Druckrohr aus- und eingebaut

VW Golf 4 (1J)

Bei der letzten Inspektion meines Golfs wurde der Zylinderkopfdeckel aus- und eingebaut. 49,70€ netto + dem E-Teil ZYL.KOPFHA 98,80€ netto. Da dies auch bei der letzten Inspektion schon so war, Rücksprache bei der Werkstatt.
Begründung: Da das Ladedruckrohr aus- und eingebaut wurde 35,50€ + Rohr 45,80€, musste auch wieder der Zylinderkopfdeckel aus-und eingebaut werden.
Freunde: IST DAS SO oder ist das ABZOCKE
Danke für Eure Antworten
Hotte9999
 

13 Antworten

Ich geh mal davon aus, dass du einen 1.9 TDI fährst. Wenn die Ventildeckeldichtung (VDD) undicht ist, dann gibt es die manchmal nur komplett mit Ventildeckel (deswegen die 98 Euro). Finde die 50 Euro Arbeitslohn für den Wechsel etwas hoch angegriffen, weil es maximal 10 Minuten dauert.

Zu den Ladeluftrohren :

1. Warum hast du ein neues Rohr bezahlen müssen ? Was war mit dem alten ?
2. Müsste man in diese nur abbauen um nach dem Zahnriemen zu schauen und dauert ebenfalls 5 Minuten. Jedoch sehe ich keine Grund es zu erneuern, nur weil es abgebaut war. Man muss dafür nicht den Ventildeckel abnehmen um dieses Rohr abzubauen.

Für mich hört sich das alles etwas kurios an.

Bevor man mit irgendwelchen Minuten um sich schmeißt sollte erst bekannt sein was für ein Motor im Fzg des TE ist.

Wieviele Motoren von VW im Golf 4 kennst du, die Ladedruckrohre haben und die VDD nur mit Deckel gewechselt werden kann ?

Da ich in einer Werkstatt tätig bin, kann ich den ungefähren Arbeitsaufwand einschätzen. Da ist es ziemlich egal welcher TDI es ist.

Aber warum muss zum Ausbau des Ladedruckrohrs (defekt ?) der ZK-Deckel abgebaut werden?

Es ist korrekt, die ZKDeckel-Dichtung war bei mir auch undicht, dann neuer Deckel inkl. anvulkansierter Dichtung (weil sich ein schlauer Teilefuzzi das so ausgedacht hat... wg. Lagerhaltung und überhaupt).
Netten Brief an VW-Kulanzabt. = 50% off

VW darf natürlich nicht abdichten, jeder andere Schrauber nimmt das Ding vermutlich runter und setzt es mit Hylomar wieder auf - nix Neuteil.
Jedenfalls haben wir bei MB im LKW- und PKW-Bereich mit Hylomar ganz andere Sachen dicht gekriegt und die 1,1-Liter-Köpfe von Golf I etc. hab ich alle sämtlich ohne Planen mit Hylomar beidseitig wieder aufgesetzt, die waren dichter als vorher (Stichwort: Öldruckbohrung vor der LiMa...)

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Zitat:

Original geschrieben von 13teKrieger


Wieviele Motoren von VW im Golf 4 kennst du, die Ladedruckrohre haben und die VDD nur mit Deckel gewechselt werden kann ?

Da ich in einer Werkstatt tätig bin, kann ich den ungefähren Arbeitsaufwand einschätzen. Da ist es ziemlich egal welcher TDI es ist.

Hallo,
irritiert hat mich der kpl. Austausch des Zylinderkopfdeckels nur, da dieses auch schon bei der letzten Inspektion vor einem Jahr gemacht wurde. Auf Anfrage Werkstattmeister höre ich dann, wir mussten den Ladedruckschlauch (Ladedruckrohr steht auf der Rechnung) zum Turbolader wechsel und deswegen musste auch der Zylinderkopfdeckel wieder getauscht werden.
Danke für Eure bisherigen Statements
Hotte

Zitat:

Original geschrieben von Hotte9999


Hallo,
irritiert hat mich der kpl. Austausch des Zylinderkopfdeckels nur, da dieses auch schon bei der letzten Inspektion vor einem Jahr gemacht wurde. Auf Anfrage Werkstattmeister höre ich dann, wir mussten den Ladedruckschlauch (Ladedruckrohr steht auf der Rechnung) zum Turbolader wechsel und deswegen musste auch der Zylinderkopfdeckel wieder getauscht werden.
Danke für Eure bisherigen Statements
Hotte

Sorry noch ein Nachtrag,
es ist ein 1,9 Liter TDI mit 130Ps
Hotte

Zitat:

Original geschrieben von 13teKrieger


Wieviele Motoren von VW im Golf 4 kennst du, die Ladedruckrohre haben und die VDD nur mit Deckel gewechselt werden kann ?

Da ich in einer Werkstatt tätig bin, kann ich den ungefähren Arbeitsaufwand einschätzen. Da ist es ziemlich egal welcher TDI es ist.

Da ich seit 1984 Mechaniker bin und bei uns in der Werke NICHTS ohne genaue Motordaten rausgesucht wurde, hätte ich die auch immer gerne.

Was ist daran so schlimm?

Ist ja richtig, dass du einen MKB brauchst, aber der Aufbau vom 1.9er TDI ist fast immer gleich. Wir bauen auch nie den Scheinwerfer aus, was man eigentlich machen soll um das Ladeluftrohr zu entfernen (beim Zahnriemenwechsel zb.). Weil man auch so an die Schelle kommt und es nicht unnötig Zeit braucht. Wir wollen schnell arbeiten, damit wir einen guten Durchsatz haben. Klar kann man auch dem Kunden alles berechnen und dann reichen auch 2 Kunden weniger am Tag um genug Geld in der Kasse zu haben (ist aber nicht Sinn und Zweck).

Zitat:

Original geschrieben von 13teKrieger


Ist ja richtig, dass du einen MKB brauchst, aber der Aufbau vom 1.9er TDI ist fast immer gleich. Wir bauen auch nie den Scheinwerfer aus, was man eigentlich machen soll um das Ladeluftrohr zu entfernen (beim Zahnriemenwechsel zb.). Weil man auch so an die Schelle kommt und es nicht unnötig Zeit braucht. Wir wollen schnell arbeiten, damit wir einen guten Durchsatz haben. Klar kann man auch dem Kunden alles berechnen und dann reichen auch 2 Kunden weniger am Tag um genug Geld in der Kasse zu haben (ist aber nicht Sinn und Zweck).

Hm, sorry, dass ich schmunzele!

Wir sind uns doch daruber einig, dass die von Dir oben beispielhaft geschilderte Rep. einen festen AW-Satz hat und dann entsprechend der bei -Euch gültigen WERTE/Kosten für 1 AW in Rechnung gestellt wird, oder? Plus Teilekosten und MwSt natürlich, ist klar...

Ergo hat also der Kunde gar nichts davon, wenn Du oder Ihr schnell arbeitet, sondern nur Du oder Deine Gruppe, weil Ihr an einem Tag eben nicht z.B. 12 Reps macht mit einer Gesamt-Tageszahl der für einen Tag möglichen Arbeitseinheiten, sondern eben z.B. 14 oder 16...
Macht dann natürlich ein hübsches Sümmchen mehr...🙂

Auch wir haben das so gemacht, bzw. in meiner Ausbildung der als Altgeselle arbeitende Meister, der zweite Altgeselle und wir zwei AzuBis in einer Gruppe und wir hatten zeitgleich immer 5 Autos am Start...

Allerdings würde ich es in den Bereich der Märchen verweisen, dass von dieser hochverdichteten Arbeitsweise IMMER und GRUNDSÄTZLICH auch oder nur der Kunde profitiert, manchmal gerät ihm das auch zum Nachteil.

Wenn Du eine von VW mit 4 Std. angesetzte Rep in 3,25 Std. erledigst, muss das NICHT IMMER zum Vorteil des Kunden sein, auch nicht aus Sicht der Arbeitsqualität.
Kostenseitig zahlt sich das für den Kd. im allg. schon gar nicht aus, denn er bezahlt ja die im System hinterlegten AWs und dementsprechend nicht nur nur 81,25% davon, gelle!?

ODER erinnere ich mich da falsch? 😁

Sorry, dass ich mich selbst zitiere, aber nochmals meine bis dato unbeantwortete Frage:

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz


Aber warum muss zum Ausbau des Ladedruckrohrs (defekt ?) der ZK-Deckel abgebaut werden?

Also an den Materialpreisen kann man nichts machen, da sind halt fest im System und dafür müssen sie auch raus (Rabatt bis 10 % möglich (je nach Kunde)).
Selbst wenn wir nach AW's abrechnen, haben wir einen ganz anderen Stundenverrechnungssatz als VW und Co. Aber in der Regel ist es wirklich so, dass wir nur die Zeit berechnen, die wir auch wirklich gebraucht haben.
Bei Stammkunden machen wir in der Regel vorher einen "Festpreis" aus. Sprich zb. Hinterachslager Golf 3 XXX Euro. Wenn dabei aber zb. eine Bremsleitung ab muss und diese im schlimmsten Fall abreißt, dann ersetzen wir die auf unsere Kosten (sofern vorher ein Festpreis gemachen wurde). In der Regel sind unsere Kunden mit den Preisen zufrieden. Klar gibt es auch Fälle, wo strikt nach AW's abgerechnet wird (Versicherungsschaden zb.) Egal ob wir anstatt 10 Stunden nur 7 brauchen.

Neukunden bekommen bei uns in der Regel einen besonders guten Preis, damit man sie auch binden kann. Wenn jmd. mit der Arbeit und dem Preis zufrieden ist, dann kommt er auch wieder.

Achja ich arbeite in einer Freien Werkstatt, denke nicht, dass beim Vertragshändler so gehandhabt wird. Strikt nach AW und der Liter Longlife 30 Euro. Tut mir leid, wenn ich das sagen muss, aber ich versteh Leute nicht, die nur zum Vertragshändler fahren und die gleiche Arbeit woanders für mind. 30 % günstiger bekommen können.

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