Dunlop Sommerreifen 245/40 R19 - Ein Alptraum!
Hallo zusammen,
mein Insigna ST Sport wurde vom Werk aus mit Dunlop Reifen ausgeliefert. Nach ca. 5 Monaten wurden die Abrollgeräusche extrem laut und es war ein enormer Abrieb festzustellen. Bei meinem Autohaus habe ich dies bemängelt und der Meister stellte einen extremem Sägezahn an allen Reifen fest. Die Reifen müssen laut Opel direkt beim Hersteller bemängelt werden und nicht bei Opel selber - dies ist schon sehr komisch - aber gut - was machen, es sind ja keine anderen Reifen für mich da, also wurden dann Anfang Oktober neue Winterreifen bestellt. Diese wurde aber erst mitte Dezember geliefert, sodass die Sommerreifen erst zu diesem zeitpunkt zu Dunlop eingeschickt werden konnten. Gestern Morgen rief mich dann mein Opel Händler an, um mir mitzuteilen, das Dunlop keine technischen Mängel an den Reifen feststellen kann. Mein Ople Händler und ich sind sehr erbost über solch eine Stellungnahme. Der Zwischengeschaltete Großhändler hat dann sein Veto eingelegt und Dunlop will jetzt aus Kulanz 35 % übernehmen. Wie ich finde - viel zu wenig, da die Laufleistung auch mit rund 18.000 km viel zu niedrig ist.
Nach vielen Telefonaten mit Opel, Dunlop und meinem Händler wird nun der Technische Distrikleiter von Opel eingeschaltet.
Ich bin sehr "sauer" über solch ein Verhlaten von Opel und Dunlop.
Werde euch weiter auf dem laufenden halten ...
Sorry, aber diese Angelegenheit musste ich mal öffentlich machen.
Snoopy152_de
Beste Antwort im Thema
Hallo zusammen,
mein Insigna ST Sport wurde vom Werk aus mit Dunlop Reifen ausgeliefert. Nach ca. 5 Monaten wurden die Abrollgeräusche extrem laut und es war ein enormer Abrieb festzustellen. Bei meinem Autohaus habe ich dies bemängelt und der Meister stellte einen extremem Sägezahn an allen Reifen fest. Die Reifen müssen laut Opel direkt beim Hersteller bemängelt werden und nicht bei Opel selber - dies ist schon sehr komisch - aber gut - was machen, es sind ja keine anderen Reifen für mich da, also wurden dann Anfang Oktober neue Winterreifen bestellt. Diese wurde aber erst mitte Dezember geliefert, sodass die Sommerreifen erst zu diesem zeitpunkt zu Dunlop eingeschickt werden konnten. Gestern Morgen rief mich dann mein Opel Händler an, um mir mitzuteilen, das Dunlop keine technischen Mängel an den Reifen feststellen kann. Mein Ople Händler und ich sind sehr erbost über solch eine Stellungnahme. Der Zwischengeschaltete Großhändler hat dann sein Veto eingelegt und Dunlop will jetzt aus Kulanz 35 % übernehmen. Wie ich finde - viel zu wenig, da die Laufleistung auch mit rund 18.000 km viel zu niedrig ist.
Nach vielen Telefonaten mit Opel, Dunlop und meinem Händler wird nun der Technische Distrikleiter von Opel eingeschaltet.
Ich bin sehr "sauer" über solch ein Verhlaten von Opel und Dunlop.
Werde euch weiter auf dem laufenden halten ...
Sorry, aber diese Angelegenheit musste ich mal öffentlich machen.
Snoopy152_de
116 Antworten
Jop fahre jetzt auch seit eienr Woche die Vredestein und muss echt sagen, was Dunlop da gebaut hat ist aller höchste Kanone! So einen schlechten Reifen habe ich noch nie gehabt!
263€ für einen Reifen ist echt krass!!
Also mein ST hat exakt die gleichen Reifen drauf, wie der o.g. (Dunlop, 245/40 R19) und ich bin damit überaus zufrieden. Im Gegenteil, ist bisher der beste Reifen, den ich je hatte, leise, gute Haftung - no Problem...😉
Vllt. hat Dunlop eine MK2 Version rausgebracht...Wie lange ist der gelaufen? Was hast für ein Streckenprofil? Wie alt sind sie?
Habe sehr interessiert die ganzen beiträge gelesen und möchte als Vielfahrer auch noch meinen Senf dazu geben.
Meine beiden Astra´s CDTI 150PS habe ich insgesamt 400.000km mit Conti Premium Contact/Sport Contact und TS 810 (Winterreifen) id. Größe 205/55 R16 gefahren. Völlig problemlos. Komischerweise halten die Winterreifen wesentlich besser (50.000km) dagegen die Sportcontact waren (nur ein Satz) nach 28.000km blank (=1,8mm).
Wenn ich an alte Tage denke, wo ich Focus mit Pirelli gefahren bin: KEIN vergleich: die Pirelli´s sind extrem laut abgerollt.
Ich bin gespannt was mein bestellter Insignia CDTI 160PS ab Werk verpasst bekommt... Habe ihn allerdings in Ausführung 245/45 R18 bestellt. Glaube für Vielfahrer ein guter Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort. (Hoffe ich doch)
Habe auch eine Frage in Sachen Fahrwerkseinstellung:
-sollte man den Insignia vorsorglich mal einstellen lassen (Sturz, Spur etc) wenn er ausgeliefert wird? Wenn mache ich das lieber aus eigene Tasche, bevor ich meine Reifen ruiniere.
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Normal werden die 245/45 R18 mit Conti SportContact3 oder Bridgestone RE050A ausgeliefert.
Sind beide absolut top, etwas besser vielleicht der Conti auf dem Insi.
Eine Achsvermessung wäre nur fällig falls sich die Reifen ungleichmäßig innen/außen abfahren. Da gibt es aber kein Problem.
Eine Achs- und Spurvermessung sollte nach ca. 3000-5000km erfolgen, da dann der Wagen eingefahren ist und sich diverse Sachen gesetzt haben. Allerdings bringts nicht viel, das beim FOH zu machen. Ich habe die Tabelle mit den Toleranzen gesehen, die Opel für den Insignia angibt.
1. Die Grundwerte sind für Leute vom Fach (die sich wirklich mit sowas auskennen und Erfahrungen aus dem Rennsport haben) absolut schwachsinnig. Der Wagen bekommt so nie eine perfekte Spur und sicheres Fahrverhalten.
2. Durch die erlaubten Abweichungen ist die Wahrscheinlichkeit, genau das zu bekommen was Opel sicher mal irgendwo getestet hat, eher ein Glückstreffer...daher haben einige hier Probleme und andere nicht.
Also wenn du nach 5000Km von einem richtigen Profi eine Vermessung und Einstellung aufgrund von Erfahrungen und Testfahrten machen lässt (keine Opel Tabellen), erkennst du den Wagen nicht wieder.
Zitat von "Master DJ at work":
"Also wenn du nach 5000Km von einem richtigen Profi eine Vermessung und Einstellung aufgrund von Erfahrungen und Testfahrten machen lässt (keine Opel Tabellen), erkennst du den Wagen nicht wieder."
Wo kann man denn sowas machen lassen? Wie hoch würden die Kosten hierfür sein?
Zitat:
Original geschrieben von MasterDJ-at-wor
Eine Achs- und Spurvermessung sollte nach ca. 3000-5000km erfolgen, da dann der Wagen eingefahren ist und sich diverse Sachen gesetzt haben. Allerdings bringts nicht viel, das beim FOH zu machen. Ich habe die Tabelle mit den Toleranzen gesehen, die Opel für den Insignia angibt.1. Die Grundwerte sind für Leute vom Fach (die sich wirklich mit sowas auskennen und Erfahrungen aus dem Rennsport haben) absolut schwachsinnig. Der Wagen bekommt so nie eine perfekte Spur und sicheres Fahrverhalten.
2. Durch die erlaubten Abweichungen ist die Wahrscheinlichkeit, genau das zu bekommen was Opel sicher mal irgendwo getestet hat, eher ein Glückstreffer...daher haben einige hier Probleme und andere nicht.
Also wenn du nach 5000Km von einem richtigen Profi eine Vermessung und Einstellung aufgrund von Erfahrungen und Testfahrten machen lässt (keine Opel Tabellen), erkennst du den Wagen nicht wieder.
Hallo
Was ich mich nur frage, nach welchen Daten vermessen die dann die Achse ?
Denn jeder der eine Standart Achse vermisst, muss mit den Daten des Herstellers arbeiten, außer es sind Sonderfahrwerke von bestimmten Fahrwerksherstellern.
Der Auto Doktor
Spricht grunsätzlich nichts dagegen, wenn die Achse nach eigenem Ermessen eingestellt wird.
Wenn diese Einstellungen aber ausserhalb den von Opel genannten Bereichen liegen, wurden diese ganz klar nicht getestet und wenn der Karren aus der Kurve fliegt wirds sicher lustig wer dafür dann haftbar ist.
Mein Insi liegt mit den orig. Spur und Sturzwerten wie ein Brett auf der Straße. Kurvenlage, Geradeausfahrt, alles bestens. Ich möchte da nix verstellen. Reifenverschließ nach ca. 7000km auf den Sommerreifen grade 1-1,5mm. Restprofil 7mm rundherum. Fährt sich sehr gleichmäßig ab.
Kann aber sein, daß hier etwas geändert wurde. Bei der damlaligen Testfahrt mit einem 2,0T 4x4 aus 2009, viel mit das sehr nervöse Fahrwerk auf. Der war kaum in einer sauberen Linie um die Kurve zu bringen. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zu meinem. Hab zwar keinen 4x4 aber ein Allrad sollte eine Verbesserung bringen und keine Verschlechterung.
Zitat:
Original geschrieben von Michi_Ti
Spricht grunsätzlich nichts dagegen, wenn die Achse nach eigenem Ermessen eingestellt wird.Wenn diese Einstellungen aber ausserhalb den von Opel genannten Bereichen liegen, wurden diese ganz klar nicht getestet und wenn der Karren aus der Kurve fliegt wirds sicher lustig wer dafür dann haftbar ist.
Mein Insi liegt mit den orig. Spur und Sturzwerten wie ein Brett auf der Straße. Kurvenlage, Geradeausfahrt, alles bestens. Ich möchte da nix verstellen. Reifenverschließ nach ca. 7000km auf den Sommerreifen grade 1-1,5mm. Restprofil 7mm rundherum. Fährt sich sehr gleichmäßig ab.
Kann aber sein, daß hier etwas geändert wurde. Bei der damlaligen Testfahrt mit einem 2,0T 4x4 aus 2009, viel mit das sehr nervöse Fahrwerk auf. Der war kaum in einer sauberen Linie um die Kurve zu bringen. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zu meinem. Hab zwar keinen 4x4 aber ein Allrad sollte eine Verbesserung bringen und keine Verschlechterung.
Genau das hatte ich auch...der Wagen war einfach extrem nervös. Kann gut sein, dass Opel da endlich was dran getan hat. Bei meinem haben sie nix hinbekommen. Ich war dann bei Reifendienst West in Köln. Die haben sich auf solche Fälle spezialisiert. Viel mehr kosten als beim FOH tut das auch nicht. Ich zahl meist für Vermessung und Einstellung ca. 90€, für die Optimierung durch Probefahrt usw. nachmal 40€. Danach ist der Wagen extrem Fahrstabil. Ich habe 100%ig gleichmäßigen Reifenverschleiss.
Ich gehe mal davon aus, dass der Reifendienst sich auch innerhalb der von Opel genannten Einstellwerte bewegt. Der Unterschied wird wohl sein, dass man eine Optimierung innerhalb dieser Werte "erfährt" und nicht nur eine Einstellung vornimmt, die "irgendwie" passt.