Dunkelflaute, kein Strom aus erneuerbaren.....

Das dauert noch Jahrhunderte bis man ökologisch korrekt Strom produziert

https://www.welt.de/.../...Deutschlands-Stromversorgung-ans-Limit.html

Beste Antwort im Thema

Wann war den die letzte 10-tägige Flaute in Deutschland mit 10 Tage Bewölkung?
Das ist doch völlig abwegig. Am Meer gibts allein durch die Temperaturunterschiede Wasser/Land immer über den Tag verteilt Wind in die eine oder andere Richtung.

Kein Argument ist zu doof, um es nicht gegen Elektromobilität zu verwenden.

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Zitat:

@Tjelfe schrieb am 10. März 2018 um 08:18:15 Uhr:


ES wird einfach Zeit das V2G Pflicht im E-Auto ist und dann läuft der Laden wieder.

Hoffe da geht's zumindest beim CCS-Stecker nur ums Protokoll was fehlt.

CHAdeMO

kann es ja:

Zitat:

Anders als der CCS-Stecker unterstützt der CHAdeMO-Stecker und das dazugehörige Kommunikationsprotokoll schon heute die bidirektionale Ladung, sodass die Energie der Fahrzeugbatterie wieder zurückgespeist und beispielsweise als Notstrom oder für die Versorgung des Eigenheims genutzt werden kann. Diese Vehicle-to-Grid-Funktion (V2G) wird aktuell von Nissan und Mitsubishi E-Fahrzeugen unterstützt und vermarktet (auch aufgrund der Fukushima-Katastrophe). Hierzu ist jedoch ein zusätzlicher Wechselrichter nötig, um den aus der Batterie stammenden Gleichstrom in anderen Anwendungen nutzen zu können.

Sion von Sono Motors soll es ja auch können!

Zitat:

@Tjelfe schrieb am 10. März 2018 um 11:26:53 Uhr:


Sion von Sono Motors soll es ja auch können!

Dachte bis grad wäre nur die Schukodose, aber

wie es scheint geht auch Typ2

🙄

Zitat:

...kann der Sion nicht nur selbst Energie generieren, sondern diese auch wieder abgeben. Diese Funktion verwandelt das Auto in ein mobiles Kraftwerk. Mit einem Haushaltsstecker können alle gängigen elektronischen Geräte mit bis zu 2,7 kW vom Sion angetrieben werden. Du kannst deine elektronischen Geräte anschließen und sie mit der Batterie des Sion versorgen. Über einen Typ 2 Stecker kann der Sion noch mehr Leistung mit bis zu 7,6 kW liefern

Zitat:

@maurocarlo schrieb am 9. März 2018 um 22:09:49 Uhr:



Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 9. März 2018 um 21:32:01 Uhr:


Der Fake an dieser News entsteht dann, wenn man suggeriert, es hätte was mit „Energiewende“ zu tun, anstatt mit dem Kosovo-Serbien-Konflikt bzgl. Stromlieferungen, weil ein kosovarischer Netzbetreiber seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

Das stimmt doch gar nicht, es ist EINE von mehreren Möglichkeiten die noch nicht bestätigt ist:

Naja... Wenn man seine Informationen von tichyseinblick und achgut usw bezieht, dann wird man auf diese Fakten wohl noch länger warten 🙄 😉 😛

Mir genügt es eigentlich, wenn die Netzbetreiber das so verlautbaren.

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Manche Leute lesen nur Nachrichten, deren Inhalt zu Ihrer Meinung passt. Endet regelmäßig in Dunning-Kruger Effekten. Der Klimawandel ist erfunden, NOx reinigt die Bronchien, Diesel brauchen nur halb so viel Sprit wie Benziner, Drehmoment ist alles, Motorräder sind grundsätzlich zu schnell, Porschefahrer müssen was kompensieren. Und natürlich ist jeder langsamer als man selbst ein Schleicher und jeder schnellere ein Raser. Was sonst.

Zitat:

@GaryK schrieb am 11. März 2018 um 14:31:09 Uhr:


Manche Leute lesen nur Nachrichten, deren Inhalt zu Ihrer Meinung passt. Endet regelmäßig in Dunning-Kruger Effekten. D...

Absolut leider funktioniert das auch andersrum wenn einem Neue noch nicht so etablierte und unerforschte Meinungen sich gegenüber etablierten Sichtweisen behaupten soll besteht der Impuls diesen als solchen abzutun, die Geschichte ist voll davon.

In den Naturwissenschaften ist die Geschichte "er stand alleine mit seiner Sichtweise da und hatte recht" relativ dünn. Vor allem wenn es um recht einfache und zudem gut verstandene Modelle geht.

Om Ontopic zu werden: Dass Grundproblem der Erneuerbaren hat man leider lange ignoriert - die Verfügbarkeit. Wir geben im Jahr lockere 10 Mrd Euro per EEG für Solarstrom aus (rund 30 Cent/kWh, aber keine 5% an der Gesamtstromerzeugung), aber wie man den mit 8 Cent weitaus billigeren Windstrom wenigstens etwas puffert hat keiner für notwendig erachtet. Weil die zwangsweise Abregelung samt Zwangsvergütung von "Ökostrom" über die Netzentgelte läuft, es juckt also keinen der Großkraftwerksbetreiber. Im Gegenteil - würden "wir" ein paar Braunkohlemeiler abschalten, wären die Netze stabiler und die Netzentgelte würden mangels "Abregelung von Windstrom" obendrein leicht sinken. Siehe http://www.spiegel.de/.../...ut-bmwi-stromnetz-stabiler-a-1178178.html

Windstrom wäre auch mit Pufferkosten und damit gesteigerter Verfügbarkeit/Grundlastfähigkeit immer noch billiger als Solar. Peinlich, ist aber so.

Habe zum Thema Preisentwicklung EEG mal eine interessante Zusammenfassung gefunden, Quelle (ISE Fraunhofer, meist trockene Fakten, bei "Achgut" und "Tychy" findet man nur populistischen Rotz und gequirlten Mist von Fakten mit alternativen Fakten, Interviews mit Horrorgeschichten von "Piepmatzschreddern" und blutsaugenden PV-Modulen, die der Oma die Rente wegfressen.
Fakt: heute EEG-Umlage für PV 12,2 cent/kWh, durchschnittlich (Bestand) bei 28cent.
Aber man muss mal einige Fragen stellen: Warum gab es zwischen 2003 und 2008 eine derartige Überförderung, dass eben sogar schon fruchtbare Äcker zugepflaster wurden? Sehr wohl haben davon am meisten die bayrischen Bauern profitiert, denen wir heute die Einkommen zahlen!
Kam ein Bauer (fast pleite) zu seiner Bank wegen einer Finanzierung einer Melkanlage, gabs Gelächter.
Hinterher hat er das Geld für eine 300m² PV-Anlage zu erstaunlichen Zinsen hinterher geworfen bekommen. Ein Jahr später folgte die Biogasanlage, die natürlich im Grundlastbetrieb einspeist und so die Stromnetze terrorisiert.
Das EEG wurde schnell mit heißer Nadel gesstrickt, nicht nachgehalten, überfördert, am Energiemarkt vorbei und eigentlich bis heute nicht wirklich grundsätzlich überarbeitet, sieht man von den Fördewranpassungen ab.
Die Frechheit ist die Tatsache, dass für politisches Unvermögen eben auch die Omma zuviel für den Strom bezahlt, nicht für die EE. Die EE´s kosten heute nur noch 5ct (Wind), 9ct PV, und 9ct Biogas - würde zusammen prima funktionieren, leider hängt noch ca 15 Jahre eine heftige Hypothek auf dem Preis. Da Ochsenfrosch Gabriel sich in seiner Zeit nur die Eier gekrault hat, war das absehbar. Seine "Sonnensteuer" hat lediglich bewirkt, dass Gewerbetreibende keine eigenen großen PV-Anlage zum Eigenverbrauch betreiben. Also dieser Vollpfosten hat es fertiggebracht, die PV auszubremsen, aber eben nur den Teil, der dem Stromkunden gar nichts gekostet hätte. Naja der Rest ist bekannt.

Dass man mit EEG Geld machen kann ist doch klar - das es aber eine asoziale Zwangsabgabe ist ist halt auch so. Denn EEG ist nunmal prinzipbedingt eine Verteilung von den sozial schwächsten aus - und zwar deutlich mehr als bei natürlichen Verteilungssystemen wie Produktionsmittelbesitz.

Dass das Volk Ökostrom will ist auch wohl nur noch bedingt so

https://www.welt.de/.../...tsche-verlieren-Interesse-an-Oekostrom.html

Zitat:

@DanielWb schrieb am 12. März 2018 um 04:25:31 Uhr:


... das es aber eine asoziale Zwangsabgabe ist ist halt auch so. Denn EEG ist nunmal prinzipbedingt eine Verteilung von den sozial schwächsten aus ....
https://www.welt.de/.../...tsche-verlieren-Interesse-an-Oekostrom.html

Zitat:

....der Befragten erklärt, ihnen sei der stärkere Ausbau der erneuerbaren Energien „wichtig oder sehr wichtig“. Doch offenbar ist nur ein Drittel der Verbraucher bereit, das Bekenntnis mit einem entsprechenden Einkaufsverhalten zu belegen.

Auch hier zeigt sich das der Gewinn maximiert wird und die Kosten sozialisiert werden.

Erinnere mich gut wie die Ausnahmeregelungen der EEG für Unternehmen wie's Brötchenbacken erteilt wurden.

Mich wundert, dass sich niemand darüber aufregt, dass die extremen unüberschaubar hohen Kosten für die Folgen des Atomsteoms auf den Steuerzahler abgewälzt werden. Die Atomindustrie streicht die Gewinne ein und die Kosten, die die Gewinne um ein vielfaches übersteigen werden zahlen die nächsten tausrnd Generationen.

Die Entsorgungskosten waren von den Versorgern sicher auf Basis dessen kalkuliert, was die Regierung unter Merkel verbindlich als Laufzeiten zugesagt hatte - und die Regierung hat das dann später einseitig über Nacht umgekippt.

Wer Vereinbarungen über Nacht einseitig bricht muss halt auch Kosten aus seinem Handeln tragen.

Der Wunsch war damals sofort "Sofort raus aus der Kernkraft egal was mit den Betreibern vereinbart wurde und egal was das für Folge(koste)n hat - das schaffen wir schon bzw das ist es wert".

Zitat:

@DanielWb schrieb am 12. März 2018 um 06:44:48 Uhr:


Die Entsorgungskosten waren von den Versorgern sicher auf Basis dessen kalkuliert, was die Regierung unter Merkel verbindlich als Laufzeiten zugesagt hatte...

Das weist sogar Du besser, ohne not wurden die Laufzeiten gegen den Volkes willen verlängert, die dadurch Berechneten theoretischen gewinne den Aktionären übermittelt, nach vorhersehbaren Ereignissen musste nun endlich mal Reagiert werden. Und oh Überraschung das für den Rückbau versprochene sicher angelegte Geld war weg. 😠😠😠

Das Tollste ist das mir schon als Kind in der Schule vor etlichen Jahrzehnten Garantiert wurde Der Rückbau zur grünen Wiese ist Eingepreist.

Da ist doch Unsinn.

Die CDU und die FDP hatten die Verlängerung im Programm und wurden damit gewählt - da ist doch abwegig da nun eine "Dolchstoßlegende" vom betrogenen Volk zu fabrizieren - das Volk hat sich für die Parteien entscheiden, die den Ausstieg vom Ausstieg vorher in ihrem Programm hatten.

Es war vorher natürlich das Restrisiko der Kernkraft bekannt - das man auch bewusst in Abwägung eingegangen ist - aber das hat sich doch für Deutschland nicht verändert nur weil in es in Japan ein Erdbeben und ein Tsunami mit den Folgen für die Kernkraft dort gab?

Naja vielleicht hätten die Lehrer dann für Dich ergänzen müssen das gilt aber natürlich nur wenn sich die Vertragspartner an das halten was sie ausgemacht haben und nicht einer komplett querschiesst, ich vermute einfach mal dass die solche Selbstverständlichkeiten einfach bei ihren Schülern vorausgesetzt haben und deshalb nicht erwähnt haben.

Zitat:

@DanielWb schrieb am 12. März 2018 um 07:52:29 Uhr:


...Die CDU und die FDP hatten die Verlängerung im Programm und wurden damit gewählt...

Es war vorher natürlich das Restrisiko der Kernkraft bekannt (...) aber das hat sich doch für Deutschland nicht verändert nur weil in es in Japan ein Erdbeben...

...das gilt aber natürlich nur wenn sich die Vertragspartner an das halten was sie ausgemacht haben und nicht einer komplett querschiesst ...

Die CDU/FDP wurde sicherlich mehrheitlich gewählt, aber in diesem Punkt war die Mehrheit vorher schon für den mühsam erarbeiteten Ausstiegstermin.

Selbstverständlich hat die Fukushima-Katastrophe auch Auswirkungen auf den Rest der Welt gehabt, Fehlberechnungen von Risikoprognosen nur mal als Beispiel.

Es war damals schlicht Selbstverständlich das Rücklagen für einen Rückbau unabhängig zu Verwalten sind,
vergleichbar mit einer Lebensversicherung. Das Geld war schon vor der Verlängerung über Jahrzehnte Zurückgekegt worden, bervor das Wetter Quergeschossen hat.Da!

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