Dunkelflaute, kein Strom aus erneuerbaren.....

Das dauert noch Jahrhunderte bis man ökologisch korrekt Strom produziert

https://www.welt.de/.../...Deutschlands-Stromversorgung-ans-Limit.html

Beste Antwort im Thema

Wann war den die letzte 10-tägige Flaute in Deutschland mit 10 Tage Bewölkung?
Das ist doch völlig abwegig. Am Meer gibts allein durch die Temperaturunterschiede Wasser/Land immer über den Tag verteilt Wind in die eine oder andere Richtung.

Kein Argument ist zu doof, um es nicht gegen Elektromobilität zu verwenden.

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Vor allem ist das Problem hausgemacht. Einerseits durch die Privatisierung der Netze - etwas was m.M.n. nie hätte geschehen dürfen, zum anderen durch den mangelnden Ausbau von EEs (insbesondere der Windkraft) im Süden.
Hinzu kommen noch die politisch motivierten Knüppel, die man regionalen und kommunalen Versorgern zwischen die Beine geworfen hat. Mit vielen kleinen, unabhängig Regelbaren Kraftwerken (z.B. BHKWs) wäre ein großräumiges Redispatching wahrscheinlich gar nicht nötig.
Und bevor jetzt wieder einer "Verschwörungstheorie!" schreit: Ein wesentliches Merkmal einer Verschwörung ist die Heimlichkeit, mit der sie durchgeführt wird. Hier war aber nichts heimlich. Das geschah ganz öffentlich im Parlament. Insofern handelt sich nicht um eine Verschwörung und folglich hat das Benennen dieser Missstände auch nichts mit "Verschwörungstheorien" zu tun.

Nun was den Wind angeht ist eben in D das erreicht was machbar ist - die Satellitenauswertung durch Helmholtz zugrunde legend gibt es kaum noch sinnvolle Möglichkeiten für zusätzliche Windkraftanlagen (weder on noch offshore), weil die gegenseitige Beeinflussung langsam viel zu gross ist.

Zitat:

@rtzlwitz schrieb am 10. August 2018 um 12:42:09 Uhr:


Vor allem ist das Problem hausgemacht. Einerseits durch die Privatisierung der Netze - etwas was m.M.n. nie hätte geschehen dürfen, zum anderen durch den mangelnden Ausbau von EEs (insbesondere der Windkraft) im Süden.
...

Der Unwille der bajuwarischen Obrigkeit thematisiert sich gerade im Wahlkampf mit dem Begriff "Zuspargeln" für das Aufstellen von Windkraftanlagen. Die Wähler werden es aber richten.
OpenAirFan

Nun aber auch die grünen Wähler werden die Physik nicht ändern, dass die Windanlagen sich nun bereits beginnen gegenseitig zunehmend deutlich zu behindern ist eben ein wissenschaftlich nachgewiesener Fakt.

Der nun per SAT-Radar Auswertungen nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ belegt ist - man kann zwar ganz viel mehr Windanlagen bauen aber die damit erzeugbare Strommenge steigt nicht mehr linear.

Bei der max erzeugbaren Strommenge aus Wind ist das Ende halt absehbar.

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Zitat:

@DanielWb schrieb am 10. Oktober 2018 um 18:18:30 Uhr:


Bei der max erzeugbaren Strommenge aus Wind ist das Ende halt absehbar.

Absehbar vielleicht. Aber noch lange nicht erreicht.

Weltweit leistet der Wind im Schnitt 1.000 Billionen Watt. Ca. 12,5% davon treten in Erdnähe auf und sind damit potentiell mit Windkraftwerken nutzbar.

Wenn mich meine SI-Präfixe nicht im Stich lassen, sind das 120.000 Gigawatt. Die Welt verbraucht im Schnitt 2,5 Terawatt Strom. Es würde also ausreichen nur 2% der Windenergie zu ernten. Nachdem es aber noch viele andere Energieformen gibt, reicht ein Bruchteil davon aus. So eng kann man die Windräder gar nicht stellen, dass das ein Problem wird.

Zitat:

@DanielWb schrieb am 10. Oktober 2018 um 18:18:30 Uhr:


Nun aber auch die grünen Wähler werden die Physik nicht ändern, dass die Windanlagen sich nun bereits beginnen gegenseitig zunehmend deutlich zu behindern ist eben ein wissenschaftlich nachgewiesener Fakt.

Der nun per SAT-Radar Auswertungen nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ belegt ist - man kann zwar ganz viel mehr Windanlagen bauen aber die damit erzeugbare Strommenge steigt nicht mehr linear.

Bei der max erzeugbaren Strommenge aus Wind ist das Ende halt absehbar.

Eine einfache Sicht der Dinge. Mögliche Minderung des Effektes wäre die Standortwahl. Ansonsten wären Entsorgungskosten von AKWs, Leistungsminderung von reduzierten Kühlwasserentnahmen von Kohlekraftwerken etc. Von derzeit rd. 7000 km Leitung zu südl. und westl. Verbrauchern sind knapp rd. 1000 km verlegt, was zum Verkauf von Strom zu Schleuderpreisen und/oder zu Stilllegung von ca. 30% der Windräder führt.

Der Wind ist nun mal Offshore am konstantesten. Allein in den deutschen Wirtschaftszentrum der Nord und Ostsee sind derzeit ca 6-8% der ausgewiesenen Windparks "verspargelt". Also da geht doch noch einiges. Achso, Preise: Zuletzt ging per Ausschreibung der Windparks " Kriegers Flak" ohne Subventionen und Garantiepreise an Vattenfall. Also 100% Ökostrom und Null € Kostenbelastung für den Steuerzahler bzw. Stromkunden. Na bitte, geht doch!
Größeres Problem: wechselnde Lasten - aber 24h konstante Strompreise. Bis das der Wirtschaftsminister rafft, ist wirklich mal Licht aus ( wie heißt der Trottel eigentlich? ). Denn der E-Fahrer lädt gern aus dem Netz, besonders dann, wenn es günstig ist.
Hallo! Wink mit dem Zaunpfahl!!!!

Nun wie gesagt das ist halt Wunschdenken was das Potential der Windkraft angeht sowohl on als auch offshore. Ausgehend der Untersuchungen durch das BMWi und den folgenden SAT Radar Messung war ja eine offshore Anlage.

Die SAT RADAR Messungen von Hemholtz im Auftrag des BMWi haben ~ 70 km Beeinflussung von anderen Windanlagen offshore ergeben - und zwar auch schon von einzelnen aus + eine deutliche Verschlechterung des lokalen Ökosystems.

In 1 bis 2 Wochen gibt's dazu dann auch was im mmagazin oder im spiegel da werden die Ergebnisse und Schlussfolgerungen und Resultate auch populärwissenschaftlicher dann gebracht.

Klar kann man behaupten die Erde sei aber flach - nur sowas schlägt halt keine eindeutigen wissenschaftliche Ergebnisse . und die ergeben ganz klar Windanlagen insb grosse Parks sind nur noch begrenzt sinnvoll zubaubar. Es müssen nun nicht nur lokale Standortbedingungen erfüllt sein sondern auch überlokale Wechselwirkungen eingeplant werden. Beides zusammen beschränkt die Standortwahl deutlich.

Moin

Zitat:

Also 100% Ökostrom und Null € Kostenbelastung für den Steuerzahler bzw. Stromkunden. Na bitte, geht doch!

Bringt nur nichts ohne vernünftige Leitungen in den Süden zur Industrie. Mit diesen aber würde auch der politisch hoch gehaltene EEG-Anteil der Stromrechnung fallen.

Zitat:

Ausgehend der Untersuchungen durch das BMWi

Na, ausgerechnet denen traue ich absolut Ergebnisoffene Gutachten anzufordern zu. Kommt doch immer auf die Frage und die Daumen und Zeigefinger an wie ein solche Ergebnis dann aussieht.

Zitat:

70 km Beeinflussung von anderen Windanlagen offshore ergeben - und zwar auch schon von einzelnen aus

Bekannt.

Zitat:

man kann zwar ganz viel mehr Windanlagen bauen aber die damit erzeugbare Strommenge steigt nicht mehr linear.

Der These folgend dürften auch kaum noch Flugzeuge starten. Nicht weil sie den WKAs störens sind, nein, pro Liter Kraftstoff ist es leider auch in der Fliegerei nicht linear wieviele Passagiere ich befördere je mehr Flugzeuge unterwegs sind.

Nicht lienear ist auch wenn eine Verdoppelung der Installierten Leistung an Anlagen nur zu 99% mehr Ertrag bringt. So ähnlich klingt das was du da schreibst, denn hier bei uns könnten noch einige WKAs stehen ohne das eine Verdoppelung auch nur ansatzweise zu einer Halbierung des Ertrages führen würde. Aus anderen Gründen darf derzeit nicht weiter gebaut werden.

Moin
Björn

Naja sorry ich glaube nicht dass Deine Eingebungen und Ahnungen die Studien und tatsächlich erhobenen Messdaten eines Helmholtz Institutes und anderen schlagen können ... und ganz ehrlich wie man auf so ein absurde Theorie kommen kann finde ich schon schräg.

Kannst Du denn auch nur ansatzweise irgendwelche seriösen Messreihen und Messdaten vorlegen, die auch nur im Entferntesten da mithalten können?

Was Du glaubst, was Du fühlst und wo Du Verschwörungen vermutest zählt eben nicht zu dem Bereich Fakten - ich gehe auch nicht davon aus, dass ein Windanlageninvestor Deine Behauptungen das sei anders wissenschaftlichen Studien vorzieht?

Moin

Wie glaubst du eigentlich wie Parks geplant werden. Glaubst du das man die Mühlen einfach irgendwo hinpflanzt, oder werden da wohl Berechnungen über Ertrag und Wechselwirkungen angestellt. Natürlich bringt die letzte Mühle in EINER Reihe weniger als die erste. Wenn aber eine Mühle 100kwh erzeugt und die letzte immernoch 90, dann steigt die Produktion nicht linear, dennoch haben wir mehr Strom erzeugt als nur eine.

Und mir ist egal was du für Verschwörungstheorien als Erklärung für dich ranziehst, ich sehe mir einfach unsere bestehenden Parks mit den jeweiligen Leistungskurven an und sehe mit die Planungszahlen der leider nicht realisierten Parks an, dann weiß ich das du von der Praxis keine Ahnung hast und lieber auf dir unverständliche Studien hörst.

Les dir mal Studien zu Dieselabgasen und Klimawandel durch, du findest alle Richtungen von Namhaften Instituten. Nur besagt das eben genau nichts für die Praxis.

Die Berechnungen für einen Windpark hingegen kommen sehr dicht an die Realität ran.

Moin
Björn

Ergänzend wäre anzumerken, das viele Studien interessengeleitet sind. So gibt es neben Sponsoring, Dienstleistungs und Finanzierungssachverhalte.
Unbestritten haben Windparks nicht nur Freunde, die Notwendigkeit des Paradigmenwechsels wird dennoch nicht ernsthaft bestritten.
Hinsichtlich der Leistung sind Optimierungen der Flügelform, Abmessungen und Masthöhe im Gange.

Moin

Zitat:

Ergänzend wäre anzumerken, das viele Studien interessengeleitet sind. So gibt es neben Sponsoring, Dienstleistungs und Finanzierungssachverhalte.

Genau, das meinte ich mit " denen traue ich ergebnissoffene Studien zu." Wie sagt eins einer meiner Proffs: Lesen sie sich vor dem lesen der Studie und ihrer Ergebnisse immer durch: Wer gibt es in Auftrag und wie ist die Original Fragestellung. Dann können sie zu 90% vorhersagen wie das Ergebnis sein wird, egal wie renomiert das Institut ist." So war ihnen noch vor Einführung des tdis das Problem Feinstaub bekannt. Nur laut aussprechen durfte man es nicht, denn eine forschende Uni oder FH lebt nunmal von Forschungsaufträgen. Wer bekommt diese wohl im Zweife....

Zitat:

Unbestritten haben Windparks nicht nur Freunde, die Notwendigkeit des Paradigmenwechsels wird dennoch nicht ernsthaft bestritten.

Keine zwei Meinungen, ich biete Gegnern immer gerne an doch in ein Tagebau-Abbaugebiet zu ziehen...

Wir dürfen hier einen Park nicht errichten weil eine schnöde, einfache, nicht historisch wertvolle Kirche in der Sichtlinie eingeschränkt wird. Für den Tagebau wäre das völlig uninteressant, wie man in Immerath sehen konnte. Nennt man auch "Zweiklassengesellschaft".
Windmühlen müßen einen Mindestabstand halten, wenn eine Mühle zu laut ist wird sie nachts reduziert oder abgeschaltet, Tagebau reist die Dörfer einfach weg.

Zitat:

Hinsichtlich der Leistung sind Optimierungen der Flügelform, Abmessungen und Masthöhe im Gange.

Absolut. Standen im ersten Park noch 6 Mühlen mit 3,1 MW Leistung, so stehen heute auf der gleichen Fläche noch 2 Mühlen mit 7,2 MW Leistung und einem deutlich höheren Ertrag als die 6 Mühlen hatten. Begrenzt wird hier der Ausbau durch eine Bundesstraße, zu welcher rießen Abstände zu halten sind.

Es ist dort absolut nicht so das sich weitere Mühlen nicht lohnen würden.

Moin
Björn

Dass öffentlich zugängliche Studien von öffentlicher Hand beauftragte Studien gefälscht sind kommt seltenst vor zumal die Messungen nachprüfbar sind - sowohl beim Wind als auch die doch relevanten negativen Auswirkungen aufs Microklima.

Ja es besteht eine minimale Chance dass eine Verschwörung ohne irgendwelche Beweise auch hier zufällig zutrifft aber das ist doch minimalst.

Verschwörungsfasler ohne Beweise liegen 1 von 1.000.000 Fälle richtig - per Zufall - und erinnern sich ab dann nur an diesen Fall die 999.999 anderen vergessen sie 😁

Moin

Zitat:

Ja es besteht eine minimale Chance dass eine Verschwörung ohne irgendwelche Beweise auch hier zufällig zutrifft aber das ist doch minimalst.

Außer dir sprach hier noch niemand von einer Verschwörung. Nur finden einige diese Anschuldigung seit neuesten als perfektes Gegenargument, wenn eigentliche ausgehen.

Zitat:

Dass öffentlich zugängliche Studien von öffentlicher Hand beauftragte Studien gefälscht sind kommt seltenst vor zumal die Messungen nachprüfbar sind

Wer spricht von gefälscht? Befass dich mal mit Studien. Ich habe sie nicht in Zweifel getragen, du reagierst nur nicht auf geschriebenes. Natürlich beeinflussen sich WKAs. Natürlich ist der Zubau nicht mehr Linear zum Ertrag. Und? Ich habe dir sogar beschrieben was nicht linear bedeutet, deine einzige Raktion daruf ist derzeit "Verschwörungsfaselnder Verschwörungstheoretiker." Du machst es dir unheimlich einfach.

Was ist eigentlich aus den ganzen "Verschwörungstheoretikern" die schon lange sagten das der Diesel dreckiger ist als immer angegeben wird, das die Verbrauchswerte selbst unter extremsten Anstrengungen im RealDrive nicht erfahrbar war? Waren die Grenzwerte denn so geheim das hier nicht tatsächlich ein wenig geschummelt wurde, und das ganze mit Wissen der Regierung?

Studien werden viele in Auftrag gegeben. Habe selber an einigen mitgewirkt und auch erleben dürfen das unser Ergebnis nicht Abgabekonform war, wir doch einen anderen Ansatz finden sollten. Betrogen wurde da in keinster Weise, alles nachweisbar, nur eben aus anderem Blickwinkel mit einem anderen Ergebnis als vorher. Es ist immer entscheidend wie die Fragestellung ist für das Ergebniss einer Studie, das weis jeder der das schon mal gemacht hat.

Das war nicht betrogen und auch keine Verschwörung. Das war schlicht marktwirtschaftliches Denken, welchem leider auch Forschungsinstitute unterlegen sind.

Moin
Björn

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