Schnelltest: Chevrolet Suburban und Tahoe
Los Angeles - Auf der Los Angeles Auto Show steht so manches Über-Auto, dessen Motorhaube den Messebesuchern bis zur Brust reicht, dessen Radstand fast so lang ist wie ein Ford Ka und dessen Kofferraum einen Smart verschlucken könnte. Wir haben uns die mittlerweile zwölfte Generation des Chevrolet Suburban näher angeschaut. Und uns in den Kofferraum gelegt.
Worum geht’s
Nicht nur Gangster-Rapper und Südstaaten-Farmer benötigen Fortbewegungsmittel, sondern auch durchschnittliche US-Familien. Die wollen viel Platz und Raum, besonders im Auto. Klappe auf, alles rein und raus aufs Land. Dafür sind der große Chevrolet Suburban und der kleinere Chevrolet Tahoe gemacht. Die beiden Super-Heavy-SUVs unterscheiden sich lediglich beim Kofferraumvolumen und bei den Sitzplätzen.
Wo kommt's her
Das Auto kommt aus Detroit, ist aber dem Namen nach für die Vorstadt gemacht (Suburb ist engl. für Vorort). Bei einer Länge von 5,70 Metern ist die City für den Riesen einfach nichts. Dafür passen bis zu neun Personen und bis zu 3.429 Liter rein. Der 5,18 Meter lange Tahoe schluckt immerhin noch zwischen 433 und 2.681 Liter. Die Kraft kommt typisch amerikanisch aus dem Keller: ein 5,3-Liter-V8 leistet 355 PS. Optional ist ein Allradantrieb erhältlich, die Sechsgang-Automatik gibt es dagegen serienmäßig.
Das ist neu
Beide Modelle sind neu entwickelt worden. Nur die bullige Front und die XXL-Maße erinnern noch an den Vorgänger. Vor allem in Innenraum wirken die Dickschiffe hochwertiger als vorher. Praktisch, dass die dritte Sitzreihe im Suburban vom Kofferraum aus elektrisch um- und wieder aufgeklappt werden kann. Optional verfügbar sind ein adaptiver Tempomat, ein Kollisionswarner und ein Spurhalteassistent.
An heißen Tagen sorgen die klimatisierten Sitze und die Drei-Zonen-Klimaautomatik für kühlen Kopf und Popo. Damit auch alle Passagiere an Bord unterhalten werden, sind sechs USB-Ports und zwölf Ladestationen im Auto verteilt. Über Bluetooth können zehn Geräte mit dem Bordsystem gekoppelt werden.
So fühlt er sich an
Im Suburban sollte man niemals alleine fahren. Das ist ein Gefühl, wie alleine in der Salzwüste zu wandern. Alles ist überdimensioniert, vor allem der Platz zur Seite und nach hinten. Die Bedienelemente sind groß und können auch mit dicken Winterhandschuhen bedient werden. Die Verarbeitung ist erstaunlich gut. Die Türen fallen ohne Scheppern ins Schloss und auch bei der Lehnenverstellung hört man keine Geräusche. Auch Leder und Nähte überzeugen. Das gab es bisher nicht. Der Kunststoff an den Türen wirkt dagegen weiterhin billig. Satt auf der Straße stehen die SUVs durch ihre serienmäßigen 18-Zoll-Räder. Auf Wunsch gibt es aber auch größere bis 22-Zoll.
Wann kommt es auf den Markt
In den USA startet der Suburban im nächsten Frühjahr bei unter 50.000 US-Dollar. Der Tahoe wird rund 1.500 Doller weniger kosten – bei uns werden die Fahrzeuge offiziell nicht eingeführt. Aber es wird bestimmt wieder einige US-Importeure geben, die ein paar Fahrzeuge über den Teich bringen. Das noch aktuelle Modell kostet bei uns derzeit rund 60.000 Euro.
Beste Antwort im Thema
Und in Deppenland werden SUV als antiquierte, spritfressende Dinosaurier bezeichnet, erst gestern Abend wieder im 1. Staats-Verblödungs-Fernsehen.
Dagegen E-Autos als umweltfreundlich (reine Werbesendung)....die zusätzlichen Kosten der Akkus etc.wird natürlich wieder verschwiegen, wie immer.
Nach dem MottO : Deutschland rettet alleine die Erde,...Wie verrückt ist das denn?.....hahahaha
123 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von kautsky2
@ HWBW: wie kommt ein Q3 TDI auf 510Nm und auf die angegebenen Fahrleistungen?
Frag mich das lieber per PN, spart auf jeden Fall nochmal Treibstoff.
Edit: so, war doch schnell erledigt. Fazit: man kann sich auch ganz normal unterhalten......
Zitat:
Original geschrieben von HWBW
[...]
Möglichst kurz und trotzdem deutlich:
Die Welt ist im Wandel, so richtig los ging es in den Neunziger Jahren mit dem Ende der Planwirtschaft und Goldgräberstimmung weltweit, siehe nur mal China. Dazu die immer konkreter werdende, sich weiter beschleunigende Zerstörung unserer sehr kurz gesagt kompletten Lebensgrundlagen.
Damit einher geht immer mehr die Einsicht, dass wir uns wieder einbremsen müssen, auf so ziemlich allen Gebieten. Einfach so weiter, das geht nicht mehr, nur ein einziges, aber deutliches Beispiel dazu: wir sind auch schlicht viel zu Viele.
Man sieht also sofort, wo wir - auch hier in diesem Fred - genau genommen den wesentlichen Streitpunkt haben. Vereinfacht dargestellt, die Einen (das wären dann die Guten) streiten sich um das Wie, andere aber (das wären die Schlechten) wollen es immer weiter nicht mal wahr haben.
Und ein Auto ist in unserer Welt nun mal ein Symbol, erst mal ging und geht es um Prestige (ich bin der Größte, ich bin ein Looser), aber immer häufiger auch um die Zurschaustellung der eigenen Haltung (ich tu was, ich mache es richtig, ich bin ein Egoist, ich bin ein Kerl, leck mich etc.).
Welche Sorte Auto ist da bei Weitem nicht nur in D ein polarisierenderes Paradebeispiel als ein "Steinzeit-Ami", sicher nicht nur der Sorte Suburban - samt zuhauf seiner Fahrer bzw. Freunde (ebenfalls nicht nur in D)? Und nicht nur aus meiner bescheidenen Sichtabsolut zu Recht?
Noch mal: ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es durchaus Spaß machen kann, sowas zu bewegen, aber es fiele mir im Traum nicht ein, ein bei jedem Gasstoss dröhnendes Auto ohne adäquate Beschleunigung zu kaufen und - viel wichtiger: damit ein total falsches, kontraproduktives Zeichen zu setzen........Zum Q3: zum Einen kann ich mir aus mehreren Gründen kein noch schmaleres Auto leisten, zum anderen habe ich ein für die Kategorie doch sehr sparsames, gleichzeitig aber nach Laune noch schnelles, Spaß bringendes Auto gewählt. Auch ich bin gerne Autofahrer. Mehr war diesmal einfach noch nicht drin. Wenn es dann besser passt, werde ich auch freiwillig weiter downsizen - aber wirklich helfen wie gesagt kann schon lange nichts mehr. So, jetzt ist es aber gut.
Dem kann ich ja nur zustimmen, allerdings - wie du ganz richtig bemerkt hast - wirklich helfen kann schon lange nichts mehr. Und um aufs Thema Suburban und Zeitgemäß zurückzukommen; Die Amis bauen den großen Chevy seit mehr als 80 Jahren, mittlerweile in der 12. Generation, da steckt eben auch Tradition dahinter. Und klar; Um ein solches Trumm von Auto "standesgemäß" zu bewegen, bedarf es Kraft. Die kommt aus einem ohnehin schon relativ sparsamen 5,3l V8, der ja immerhin auch E85 tanken darf, meiner Meinung nach also doch schon recht umweltverträglich ist, viel mehr geht da nicht mehr. Klar, man kann auch einen Diesel einbauen, der 313 PS Registerturbo aus dem Audi Regal, der würde mit Sicherheit auch eine gute Figur im Suburban machen, aber; Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage! Für uns Mitteleuropäer ist er ja nicht gemacht, hier braucht ihn kaum einer, hier will ihn kaum einer! Die Amis wollen das kantige Design, wollen ihren V8, wollen ihre 5,6m Außenlänge, viele brauchen es. Und wir bekommen eben das, was wir wollen; (Relativ) Kleine Turbomotoren in Autos, die nach mehr aussehen als sie sind, was jetzt nicht direkt auf deinen Q3 bezogen ist, sondern im Prinzip auf (fast) alle Fahrzeuge, die bei uns so im Angebot sind, zutrifft.
Ganz ehrlich; Zeichen setzten hin oder her, man setzt doch schon lang keine öffentlich verstandenen Zeichen mit seinen Fahrzeugen mehr, denn wie sie gedeutet werden, das liegt letztendlich im Auge des Betrachters und dessen Vorurteilen.
Ich fahre einen fast 25 Jahre alten Youngtimer, der fast nichts mehr wert ist, und zugegeben, natürlich hat der Preis eine Rolle gespielt, aber ich habe nicht vor, ihn zu verkaufen, auch nicht wenn ich mir in ein paar Jahren was neueres, "besseres" leisten kann bzw. werde. Das Zeichen, dass ich damit setze(n will) ist, dass ich mein Auto aufhebe und weiterfahre und nicht wegwerfe, wie das heutzutage üblich ist.
Aber; Alle anderen sehen nur einen alten Renault, der nichts wert ist, und denken sich ihren Teil, die wenigsten werden die Botschaft dahinter richtig erkennen.
Es sieht nun mal auch niemand, ob der Suburban gekauft wurde, weil sein Käifer mit seiner 7-köpfigen Familie in den Bergen wohnt und wenig Alternativen hat, oder ob er gekauft wurde, obwohl man auch mit einem Polo auskommen würde.
Zeichen so setzen, dass sie auch von Allen richtig gedeutet werden, fällt in der heutigen Welt nicht leicht, schließlich kann der Vater der 7-köpfigen Familie genauso sagen "ich tu was", er betankt seinen Suburban ja mit Ethanol, und wird von Allen missverstanden.
Und der Fahrer des Mercedes 240D W123, der mit Rapsöl klimaneutral fährt, und damit sagt "ich tu was" wird auch schnell als armer Schlucker abgestempelt, der sich nichts besseres Leisten kann und mit seiner Rostschüssel die Luft verpestet.
In diesem Sinne...
Ha jetzt melde ich mich auch mal zu Wort: Mir gefallen die großen Amis schon seit langem. Was mich von deren Besitz trennt ist nur die deutsche Mentalität: Alles in D ist iwie 'vernünftig'. Für mich bedeutet das: Häuser sind klein, große muss man sich leisten können, dazu ist das Gehalt noch klein, weil der Staat uns alle abzockt. Autos sind klein und Neid ist groß. Ich hab es zB.noch nie verstanden, wie man sich in die angelegenheiten der Nachbarn einmischen kann, wenn mich deren Handeln in keinster Weise betrifft. Beispiel Auto: Mir doch wurscht, was mein Nachbar fährt! Mir gehts darum was ich fahre!
Die Klimaerwärmung und die damit angeblich verbundenen Katastrophen und das wir alle in einem Boot sitzen, kaufe ich der Politik einfach nicht ab. Was wollen die mir damit wohl sagen? Na was wohl: Sie wollen mein Geld. Und dafür machen sie mir Angst! Neben dem Geld wollen sie eine totale Versklavung der Menschheit, nicht nur in D sondern auch global. Das geht nur mit Zwang und den verkauft man uns ja blendend gut. Noch nicht gemekrt? Totale Überwachung (was keinen mehr interessiert, weil jeder iwie verblödet wurde), immer mehr Einschnitte in mein täglich Leben (Energiesparverordnung beim Hausbau, zwangsweise erhobene Rundfunkgebühren...), immer mehr Vorschriften an die ich mich halten muss.
Ich darf kein großes Haus haben, kein großes Auto äh, kein normales Auto.... ich schweife schon wieder ab....
Und am interessantesten: Die deutsche Mentalität. Verschlafen ist man in D, träge und weis sich nicht zu helfen. Und Neid gibts hier ohne Ende... Jeder interessiert sich für jeden!! Komisch oder?? wenn der Nachbar ein Privileg hat, das man selbst nicht besitzt, will man dem Nachbar sein Privileg nehmen, anstatt das man versucht, selbst ein solches Privileg oder Vorteil zu erlangen. Was der andere zu viel hat, muss ihmweggenommen werden. ABer warum strebt man dann nicht selbst nach mehr? dann muss ich anderen auch nix wegnehmen. In USA ist das so. Ist man reich und geschäftlich erfolgreich, dann hat man die Achtung der Mitbürger, weil diese dich als Vorbild sehen!! die wollen selbst mal so reich und erfolgreich werden wie du! Aber in D wird aus dieser Achtung eine Ächtung. Ich nenne das geistig kleinkariert, was leider auch zutrifft. Daher habe ich eine effektive Abwehrhaltung mir angeeignet: Was mein Nachbar mir neidet, ist mir völlig egal. Im Gegenteil: Ich hab daran sogar meinen SPaß ihn zu verarschen! Denn was anderes hat der echt nicht verdient.... Jeder kann sich sein Glück doch raussuchen, braucht ja nur ne gute schulbildung dazu... Wirst du eben Herr Dr. oder Herr Professor. Man kann aber mich nicht dafür verantwortlich machen, dass es mir besser geht, als anderen. Wer selbst zu dumm ist, um für sich anständig zu sorgen, oder Pech hat, der hat halt Pech. Ein Naturgesetz. So ist das auch in USA, da kümmert sich niemand um dich, was du machst und wie du lebst. Und so sollte das auch sein, dort ist Platz für Individuen.
Zurück zu den Karren: Am liebsten hätte ich sie alle: Hummer, Suburban, Escalade und F150 + Dodge Ram
Was die verbrauchen würde mich nicht interessieren. In den Autos hat man doch die pure Freude am fahren!
@Metal4Life:
Eigentlich wäre es ja besser Jedem egal, wie er gesehen wird oder umgekehrt egal, was er sieht. Aber das funktioniert nicht, schon in der direkten Nachbarschaft geht es los und das deshalb, weil Autos genau wie Kleidung oder Frisur zum Outfit gehören und oft genug ja auch gewollt sind.
Überall gibt es Beispiele, der langjährige wissenschaftliche Mitarbeiter kommt ständig mit einem alten Renault. Der Chef der beauftragten Dachdeckerfirma muss jedes Mal seinen ML quer parken, Nachbar X hat den Polo immer in der Garage, seine Lise stellt er aber möglichst oft draußen hin usw. Geprägt werden wir durch Bilder, durch Suggestion, Meinungsmache und "Erfahrung".
Bin ich unterwegs, sind andere Verkehrsteilnehmer bis auf Ausnahmen erst mal nur Hindernisse, aber sehe ich dann den Fahrer bzw. die Fahrerin an, gewinne ich einen für mich schlüssigen Eindruck, ich werde unbewusst automatisch ein Plus oder ein Minus verteilen.
Und natürlich liegt alles im Auge des Betrachters, nur ändert sich das auch bisweilen, ich kenne schon eine Menge Leute, die, wenn offen darüber geredet wird, anders als früher längst nicht mehr über andere herziehen, die ein Altfahrzeug fahren, schon aber über die, die nun gar nichts geändert haben an ihrem "Auftritt".
Alles in Allem ist es so: man kann nicht oder sehr wohl über seinen Schatten springen und man muss sich entscheiden, so oder so. Prestige war nämlich gestern, jetzt muss es noch aus den Köpfen raus und wir haben die Chance, aus dieser Ellbogengesellschaft nach amerikanischem Vorbild zurück zu einem Miteinander statt Gegeneinander zu kommen. Wäre doch was! (Bildung hilft da natürlich auch, aber das Herz am rechten Fleck reicht schon dicke )
Edit: mit Benzfahrer91 klappt das wohl leider nicht, er merkt nicht mal, dass er selbst völlig angefressen ist von der mediengemachten Neidgesellschaft, wenn auch angeblich von der anderen Seite her...
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Europäische Autos, speziell die deutschen, strotzen voller Perfektion und das in fast jeder Hinsicht. Sie können (fast) alles und manchmal auch noch mehr. Die Amerikaner können vielleicht weniger, dafür aber eines. Und das auch ganz perfekt. Nämlich ein spezielles Gefühl beim Fahren zu erzeugen, das einzigartig ist, nicht einzigartig perfekt, aber einfach schön und anders. Eben den american way of drive. Der läßt sich nicht so einfach definieren, doch das fängt schon nach dem Einsteigen und in die Sitze gleiten an. Oder auch die Weichheit (das "Entstressende"
des Fahrens. Ehrlich gesagt, ich brauch und mag beides. Das der Alten Welt und der Neuen. Bei der automobilen Fortbewegung
.
Es ist sehr schwer zu sagen, ob das Auto eines anderen zu groß ist.
Warum fahrt Ihr die Autos, die Ihr fahrt und keine kleineren/billigeren/umweltfreundlicheren? Das geht immer! So ein Fiat Panda hat alles, was der normale Autofahrer maximal braucht: 5 Sitze, Platz für 5 Aktentaschen und eine ausreichende Reichweite.
"Ich will keine motorisierte Gehhilfe", sagt dann der eine und kauft sich ein Auto, dass für ihn subjektiv adäquat erscheint. Da gibt es einfach keine objektiven Standards.
Mich stört dies einerseits, andrerseits aber auch, dass gerade solche Autos so verschrien sind, obwohl das schlechte Image häufig unbegründet ist.
Zitat:
Original geschrieben von Taxidiesel
Es ist sehr schwer zu sagen, ob das Auto eines anderen zu groß ist.
Warum fahrt Ihr die Autos, die Ihr fahrt und keine kleineren/billigeren/umweltfreundlicheren? Das geht immer! So ein Fiat Panda hat alles, was der normale Autofahrer maximal braucht: 5 Sitze, Platz für 5 Aktentaschen und eine ausreichende Reichweite.
"Ich will keine motorisierte Gehhilfe", sagt dann der eine und kauft sich ein Auto, dass für ihn subjektiv adäquat erscheint. Da gibt es einfach keine objektiven Standards.
Mich stört dies einerseits, andrerseits aber auch, dass gerade solche Autos so verschrien sind, obwohl das schlechte Image häufig unbegründet ist.
Genau so schauts aus, ich lege beim Autokauf auch wenig objektive Gründe an den Tag, wenns gefällt und ins Buget passt wirds gekauft. Klar könnte man mit einem Sparsameren Auto Geld sparen, aber die Mehrkosten verbuche ich unter Hobby. Andere geben tausende von € für, zugegenermaßen wunderschöne, Modelleisenbahnen aus, das kann ich genauso wenig nachvollziehen. Hier über Sinn oder Unsinn zu streiten ist müßig.
P.S. Aufs Image gebe ich grundsätzlich nichts.

Zitat:
Original geschrieben von Hellhound1979
Zitat:
Original geschrieben von Taxidiesel
Es ist sehr schwer zu sagen, ob das Auto eines anderen zu groß ist.
Warum fahrt Ihr die Autos, die Ihr fahrt und keine kleineren/billigeren/umweltfreundlicheren? Das geht immer! So ein Fiat Panda hat alles, was der normale Autofahrer maximal braucht: 5 Sitze, Platz für 5 Aktentaschen und eine ausreichende Reichweite.
"Ich will keine motorisierte Gehhilfe", sagt dann der eine und kauft sich ein Auto, dass für ihn subjektiv adäquat erscheint. Da gibt es einfach keine objektiven Standards.
Mich stört dies einerseits, andrerseits aber auch, dass gerade solche Autos so verschrien sind, obwohl das schlechte Image häufig unbegründet ist.
Genau so schauts aus, ich lege beim Autokauf auch wenig objektive Gründe an den Tag, wenns gefällt und ins Buget passt wirds gekauft. Klar könnte man mit einem Sparsameren Auto Geld sparen, aber die Mehrkosten verbuche ich unter Hobby. Andere geben tausende von € für, zugegenermaßen wunderschöne, Modelleisenbahnen aus, das kann ich genauso wenig nachvollziehen. Hier über Sinn oder Unsinn zu streiten ist müßig.
P.S. Aufs Image gebe ich grundsätzlich nichts.
Tja, ich würde mit einem Smart auch auskommen, aber ich will nicht. Und wenn es
dasIdeale Auto geben würde, dann würde es sich trotzdem nicht jeder kaufen, und genau darum geht es doch, dass Menschen das Bedürfnis haben, sich von Anderen zu Unterscheiden, rein vom sozialen Aspekt aus betrachtet.
Zitat:
Original geschrieben von Metal4life
Zitat:
Original geschrieben von Hellhound1979
................Andere geben tausende von € für, zugegenermaßen wunderschöne, Modelleisenbahnen aus, das kann ich genauso wenig nachvollziehen. Hier über Sinn oder Unsinn zu streiten ist müßig.Kein so guter Vergleich, die Modell-Eisenbahn zu hause gehört ja nicht wirklich zum Outfit.
P.S. Aufs Image gebe ich grundsätzlich nichts.
Aber Hallo
Tja, ich würde mit einem Smart auch auskommen, aber ich will nicht. Und wenn es das Ideale Auto geben würde, dann würde es sich trotzdem nicht jeder kaufen, und genau darum geht es doch, dass Menschen das Bedürfnis haben, sich von Anderen zu Unterscheiden, rein vom sozialen Aspekt aus betrachtet.
Das geht auch im Kleinen: drei Q3 auf dem gleichen Parkplatz, einer mit 17, einer mit 18 und meiner mit 19 Zoll-Felgen. Der mit 17 Zoll sagt über mich, der braucht's halt, ich sage, so muss ein Auto aussehen und der mit 18 Zoll denkt, sollen die sich doch streiten, ich hab' es genau passend gemacht. Und dann kommt da noch der mit 20 Zoll.......
Aber es hat nur wenige Auswirkungen auf die Umwelt, ob du 17, 18 oder 20 Zoll große Felgen hast. Konkret müsste sich jeder die Frage gefallen lassen, warum er kein kleineres Auto fährt. Inbesondere bei SUV - Fahrern, deren Fahrzeuge bauartbedingt noch mehr verbrauchen.
Wenn jemand sagt "ich möchte das nunmal" ist das in Ordnung - muss das jedoch auch mit seinem Umweltgewissen vereinbaren und sollte nicht über den meckern, der sich aus den selben irrationalen Gründen einen Suburban kauft.
Wohlgemerkt: der Suburban und ähnliches wird etwa zu einem halben Promille (der Produktion) in der BRD verkauft. U.U. auch weniger.
Zitat:
Original geschrieben von kautsky2
Wohlgemerkt: der Suburban und ähnliches wird etwa zu einem halben Promille (der Produktion) in der BRD verkauft. U.U. auch weniger.
Das klingt realistisch.
Kürzere/kleinere Versionen sehe bzw. höre ich hingegen öfter.
Für den Alltag und ohne festen Parkplatz dafür ist dass wohl einfach zu kompliziert.
Zitat:
Original geschrieben von Taxidiesel
Wenn jemand sagt "ich möchte das nunmal" ist das in Ordnung - muss das jedoch auch mit seinem Umweltgewissen vereinbaren und sollte nicht über den meckern, der sich aus den selben irrationalen Gründen einen Suburban kauft.
So sehe ich das auch, es ist schlimm wenn immer krampfhaft Argumente für ansich nutzlose Autos gesucht werden. Wenn jemand sagt, "weil ich das möchte" oder "weil es mir gefällt" dann ist das doch vollkommen in Ordnung.
Zitat:
Original geschrieben von Hellhound1979
Zitat:
Original geschrieben von Taxidiesel
Wenn jemand sagt "ich möchte das nunmal" ist das in Ordnung - muss das jedoch auch mit seinem Umweltgewissen vereinbaren und sollte nicht über den meckern, der sich aus den selben irrationalen Gründen einen Suburban kauft.So sehe ich das auch, es ist schlimm wenn immer krampfhaft Argumente für ansich nutzlose Autos gesucht werden. Wenn jemand sagt, "weil ich das möchte" oder "weil es mir gefällt" dann ist das doch vollkommen in Ordnung.
Dann muss ich doch noch mal. Bzgl. meiner Wahl hatte ich bisher lediglich geschrieben, dass es etliche Gründe gibt. Zum einen könnten, wohlgemerkt KÖNNTEN diese Gründe gesundheitlicher Natur sein, sie könnten etwas mit einem berechtigten Wunsch des Partners zu tun haben, sie könnten mit beruflichen oder gesellschaftlichen Gründen zusammenhängen, sie könnten mit Urlaubsgewohnheiten oder anderen Lebensumständen in Verbindung gebracht werden - so wie bei jedem anderen auch.
Und da gegen sagt doch niemand was, oder? Umgekehrt ist es aber schon so, dass es erheblich viele Autokäufer gibt, die rein aus dem Bauchgefühl entscheiden und den Nutzwert und vieles andere des Autos hint an stellen - da könnte man sich eher wünschen, dass überlegter gehandelt wird und genau darum geht es ja auch.
Ja, aber was kann dein Q3, das ein von innen vergleichbar großer Audi (A3? A4?) nicht kann? Sprich: wieso muss es ein bauartbedingt umweltschädlicheres Konzept wie ein SUV sein?