Dichtung Bremssattel

Audi 80 B3/89

hallo zusammen!!!

folgendes Problem:

ich habe festgestellt das hinten rechts beim bremssattel wo das handbremsseil eingehängt ist, zwischen halterung und bremssattel bremsflüssigkeit austritt!!! es sieht so aus als ob die bremsflüssigkeit bei einer dichtung rauskommt!!

ich habe nachgefragt ob es dafür orig. ersatzteile gibt, aber wieder einmal muss man den ganzen bremssattel kaufen wegen einer 3 € dichtung!!!

wisst ihr wo man so eine dichtung herbekommen könnte und ob die dichtung einfach zu wechseln ist??? so wie es aussieht muss man nur einen schrauben rausdrehen und die halterung für das bremsseil entfernen um an die dichtung zu kommen!!

bitte um hilfe!!

mfg

16 Antworten

wenn am Bremssattel Bremsflüssigkeit austritt, dann is der mit aller warscheinlichkeit schrott, dann wird dir auch diese Dichtung nichts mehr helfen. Beim bremsen is da schon ein bisschen mehr druck als so eine Dichtung aushalten kann.
Es gibt allerdings für LUCAS Bremssättel einen rep-satz, ob der Dichtungen für Kolben beinhaltet? k.a. kostet irgendwas um die 18,00€

Das ist ein altes Problem unserer 80er. Da gibts bei Ebay z.b. einen Reparatursatz für 9€.

Einfach zerlegen, reinigen, neue dichtungen rein und gut ist.

Aber bitte beide Seiten machen 😉

ja das finde ich ja auch komisch das bei dieser dichtung bremsflüssigkeit austritt weil die dichtung ja meiner meinung nach nur die funktion einer "staubkappe" erfüllen soll!!
ich weis nicht wie ich das richtig beschreiben soll - also ein foto anbei wo sich das leck ca. befindet!!

also könnte man sagen wenn an dieser stelle bremsflüssigkeit austritt sind die Dichtungen des bremssattels undicht und er sollte ausgetauscht werden????

und wenn er ausgetauscht werden muss dann wahrscheinlich gleich beide seiten damit wieder eine gleichmässige bremswirkung gewährleistet ist????

mfg

Da wird der O-Ring, der intern die Betätigungsstange abdichtet, beschädigt sein. Mit ein wenig Geschick und dem Wissen was man macht, ist das wieder machbar. Wichtig ist es, dabei sehr sorgfältig zu arbeiten und die Betätigungsstange zu entrosten...

Solche Dichtsätze kann man überall bekommen...sogar bei mir :-)

Ähnliche Themen

wenn Du den Sattel zerlegst und die Dichtungen ersetzt schlage ich Dir vor, in die Kammer, wo der Bremshebel drin läuft ordentlich, dickes Fett einzudrücken. Da oben der Dichtring mit der Zeit Nässe duchläßt und der Bremshebel hierdurch anrostet, was dann wiederum den Dichtring unwirksamer werden läßt. Ich habe bei mir oben am Bremshebel eine dünne Gummischeibe (Dicke muß relativ genau passen) zwischengelegt, das funktioniert schon ziemlich lange.

@audistoll
ich vermute, Du sprichst von den alten Sattelsystemen, oder?

Man sollte da aber kein Fett in den Raum füllen, sondern Plastilube...die bleibt dauerhaft schmierfähig im Gegensatz zu Fett. Wenn der Hebel gut geschliffen und wieder beschichtet ist, dichtet er auch wieder richtig ab am Wellendichtring.

Bei dem hier gezeigten neuen System kann man Plastilbe in den Hohlraum an der Lippendichtung einfüllen...es schadet nicht.

Zitat:

Original geschrieben von stummel78


@audistoll
ich vermute, Du sprichst von den alten Sattelsystemen, oder?

Man sollte da aber kein Fett in den Raum füllen, sondern Plastilube...die bleibt dauerhaft schmierfähig im Gegensatz zu Fett. Wenn der Hebel gut geschliffen und wieder beschichtet ist, dichtet er auch wieder richtig ab am Wellendichtring.

Bei dem hier gezeigten neuen System kann man Plastilbe in den Hohlraum an der Lippendichtung einfüllen...es schadet nicht.

alt, keine Ahnung ich kenne nur die eine Sorte. Natürlich ist Plastilupe sehr temperaturstabil und daher auch sehr gut geeignet. Fett ist halt billiger und erfüllt den Zweck auch. Ich glaube original ist die Kammer trocken- oder? War da nicht eine Plastikhülse als Lagerung drin? Ich glaube, wenn man die Sättel selber regeneriert (alle Dichtringe) und das o.b. Fett o.ä. in die Kammer füllt, hat man für wenig Geld eine bessere Qualität, als die gekauft- regenerierten. Ich hatte da mal ganz am Anfang nen Satz, nach 1nem Jahr waren die Bremshebel fest, dann hab ich das selbst gemacht.

hallo zusammen

danke für die antworten!

ich habe einen mechaniker freund noch gefragt und er hat mich gleich gefragt wie der bremssattel aussieht (ob die betätigungsstange mit einer Mutter angeschraubt ist oder nicht). er meint wenn eine mutter vorhanden ist dan ist das ganze gar kein problem, dan kann man die dichtung ohne größeren aufwand wechseln!!! es gibt anscheinend 2 oder mehrer verschiedene bremssättel!!

das war auch mein erster gedanke wie ich ganz oben geschrieben habe.
also er meint: Rep. Satz kaufen - mutter auf - seilstellung makieren - seilhalterung runter - dichtung raus - reinigen - neue rein - wieder zusammenbauen!! obs wirklich so einfach geht????? *G* was sagt ihr??

mfg

hallo zusammen!!

ich habe jetzt die dichtung die ich am anhang makiert habe gewechselt. das ist die äusserste dichtung an der welle (gleich nach dem betätigungshebel wo das handbremsseil eingehängt ist - 1. Anhang)!! aber leider hat das nicht lange gehalten!! die austrittsmenge ist jetzt zwar viel weniger aber hundert prozentig dicht ist es trotzdem nicht geworden. also kein Pickerl :-(

was könnte da noch schuld haben??? ist die welle ihnen auch noch mal eingedichtet? wahrscheinlich oder!! wenn ja könnte ich die auch wechseln oder müsste ich dan den ganzen bremssattel zerlegen??? wie sieht die dichtung aus - ist das ein o - ring oder eine andere dichtung?

die entscheidende frage:
dürfte normalerweise überhaupt bremsflüssigkeit in die kammer gelangen wo ich die dichtung jetzt gewechselt habe? oder ist die dichtung nur drinnen damit von aussen kein schmutz reingelangt?????????

bitte um hilfe - die zeit drängt!!!

mfg

sorry - anhang vergessen

Da Du wohl das neuere Sattelsystem hast, kann man Dir auch gezielt weiterhelfen. Die von Dir angezeichnete Manschette zu wechseln ist gut und schön, hat aber den eigentlichen Defekt nicht behoben. Der O-Ring im Inneren des Sattels ist der Schuldige! Dazu mußt Du den Sattel zerlegen, die Welle richtig reinigen und entrosten und hoffen, dass diese nicht zu sehr verrottet ist...Bei der Gelegenheit kannst Du gleich die Führungsbuchse der Welle mit wechseln...

hallo,

danke das war mal eine antwort die mir wirklich weitergeholfen hat!! also doch die dichtung im inneren!!! ich glaube di führungsbuchse für die welle habe ich nicht dabei beim reparatursatz!! es sind nur dichtungen dabei!! ich habe nur den einen reparatursatz bekommen, anscheinend werden diese nicht so oft benötigt weil die bremssättel in der regel komplett gewechselt werden und dadurch führen die meisten geschäfte wie forstinger und co. so etwas nicht.

i will ja den bremssattel nicht komplett ausstauschen weil ich befürchte das der neue um einiges "besser" bremst als der auf der anderen seite und daduch eine ungleichmässige bremswirkung zu stande kommt. dan kann i den anderen auch noch wechseln und gleich neue beläge rein gebn wenn ich schon dabei bin!! das ganze würde dan doch etwas sehr teuer gegenüber dieser variante!! mal sehn was raus kommt!! ;-)

mfg

Auf dem angehängten Bild war die Buchse zu sehen...dieses kleine Messingteil. Eigentlich sollten die Bremssättel nicht ungleich bremsen, aber ausschließen würde ich es nicht...empfehlen würde ich immer den paarweisen Wechsel, weil es meist nur eine Frage der Zeit ist, bis der andere Sattel das gleiche Problem hat...

ja leider ist das nur ein bild was ich irgendwo gefunden habe und entspricht nicht dem reparatursatz den ich zuhause habe - also keine buchse!!

ist die dichtung die die welle abdichtet nur ein ganz gewöhnlicher o-ring?? ich habe leider noch nie einen zerlegten bremssattel gesehen und weis nicht was da alles verbaut ist. wäre ziemlich blöd wenn ich den sattel zerlegen würde und dan nicht die dazupassende dichtung hätte - keine ahnung wo ich dan den richtigen satz auf die schnelle dan herbekommen sollte!!

mfg

Deine Antwort
Ähnliche Themen