Diesel ist doch nicht gesund
Für den Dieselmotor könnte es auch im VW T4/5/6 bald sehr eng werden:
http://www.faz.net/.../...-fordern-mehr-als-100-000-tote-15017478.html
Insbesonderere die Fahrzeuge mit den älteren Motoren ab Euro 5-Norm könnten in absehbarer Zeit ein Fahrverbot erhalten, zumal die wissenschaftlichen Fakten nun leider ziemlich eindeutig sind.
Man kann nur hoffen, dass VW mit der nächsten und umweltfreundlicheren Dieselgeneration und sparsameren Benzinern für den T6 und die Nachfolger alle Möglichkeiten offen hält.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Taxifan schrieb am 28. Mai 2018 um 21:29:46 Uhr:
Gerechtigkeit wäre gegeben, wenn die Nutzung eines Fahrzeugs und die Jahreskilometer darüber entscheiden, ob ein KFZ-Halter künftig mit Nachteilen, Verboten & Verteuerungen belegt wird.
Es ist dieser Gerechtigkeitswahn der dazu führte das Deutschland eines der kompliziertesten Steuergesetzgebungen hat das so Gerecht ist das sich Reiche Arm rechnen können.
Die Autohersteller haben ihre Aufgaben gemacht in dem sie Fahrzeuge mit den von der Politik geforderten Abgasnormen verkaufen.
Das diese Normen eher theoretischer Natur sind und die Ausführungsbestimmungen löchriger als ein Netz sind ist nicht das Problem der Industrie.
Die Bürger haben ihre Hausaufgaben gemacht in dem sie brav jede noch so unsinnige Abwrackaktion und Nachrüstung mitgemacht haben. Der Bürger macht auch den Blödsinn mit den Umweltzonen mit, die Meisten zumindest.
Wer seine Hausaufgaben nicht gemacht hat ist der Staat und die Kommunen. Mit Nachverdichtung, streichen von Parkplätzen, Rückbau von wichtigen Durchgangsstraßen, schwachsinniger Ampelschaltungen usw haben sie exakt das Gegenteil dessen gemacht was nötig gewesen wäre.
Hätte man dem Durchgangsverkehr sinnvolle Alternativstrecken zur Umfahrung zur Verfügung gestellt und dafür gesorgt das der Verkehr Innerorts flüssig läuft wären die Werte deutlich besser.
München und Stuttgart haben ja das Problem des Durchgangsverkehrs. Diese Leute wollen nicht in die Stadt, sie müssen aber weil die Politik sie dazu nötigt weil Umfahrungen nicht mal geplant werden.
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Zitat:
@Sir Donald schrieb am 26. April 2018 um 20:11:44 Uhr:
Ist das NOx auf der Straße ein Anderes als das an Arbeitsplätzen?
1. Räume kann man lüften - Innenstädte leider nicht.
2. Der Arbeitsplatzwert gilt für gesunde Arbeitnehmer - der Außenwert gilt für alle Bürger.
Ich halte die Abgasdiskussion zwar auch für völlig politisiert und glaube auch, dass nächstest Jahr wieder die Benziner die Buhautos sein dürften, aber was Recht ist sollte Recht bleiben: Ohne die Richtigkeit der hier genannten Grenzwerte und die korrekte Anwendung der geforderten Randbedingungen jetzt geprüft zu haben:
Arbeitsplatzgrenzwerte gelten nicht für 24h am Tag und im Schlaf auch nicht.... Sie gelten im Rahmen einer definierten Tätigkeit unter bestimmten Bedingungen und möglicherweise können sie auch deutlich höhere Erkrankungszahlen zulassen, als man es für den durchschnittlichen Bürger auf der Straße für angemessen empfindet. 0,0 Risiko bei Schadstoffe gibt es nicht, egal wie niedrig der Grenzwert, es ist immer Erkrankungsstatistik.
Außerdem muss die Messart berücksichtigt werden, denn ein Jahresdurchschnittswert, der sich aus längeren Unter- und zigfachen Überschreitungen zusammensetzen kann, hat ganz anderes Schädigungspotenzial, als z.B. konstant gleichbleibende Belastungen.
Und wenn unsere Presse von Grenzwerten berichtet, tun sie das erfahrungsgemäß auch nicht selten unter völliger Ignoranz aller z.T. wirklich notwendigen Einschränkungen und Randbedingungen.
Hat z.B. hier jemand bedacht, dass im Straßenverkehr regelmäßig gleich ein ganzer Cocktail von verschiedenen Schadstoffen schädigende Wirkung zeigt? Die kann sich addieren, aber u.U. auch multiplizieren. Vielleicht wurden die Grenzwerte ja darauf abgestimmt...
Vergleichbarkeit zwischen Arbeitsplatz und Unweltumgebung ist tatsächlich selten gegeben - oft schon allein durch die ggf. unterschiedliche Expositionsdauer.
Schadstoffe sind per Definition ungesund und es sterben Menschen daran. Das muys man nicht Diskutieren und die Menschen von früher haben das auch nicht wirklich überlebt - das ist Stammtischgerede. Es geht hier um statistische Werte und die Krebsraten in den Behandlungszentren sprechen nicht von Entwarnung - im Gegenteil! Aber wir können es ja auf was anderes schieben, das Essen, die Klimaerwärmung oder die Chinesen.
Wir könnten aber vielleicht auch da ansetzen, wo es logisch erscheint... Benzin oder Diesel, ganz egal, beide eben.
... Hat ja auch keiner was dagegen wenn die Abgaswerte nun endlich verbessert werden und ab Euro 6d die Laborwerte auch annähernd Strassenwerte in der Praxis repräsentieren.
Was hier falschläuft ist die Dramatik die da rund ums Thema aufgebauscht wird.
Da die Luft selbst mit den "miesen" Dieseln immer besser wird und derzeit besser ist als je zuvor in deutschen Ballungsgebieten ist es halt nicht verhältnismässig nun mit blindem Aktionismus z.B Autos die erst vor 3 Jahren vom Band gelaufen sind auszusperren....
Hier reicht das schnellstmögliche Einführen von Euro6d nebst der normalen Fuhrparkerneuerung völlig aus.
Gerade beim NOx ist es ohnehin stark umstritten ob die Grenzwert nicht unnötig tief gesetzt wurden.
Die Wahrheit wird hier irgendwo zwischen den 40 und 1000 µg im Jahresmittel liegen ....
Interessanter sind meiner Meinung nach die Feinstpartikel die beim Diesel weitgehend durch DPF gedeckelt sind und beim Benziner bislang noch eine 10´Potenz höher sein dürfen und auch sind......
Das wird dann der nächste Dramahype ...viel Spass allen damit die nun aus Panik ihren "alten" Diesel abgegeben haben und auf Benziner vor Euro6d temp umgestiegen sind ....
Eine "Wahrheit" bei den Grenzwerten wird es nie geben (und erfahren würden wir sie als normalsterbliche sowieso nicht). Die Wahrheit ist, dass wir bei der Grenzwertsetzung mit der prozentualen Anzahl von zu erlaubenden Kranken und Toten "spielen", und wie viele das sein sollen, legen wir immer wieder neu fest. Insofern könnte die wirkliche Wahrheit allenfalls bei "0" liegen. Was dann aber z.B. überhaupt nicht "Elektroauto" heißen kann, wie es ja in den Medien nicht selten so grundfalsch dargestellt wird (denn auch die produzieren ja bei heute vorwiegender Stromproduktionsmethode mit Atom, Kohle und Gas durchaus vergleichbare Schadstoffmengen, nur eben anderswo, und generieren hohe Mengen an entsorgungskritischen Akku-Schadstoffen, vom Atommüll mal ganz zu schweigen).
Die Grenzwertentwicklung nach unten wird also anhalten, das war immer schon so, allerdings hat es die Autolobby inzwischen hinbekommen, die Politik so gut zu steuern, dass dem Kunden jede Planungssicherheit entzogen wird und dass selbst vorsätzliche Kundentäuschungen seitens der zum Bau wirklich Schadstoff armer Fahrzeuge anscheinend unfähigen deutschen Autoindustrie am Ende noch auf den Kunden selbst abgewälzt werden. Das muss einen eigentlich auch nicht mehr wundern, wenn man doch das Gefühl haben muss, die Autolobby hat längst die Spitzenposten der Politik mit ihren Leuten besetzt. Oder erkennt hier jemand auch nur das kleinste Schamgefühl bei unseren Politikern, die diese völlig unzulänglichen Gesetze eingeführt haben, welche heute jede nennenswerte Bestrafung der Mogelindustrie nahezu unmöglich macht, so dass am Ende nur wir die Dummen sind?...
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Zitat:
@Drahkke schrieb am 26. April 2018 um 20:01:26 Uhr:
Die beiden Grenzwerte haben aber auch absolut nichts miteinander zu tun. Folglich sind sie auch nicht vergleichbar.
Das eine ist ein Grenzwert für den Arbeitsplatz und das andere ist Grenzwert für die Straße.
Aber das ist der gleiche Mensch mit der gleichen Lunge.
Und jetzt sage du mir mal dass das nichts miteinander zu tun hat.
Ich habe nur eine Gesundheit und nicht eine für die Straße und eine am Arbeitsplatz
Zitat:
@Multilo schrieb am 27. April 2018 um 08:17:14 Uhr:
Die Grenzwertentwicklung nach unten wird also anhalten, das war immer schon so, allerdings hat es die Autolobby inzwischen hinbekommen, die Politik so gut zu steuern, ...
Sorry, ich habe zwar keine Ahnung welche Lobby wirklich für die Luftgrenzwerte verantwortlich ist, aber die Autolobby eher nicht. Denn die ganze aufwendige Abgasreinigungsgeschichte kostet viel Geld und daran hat diese Industrie absolut kein Interesse. Wenn es nach der Autoindustrie ginge wären die Grenzwerte so hoch das man keinen Kat oder gar SCR-Systeme bräuchte.
Auch brauchen die Autohersteller langfristige Planungssicherheit weil die Entwicklung seine Zeit braucht.
Eher sind es die Lobbys der Umweltorganisationen die Grenzwerte unter die physikalischen Grenzen drücken wollen, die Autolobby beeinflusst eher in der Weise das sie das Schlimmste verhindern wollen, zumindest aber verzögern.
Nur fallen die Lobbyisten der Umwelt-NGOs eher nicht auf, denn die sind über gründe Parteien eh schon mit der Politik verbandelt. sprich sitzen direkt in den zuständigen Gremien. Oder glaubt auch nur Einer das Greenpeace, der B.U.N.D., die NABU und ihre ausländischen Kollegen nicht ebenso Einfluß auf die Politik nehmen? Zb wenn man Führungskräfte dieser Vereine zu Staatssekretären macht.
Zitat:
@1234auditt schrieb am 27. April 2018 um 14:45:09 Uhr:
Zitat:
@Drahkke schrieb am 26. April 2018 um 20:01:26 Uhr:
Die beiden Grenzwerte haben aber auch absolut nichts miteinander zu tun. Folglich sind sie auch nicht vergleichbar.Das eine ist ein Grenzwert für den Arbeitsplatz und das andere ist Grenzwert für die Straße.
Aber das ist der gleiche Mensch mit der gleichen Lunge.
Und jetzt sage du mir mal dass das nichts miteinander zu tun hat.
Ich habe nur eine Gesundheit und nicht eine für die Straße und eine am Arbeitsplatz
Wenn du am Arbeitsplatz höchstens 8 Stunden der der Belastung ausgesetzt bist, draußen aber 24 Stunden, dann bekommst du insgesamt genauso viel? Nein, das ist wirklich nicht logisch!
Um dieselbe Menge in 24h durch die Lunge zu ziehen, müsstest du den Grenzwert schon mal zunächst durch 3 teilen. Die Schädigungswirkung ist aber aucg nicht so einfach an der Tagesdosis festzumachen, sonder sie hängt auch von Spitzenwerten, Überschreitungszeiten etc. ab.
Falls du am Arbeitsplatz und vielleicht auch noch ZUSÄTZLICH draußen dieselbe Menge pro 8h an Schadstoffen aufnimmst, dann verdreifachst du die Aufnahmemenge per se schon mal und die Schädigung kann u.U. sehr deutlich höher als dreifach ausfallen, evtl. auch exponenziell ansteigen. Atemfrequenz und Atemtiefe sind bei der Arbeit auch nicht vergleichbar mit der eines älteren Menschen, der am Stock durch die Innenstadt schleicht und die Höhe der Nase über dem Boden wird am Arbeitsplatz auch nicht mit der eines Kindes im Kinderwagen vergleichbar sein, was bei Außenmessungen entsprechend durch die Grenzwerte mit korrigiert werden muss.
Dazu kommt narürlich auch noch, dass u.U. selbst Arbeitsplatzgrenzwerte nicht ohne Rücksicht auf die Industrie festgelegt werden, man will ja auch hier keine Massenentlassungen riskieren...
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 27. April 2018 um 16:43:06 Uhr:
Auch brauchen die Autohersteller langfristige Planungssicherheit weil die Entwicklung seine Zeit braucht.
Entschuldige, aber das ist Unsinn. Planungsicherheit brauchen wir, die Kunden, die Autoindustrie hatte sie! Die Grenzwerte sind seit langem Bekannt und die Luftgrenzwerte wurden im Übrigen von der EU vorgegeben und SEIT JAHREN SCHON von dort angemahnt, so dass der Deutsche Gesetzgeber jetzt in Zugzwang kommt, um nicht verklagt zu werden. Die Autoindustrie hat sich aber seit Jahren konsequent verweigert, die Grenzwerte auch umzusetzen und stattdessen mit sehr viel Energie Methoden (und auch die deutschen Gesetze) entwickelt, mit denen die eigentlichen EU-Gesetzesziele in Kundenwunsch verachtender Weise möglichst gut umgangen werden konnten - so jedenfalls meine Einschätzung. Mit derselbem Energie, nur eben anstatt sie kriminell einzusetzen, hätte man durchaus auch hinreichend gute Abgaswerte erreichen können, beste Beweise dafür sind z.B. der T6 und andere VW Diesel. Der Adblue Tank wurde so klein bemessen, dass er bei wirkungsvoller Einsatzmenge des säubernden Zusatzes nicht für sinnvolle Reichweiten ausreicht. Und es wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen, im T6 sei kein Platz für einen größeren Adblue-Tank gewesen 😁.
Es ist doch offenbar hierzulande alles nur Feigenblatt-Entwicklung, bei Elektro ja genauso. Man möchte im Gegenteil kräftige, ungezügelt durchzugsstarke hoch-PS-Karossen verkaufen, um sich vor der Konkurrenz Vorteile zu erschleichen und die eigenen Autos männlich und endgeil erscheinen zu lassen. Die Konkurrenz schläft natürlich nicht, und so besch... sie am Ende alle, anstatt alle Autos mit echt guten Abgaswerten zu verkaufen. Und warum sie diesen Weg eigentlich gewählt haben, ohne Not, und sich damit auch noch das Kundenvertrauen verscherzt haben, wissen sie vielleicht heute selber nicht mehr.
Deshalb: Nein, die Autoindustrie braucht NICHT mehr Planungssicherheit, sondern nur eins auf die Flossen. Und als Nächstes dann ein Gewissen eingepflanzt.
Zitat:
Eher sind es die Lobbys der Umweltorganisationen die Grenzwerte unter die physikalischen Grenzen drücken wollen, die Autolobby beeinflusst eher in der Weise das sie das Schlimmste verhindern wollen, zumindest aber verzögern.
Kannst du mal erklären, was da schlimm dran ist, solange alle Hersteller dasselbe machen müssen? Es Ist doch für alle Beteiligten nur zum Vorteil: Mehr Arbeit, mehr Hi-Tech, weniger Belastung für Mensch und Tier. Mit Fahrzeugkosten als Wettbewerbsnachteil brauchst du nicht zu kommen, denn erstens müssen die ja im Fall der Fälle alle gleichermaßen aufschlagen und schließlich musste die aufwendie Entwicklung der Verschleierungs- Hard- und Software mit Sicherheit auch über Aufschläge finanziert werden. Und das mit dem "unter die physikalischen Grenzen" ist natürlich auch nur von Polemikern verbreiteter Nonsens. Es geht noch ganz, ganz viel. Es gibt halt leider nur gewichtige Lobbies, die andere Interessen haben, als zugunsten der Mehrzahl der Menschen Vorteile zu erreichen.
Was für ein kompletter Humbug ... wenn du hier schon so einen Vergleich ziehen willst dann bitte realisitscher
950 µg für 8 Stunden
Hotspot in Stuttgart und evtl sogar Deutschland ist dort die Station Neckartor hier hatten wir 2016 ein Jahresmittel von um die 80 µg ... Rest in Stuttgart Tendenz 20-60 je nach Lage Verkehrsnah oder ein Straße weiter hinten etc...
also 1 Stunde max Arbeitsplatz entspricht somit bis zu 12 Stunden im Schnitt direkt an der Straße am Neckartor stehen ..... Aha ? ... wer macht den sowas ?
für 8 Stunden Arbeit unter max zulässigen Bedingungen ..... kannst dir den Rest selbst ausrechnen.
Man muss eben wissen dass die Arbeitsplatzgrenzwerte von direkten Versuchen an z.B Ratten abgeleitet wurden.
Hier lies sich scheinbar ab 8000 µg eine direkte gesundheitliche Auswirkung feststellen.... daher mit Sicherheitsfaktor ging der Wert für den Arbeitsplatz eben auf die 950......
Die 40 µg für die Aussenluft basieren auf Empfehlung der WHO die die Stickoxide wiederum als "Leitschadstoff" genommen hat ... sprich wenn der Wert hoch ist sind auch andere Schadstoffe hoch... daher den runter dann der Rest auch besser.
Das ganze entstand wohl in den 90´er Jahren wo auch der Kat generell noch am Anfang stand.... ist daher im Grunde überholt.....
Siehe auch die hier verlinkten Grenzen zum Beispiel in den USA ... gerade der Staat der dem Diesel ja keine Gunst erweist... hier sind dann 100µg in der Stadt als unbedenklich deklariert ?
Dann kannst du noch einen Schritt weiter gehen --- eine Zigarette hat ca. 800 - 1200 µg
Und zwar nicht pro m³ sondern die inhaliert man direkt mal kurz in ein paar Minuten.
Der Mensch atmet ca 0,5 m³ Luft pro Stunde ein wären bei 950µg Arbeitsplatz ~ 475 µg am Neckartor dann 40µg
.... der ganzen Theorie nach dürfte als kein normaler Raucher der pro Tag auch nur ne Schachtel verputz älter als vielleicht 30-40 werden (ganz zu schweigen von den sonstigen Schadstoffen die er beim Rauchen aufnimmt, Stickoxid dürfte da fast noch da harmloseste sein ..
Lange Rede kurzer Sinn:
Auch hier viel Dramatik ..... nicht gegen bessere Luft.. aber eins nach dem anderen und auch problemlos ohne unverhältnismässige Fahrverbote in ein paar Jahren machbar.....
Zitat:
@logangun schrieb am 27. April 2018 um 22:01:51 Uhr:
Hotspot in Stuttgart und evtl sogar Deutschland ist dort die Station Neckartor hier hatten wir 2016 ein Jahresmittel von um die 80 µg ... Rest in Stuttgart Tendenz 20-60 je nach Lage Verkehrsnah oder ein Straße weiter hinten etc...also 1 Stunde max Arbeitsplatz entspricht somit bis zu 12 Stunden im Schnitt direkt an der Straße am Neckartor stehen ..... Aha ? ... wer macht den sowas ?
Anwohner vielleicht? Aber nein, die machen das ja eher 24h am Tag 😰
Beschäftige dich mal den Schadstoffkonzentrationen in Abhängigkeit Abstand zur Straße / Emissionshotspot etc...
Dann schau dir noch an ob das am Neckartor Strassenseitig eine Wohnung direkt liegt....
...und setze dich dann bitte auch für ein Verbot von Gasherden ein, die Belastungen beim Kochen liegen dort bei bis zu 4000 µg ... das beschwert sich komischerweise keiner und selbst der kleine darf Mutti über die Schulter gucken was es heute mittag zu futtern gibt...
Aber du darft gerne mit der Herde laufen und in den allgemeinen Panikhype verfallen.... bist ja nicht der einzige
Und nochmal da es gerne vergessen wird - NEIN ich habe nichts gegen besser Luft und bin absolut dafür diese weiter zu verbessern. Ich baue mein Gemüse weitgehend selbst an, und habe 2014 schon nach einem Euro6 Diesel geschaut um wenn ich dann ein neues Auto kaufe nach einem Euro2 (den ich wirtschaftlich so wie es sich gehört an sein Lebensende gefahren habe) das beste nehm was man kriegen kann....
Aber man kann auch mal anerkennen dass die Luft sich seit 1990 stetig und signifikant in Ballungsgebieten verbessert und man nun (nachdem Politik bei den Schadstoffnormen versagt hat) auch noch 5 Jahre in Kauf nehmen kann um die aktuellen Grenzwerte dann sogar auch an Hotspots wie dem Neckartor einzuhalten.
Ich würde mir mehr Gedanken um Feinststäube aus Benzindirekteinspritzern machen oder den ungehemmten Antibiotika Einsatz in der Tiermast und bei der Humanmedizin oder wegen mir auch über den Plastikmüll im Meer und den immer höheren Konzentrationen von Mirkoplastikpartikeln die sich in der Lebensmittelkette wiederfinden....
Bei den Stickoxiden bin ich was das Leben in Deutschland angeht regelrecht entspannt .....
Und PS:
selbst wenn am Neckartor einer Privat wohnt und das Fenster 24h zur Straße öffnet (was aufgrund des Lärms ja schon schwachsinnig wäre) dann hätte er im Schnitt:
24h x 80µg / m³ bei 0,5m³ pro Stunde = 40µg x 24 = 960µg Stickoxid am Tag eingeatmet .... also soviel wie ein "normaler" Mensch in zwei Stunden am Arbeitsplatz zugemutet werden kann/darf ?
Hallo .... gruss ans Drama
Zitat:
@logangun schrieb am 27. April 2018 um 22:54:07 Uhr:
Beschäftige dich mal den Schadstoffkonzentrationen in Abhängigkeit Abstand zur Straße / Emissionshotspot etc...Dann schau dir noch an ob das am Neckartor Strassenseitig eine Wohnung direkt liegt....
...und setze dich dann bitte auch für ein Verbot von Gasherden ein, die Belastungen beim Kochen liegen dort bei bis zu 4000 µg ... das beschwert sich komischerweise keiner und selbst der kleine darf Mutti über die Schulter gucken was es heute mittag zu futtern gibt...
Aber du darft gerne mit der Herde laufen und in den allgemeinen Panikhype verfallen.... bist ja nicht der einzige
Und nochmal da es gerne vergessen wird - NEIN ich habe nichts gegen besser Luft und bin absolut dafür diese weiter zu verbessern. Ich baue mein Gemüse weitgehend selbst an, und habe 2014 schon nach einem Euro6 Diesel geschaut um wenn ich dann ein neues Auto kaufe nach einem Euro2 (den ich wirtschaftlich so wie es sich gehört an sein Lebensende gefahren habe) das beste nehm was man kriegen kann....
Aber man kann auch mal anerkennen dass die Luft sich seit 1990 stetig und signifikant in Ballungsgebieten verbessert und man nun (nachdem Politik bei den Schadstoffnormen versagt hat) auch noch 5 Jahre in Kauf nehmen kann um die aktuellen Grenzwerte dann sogar auch an Hotspots wie dem Neckartor einzuhalten.
Ich würde mir mehr Gedanken um Feinststäube aus Benzindirekteinspritzern machen oder den ungehemmten Antibiotika Einsatz in der Tiermast und bei der Humanmedizin oder wegen mir auch über den Plastikmüll im Meer und den immer höheren Konzentrationen von Mirkoplastikpartikeln die sich in der Lebensmittelkette wiederfinden....
Bei den Stickoxiden bin ich was das Leben in Deutschland angeht regelrecht entspannt .....
Und PS:
selbst wenn am Neckartor einer Privat wohnt und das Fenster 24h zur Straße öffnet (was aufgrund des Lärms ja schon schwachsinnig wäre) dann hätte er im Schnitt:
24h x 80µg / m³ bei 0,5m³ pro Stunde = 40µg x 24 = 960µg Stickoxid am Tag eingeatmet .... also soviel wie ein "normaler" Mensch in zwei Stunden am Arbeitsplatz zugemutet werden kann/darf ?Hallo .... gruss ans Drama
Mannomannoman, echt verbissen. Ich sage ja nicht, dass Fahrverbote fair wären, nachdem Hersteller, Lobby und Politik in schönem Einvernehmen versagt haben. Es bringt aber auch nichts, falsch verstandene Grenzwerte unzutreffend in Vergleiche zu ziehen, um damit angebliche Fakten zu belegen. Das ist dann auch nicht besser, als was die oben genannten gemacht haben. Der Grenzwert an Arbeitsplätzen ist überhaupt nicht 960µg Stickoxid, denn der ist für wenige hochexponierte Arbeitsplätze reserviert, an denen die Arbeiter auch keineswegs eine normale Gesundheits- und Lebenserwartung annehmen müssen, etwa z.B. Schweißer. Für normale Arbeitsplätze gelten lediglich 60µg/m³. Am Gasherd wird auch nicht 24 h am Tag gekocht und der Grenzwert wird beim kleinen Köcheln wohl auch nicht ständig erreicht. Und das schließen eines Fensters kann im Innenraum keine frische Luft generieren.
Viele, viele Argumente, um sich und anderen Fakten einzureden, die es so gar nicht gibt und etwas zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist.
Ich bin zwar kein Freund des folgenden Mediums, aber es wird wohl ganz sicher keiner behaupten wollen, dass es Autofeindlich schreiben würde:
auto-motor-sport
PS: Der Vergleich mit dem durch Blitze generierten NOx ist aber hier wohl auch eher eine Blendgranate um die Aufmerksamkeit der Schadstoffleugner anzuziehen. Angesichts eines Auto- generierten NOx-Aufkommens von über 1 Million Tonnen allein in Deutschland jährlich ist die genannte weltweit durch Blitze generierte Menge soviel jetzt auch nicht. Außerdem entladen sich Blitze nicht vorwiegend in den unteren Atmosphärenschichten von Innenstädten.
Umweltbundesamt, Emissionen
*lol* .. verbissen sehe ich eher deine Ansicht....
Du hast doch angefangen mit Berechnungen die für mich im Ansatz nicht logisch sind.
Dann sagst du hier das Grenzwerte im Bereich für 950µg nur für "wenige hochexponierte" Arbeitsplätze gelten.
... weiter oben redest du über Massenentlassungen wenn man den senken würde und dass die MAK Werte heutzutage deshalb noch Industriefreundlich wären .... ...
Is klar bieg dir deine Welt wie sie dir gefällt......
PS: beim Gasherd gibt es keine Grenzwerte die 4000 µg können eben während der Dauer des Kochens je nach Beschaffenheit der Küche und Nutzung der Platten durchaus problemlos auftauchen.
Und wenn du es gerne mathematisch hast .... wenn man das jetzt 1h bei auch nur 2000 µg kocht entspricht das ca 25h schlendern am Neckartor bei 80µg....
So ist das eben mit den Zahlen.... möge sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Noch ein gutes Beispiel für den Motor des "Panikhypes"
Dieses Jahr hat die DUH bundesweit eine grosse Aktion mit Passivsammler gestartet - es sollte nachgewiesen werden das an unzähligen Stellen neben den offiziellen Messcontainern auch die Grenzwerte gerissen werden.
Sprich Bürger die schon besorgt waren und potentielle "schlechte" Stellen im Blick hatten konnten sich zum mitmachen bewerben.
So - Ergebnis war leider nicht im Sinne der DUH bis auf wenige Ausnahmen lag alles unter den gültigen Grenzwerten.
Jetzt könnte man ja sagen - SUPER
Nö ... Geschäftsmodell wäre ja gefährdet ... also behauptet man kurzerhand der Grenzwert von 40µg wäre ohnehin nicht ausreichend und schon ab 20µg ist alles nix gut....
(zur Erinnerung das ist ca ländlicher Hintergrund)
Und schon lagen 90% der Messungen im "gesundheitsgefährdenden Bereich" ! hört sich doch gleich viel dramatischer an wenn auch dreist gelogen....
.... schau dir den aktuellen Artikel aus Schorndorf dazu an.... wer lesen kann erkennt, he klasse alles gut selbst an potentiell riskanten Stellen. Selbst eine 12% Abweichung (hört sich viel an) würde aus 28µg dann halt 31 machen... weit entfernt von 40.
Aber der ganze Artikel suggeriert - Schorndorf hat ein PROBLEM ... gesundheitsgefährdent ....
ist das seriös ?!