Dienstwagen

Audi A3 8P

Hallo zusammen,

momentan bin ich ja stolzer Besitzer eines BMW 320cd Coupe mit mittlerweile fast 50.000km auf der Uhr. Von meinem Arbeitgeber bekomme ich im Monat 585 Euro Fahrtkostenpauschale weil ich mein Privatauto auch dienstlich nutze. Ich könnte auch auf einen richtigen Dienstwagen umschwenken, dann bekomme ich diese Pauschale nicht, habe allerdings das Auto privat kostenlos zur Verfügung. Das Budget ist 30.000€ das Auto kann ich mir in diesem Rahmen aussuchen. Insgesamt lohnt sich ein Dienstwagen, nur was soll ich für 30.000€ kaufen? Einen neuen 320d bekomme ich dafür nicht, selbst ein 318d nur mit Minimalausstattung. Bliebe eine Lexus IS 220d, ein 120d oder ein A3 mit der neuen 170PS TDI MAschine. GGF käme noch ein ALfa 159 1,9 JTD mit 150 PS in Frage. Also Fahrleistungsmäßig will ich nicht deutlich schlechtr werden, da scheidet der 318d ja fast schon aus. Es muss auf jeden Fall etwas sportliches mit Diesel sein. Was würdet Ihr machen? Wer hat ne gute Idee? bin wirklich unentschlossen. Allerdings muss ich den E46 wohl bald verkaufen, wenn ich durch die Einbführung des neuen Coupes nicht einen riesen Wertverlust haben will..

Gruss GT

30 Antworten

Re: Dienstwagen

Zitat:

Original geschrieben von GegenTempolimit


...habe allerdings das Auto privat kostenlos zur Verfügung.

leider nein, du mußt die privat gefahrenen kilometer anteilig versteuern. so lohnt sich bei hauptsächlich privater nutzung ein dienstwagen nicht oft. ich weiß nicht, wieviele km du im monat dienstlich fährst, aber vielleicht kannst du deinen arbeitgeber von einer pauschale/km überzeugen (gängig: 49ct/km). das ist zum einen fairer, zum anderen kann es sich für dich auch lohnen.

mit einem 170PS TDI im A3 hättest du sicher ein sehr gut motorisiertes auto, grundsätzlich eine gute wahl.

Also ich fahre so 30 - 35tkm davon ca 25tkm dienstlich. Ich kenne nur die sog. 1% Regel, d.h. man versteuert 1% des Fahrzeugwertes pro Monat.

Auf jeden Fall mußt du die 1% geldwerten Vorteil versteuern und deinen Arbeitsweg mit 0,03 % für jeden Wegekilometer. Viel teuerer, als deine bisherige Regelung.

Zitat:

Original geschrieben von GegenTempolimit


Also ich fahre so 30 - 35tkm davon ca 25tkm dienstlich. Ich kenne nur die sog. 1% Regel, d.h. man versteuert 1% des Fahrzeugwertes pro Monat.

1% des Listenpreises!

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Moin,

Zitat:

Ich kenne nur die sog. 1% Regel, d.h. man versteuert 1% des Fahrzeugwertes pro Monat.

1 % des listenpreise / Monat plus 0,03 % % des Listenpreise mal einfach Entfernung Wohnung-Arbeitsplatz muss du als Geldwertenvorteil versteuern.

Beim Anteil der dienstlichen km würde ich dir dringenst raten, ein Fahrtenbuch zu führen und die tatsächlichen Fahrzeugkosten bei der Steuererklärung geltend zu machen. Das würde sich in deinem Fall sehr lohnen. Elektronische Fahrtenbüchen, z.b. als PDA-Software sind eine gute Lösung, alternativ wie ich es mache als PC-Programm.
Bespreche das am besten mal mit einem Steuerberater.

Allerdings sind die 30.000 € Brutto oder Nettopreis. Dafür bekommst du keinen halbwegs ordentlich ausgestatteten A3, schongarnicht mit 170 PS TDI

Die 30.000 sind Bruttolistenpreis. Dafür bekomme ich doch nen guten A3 170ps TDI ? Ich muss ja nicht alle Extras haben, Leder z.B. muss für mich nicht sein und Navi baue ich mir lieber mein Alpine ein, ist besser als jedes Werksgerät von welchem Hersteller auch immer. Ich rechne mal:

Dienstwagen:
Das mit 1% des Listenpreises + 0,03 % pro Kilometer ist mir auch bekannt, wohne allerdings nur 2km vom Dienstort entfernt. D.h. ich werde so 300€ zu versteuern haben. Die Leasingrate für Fullservice Leasing inkl. Tankkarte bei 30.000km p.a. ist sicherlich mind. das doppelte, d.h. ich mache steuerlich erstmal nen positiven Schnitt. Die Fahrtkostenpauchale fällt natürlich weg. Mein Nettoeinkommen sinkt also um ca. 450€ pro Monat.

Privatwagen:
Wenn ich natürlich 20.000km Dienstfahrten mal 0,3 von der Steuer absetze bekomme ich nochmal 6000€ zurück + 585€ mal ca 0,5 (Pauschale muss ich ja auch versteuern) * 12 sind im Jahr 9510€ die ich als Budget gegen das Dienstwagenpaket setzen müsste.

Als Ausgaben für den Privatwagen habe ich Wertverlust von ca. 3000€ im Jahr, Steuer, Versicherung von 1000€, Verschleiß und Rep. von ca 1000€
Sind ca. 5000€ Fixkosten
Dann folgt noch das Benzin für Dienst und Privatfahrten:
30000 * 7L/100km * 1,20€ = 2500€.

Dann muss ich noch bedenken, das mein Wagen mit ca 25.000€ Liquidität bindet, die ich auch zu 5% pro Jahr anlegen könnte= 1250€

Ergebnis: Mein Auto kostet mich im Jahr ca. 8750€ ich bekomme ca 9500, d.h. ich mache mit dem Privatmodell 750€ plus.

Das Dienstfahrzeug kostet mich 450€ im Monat, d.h. ich verliere im Jahr 5400€. Macht also eine Differenz von 6150€ die ich beim Dienstwagen draufzahle und ich habe ein schlechteres Fahrzeug, den nen 3er BMW bekomme ich nicht für 30.000€ Budget.

Ergebnis: Ich behalte mein Privatauto, entschuldigt die Störung! Aber mal interessant. Diejeinigen die so stolz auf Ihren Dienstwagen sind, sehen mal das Sie garnichtmehr so günstig damit liegen. Oder habe ich falsch gerechnet? Feedback erwünscht!

Die Fahrtkosten in die Arbeit (30 Cent / km) sind unabhängig vom Fortbewegungsmittel. Die bekommt man also auch mit Dienstwagen! 😉

Die Fahrt zur Arbeit ist ja nur 2km und die kann man ja nicht mehr absetzen. Geht seit diesem Jahr nur noch ab 20km Entfernung vom Arbeitsplatz. Aber die Dienstfahrten machen bei mir ja 20.000km im Jahr aus, und die kann ich doch nicht absetzen wenn ich einen Dienstwagen habe, oder?

Ich sehe das anders, dadurch, dass die dein Chef 450 EUR netto pro Monat gibt für die Nutzung deines PKW's ist es halt günstiger als Leasing.

Außerdem habe ich etwas andere Konditionen als du 😁

Ok, das stimmt, aber ich frage mich, warum Du die kompletten Dienstfahrten von der Steuer absetzen kannst, obwohl Du vom Arbeitgeber dafür ja eine Pauschale bezahlt bekommst? Eigentlich dürfte Dir die firma dann doch keinen Nachweis für das Finanzamt mehr ausstellen. Wäre ja doppelt gemoppelt?!

Vermutlich, weil seine Pauschale bereits als normales Gehalt versteuert wird und nicht als Fahrtkosten 🙂

D.h. es ist nix Offizielles, sondern einfach nur ein höherer Lohn... ok! 🙂

In dem Fall wird sich ein Dienstwagen echt nicht lohnen.

Die Pauschale bekomme ich als Bruttogehalt aufgeschlagen, d.h. ich muss sie voll als normales Gehalt versteuern. Was anderes wäre es, wenn ich dieses geld netto ausgezahlt bekommen würde, sozusagen als Reisekosten. Dann ginge das sicherlich nicht. So bleiben mir von den 585 Euro netto nur etwas mehr als die Hälfte übrig.

Wo legst Du 25.000€ für 5% im Jahr an?

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