Schnelltest: Chevrolet Suburban und Tahoe

Chevrolet Suburban
Von MOTOR-TALK-Reporter Fabian Hoberg

Los Angeles - Auf der Los Angeles Auto Show steht so manches Über-Auto, dessen Motorhaube den Messebesuchern bis zur Brust reicht, dessen Radstand fast so lang ist wie ein Ford Ka und dessen Kofferraum einen Smart verschlucken könnte. Wir haben uns die mittlerweile zwölfte Generation des Chevrolet Suburban näher angeschaut. Und uns in den Kofferraum gelegt.

Worum geht’s

Nicht nur Gangster-Rapper und Südstaaten-Farmer benötigen Fortbewegungsmittel, sondern auch durchschnittliche US-Familien. Die wollen viel Platz und Raum, besonders im Auto. Klappe auf, alles rein und raus aufs Land. Dafür sind der große Chevrolet Suburban und der kleinere Chevrolet Tahoe gemacht. Die beiden Super-Heavy-SUVs unterscheiden sich lediglich beim Kofferraumvolumen und bei den Sitzplätzen.

Wo kommt's her

Das Auto kommt aus Detroit, ist aber dem Namen nach für die Vorstadt gemacht (Suburb ist engl. für Vorort). Bei einer Länge von 5,70 Metern ist die City für den Riesen einfach nichts. Dafür passen bis zu neun Personen und bis zu 3.429 Liter rein. Der 5,18 Meter lange Tahoe schluckt immerhin noch zwischen 433 und 2.681 Liter. Die Kraft kommt typisch amerikanisch aus dem Keller: ein 5,3-Liter-V8 leistet 355 PS. Optional ist ein Allradantrieb erhältlich, die Sechsgang-Automatik gibt es dagegen serienmäßig.

Das ist neu

Beide Modelle sind neu entwickelt worden. Nur die bullige Front und die XXL-Maße erinnern noch an den Vorgänger. Vor allem in Innenraum wirken die Dickschiffe hochwertiger als vorher. Praktisch, dass die dritte Sitzreihe im Suburban vom Kofferraum aus elektrisch um- und wieder aufgeklappt werden kann. Optional verfügbar sind ein adaptiver Tempomat, ein Kollisionswarner und ein Spurhalteassistent.

An heißen Tagen sorgen die klimatisierten Sitze und die Drei-Zonen-Klimaautomatik für kühlen Kopf und Popo. Damit auch alle Passagiere an Bord unterhalten werden, sind sechs USB-Ports und zwölf Ladestationen im Auto verteilt. Über Bluetooth können zehn Geräte mit dem Bordsystem gekoppelt werden.

So fühlt er sich an

Im Suburban sollte man niemals alleine fahren. Das ist ein Gefühl, wie alleine in der Salzwüste zu wandern. Alles ist überdimensioniert, vor allem der Platz zur Seite und nach hinten. Die Bedienelemente sind groß und können auch mit dicken Winterhandschuhen bedient werden. Die Verarbeitung ist erstaunlich gut. Die Türen fallen ohne Scheppern ins Schloss und auch bei der Lehnenverstellung hört man keine Geräusche. Auch Leder und Nähte überzeugen. Das gab es bisher nicht. Der Kunststoff an den Türen wirkt dagegen weiterhin billig. Satt auf der Straße stehen die SUVs durch ihre serienmäßigen 18-Zoll-Räder. Auf Wunsch gibt es aber auch größere bis 22-Zoll.

Wann kommt es auf den Markt

In den USA startet der Suburban im nächsten Frühjahr bei unter 50.000 US-Dollar. Der Tahoe wird rund 1.500 Doller weniger kosten – bei uns werden die Fahrzeuge offiziell nicht eingeführt. Aber es wird bestimmt wieder einige US-Importeure geben, die ein paar Fahrzeuge über den Teich bringen. Das noch aktuelle Modell kostet bei uns derzeit rund 60.000 Euro.

Beste Antwort im Thema

Und in Deppenland werden SUV als antiquierte, spritfressende Dinosaurier bezeichnet, erst gestern Abend wieder im 1. Staats-Verblödungs-Fernsehen.
Dagegen E-Autos als umweltfreundlich (reine Werbesendung)....die zusätzlichen Kosten der Akkus etc.wird natürlich wieder verschwiegen, wie immer.
Nach dem MottO : Deutschland rettet alleine die Erde,...Wie verrückt ist das denn?.....hahahaha

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Ein Vergleich muss schon gerecht sein, wir wohnen in der Stadt und meine Frau hat schon 3en Tahoe, 07, 08, zur Zeit Hybrid und Sie hat keine Problemen beim Parken und Sie fährt sogar mit 26 Zoll Felgen, also fahren kann Sie schon. Q3 was ist das? Das Auto passt doch drunter, wir nehmen Q7 4,2 vom meinem Freund. Kostet das doppele, Versicherung auch, Verbrauch in der Stadt liegt bei 20-24 Liter und mein Hybrid gute 10-11 Liter und jetzt bitte noch die Wartungskosten vergleichen dann haut die Kuh euch einfach weg und bitte die Sicherheit nicht vergessen!!! Was ist wirtschaftlich ... dann kaufe ich mir lieber Tahoe oder Escalade und ganz sicher nicht die Kuh!
Gruß

Lustig ihr Deutschen, mit so was urban zu cruisen:D. Dafür stiegen und steigen viele von euch mit Halbschuhen und Freizeitlatschen auf unsere 3tausender. Eben alles recht zweckmäßig nutzen;). Aber ehrlich gesagt, sind wir mit unserem Grand Cherokee 4,7 Overland auch städtisch unterwegs gewesen:cool:. Nur der war ja ein Zarterl gegen diese Monumente:p.

Lustig hier mal wieder.....
Kann nur eins sagen, ich fahre meinen YUKON XL aus 02 und liebe ihn. Habe schon viele Minivans gefahren auch deutsche TDI Nudeln, keiner kann dem Yukon XL / Suburban das Wasser reichen.....
Die schön geredeten Verbrauchswerte eines Wolfsburger Konzerns nerven nur....Habe das vergnügen mich tagtäglich in nen Golf VII Variant 2.0TDI DSG zu setzen. Die Kiste fahre ich realistisch auf Strecke mit 7,1 ltr. Bei 150PS und modernen Motor....Meinen Yukon fahre ich mit 13 ltr, 5,3 ltr Hubraum 273PS und 2,7t Leergewicht....Dafür kann ich (1,96m) bequem Sitzen, die 6 Kids meiner Patchwork Familie haben auch noch ausreichend Platz und im Kofferraum sitzt der Hund und das Gepäck. So was schafft man mit keinem Sharan & Co..... Zur Alltagstauglichkeit, ich habe keine Probleme...Passe in fast alle Parkhäuser, da nur unwesentlich höher als T4/T5 und Parkplätze habe ich bisher vor jedem Supermarkt bekommen und in jeder Stadt....
Geschmäcker sind halt verschieden und der eine hat halt nen "grünen" Daumen und der andere Spass am Auto fahren. Wenn einem ein Wagen nicht gefällt kann man das gerne sagen, sollte aber auch akzeptieren, wenn andere den Wagen super finden.
Bis dahin Gasoline Greetings..

Zitat:

@VectraBSport schrieb am 22. November 2013 um 17:17:50 Uhr:



Zitat:

Original geschrieben von OPC



Da wird mir schlecht.
Der i3 verbraucht fat gar keine Energie in der Stadt, durch Rekuperation.
So ein Haufen fahrendes Altmetall, ich habe Mitleid! Amerika hat nichts gelernt, Detroit war wohl keine Warnung?
Idioten da, wirklich. Auf das diese Autos dem Untergang geweiht sind, Prost!

Da du die 25Liter glaubst und ein Ökofaschist bist, bist du eigendlich der Idiot. Alles was nicht Deutsch oder von VAG ist, ist ja eh absolut scheisse.
Mitleid habe ich mit dir zwar nicht, aber ich habe Mitleid mit den Leuten die deine schwachsinnigen Ergüsse ertragen müssen.

Dem kann ich nur zustimmen. Bin mit dem Suburban durch NY gefahren und habe nicht mehr als 15 Liter verbraucht. In Anbetracht zu Leistung, Gewicht und V8 gar kein schlechter Wert!

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