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Drehmomentbegrenzung im 1. und 2. Gang Sinn?

Themenstarteram 21. Mai 2019 um 19:38

Hallo,

mein Mondeo hat im 1. Gang gefühlte 80 PS im 2. gefühlte 130 und erst im 3. Hat man das Gefühl dass er richtig zieht (160PS). Wäre es jetzt ein Diesel mit 400NM würde ich es verstehen aber bei meinen 240NM?

Zu 99% ist mir die Begrenzung im 1.Gang auch egal, aber wenn ich mal zügig aus einer Ausfahrt möchte wäre es schon hilfreich wenn man dann auch die volle Leistung hat. Das Problem mit dem 2. Gang merk ich täglich da ich auf dem Weg in die Arbeit einen steilen Berg rauf muss und bis man dann mal im 3. ist...

Werden dadurch die Antriebswellen geschont?

 

Mfg

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@navec schrieb am 22. Mai 2019 um 17:24:46 Uhr:

Wenn im 2. Gang maximal nur 400Nm an den Vorderrädern anliegen, hast du aber eine sehr lahme Kiste....

Er redet natürlich von Motordrehmoment. Dass am Rad was ganz anderes ankommt, ist nur für Korinthenkacker bedeutsam die es absichtlich falsch verstehen.

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Wenn das Dring gar nix vom Teller zieht würde ich eher im Bereich der VTG Verstellung nach "Fehlern/Hakeln" suchen. Im ersten und zweigen Gang steigt die Drehzahl recht schnell an, wenn die VTG schwergängig ist und nicht wirklich nachkommt wird man das merken. In den höheren Gängen, wo man beschleunigungsvorgänge eher mit dem Kalender als der Stoppuhr misst sind lahmarschige Stellglieder nicht so ganz das Problem.

War mir gar nicht bewusst dass Ford bei den 1.5er Benzinern VTG-Lader verbaut.

BMW macht diese Drosselung z.B. auch, selbst ein 530d hat in Gang 1 und 2 ein etwas weniger bauchiges Kraftstoffkennfeld, die Endleistung bei 4000 U/Min. ist aber auch dort vorhanden.

Bei den E46 330d 204 PS (410 Nm) wurde bis in den 3. Gang gedrosselt weil Diff und Antriebswellen im 3er eine Nummer kleiner ausfielen als im E60 5er wo der Motor ungedrosselte 218 PS und 500 Nm hat.

Denke Ford wird da einfach ein Getriebe einsetzen dessen Haltbarkeit irgendwo am Limit ist (jeder Hersteller muss sparen) und gerade in Gang 1 und 2 sind die Kräfte halt am höchsten und die Chance dass etwas kaputt geht. Ohne Grund würden die sicher nicht die Leistung wegnehmen.

Wenn es stört, ab zum Tuner und hoffen dass es trotzdem lange hält. In der Regel sind die Momente ja eher selten wo man den 1. Gang mal richtig Volllast ausdreht.

Ford hat keine Benziner mit VTG

Ich weiß das. ;)

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 22. Mai 2019 um 12:50:07 Uhr:

 

Denke Ford wird da einfach ein Getriebe einsetzen dessen Haltbarkeit irgendwo am Limit ist (jeder Hersteller muss sparen) und gerade in Gang 1 und 2 sind die Kräfte halt am höchsten und die Chance dass etwas kaputt geht. Ohne Grund würden die sicher nicht die Leistung wegnehmen.

Besser etwas zu viel begrenzt als zu wenig.

Bei meinem Opel drehen wenn man im 1.Gang flott wo weg will direkt die Räder durch und man kommt noch langsamer vorwärts.

2.Gang je nach Straße auch murks. Da sind dann aber halt auch gute 400NM an den Vorderrädern bei 2500u/min

Nur wenn so viel weggeregelt wird, dass das Auto gefühlt überhaupt nicht mehr zieht muss irgendwas komisch sein.

Denn der 2.Gang bei dem Fahrzeug des Fragestellers ist jetzt eigentlich kein Gang, wo man bei normalen Umständen überhaupt Traktionsprobleme haben sollte und wo solch eine Regelung und 'Drehmomentbegrenzung daher überhaupt a) nötig und b) sinnvoll wäre.

Themenstarteram 22. Mai 2019 um 16:32

So wie Leon es beschrieben hat kenn ich es eben auch.

Und nein das Verhalten im ersten Gang ist nicht erst seit 2 Wochen. Ich war vor 2 Wochen das erste Mal in der Situation dass ich schnell anfahren musste.

Dann muss ich das nächste Mal halt noch mehr Gas geben bevor ich die Kupplung kommen lasse.

Trotzdem danke für die Antworten.

Zitat:

@Leon596 schrieb am 22. Mai 2019 um 14:53:49 Uhr:

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 22. Mai 2019 um 12:50:07 Uhr:

 

Denke Ford wird da einfach ein Getriebe einsetzen dessen Haltbarkeit irgendwo am Limit ist (jeder Hersteller muss sparen) und gerade in Gang 1 und 2 sind die Kräfte halt am höchsten und die Chance dass etwas kaputt geht. Ohne Grund würden die sicher nicht die Leistung wegnehmen.

Besser etwas zu viel begrenzt als zu wenig.

Bei meinem Opel drehen wenn man im 1.Gang flott wo weg will direkt die Räder durch und man kommt noch langsamer vorwärts.

2.Gang je nach Straße auch murks. Da sind dann aber halt auch gute 400NM an den Vorderrädern bei 2500u/min

Wenn im 2. Gang maximal nur 400Nm an den Vorderrädern anliegen, hast du aber eine sehr lahme Kiste....

Zitat:

@navec schrieb am 22. Mai 2019 um 17:24:46 Uhr:

Wenn im 2. Gang maximal nur 400Nm an den Vorderrädern anliegen, hast du aber eine sehr lahme Kiste....

Er redet natürlich von Motordrehmoment. Dass am Rad was ganz anderes ankommt, ist nur für Korinthenkacker bedeutsam die es absichtlich falsch verstehen.

Vermutlich wird das Fahrwerk dem ganzen auch nicht gewachsen sein und der Wagen schnell das stampfen anfangen. Der 1.5er EB mit 150 PS war im Focus schon grenzwertig und bei Nässe eklig.

Themenstarteram 22. Mai 2019 um 18:03

Das stempeln kenn ich vom Meriva meiner Eltern. Der macht das ganz extrem weil er die 300Nm auch im 1. Gang loslässt. Im Mondeo ist es mir auch bei Nässe nicht aufgefallen. Ich hatte so ein ekliges ziehen in der Lenkung wenn man in engen Kurven im 1. Gang beschleunigt.

Was für enge Kurven gibt es eigentlich die man im 1.Gang fährt?

Ich bin außer die ersten 4-5 Meter nie im ersten Gang :D

Spitzkehren. Ich kenne ein paar Kurven, die man nicht im 2. rum kommt.

Themenstarteram 22. Mai 2019 um 19:15

Oder sehr schnell in den Verkehr einfädeln. Bei uns gibt es so ein paar Stellen wenn man zur falschen Zeit dort ist kann man froh sein wenn man nach 5min mal ne passende Lücke gefunden hat.

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 22. Mai 2019 um 12:50:07 Uhr:

 

Denke Ford wird da einfach ein Getriebe einsetzen dessen Haltbarkeit irgendwo am Limit ist (jeder Hersteller muss sparen) und gerade in Gang 1 und 2 sind die Kräfte halt am höchsten und die Chance dass etwas kaputt geht. Ohne Grund würden die sicher nicht die Leistung wegnehmen.

War das nicht so, das die Getriebe eher im höchsten Gang am meisten belastet werden?

Zitat:

@Bamako schrieb am 21. Mai 2019 um 22:20:25 Uhr:

So ein Sperrdifferenzial hat aber nur Vorteile, wenn es gradeaus geht.

Aber mal komplett anders herum. Gerade Kompaktsportler mit Frontantrieb haben gerne Sperren in der Achse. In schnellen Kurven ist der Drehzahlunterschied nicht so gravierend, aber die Lastverteilung. Damit nicht bei leichtem Rausbeschleunigen aus einer Kurve sofort das innere Rad durchdreht und man nicht vorwärts kommt braucht man halt was? ;)

Die Drehmomentbegrenzung ist gängig bei vielen Fahrzeugen. Ausgelegt halt auf Getriebe und das was die Reifen maximal können. Selbst mit Begrenzung bekommt man eigentlich alle Frontkratzer immer noch problemlos zum Durchdrehen. Ansonsten mal üben. Die nötige etwas höhere Drehzahl hat zudem den Vorteil den Motor nicht so schnell abwürgen zu können. Oberhalb des maximalen Drehmomentes steigt das Drehmoment halt wenn durch Kupplung kommen lassen die Drehzahl sinkt, unterhalb sinkt es je nach Drehzahl rapide - klong, aus. ;)

Die Getriebebelastung ist im 1. Gang zwar hoch, die Nutzungsdauer des 1. Gangs aber übersichtlich. Daher kann man den deutlich "sparsamer" auslegen ohne Haltbarkeitsprobleme. Bei Getriebeproblemen sind meist 2. oder 3. Gang die ersten die mit Verschleißproblemen auffallen. Getriebeeingangsseitig steht das maximale Motormoment an, ausgangsseitig kann umso mehr je kleiner der Gang anliegen. Von Lastspitzen (Ruckeln, ...) mal abgesehen.

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