dennoch, es war schon ein wenig "gebetsmühlenartig", weil auch konsequent gar nicht darauf eingegangen wurde, dass ich eigentlich gar nicht mit einer Schleifpaste polieren will.

Was ändert das denn bitte? Du willst irgendwelche Produkte mit der Rotationsmaschine verarbeiten. Das Schadenspotential liegt dabei nicht in der verwendeten Politur sondern in der hohen Drehzahl und damit verbunden hohen Wärmeentwicklung auf dem Lack.

Zitat:

Mir gehts allein um Lackschutz, um sowas wie DODO-JUICE-Lime-Prime-Lite, oder ein Wax.

Da gibt's kein entweder oder. Lime Prime ist kein Lackschutz sondern ein PreCleaner. Ein solcher wird vor dem Wachs eingesetzt und nicht alternativ.

Zitat:

Ich habe mittlerweile mit anderen gesprochen, real und auch hier im Web, die haben mich z.t. ausgelacht, als ich das erzählt habe... dass eine Rota für meine Zwecke anscheinend Teufelswerk ist. Ich halte es eben deshalb für wichtiger zu sagen, wie es richtig geht, anstatt sie völlig abzulehen, weil man auch fehler machen kann.

Du liest nicht richtig. Niemand hier lehnt Rotationsmaschinen generell ab. Diese haben absolut ihre Daseinsberechtigung. Allerdings sind sie nicht unbedingt einsteigerfreundlich. Bei einem Profi sieht die Welt anders aus. Der ist zum einen sehr geübt und für den spielt der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Dieser ist für die meisten Hobbyaufbereiter aber eher sekundär.

Die Frage, wie es richtig geht, ist hier in einem Forum auch nur sehr begrenzt zu beantworten, denn dafür muss man einfach das richtige Gefühl entwickeln und das geht nur in der Praxis. Nun kann man - wie dir auch geraten wurde - zum Üben erstmal eine Motorhaube vom Schrott nehmen oder man geht gleich an sein fast neues Fahrzeug ran. Da muss jeder selbst wissen, was er tut.

Ich muss allerdings nun einschränken, dass ich nach der Furche, die ich mit dem Padrand geritzt habe, schon wusste, dass der Lackierer ran muss. Die durchpolierte Kante wäre mir unter normalen Umständen nicht passiert, das ist eine Folge meines Frusts, als ich in einer Art „Scheißegal-Stimmung“ mit der Rota immer wieder ohne Rücksicht auf Verluste über die Furche gebügelt bin und gehofft habe, die Furche „rauspoliert“ zu bekommen. Sieht auf dem Foto natürlich ein Blinder, dass das nicht möglich ist. Mir war zu diesem Zeitpunkt richtig schlecht vor Wut über meine Unachtsamkeit. xD

Zitat:

Original geschrieben von MonaLisa_22

Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Genau aus diesem Grund:

Zitat:

Original geschrieben von MonaLisa_22

Zitat:

Original geschrieben von FastEddy

 

Eine Rotationspoliermaschine ist eine mächtige Waffe, mit der sogar erfahrene Fahrzeugpfleger Schäden in den Lack zaubern können (Celsi hat dazu mal etwas geschrieben und aussagekräftige Bilder von seinen Missgeschicken eingestellt).

Es war noch "dramatischer". Ich stand daneben und im Moment, in dem ich sagen konnte: "Du polierst Dir gerade Deinen Heck durch!", war es schon vorbei. Das dauerte vielleicht ein paar Sekunden - vor dem Heck lagen kleine orangene Lack-Würstchen. Wenn es um die Kanten geht, kann Rota wirklich böse Überraschungen bereiten. Ich habe damit fast einen Schweller erledigt. Da es nicht mein Fahrzeug war, hat mir die Erfahrung fürs erste gereicht... Jetzt halte mich mit der Rota von Kanten fern.

Selbst vor Exzentern lohnt es sich, einen gewissen Respekt zu entwickeln.

Mir ist es gelungen, eben mit dieser eine Kante im hinteren TT-Radlauf zu "erledigen".

Ich wollte lediglich einem zuvor reparierten Steinschlag das Finish geben.

Hätte ich`s nur gelassen...

Jetzt bekommt wahrscheinlich der Smartrepairer etwas Arbeit.

Zitat:

Original geschrieben von Maddin_R

[...]

Es hilft aber überhaupt nicht, wenn immer nur gezetert wird Rota? Bäh, Pfui, Teufelswerk, Mach3Kreuze, niemals eine Rota, die macht alles nur kaputt. Ich halte das für totalen Quatsch. Es liegt nämlich nicht primär an der Rota, sondern allein an handlingsfehlern. Wenn die Rota so ein Mist wäre, würde kein gewerblicher Betrieb das nutzen, weil sie viel zu viel Angst um die Autos ihrer Kunden haben müssten.

Wenn mich einer nach ner Bohrmaschine fragt, weil er Löcher in ein Blech bohren will, dann sag ich ihm doch nicht "Lass bloß die Finger davon weg, du rutscht damit ab und verkratzt dir das Blech, du machst es nur schlimmer, alles kaputt"

[...]

Der Vergleich hinkt, eine Bohrmaschine braucht man nunmal um ein Loch zu bohren.

Bsp. Handling:

Jemand will Modellhubschrauber fliegen und statt mit einem Koax-Heli für 100€ anzufangen kauft er sich einen T-Rex 600, den er in keinster Wiese beherrscht und innerhalb von 5 Sekunden eindübelt, selbst wenn er "nur" ein bischen Rundflug machen will, keinen Kunstflug. 500€ für die Reparatur bitte...

Dabei ist das doch ein guter Kauf, wenn der T-Rex Mist wäre, würden Profis ihn nicht nutzen:rolleyes:

Bsp. Zweck:

Jemand will ein Loch im Garten Graben um eine Pflanze einzusetzen... und bestellt einem Bagger statt ne Schaufel in die Hand zu nehmen..

Um zum Thema Autopflege zurückzukommen. Du hast keine Übungsobjekte um tagelang mit der Rota zu üben, bis du damit umgehen kannst, machst dir so unnötig das Leben schwer und erleichterst vielleicht deine Brieftasche.

Und um Wachse zu verteilen, Pre Cleaner einzuarbeiten und mal ein paar Swirls aus dem weichen Hyundai Lack zu polieren eignet sich eine Exzenter einfach besser als ein Bagger , äh Rota.

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